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Die Vernetzung zwischen Banken in Europa. Too connected to fail?

Titre: Die Vernetzung zwischen Banken in Europa. Too connected to fail?

Dossier / Travail de Séminaire , 2019 , 43 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Stephan Schulz (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema der Europäischen Bankenverbundenheit von 2004-2018. Die Weltwirtschaftskrise 2008 ist enthalten, um einen Überblick zu erhalten, wie sich die Verbundenheit zwischen Banken vor, während und nach dieser Krise entwickelt hat.

Im Rückblick auf die Ereignisse im Verlauf der Finanz- und Wirtschaftskrise aus den Jahren 2008 und 2009 sowie der darauffolgenden europäischen Staatsschuldenkrise (auch Euro-Krise genannt) beginnend im Jahr 2010, wird das Bedürfnis einer ausführlichen Betrachtung der Verbundenheit von Banken untereinander deutlich. Durch die benannten Krisen entstand der Begriff too-big-to-fail (TBTF), welcher zum Ausdruck bringt, dass einige Kreditinstitute auf Grund ihrer Größe systemrelevant sind.

Banken mit dem Status der Systemrelevanz dürfen nicht fallen, genauer: sie dürfen nicht in finanzielle Engpässe geraten, da – so die allgemeine Befürchtung – durch den Ausfall ihrer Schulden weitere Versicherungen, Banken oder andere Finanzintermediäre in Zahlungsschwierigkeiten geraten könnten. Diese Erklärung beinhaltet einen weiteren Ausdruck, der durch die Krisenjahre geprägt wurde.

Neben der Größe einiger Banken ist auch die Connectedness (dt. Vernetzung, Verbundenheit) von international agierenden Banken zu einem Faktor des systematischen Risikos herangewachsen. Der Ausdruck too-connected-to-fail (TCTF) beschreibt die Notwendigkeit, eine stark vernetzte Bank vor der Insolvenz zu schützen, da ihre Verbundenheit mit weiteren Banken oder ähnlichen Akteuren zu ähnlichen Auswirkungen führen könnte, wie die Zahlungsunfähigkeit einer großen systemrelevanten Bank.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bank Connectedness

2.1 Entwicklung der Bank Connectedness und Abgrenzung zu Contagion

2.2 Model zur Schätzung der Bank Connectedness

2.2.1 Einführung in das VAR- Modell

2.2.2 Bank Connectedness Modell

3. Empirie

3.1 Daten und deskriptive Statistik

3.2 Bank Connectedness in Europa

3.2.1 Analyse 2004 bis 2018

3.2.2 Analyse 2004 bis August 2008

3.2.3 Analyse September 2008 bis 2012

3.2.4 Analyse 2013 bis 2018

3.2.5 Dynamische Connectedness

5. Fazit

Anhang A: Analyse 2004 bis 2018

Anhang B.1: Analyse Januar 2004 bis August 2008

Anhang B.2: Netzwerkdarstellung der systemweiten Connectedness im Zeitraum Januar 2004 bis August 2008

Anhang C.1: Analyse September 2008 bis Dezember 2012

Anhang C.2: Netzwerkdarstellung der systemweiten Connectedness im Zeitraum September 2008 bis Dezember 2012

Anhang D.1: Analyse Januar 2013 bis Dezember 2018

Anhang D.2: Netzwerkdarstellung der systemweiten Connectedness im Zeitraum Januar 2013 bis Dezember 2018

Anhang E: Informationstabelle

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die paarweise und systemweite Verbundenheit (Connectedness) zwischen europäischen Banken mittels einer Netzwerkanalyse zu untersuchen, um systemische Risiken besser zu verstehen. Dabei wird insbesondere der Einfluss von Finanzkrisen auf die Interdependenzen zwischen Kreditinstituten quantifiziert und analysiert.

  • Analyse der Bank Connectedness mittels Vektorautoregressivem Modell (VAR)
  • Untersuchung des systemischen Risikos und der Spillover-Effekte
  • Evaluierung der Verbundenheit in verschiedenen Krisenzeiträumen (z.B. Finanzkrise 2008/2009)
  • Visualisierung der Netzwerke mittels der Software Gephi
  • Einsatz des Generalized Variance Decomposition Models (GVD)

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Im Rückblick auf die Ereignisse im Verlauf der Finanz- und Wirtschaftskrise aus den Jahren 2008 und 2009 sowie der darauffolgenden europäischen Staatsschuldenkrise (auch „Euro-Krise“ genannt) beginnend im Jahr 2010, wird das Bedürfnis einer ausführlichen Betrachtung der Verbundenheit von Banken untereinander deutlich. Durch die benannten Krisen entstand der Begriff „too-big-to-fail“ (TBTF), welcher zum Ausdruck bringt, dass einige Kreditinstitute auf Grund ihrer Größe systemrelevant sind. Banken mit dem Status der Systemrelevanz dürfen nicht „fallen“, genauer: sie dürfen nicht in finanzielle Engpässe geraten, da – so die allgemeine Befürchtung – durch den Ausfall ihrer Schulden weitere Versicherungen, Banken oder andere Finanzintermediäre in Zahlungsschwierigkeiten geraten könnten.

Diese Erklärung beinhaltet einen weiteren Ausdruck, der durch die Krisenjahre geprägt wurde. Neben der Größe einiger Banken ist auch die Connectedness (dt. Vernetzung, Verbundenheit) von international agierenden Banken zu einem Faktor des systematischen Risikos herangewachsen. Der Ausdruck „too-connected-to-fail“ (TCTF) beschreibt die Notwendigkeit, eine stark vernetzte Bank vor der Insolvenz zu schützen, da ihre Verbundenheit mit weiteren Banken oder ähnlichen Akteuren zu ähnlichen Auswirkungen führen könnte, wie die Zahlungsunfähigkeit einer großen systemrelevanten Bank.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Untersuchung der Bankenverbundenheit durch die Lehren aus der Finanz- und Wirtschaftskrise sowie der europäischen Staatsschuldenkrise.

2. Bank Connectedness: Hier werden theoretische Grundlagen geschaffen, der Begriff Connectedness definiert und die methodische Basis der VAR-Modelle und Varianzzerlegung erläutert.

3. Empirie: Dieses Kapitel stellt die Datenbasis vor, erläutert das Vorgehen bei der Netzwerkanalyse und präsentiert die Ergebnisse der Connectedness-Messung in verschiedenen Zeiträumen sowie die dynamische Analyse.

5. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen, bestätigt die erhöhte Verbundenheit in Krisenzeiten und benennt Limitationen der Arbeit.

Schlüsselwörter

Bank Connectedness, Systemisches Risiko, VAR-Modell, Finanzkrise, Euro-Krise, Vernetzung, Spillover, Varianzzerlegung, Too-big-to-fail, Too-connected-to-fail, Netzwerkanalyse, Finanzinstitute, Systemrelevanz, Volatilität, Aktienrenditen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die finanzielle Verbundenheit zwischen führenden europäischen Banken und deren Bedeutung für das systemische Risiko im Zeitraum von 2004 bis 2018.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die Messung von Connectedness, die Analyse von Volatilitäts-Spillovers und die Auswirkungen von Schocks in einem vernetzten Bankensystem.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die Ermittlung der paarweisen und systemweiten Connectedness, um zu zeigen, wie Schocks innerhalb des Bankensektors propagiert werden.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt ein Vektorautoregressives Modell (VAR) kombiniert mit dem Generalized Variance Decomposition Model (GVD) sowie eine netzwerkanalytische Visualisierung mittels Gephi.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der VAR-Modelle, die Beschreibung des Connectedness-Modells nach Diebold und Yilmaz sowie die empirische Analyse verschiedener Zeitintervalle.

Was sind die charakteristischen Schlüsselwörter?

Wesentliche Begriffe sind Bank Connectedness, systemisches Risiko, VAR-Modelle, GVD und die Unterscheidung zwischen TBTF und TCTF.

Wie unterscheidet sich die Verbundenheit vor und nach der Finanzkrise?

Die Analyse zeigt, dass die systemweite Connectedness in Krisenzeiten (2008–2012) signifikant höher war als in den Jahren vor und nach diesen Ereignissen.

Welchen Einfluss hat die Geografie auf die Ergebnisse?

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass geografische Nähe, etwa bei italienischen Banken, die Stärke der Verbundenheit innerhalb des Netzwerks beeinflussen kann.

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Résumé des informations

Titre
Die Vernetzung zwischen Banken in Europa. Too connected to fail?
Université
University of Hannover
Note
1,3
Auteur
Stephan Schulz (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
43
N° de catalogue
V515818
ISBN (ebook)
9783346134790
ISBN (Livre)
9783346134806
Langue
allemand
mots-clé
vernetzung banken europa
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Stephan Schulz (Auteur), 2019, Die Vernetzung zwischen Banken in Europa. Too connected to fail?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/515818
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Extrait de  43  pages
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