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Der Leverage-Effekt in Theorie und Praxis

Title: Der Leverage-Effekt in Theorie und Praxis

Term Paper , 2005 , 10 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sebastian Witte (Author)

Business economics - Controlling
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Die Determinierung der optimalen Kapitalstruktur ist ein essentieller Bestandteil der Finanzplanung. Hierbei gibt es eine riesige Auswahl an Methoden und Modellen zur Entscheidungshilfe, allerdings mit der Einschränkung, dass einige nur theoretischer Natur und somit in der Praxis irrelevant sind. In dieser Arbeit wird der Leverage-Effekt als eventuell auftretendes Phänomen in solchen Modellen näher betrachtet.

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Inhaltsverzeichnis

1. Die Theorie des Leverage-Effekts

1.1 Definition und Restriktionen

1.2 Symbolik sowie Darstellung und Herleitung wichtiger Kennzahlen

1.3 Darstellung des Leverage-Effekts

1.4 Leverage-Chancen und –Risiken

1.5 Kritische Würdigung des Modells

2. Der Leverage-Effekt anhand eines Beispiels aus der Praxis

2.1 Eigenkapitalrentabilität

2.2 Auswirkungen einer Ausweitung der Kapitalbasis

2.3 Erweiterung der Kapitalbasis durch Fremdkapital

2.4 Negativer Hebeleffekt

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den sogenannten Leverage-Effekt als Instrument der Finanzplanung, um den Zusammenhang zwischen Kapitalstruktur und der Rentabilität des Eigenkapitals zu analysieren und kritisch zu bewerten.

  • Theoretische Grundlagen und mathematische Herleitung des Leverage-Effekts
  • Analyse der Chancen und Risiken durch variierenden Fremdkapitaleinsatz
  • Kritische Reflexion der Modellannahmen in der realen Finanzierungspraxis
  • Anwendung des Effekts auf ein konkretes Fallbeispiel einer GmbH
  • Untersuchung negativer Auswirkungen bei ungünstiger Marktentwicklung

Auszug aus dem Buch

1.2 Symbolik sowie Darstellung und Herleitung wichtiger Kennzahlen

In diesem Abschnitt wird nun genau der Zusammenhang zwischen Eigenkapitalrentabilität und Verschuldungsgrad, d.h. dem Verhältnis zwischen Fremd- und Eigenkapital, betrachtet. Dazu wird die in Abbildung 1 vorgestellte Symbolik verwendet.

GK........Gesamtkapital (€) V............ Verschuldungsgrad (%)

EK ........Eigenkapital (€) rEK.......... Eigenkapitalrentabilität (%)

FK.........Fremdkapital (€) rGK ......... Gesamtkapitalrentabilität (%)

G...........Gewinn (€) i ............. Sollzinssatz (%)

Abb. 1: Symbolik beim Leverage-Effekt

Bei der Herleitung des Leverage-Effekts wird zunächst vom Bruttogewinn ausgegangen: Gbr = (EK + FK) · rGK

Um den Nettogewinn zu erhalten, müssen nun die Fremdkapitalzinsen abgezogen werden: Gn = EK · rGK + FK(rGK − i)

Im Anschluss wird nun der Nettogewinn Gn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital betrachtet, woraus sich die Eigenkapitalrentabilität ergibt: rEK = Gn / EK = (EK · rGK + FK(rGK − i)) / EK = rGK + FK / EK · (rGK − i) = rGK + V(rGK − i)

Unter der geltenden Prämisse, dass Gesamtkapitalrentabilität und Sollzinssatz konstant sind, besteht nun folglich ein Zusammenhang zwischen Verschuldungsgrad und Eigenkapitalrentabilität. Bei der geltenden Annahme, dass die Gesamtkapitalrentabilität größer sein muss als der Sollzinssatz ergibt sich nun mit steigendem Verschuldungsgrad eine höhere Eigenkapitalrentabilität, welches auch in Abbildung 2 ersichtlich ist. Aus diesem Grund wird der Verschuldungsgrad V auch als Hebel bezeichnet, da er der beeinflussende Faktor ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Theorie des Leverage-Effekts: Dieses Kapitel erläutert die mathematischen Grundlagen, die Definition sowie die kritischen Annahmen des Leverage-Effekts.

2. Der Leverage-Effekt anhand eines Beispiels aus der Praxis: Hier werden die theoretischen Erkenntnisse auf ein konkretes Praxisbeispiel einer GmbH angewendet, um verschiedene Finanzierungsszenarien zu berechnen.

Schlüsselwörter

Leverage-Effekt, Kapitalstruktur, Eigenkapitalrentabilität, Verschuldungsgrad, Finanzplanung, Fremdkapitaleinsatz, Gesamtkapitalrentabilität, Sollzinssatz, Hebelwirkung, Risikocontrolling, Investitionsrendite, Finanzierungspraxis, Nettogewinn.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Herleitung und praktischen Anwendung des Leverage-Effekts, der die Auswirkungen einer veränderten Kapitalstruktur auf die Eigenkapitalrentabilität beschreibt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die mathematische Modellierung von Kapitalstrukturen, die Chancen und Risiken durch Fremdfinanzierung sowie die kritische Hinterfragung dieser Modelle unter Realbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu untersuchen, wie sich durch den gezielten Einsatz von Fremdkapital (Verschuldungsgrad) die Rentabilität des Eigenkapitals steigern lässt und unter welchen Bedingungen dies vorteilhaft oder risikobehaftet ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptiv-analytische Methode genutzt, die mathematische Herleitungen des Leverage-Modells mit einer angewandten Fallstudien-Methodik an einer GmbH verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung inklusive Definitionen und Kennzahlen sowie die praktische Durchführung von Beispielrechnungen zur Eigenkapitalrentabilität bei unterschiedlichen Finanzierungsstrukturen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Leverage-Effekt, Eigenkapitalrentabilität, Verschuldungsgrad, Fremdkapitalkosten und Kapitalstruktur geprägt.

Was beschreibt der Begriff "negativer Hebeleffekt" in der Arbeit?

Ein negativer Hebeleffekt tritt ein, wenn die Kosten des Fremdkapitals (Sollzins) höher sind als die erwirtschaftete Gesamtkapitalrentabilität, was zu einem Sinken der Eigenkapitalrentabilität führt.

Warum ist das Modell laut Autor in der Praxis kritisch zu hinterfragen?

Der Autor weist darauf hin, dass die Grundannahmen des Modells (wie konstanter Sollzinssatz und konstante Investitionsrendite) in der Realität aufgrund von Kreditausfallrisiken und sinkenden Projektrenditen kaum haltbar sind.

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Details

Title
Der Leverage-Effekt in Theorie und Praxis
College
Fachhochschule Lausitz
Course
Finanz- und Risikocontrolling
Grade
1,3
Author
Sebastian Witte (Author)
Publication Year
2005
Pages
10
Catalog Number
V51582
ISBN (eBook)
9783638475136
ISBN (Book)
9783638841887
Language
German
Tags
Leverage-Effekt Theorie Praxis Finanz- Risikocontrolling
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Witte (Author), 2005, Der Leverage-Effekt in Theorie und Praxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/51582
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