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Der nahöstliche Friedensprozess zwischen dem Oktoberkrieg 1973 und dem Camp David - Abkommen 1979

Title: Der nahöstliche Friedensprozess zwischen dem Oktoberkrieg 1973 und dem Camp David  - Abkommen 1979

Seminar Paper , 2005 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: M.A. Jana Antosch-Bardohn (Author)

Politics - Region: Near East, Near Orient
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Summary Excerpt Details

Die folgende Arbeit behandelt die Entwicklung des Nahostkonflikts zwischen dem Oktoberkrieg 1973 und dem Camp David - Abkommen 1979. Zunächst wird dargestellt, in welcher Beziehung die USA bis dato zu Israel standen und welche Rolle sie im Nahostkonflikt gespielt haben. Daraufhin erfolgt eine zeitgeschichtliche Darstellung der Ereignisse zwischen 1973 und 1979, bei der die zentrale Funktion Ägyptens herausgestellt wird. Im Anschluss daran werden die Auswirkungen des Camp David - Abkommen erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DIE USA UND DER NAHOSTKONFLIKT

2.1 Die Beziehung zwischen den USA und Israel vor 1973

2.2 Die „Pendeldiplomatie“ Henry Kissingers

3 ZEITGESCHICHTLICHE DARSTELLUNG ZWISCHEN DEM OKTOBERKRIEG 1973 UND DEN CAMP-DAVID–VERHANDLUNGEN 1979

3.1 Die politische Situation in der arabischen Welt vor dem Oktoberkrieg 1973

3.2 Der Oktoberkrieg 1973

3.3 Die Entflechtungsabkommen der Genfer Friedenskonferenz 1973 als erste Annäherung zwischen Israel und der arabischen Welt

3.4 Das israelisch-ägyptische Sinai-Abkommen von 1975

3.5 Präsident Sadat besucht Jerusalem

4 DIE VERTRÄGE VON CAMP DAVID 1979

5 DIE FOLGEN DES CAMP-DAVID-ABKOMMENS FÜR ÄGYPTEN

5.1 Die israelisch-ägyptischen Beziehungen nach Camp David

5.2 Die Außenseiterrolle Ägyptens nach Camp David

6 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert den Nahostkonflikt im Zeitraum zwischen dem Oktoberkrieg 1973 und dem Abschluss der Camp-David-Verträge 1979. Dabei wird insbesondere untersucht, welche vermittelnde Rolle die USA in diesem Prozess einnahmen und wie sich die politischen Beziehungen zwischen Israel und Ägypten sowie die regionale Rolle Ägyptens durch die Friedensabkommen wandelten.

  • Die Entwicklung der sicherheitspolitischen Beziehungen zwischen den USA und Israel.
  • Die Auswirkungen des Oktoberkrieges 1973 auf die regionale Stabilität.
  • Die Strategie der „Pendeldiplomatie“ durch Henry Kissinger.
  • Die Bedeutung der Friedensgeste von Präsident Sadat und der Besuch in Jerusalem.
  • Die inhaltliche Analyse der Camp-David-Verträge von 1979.
  • Die Folgen der Abkommen für die Stellung Ägyptens in der arabischen Welt.

Auszug aus dem Buch

3.2 Der Oktoberkrieg 1973

Seit den Niederlagen des Sechs-Tage-Krieges 1967 waren Ägypten und Israel Erzfeinde. Dennoch entfernte sich Ägypten von dem Prinzip der „drei Neins“ von Karthum. Es ging Kairo nicht mehr um die Vernichtung Israels. Ägypten wollte den von der israelischen Armee besetzten Sinai zurück und war durchaus bereit sich mit der Existenz des Staates Israel abzufinden, „es fehlte jedoch der politische Mut dies auch offen zu erklären.“ Um den Sinai zurückzuerlangen wollte der neue ägyptische Präsident Sadat ab 1970 den Friedensprozess im Nahen Osten vorantreiben. Die augenblickliche Situation schien allerdings festgefahren. Jede Regierung bestand auf seine Position, keine war zu effektiven Verhandlungen bereit.

Die Amerikaner griffen unterdessen so lange nicht aktiv in den Nahostkonflikt ein, wie die Araber „die besiegte Partei waren und Israel seine Überlegenheit aufrechterhielt.“ Somit schlussfolgerte Sadat es wäre „für die USA unmöglich, etwas zu unternehmen, solange wir selbst nicht militärisch aktiv wurden um den toten Punkt zu überwinden.“ Im November 1972 entwickelte er die Lösung des „Krieges für den Frieden“ und setzte auf die Strategie des begrenzten Krieges, der nicht die Vernichtung Israels zum Ziel haben sollte. Unterstützt wurde Ägypten in ihrem Vorhaben von Syrien und Saudi-Arabien. Syrien wollte den gesamten israelisch besetzten Golan befreien, Ägypten generell einen Erfolg erzielen um Israel zu Verhandlungen zu zwingen, die Kairo den Sinai zurückbringen sollten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Darstellung der historischen Wurzeln des Nahostkonflikts und Skizzierung der Forschungsabsicht bezüglich des Zeitraums von 1973 bis 1979.

2 DIE USA UND DER NAHOSTKONFLIKT: Erläuterung der sicherheitspolitischen Bindungen zwischen den USA und Israel sowie der diplomatischer Ansätze unter Henry Kissinger.

3 ZEITGESCHICHTLICHE DARSTELLUNG ZWISCHEN DEM OKTOBERKRIEG 1973 UND DEN CAMP-DAVID–VERHANDLUNGEN 1979: Analyse der politischen Lage vor 1973, des Kriegsverlaufs, der Genfer Friedenskonferenz sowie der diplomatischen Initiativen bis hin zur Reise Sadats.

4 DIE VERTRÄGE VON CAMP DAVID 1979: Untersuchung der ausgehandelten Verträge und der vermittelnden Funktion der US-Administration unter Carter.

5 DIE FOLGEN DES CAMP-DAVID-ABKOMMENS FÜR ÄGYPTEN: Diskussion der verschlechterten diplomatischen Beziehungen in der Region und der einhergehenden Isolation Ägyptens.

6 ZUSAMMENFASSUNG: Reflexion über die historische Bedeutung der Verträge und die anhaltenden Herausforderungen für den Frieden im Nahen Osten.

Schlüsselwörter

Nahostkonflikt, Oktoberkrieg 1973, Camp-David-Abkommen, Friedensprozess, Ägypten, Israel, USA, Pendeldiplomatie, Anwar as-Sadat, Menachem Begin, Sinai, Arabische Welt, Sicherheitspartnerschaft, PLO, Friedensverträge.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die diplomatischen und politischen Entwicklungen des nahöstlichen Friedensprozesses im Zeitraum zwischen dem Oktoberkrieg 1973 und dem Abschluss der Camp-David-Abkommen 1979.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die Rolle der USA als Vermittler, die militärische und politische Strategie Ägyptens unter Anwar as-Sadat sowie die Auswirkungen der Friedensverträge auf die regionale Machtkonstellation.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Bedeutung der Camp-David-Verträge für den Nahostfriedensprozess historisch einzuordnen und die Auswirkungen dieser Abkommen auf die ägyptische Außenpolitik zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer zeithistorischen Analyse, die auf der Auswertung relevanter Literatur, Dokumente und politischer Analysen der Ära beruht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der US-Nahostpolitik, die detaillierte Darstellung des Zeitraums von 1973 bis 1979, den Verlauf der Camp-David-Verhandlungen sowie die außenpolitischen Konsequenzen für Ägypten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Nahostkonflikt, Camp-David-Abkommen, Oktoberkrieg, Pendeldiplomatie, ägyptisch-israelische Beziehungen und regionale Isolation.

Warum wird der Oktoberkrieg 1973 als Ausgangspunkt gewählt?

Der Oktoberkrieg 1973 wird als Zäsur betrachtet, die den „toten Punkt“ in den Verhandlungen beendete und den Weg für die ersten substanziellen Annäherungen zwischen Israel und Ägypten unter amerikanischer Vermittlung ebnete.

Welche Rolle spielte der Besuch von Präsident Sadat in Jerusalem?

Der Besuch Sadats in Jerusalem wird als „heroische Diplomatie“ gewertet, die das Eis zwischen Ägypten und Israel brach, aber gleichzeitig zu einer tiefen Entfremdung Ägyptens von der übrigen arabischen Welt führte.

Welche Folgen hatte Camp David für Ägypten unmittelbar?

Ägypten erhielt zwar die Souveränität über den Sinai zurück, wurde jedoch infolge des als „Verrat“ interpretierten Alleingangs von der Arabischen Liga ausgeschlossen und politisch in der Region isoliert.

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Details

Title
Der nahöstliche Friedensprozess zwischen dem Oktoberkrieg 1973 und dem Camp David - Abkommen 1979
College
LMU Munich
Course
Elitenwechsel und Wandel im Mittleren und Nahen Osten
Grade
1,7
Author
M.A. Jana Antosch-Bardohn (Author)
Publication Year
2005
Pages
19
Catalog Number
V51572
ISBN (eBook)
9783638475044
ISBN (Book)
9783638751575
Language
German
Tags
Friedensprozess Oktoberkrieg Camp David Abkommen Elitenwechsel Wandel Mittleren Nahen Osten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. Jana Antosch-Bardohn (Author), 2005, Der nahöstliche Friedensprozess zwischen dem Oktoberkrieg 1973 und dem Camp David - Abkommen 1979, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/51572
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