Was macht einen guten Machthaber aus? Charakterbild und Anforderungen an den Herrscher bei Aristoteles und Machiavelli


Hausarbeit, 2018
22 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Deskription

Theorieteil

1. Anthropologie der beiden Theoretiker
1.1 Das Menschenbild nach Aristoteles
1.2 Das Menschenbild nach Niccolo Machiavelli
1.3 Der Vergleich der beiden Anthropologien

2. Die Rolle des Herrschers bei Aristoteles und Machiavelli
2.1 Das Charakterbild und die damit verbundenen Anforderungen an den
hauslichen Herrscher
2.2 Charakterbild und die damit verbundenen Anforderungen an den offentlichen bzw. staatlichen Herrscher
2.3 Vergleich des machiavellistischen und aristotelischen Charakterbildes des Staatsherren mit Bezug zur Anthropologie

3. Die Staatsformen
3.1 Die Polis als Staatsform bei Aristoteles
3.2 Die Staatsform bei Machiavelli
3.3 Der Spezialfall der Mischverfassung Aristoteles vs. Machiavelli

4. Anforderungen an den Herrscher in besonderen Phasen der Herrschaftsdauer

5. Grunde fur das Scheitern eines Staatsherren bzw. Machthabers

Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Einleitung

Was ist Macht und was ist Herrschaft? Wer beansprucht Macht oder Herrschaft fur sich und wie soil diese Person sein, die Herrschaft und Macht uber andere oder den Staat hat? Aristoteles, Machiavelli und Max Weber haben wohlmoglich eine Antwort auf diese Fragen. Diese Hausarbeit beschaftigt sich damit, welche Anforderungen die beiden Theoretiker Aristoteles und Niccolo Machiavelli an die Rolle des Staatsherren bzw. Machthaber in derjeweiligen politischen Theorie stellen. Es gibt viele Antworten auf diese Frage, ich mochte zunachst meinerseits ein paar Uberlegungen dazu aufstellen. Ein Fuhrer eines Staates ist einer der machtigsten Manner, daher sollte man voraussetzen, dass er Intelligenz in sich tragt. Da er oft schwere Entscheidungen zu treffen, hat sollte er vielleicht entscheidungsfreudig und auch etwas risikoresistent sein. Aber wenn sein Plan mal nicht aufgeht, sollte er mit der Kritik bzw. Folgen leben konnen. Sind auch das die Vorstellungen die Aristoteles und Machiavelli von einem Herrscher haben? Das soil diese Arbeit in den folgenden Gliederungsabschnitten detaillierter beantworten. Nicht nur zur Zeit der Antike und der fruhen Neuzeit befasste man sich mit den Werken von Aristoteles und Niccolo Machiavelli. Auch einige deutschsprachige Autoren aus unserer Zeit blicken zuruck in die Vergangenheit, um die alten Werke einfacher zu erklaren und zu interpretieren. Einer von ihnen, Ottmann (2001, 2006) arbeitete sowohl mit Aristoteles Werken, als auch mit denen von Niccolo Machiavelli. In seinen Sammelbanden ,,Geschichte des politischen Denkens“ fasst er alle Theoretiker in den zugehorigen Epochen zusammen und verfasst Erklarungen zu der Nikomanischen Ethik, Politik, Il Principe und Discorsi, sowie vielen weiteren. Hoffe (2001, 2006), Pellegrin (2001), Frede (2001) und Geiger (2001) beschaftigen sich vor allem mit dem Theoretiker Aristoteles, jeder von ihnen fasst ein oder mehrere Kapitel aus Aristoteles Werk „Politik“ zu groBeren Uberschriften zusammen. Wahrend Hoffe im Sammelwerk Aristoteles, Politik sich mit der Anthropologie auseinandersetzt, behandelt Pellegrin das groBe Thema „Oikos“. Frede hingegen bildet das Gegenstuck, er untersucht den Staat und seine Burger. Schwaabe und Knoll (2012) verfassen in dem Sammelwerk Die „Politik“ des Aristoteles Artikel, ersteres zu der Demokratie, Oligarchic und der Moglichkeit der Mischverfassung, wohingegen Knoll eine nahere Untersuchung der Verfassungslehre nach Aristoteles vomimmt. Andererseits gibt es einige Arbeiten, die sich vor allem mit den machiavellistischen Theorien auseinandersetzen. Kersting (2006) versucht nicht nur die Werke von Machiavelli Schritt fur Schritt zu erklaren, sondern filtert alle wichtigen Dinge, die Machiavelli ausmachen heraus, wie den Kreislauf der Dinge, seine Anthropologie und seine typischen Denkweisen. Maissens (2010) Artikel geht auf den machiavellistischen Staatsbegriff ein und erlautert diesen. An dieser Stelle mochte ich noch kurz erlautern unter welcher Methode diese Arbeit gegliedert wird. Es soil immer ein Vergleich in den einzelnen Punkten zwischen der aristotelischen und machiavellistischen Sichtweise aufgestellt werden. An manchen Stellen erfolgt oftmals noch eine kurze Zusammenfassung am Ende der Punkte, um das ganze uberschaubarer zu gestalten. Dem Forschungsbericht zufolge gab es ausreihend Literatur, die dieses Thema behandelt. Dennoch stoBt man auf einige Schwierigkeiten, bei der Beantwortung einiger Gliederungspunkte. Aristoteles Werk „Nikomanische Ethik“, sowie Ottmann (2001), beschaftigt sich zwar mit den drei Lebensformen und dem Sterben nach einem guten und glucklichen Leben. Jedoch werden nicht klare Anforderungen an den Staatsfuhrer aufgezahlt, wie in Machiavellis Werk ,,Der Furst“. Aber von machiavellistischer Seite gibt es auch einen Problempunkt: er und somit andere Arbeiten setzen sich hauptsachlich mit der offentlichen Herrschaft auseinander, somit beinhalten diese kaum Anhaltspunkte fur eine private Herrschaft, wie sie bei Aristoteles in Form des „Oikos“ auftaucht. Dennoch lasst sich zusammenfassend sagen, dass zu alien anderen Gliederungspunkten genugend, verstandliche Literatur zur Verfugung steht, mit der es moglich ist die Kernfrage zu untersuchen. Im nachsten Abschnitt dieser Arbeit wird kurz ein geschichtlicher Bezug hergestellt, um ein besseres Verstandnis zu erhalten und die Vorgehensweise dieser Arbeit wird detailliert geschildert.

Deskription

Die Zeit der Antike und fruhen Neuzeit, in der Aristoteles und Niccolo Machiavelli lebten liegt schon einige Jahrhunderte zuruck. Daher soil ein kurzer geschichtlicher Bezug die politischen Umstande und die dazugehorigen Theorien verstandlicher gestalten. Schon 300 Jahre vor Christus beschaftigte sich der Philosoph Aristoteles mit der Politik. Zu dieser Zeit herrschte Philipp II. in Athen mit einer kontroversen Politik, wohingegen Athen von einer antimakedonischen Bewegung gepragt war. Deswegen stand Aristoteles, aufgrund seiner makedonischen Herkunft, dieser negativ gegenuber (vgl. Ottmann 2001: 112f.). Nach der Regierungsperiode Philip II. gelangte Alexander der GroBe an die Macht, der von Aristoteles erzogen wurde. Bis zu seinem Tod verlief alles sehr ruhig, bis es dann zu einem Krieg zwischen den Athenem und dem Makedonen Antipater kam (vgl. Ebd.: 112f.). Im Groben und Ganzen verlief die politische Situation zu Lebzeiten des Aristoteles ruhig im Gegensatz zu der, in der Niccolo Machiavelli lebte. Italien war damals von vielen Unruhen gepragt, als es sich in funf Territorien aufspaltete. Die Regierung und Verfassung in Italien und vor allem in Florenz war von dauerhaften Parteikampfen und Anderungen geplagt. Entweder die Medici waren an der Macht oder die Staatsform der Republik herrschte. Viele Jahre wechselte der Machthaber bis die Medici letztendlich 1530 die Macht an sich nahmen (vgl. Ottmann 2006: 12f.). Die politischen Umstande zu Machiavellis Lebzeiten waren alles andere als ruhig, diese pragten auch seine Werke und Denkweise, was sich im Laufe dieser Arbeit noch rausstellen wird. Diese Arbeit ist in funf Abschnitte gegliedert, die aufeinander aufgebaut sind. Die Inhalte der Primarwerke von Aristoteles und Niccolo Machiavelli wurden bereits zusammen in den Seminarstunden erarbeitet, dementsprechend wurde die passende Sekundarliteratur zu den Werken herausgesucht. Danach wurde eine Gliederung erarbeitet, diese besteht im Hauptteil aus funf Punkten, die sich weiter auffachem lassen. Beim Schreiben dieser Arbeit wurden manche Punkte dann optimiert, wie zum Beispiel, dass die Anforderungen an den Herrscher nicht gleichzusetzen sind mit dem Staat. Es war notwendig zu Beginn die Anthropologien anzusetzen, um ein Verstandnis fur die Denkweise uber die Menschen zu schaffen, denn dieses Bild spiegelt sich in vielen Aussagen der Theoretiker wieder. Der zweite Teil der Arbeit beschaftigt sich mit dem Schwerpunkt, dem Staatsfuhrer. In diesem Abschnitt habe ich spater festgestellt, dass es sinnvoll ist am Ende eine kurze Verbindung zur Anthropologie darzustellen, um diese Parallelen hervorzuheben. Wie bereits oben erwahnt, ergab sich auch, dass der Staat einen extra Gliederungspunkt erhalten muss, da er klar vom Herrscher zu trennen ist. Was mir wahrend meiner Recherchen aufgefallen war, dass beide Theoretiker die Idee einer Mischverfassung benutzen, daher sollte diese Spezialform nicht auBer Acht gelassen werden. Der vierte Teil beschaftigt sich mit zeitlichen Phasen der Herrschaft, in der ein Machthaber zu besonderem Handeln aufgerufen wird. Der funfte Punkt soil dann den Abschluss und den Gegenpol bilden, in dem gezeigt wird, welche Grande existieren, dass der Herrscher trotzdem scheitert. Im Folgenden wird nun der Theorieteil dieser Arbeit abgehandelt.

Theorieteil

Macht und Herrschaft sind nicht nur zwei grundlegende Dinge in unserer heutigen Zeit, auch schon 300 Jahre vor Christus haben sich Theoretiker bereits damit beschaftigt. Nicht nur Aristoteles und Niccolo Machiavelli stellten sich die Frage nach Macht und Herrschaftin einem Staat, sondem auch einer derbekanntesten Soziologen, Max Weber. Er hat furjeden der beiden Begriffe eine andere Definition (vgl. Jeremias 2005: 21). Es erweist sich als sehr komplex derart abstrakte Ausdrucke zu definieren (vgl. Ebd.: 21). Nach Max Weber ist „Macht bedeutetjede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht.“ (Weber 1980: 28). Wohingegen er „Herrschaft soil heiben die Chance, fur einen Befehl bestimmten Inhalts bei angebbaren Personen Gehorsam zu finden“ definiert (Ebd.: 28). Um das ganze zusammenzufassen, Macht beutet demnach das zu tun, was man selbst fur richtig halt ohne sich von einem anderen beeintrachtigen zu lassen (vgl. Jeremias 2005: 23). Herrschaft hingegen bedeutet das zu tun, was man mochte aber dies soil kontrolliert und nicht unkontrolliert geschehen (vgl. Ebd.: 23). Jeremias nennt hier ein konkretes Bespiel:

,,Die meisten Beziehungen von Macht und Herrschaft in der Gegenwart sind Herrschaftsbeziehungen. Das Beispiel Vorgesetzter-Untergebener ist eines von vielem, das sehr haufig vorkommt.“ (2005: 23).

Auch Aristoteles und Machiavelli haben sich mit diesen beiden Begriffen auseinandergesetzt, erst Erwahnter hat auch drei Herrschaftsbeziehungen in seinem Oikos aufgezahlt, namlich die zwischen Mann und Frau, Vater und Kind, sowie Herr und Sklave (vgl. Aristoteles 2001: 80, 1253b). Bei Aristoteles handelt es sich vielmehr um den Begriff der „Herrschaft“, das kontrollierte Herrschen. Aristoteles mochte namlich, dass die Vernunft uber der Lust steht, was auch eine Art der Kontrolle ist, nur der gute Herr soil die Herrschaft uber das aus und seine Mitglieder haben (vgl. Ottmann 2001: 142f.). Wahrend man bei Machiavelli verstarkt den Begriff der „Macht“ erkennt, denn der Furst soil das tun was er fur richtig halt, auch wenn es unmoralisch und unkontrolliert ist (vgl. Ottmann 2006: 14f.). Machiavelli verwendet auch den Begriff des Machthabers, anders als Aristoteles der den Begriff des (Haus)Herren in Betracht zieht. Max Weber unterscheidet hierbei in drei Typen der Herrschaft, die Herrschaft „rationalen Charakters“, „traditionalen Charakters“ und „charismatischen Charakters“ (vgl. Weber 1980: 124). Diese drei Arten entwickeln sich zudem aus vier Handlungstypen heraus, diese waren: (a) zweckrational, (b) wertrational, (c) affektuell und (d) traditional (vgl. Jeremias 2005: 26). Des Weiteren, erfolgt nun die Analyse der Fragestellung dieser Seminararbeit, beginnen mit den Anthropologien der beiden Theoretiker.

1. Anthropologie der beiden Theoretiker

Im Folgenden werden zunachst die beiden anthropologischen Ansatze von Aristoteles und Niccolo Machiavelli naher erganzt, gegenubergestellt und letztendlich miteinander verglichen. Dieser Vergleich soil es spater erleichtern, ausgehend von den Anthropologien, Ruckschlusse auf die Rolle des Herrschers zu untemehmen.

1.1 Das Menschenbild nach Aristoteles

Aristoteles Blick auf die Menschen zu seiner Zeit war von positiven Eindrucken gepragt. Der griechische Philosoph definiert den Menschen als ,,zoon politikon“ in einem komplett ausgepragten Stadtstaate „der Polis“ (vgl. Hoffe 2001: 22). Nach dieser Bezeichnung ist der Mensch demnach von Natur aus, ein soziales und politisches Wesen (vgl. Hoffe 2006: 241-244). Dennoch behauptet Aristoteles nicht, dass der Mensch schon immer in einer Polis lebte, sondern vielmehr, dass die Polis das ist, was dem Burger zu einem guten Leben verhilft und somit zu seinem Gluck (vgl. Ebd.: 241-249). Eine wichtige Unterscheidung untemimmt Aristoteles jedoch: er definiert den Menschen und die Tiere als Gemeinschaftswesen. Der Mensch ist neben dem ,,zoon politikon“ auch ein ,,zoon logon echon“ (vgl. Ebd.: 244). Denn wie bereits erwahnt, konnen auch Tiere eine gemeinschaftliche Leistung vollbringen, jedoch unterscheidet sich der Mensch in einem prekaren Punkt von den Pflanzen und Tieren. Da die Menschen nicht nur eine tierische Seite an sich besitzen, sondern auch eine hohere Begabung der Vemunft und der Sprache „logon“. Tiere konnen nur Lust und Leid mit Lauten ausdrucken, Menschen konnen sich klug miteinander verstandigen (vgl. Hoffe 2001: 24f). Viele Jahrhunderte wurden diese Thesen des Philosophen Aristoteles konstant aufrechterhalten, bis sie von Denkern in der Neuzeit abgelost wurden, wie zum Beispiel durch Niccolo Machiavelli (vgl. Hoffe 2006: 241f). Sein anthropologisches Bild wird im nachsten Schritt genauer dargestellt.

1.2 Das Menschenbild nach Niccolo Machiavelli

Betrachtet man im Gegensatz zu Aristoteles Menschbild, das von Niccolo Machiavelli wird deutlich, dass es sich hier um eine nuchterne und realgetreue Anthropologie handelt (vgl. Kersting 2006: 30f.). Denn im Vergleich zur Antike kommt es zu Beginn der Neuzeit zu vielen Wandlungen im Denken uber Moral, Ordnung und Herrschaft. Der Grund dafur ist der politische Umschwung zu Machiavellis Zeit, wie schon oben im historischen Hintergrund erwahnt. Unter anderem wird Machiavelli als Begrunder der „burgerlichen Geschichtsphilosophie“ gesehen (Auth 2010: 123). Machiavellis burgerliches Menschenbild grenzt sich in einigen Punkten von dem antiken Menschenbild ab. In Machiavellis Denkweise kommt die Idee eines Menschen, der von Natur aus politisch aktiv ist, nicht vor. Im Gegenteil, diese Art von Menschen ist dem Untergang geweiht (vgl. Kersting 2006: 33). Machiavelli selbst verwirft den Zustand des ,,zoon politikon“, fur ihn existiert dieser nur noch in geschichtlicher Art und Weise (vgl. Ebd.: 34). Wahrend die aristotelische Anthropologie, einEndziel anstrebt, auf das die Menschen ihr Leben lang hinarbeiten (vgl. Hoffe 2006: 241-249). Geht Machiavelli davon aus, dass der Mensch ein Wesen ist, welches nie Genugtun fuhlt. Der Mensch strebt nach immer hoheren Zielen. Auch wenn er diese wohlmoglich nie erreichen wird, dennoch lasst sich der Mensch von seiner Lust fuhren (vgl. Kersting 2006: 36). Der nachste Schritt der Arbeit soil nochmal uberblicksweise die Anthropologien zusammenfassend gegenuberstellen, um diese klar voneinander abzugrenzen bzw. Gemeinsamkeiten aufzuzeigen.

1.3 Per Vergleich der beiden Anthropologien

Die beiden Anthropologien trennen nicht nur ein paar Jahrhunderte, auch ihre Ansatze was das Menschenbild betrifft unterscheiden sich ganz klar in vielen Punkten voneinander. Wahrend der Philosoph Aristoteles von einem guten und vernunftbegabten Wesen spricht, das sich durch seine Charaktereigenschaften an einer vernunftigen und tugendhaften Politik beteiligt (vgl. Hoffe 2001: 24f). Dahingegen tragt Machiavelli eher die negativen Eigenschaften in den Vordergrund. Der Mensch sei nach ihm ein von Habgier und zerstorerischen Impulsen geleitetes Wesen und strebt nach dem hochsten Nutzen (vgl. Kersting 2006: 36). Demnach ist weder die Menschheit, noch der einzelne Mensch ein gutes Wesen. Fur Aristoteles ist der Mensch nicht nur ein triebhaftes Wesen wie ein Tier. Anders bei Machiavelli, steht das triebhafte im Gegensatz zum vernunftbegabtem Wesen nach Aristoteles im Vordergrund. Einen Grundgedanken teilen die beiden Philosophen jedoch miteinander, sie befinden die Existenz eines stabilen Staates als eine Grundvoraussetzung fur das Bestehen der Menschheitbzw. Gemeinschaft (vgl. Hoffe 2006: 241-249).

[...]

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Was macht einen guten Machthaber aus? Charakterbild und Anforderungen an den Herrscher bei Aristoteles und Machiavelli
Hochschule
Universität Regensburg  (Politikwissenschaft)
Note
1,7
Autor
Jahr
2018
Seiten
22
Katalognummer
V516757
ISBN (eBook)
9783346120168
ISBN (Buch)
9783346120175
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ideengeschichte
Arbeit zitieren
Nici Stompor (Autor), 2018, Was macht einen guten Machthaber aus? Charakterbild und Anforderungen an den Herrscher bei Aristoteles und Machiavelli, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/516757

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