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Shareholder Value als Maßstab effizienter Unternehmensgrenzen

Title: Shareholder Value als Maßstab effizienter Unternehmensgrenzen

Seminar Paper , 2005 , 25 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Lars Brackschulze (Author)

Business economics - Controlling
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Einleitung

Das Umfeld eines Wirtschaftsunternehmens unterliegt einem stetigen Wandel, der das Unternehmen permanent zur Anpassung zwingt. In den letzten Zehn Jahren hat der Trend zur Globalisierung die Wirtschaft und vor allem die Kapitalmärkte nachhaltig verändert. Die Anlage- und Investitionsentscheidungen der Kapitalanleger sind durch eine globale Sicht geprägt und beschränken sich nicht mehr auf nationale Wirtschaftsräume. In Folge der globalisierten Anlageentscheidungen sind die Renditeanforderungen der Anleger gestiegen, und Cash Flow orientierte Größen gewinnen an Bedeutung. Um erfolgreich im Internationalen Markt bestehen zu können, wurden Konzepte der Unternehmensführung entwickelt, die den Kapitalmarkt als Lenkungsinstrument zugrunde legen. In diesem Zusammenhang wird der Shareholder Value-Ansatz diskutiert. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den Shareholder Value-Ansatz verständlich darzustellen und zu zeigen, in wie weit effiziente Unternehmensgrenzen mit dem Shareholder Value-Ansatz vereinbar sind. Weitere Ansatzpunkte zur Ausgestaltung effizienter Unternehmensgrenzen bieten sowohl die Neue Institutionenökonomie mit ihren Ausprägungen der Prinzipal-Agenten-Theorie und dem Transaktionskostenansatz als auch das strategische Management. Diese Ansätze werden im Verlauf der Arbeit vorgestellt, um abschließend eine kritische Reflektion des Shareholder Value-Ansatzes als Maßstab effizienter Unternehmensgrenzen durchzuführen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Shareholder Value - Ansatz

2.1 Begriffsdefinition

2.2 Interessen der Eigentümer und des Managements

2.3 Unternehmenswert

2.3.1 Der Shareholder Value-Ansatz als Grundlage der wertorientierten Unternehmensführung

2.3.2 Bewertungskomponenten des Unternehmenswertes

2.3.3 Ansatzpunkte zur Steigerung des Shareholder Value

3 Theorien zur Definition effizienter Unternehmensgrenzen

3.1 Zielsystem der Unternehmensführung

3.2 Neue Institutionenökonomie

3.2.1 Prinzipal-Agenten-Theorie

3.2.2 Transaktionskostentheorie

3.3 Strategisches Management

4 Ausgestaltung effizienter Unternehmensgrenzen

4.1 Ausweitung der Unternehmensgrenzen

4.2 Einengung der Unternehmensgrenzen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, den Shareholder Value-Ansatz umfassend darzustellen und zu untersuchen, inwiefern effiziente Unternehmensgrenzen mit diesem Konzept vereinbar sind, wobei zusätzlich ergänzende Theorien wie die Neue Institutionenökonomie und das Strategische Management für die Bestimmung optimaler Grenzen herangezogen werden.

  • Grundlagen und Definition des Shareholder Value-Konzepts
  • Interessenkonflikte zwischen Management und Anteilseignern
  • Theoretische Ansätze zur Bestimmung von Unternehmensgrenzen (Transaktionskosten, Prinzipal-Agenten-Theorie)
  • Strategische Managementansätze im Kontext der Unternehmenswertsteigerung
  • Kritische Reflexion der Eignung des Shareholder Value als einziger Maßstab für effiziente Unternehmensgrenzen

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Transaktionskostentheorie

Einen ersten Erklärungsansatz für die Existenz von Unternehmen und damit auch ihrer Grenzen wurde von COASE (1937) vorgestellt. Im Gegensatz zur Neoklassik legte er dar, dass die Koordination von Transaktionen durch den Markt nicht kostenneutral sei und dass somit für die Benutzung des Marktmechanismus und die interne organisatorische Abwicklung von Transaktionen Kosten entstehen. „Nach COASE lohnt sich die Umgehung des Marktes durch die organisationsinterne Abwicklung einer bestimmten Transaktion ceteris paribus dann, wenn die internen Transaktionskosten hierfür geringer sind als die externen Transaktionskosten, die bei der Benutzung des Marktmechanismus angefallen wären. Der Vorteil der Organisation lässt sich dabei an der Höhe der eingesparten Transaktionskosten messen.“

Durch die Annahme, das Wachstum von Unternehmen sei begrenzt, ist mit Hilfe des Transaktionskostenansatzes nach COASE auch die optimale Unternehmensgröße bestimmbar. COASE sieht die Grenzen für das Unternehmenswachstum in den abnehmenden Grenzerträgen interner Koordination begründet, die durch überproportional steigende Kosten verursacht werden, d.h. eine kontinuierlichen Ausweitung des Unternehmens würde dazu führen, dass ab einem bestimmten Punkt die internen Transaktionskosten überhand nehmen. Da den Transaktionskosten eine so wichtige Rolle beigemessen wird, bedarf es zunächst zur Verdeutlichung des abstrakten Transaktionsbegriffes einer Definition und Klassifikation von Transaktionskosten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel des Unternehmensumfelds durch Globalisierung und stellt die Forschungsfrage nach der Vereinbarkeit effizienter Unternehmensgrenzen mit dem Shareholder Value-Ansatz.

2 Shareholder Value - Ansatz: Dieses Kapitel definiert das Shareholder Value-Konzept als Instrument der Unternehmensbewertung und erörtert die Interessenkonflikte zwischen Management und Eigentümern sowie die wesentlichen Bewertungskomponenten des Unternehmenswertes.

3 Theorien zur Definition effizienter Unternehmensgrenzen: Das Kapitel erläutert theoretische Grundlagen wie das Zielsystem der Unternehmensführung, die Neue Institutionenökonomie (Prinzipal-Agenten- und Transaktionskostentheorie) sowie das Strategische Management als Basis für die Grenzziehung von Unternehmen.

4 Ausgestaltung effizienter Unternehmensgrenzen: Hier werden Strategien zur Ausweitung sowie Einengung von Unternehmensgrenzen analysiert und auf ihre Konformität mit dem Shareholder Value-Prinzip sowie ihre praktische Umsetzbarkeit geprüft.

5 Fazit: Das Fazit resümiert, dass der Shareholder Value aufgrund seiner eindimensionalen monetären Ausrichtung kein alleiniger Maßstab für die Definition effizienter Unternehmensgrenzen sein kann und eine differenzierte Analyse unter Einbeziehung qualitativer Faktoren erforderlich ist.

Schlüsselwörter

Shareholder Value, Unternehmensgrenzen, Transaktionskosten, Unternehmenswert, Prinzipal-Agenten-Theorie, wertorientierte Unternehmensführung, Kapitalmarkt, Strategisches Management, Free Cash Flow, Outsourcing, Effizienz, Unternehmensbewertung, Interessenkonflikt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das Konzept des Shareholder Value als Maßstab zur Bestimmung effizienter Unternehmensgrenzen eingesetzt werden kann und welche theoretischen Perspektiven hierfür relevant sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die wertorientierte Unternehmensführung, die ökonomischen Theorien zur Entstehung von Unternehmen sowie die strategischen Entscheidungen zur Ausweitung oder Einengung von Unternehmensgrenzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine kritische Reflexion des Shareholder Value-Ansatzes, um zu beurteilen, ob dieser den Anforderungen an eine ganzheitliche Definition effizienter Unternehmensgrenzen gerecht wird.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es erfolgt eine theoretische Analyse und Literaturarbeit, die Ansätze der Neuen Institutionenökonomie und des Strategischen Managements mit dem Shareholder Value-Konzept verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Unternehmensbewertung, die Prinzipal-Agenten-Theorie, den Transaktionskostenansatz nach Coase und die Auswirkungen dieser Konzepte auf die praktische Unternehmensführung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Shareholder Value, Transaktionskosten, Unternehmensgrenzen, wertorientierte Führung und der Free Cash Flow.

Warum reicht der Shareholder Value laut Autor nicht als alleiniger Maßstab aus?

Der Autor argumentiert, dass der Shareholder Value nur monetäre Größen betrachtet und qualitative Faktoren wie Kundenzufriedenheit oder Innovationsfähigkeit ignoriert, die für die langfristige Überlebensfähigkeit eines Unternehmens entscheidend sind.

Inwiefern beeinflusst der Transaktionskostenansatz die Entscheidung über Unternehmensgrenzen?

Der Ansatz bietet eine Entscheidungsgrundlage, indem er zeigt, dass interne Koordination nur dann vorteilhaft ist, wenn die internen Transaktionskosten niedriger sind als die Kosten bei Nutzung des Marktmechanismus.

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Details

Title
Shareholder Value als Maßstab effizienter Unternehmensgrenzen
College
University of Osnabrück
Grade
2,7
Author
Lars Brackschulze (Author)
Publication Year
2005
Pages
25
Catalog Number
V51612
ISBN (eBook)
9783638475358
ISBN (Book)
9783656786658
Language
German
Tags
Shareholder Value Maßstab Unternehmensgrenzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lars Brackschulze (Author), 2005, Shareholder Value als Maßstab effizienter Unternehmensgrenzen , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/51612
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