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Experimente im Geographieunterricht der Klassenstufen 7/8. Steigerung der Lern- und Leistungsbereitschaft oder Unterhaltung ohne Mehrwert?

Title: Experimente im Geographieunterricht der Klassenstufen 7/8. Steigerung der Lern- und Leistungsbereitschaft oder Unterhaltung ohne Mehrwert?

Examination Thesis , 2018 , 27 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Max Sölter (Author)

Didactics - Earth Science
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Diese Arbeit stellt Experimente für den Geographieunterricht der Klassenstufen 7/8 vor. Zum Vorgehen in dieser Arbeit ist anzumerken, dass eine Dreiteilung stattfinden wird. Zunächst wird das Experiment didaktisch eingeordnet und die Unterscheidung zwischen Demonstrations- und Schülerexperimenten vorgenommen. An die Theorie anschließend, erfolgt eine Beschreibung der Vorgehensweise und Einordnung der praktischen Durchführung in die unterrichtliche Praxis. Im letzten Schritt werden die Ergebnisse ausgewertet und mögliche Konsequenzen abgeleitet.

Das Schülerexperiment ist dem Thema "Leben in Risikoräumen" des Rahmenlehrplans Geographie 7/8 zuzuordnen. Als verbindlicher Inhalt ist die Behandlung eines tektonisch bedingten Phänomens unter Einbeziehung der Plattentektonik festgelegt. Das zu untersuchende Experiment verdeutlicht mit Hilfe von Basaltmehl und verschiebbaren Unterlagen, wie sich Plattengrenzen in verschiedenen Konstellationen zueinander verhalten. Das Demonstrationsexperiment lässt sich unter dem übergeordneten Thema "Vielfalt der Erde" unter dem Punkt "Nutzungspotenzial und Herausforderungen" an einem ausgewählten Beispiel der wechselfeuchten oder immerfeuchten Tropen in Klassenstufe 7/8 verorten. Die fortschreitende Abholzung des tropischen Regenwalds zieht eine Kette an Reaktionen nach sich, die mit Hilfe des Experiments zur Bodenerosion verdeutlicht werden kann. Mit Hilfe zweier "Regenwälder in Plastikflaschen, einer intakt, der andere zerstört, sollen die Folgen eines tropischen Regens nach vorangegangener Abholzung nachvollzogen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Experimente im Geographieunterricht

2.1 Allgemeine Einführung

2.2 Schülerexperimente

2.2.1 Definition und Prinzipien

2.2.2 Methodische Planung

2.2.3 Verlaufsphasen des Experimenteinsatzes

2.3 Demonstrationsexperimente

2.3.1 Definition und Prinzipien

2.3.2 Methoden und Verlauf

3 Praktische Durchführung

3.1 Die tektonischen Platten unserer Erde

3.1.1 Vorüberlegungen

3.1.2 Durchführung

3.1.3 Leistungsüberprüfung

3.2 Bodenerosion im tropischen Regenwald

3.2.1 Vorüberlegungen

3.2.2 Durchführung

3.2.3 Leistungsüberprüfung

4 Auswertung und Konsequenzen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Experimenten im Geographieunterricht der Klassenstufen 7 und 8, um zu prüfen, ob diese eine Steigerung der Lern- und Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler bewirken oder ob sie lediglich als Unterhaltung ohne fachlichen Mehrwert dienen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob der erhöhte Vorbereitungsaufwand für experimentelle Unterrichtsformen durch nachweisbare Lernzuwächse im Vergleich zum klassischen Frontalunterricht gerechtfertigt ist.

  • Potenzial von Experimenten als geographiedidaktische Methode
  • Vergleich zwischen Schülerexperimenten und Demonstrationsexperimenten
  • Empirische Untersuchung der Lern- und Leistungsbereitschaft
  • Integration von Experimenten in schulinternen Rahmenlehrplänen
  • Rolle der Lehrkraft bei der didaktischen Planung und Durchführung

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Definition und Prinzipien

Nach RINSCHEDE werden Schülerexperimente meist von Schülergruppen ausgeführt, d. h. die Schüler werden aktiv im Unterricht. Dadurch ergeben sich alternative Bezeichnungen, wie beispielsweise Aktionsexperiment oder schülerzentrierter Experimentalunterricht. Durch das selbstständige Handeln werden komplexe Sachverhalte und Vorgänge nicht nur anschau- licher für die SuS, sondern sie erweitern ihre eigenen Handlungsfähigkeiten und -fertigkei- ten. Die Rolle der Lehrkraft beschränkt sich bei dieser Form der Experimente auf die Vorbe- reitung und auf das Leisten von möglichen Hilfestellungen. Darüber hinaus sollte eine ni- veauvolle Präsentation und Verknüpfung mit der Theorie durch die Lehrkraft erfolgen.

Daher bietet es sich an, zur Vorbereitung eines anstehenden Schülerexperiments, eine Ein- führungsstunde durchzuführen. So können Ziele besprochen, Belehrungen durchgeführt so- wie Aufbau und Ablauf des Experiments geklärt werden. Außerdem haben die SuS die Mög- lichkeit, Unklarheiten zu beseitigen und auftretende Fragen zu stellen. Für viele Schülerex- perimente werden zusätzliche Materialien benötigt, die nicht zwangsläufig durch die Schule oder die Lehrkraft gestellt werden müssen. Eine Material-Liste oder das Aufteilen der mit- zubringenden Materialien auf diverse SuS ist daher ebenfalls sinnvoll.

Im Vorfeld muss außerdem überprüft werden, ob der Raum die notwendigen Voraussetzun- gen erfüllt. Ist genug Platz, um einzeln, in Partner- oder sogar in Gruppenarbeit das Experi- ment durchzuführen, herrschen für alle die gleichen Ausgangsbedingungen, welche Reserven benötigt man, sollten einige Materialien fehlen und von besonderer Bedeutung, was passiert, wenn ein Experiment nicht funktioniert?

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung legt das Fundament der Arbeit durch die Problemstellung, dass klassischer Frontalunterricht oft ineffektiv ist, und definiert das Ziel, Experimente als motivierende und lernfördernde Alternative im Geographieunterricht zu evaluieren.

2 Experimente im Geographieunterricht: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Basis, in der Experimente definiert und nach verschiedenen Kriterien wie Versuchsanordnung, Sozialform und Lernzielen systematisiert werden.

3 Praktische Durchführung: Hier werden konkret ein Schülerexperiment zur Plattentektonik und ein Demonstrationsexperiment zur Bodenerosion in der Schulpraxis durchgeführt, methodisch geplant und hinsichtlich ihrer Lernergebnisse ausgewertet.

4 Auswertung und Konsequenzen: Das Abschlusskapitel resümiert die Ergebnisse, bewertet den Erfolg der Experimente kritisch und spricht Empfehlungen für die Integration in den schulinternen Rahmenlehrplan aus.

Schlüsselwörter

Geographieunterricht, Experiment, Schülerexperiment, Demonstrationsexperiment, Plattentektonik, Bodenerosion, Lernbereitschaft, Leistungsbereitschaft, Geographiedidaktik, Unterrichtsmethode, Modellbildung, Lernzuwachs, Rahmenlehrplan, Schulpraxis, Kompetenzentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Abschlussarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob Experimente im Geographieunterricht der Klassenstufen 7/8 die Lern- und Leistungsbereitschaft der SuS steigern können oder ob der Aufwand im Vergleich zum Nutzen zu hoch ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit fokussiert auf Plattentektonik (Schülerexperiment) sowie Bodenerosion und deren Folgen im tropischen Regenwald (Demonstrationsexperiment).

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Forschungsfrage lautet, ob ein messbarer Lernzuwachs durch experimentelle Unterrichtsmethoden im Vergleich zu klassischen, lehrbuchbasierten Unterrichtsformen bei den SuS erzielt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung verwendet?

Es wird eine vergleichende methodische Untersuchung (Quasi-Experiment) durchgeführt, bei der Klassen mit Experimenten mit Parallelklassen verglichen werden, die das Thema mittels Lehrbuch erarbeiten.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition und Planung von Experimenten sowie die detaillierte Darstellung und Auswertung der zwei konkreten praktischen Unterrichtsreihen inklusive Lernerfolgskontrollen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich diese Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Geographiedidaktik, Experimente, Schülerexperiment, Lernbereitschaft und Unterrichtsplanung charakterisiert.

Warum schnitt die Experiment-Klasse beim Thema Plattentektonik besser ab?

Die Klasse konnte durch das aktive, selbstständige Experimentieren Zusammenhänge (Plattenbewegungen) besser verinnerlichen und anschaulicher erfassen als durch das rein theoretische Lesen im Lehrbuch.

Warum konnte beim Thema Bodenerosion kein deutlicher Unterschied festgestellt werden?

Das Hauptproblem lag vermutlich in der Schwierigkeit, den Transfer vom Modell (Plastikflasche) in die komplexe Realität des tropischen Regenwaldes zu leisten, was durch das Experiment allein nicht ausreichend vermittelt wurde.

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Details

Title
Experimente im Geographieunterricht der Klassenstufen 7/8. Steigerung der Lern- und Leistungsbereitschaft oder Unterhaltung ohne Mehrwert?
College
Studienseminar Bernau
Grade
1,7
Author
Max Sölter (Author)
Publication Year
2018
Pages
27
Catalog Number
V516665
ISBN (eBook)
9783346111012
ISBN (Book)
9783346111029
Language
German
Tags
Experimente Geographieunterricht Klassenstufen 7/8 Steigerung Lern- und Leistungsbereitschaft Unterhaltung ohne Mehrwert
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Max Sölter (Author), 2018, Experimente im Geographieunterricht der Klassenstufen 7/8. Steigerung der Lern- und Leistungsbereitschaft oder Unterhaltung ohne Mehrwert?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/516665
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