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Das Wundermittel Aspirin. Entdeckung, Wirkmechanismus, Verwendung und Massenbestimmung

Titel: Das Wundermittel Aspirin. Entdeckung, Wirkmechanismus, Verwendung und Massenbestimmung

Facharbeit (Schule) , 2019 , 25 Seiten , Note: 14

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Chemie - Analytische Chemie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Arbeit setzt sich mit dem Arzneistoff Acetylsalicylsäure, kurz ASS auseinander.

Dafür wird zunächst ein kurzer historischer Überblick über den ASS zugrundeliegenden Naturstoff der Weidenrinde gegeben, bevor Struktur und Wirkmechanismus des Stoffes näher erforscht werden. Anschließend erfolgt eine Analyse der vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten der Arznei, bevor danach auf mögliche Nebenwirkungen eingegangen wird. In einem abschließenden praktischen Teil wird zudem selbst eine Massenbestimmung des Stoffes vorgenommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

1. Geschichte der Weidenrinde

1.1 Weidenrinde

1.2 Entdeckung von Aspirin

2. Struktur der ASS

2.1 Aromatische Carbonsäuren

3. Synthese der ASS

3.1 Reaktionsmechanismus

4. Wirkmechanismus

5. Verwendung der Acetylsalicylsäure

5.1 Analgetisch

5.2 Antipyretisch

5.3 Antiphlogistisch

5.4 Thrombozytenaggregationshemmung

6. Nebenwirkungen von ASS

6.1 Dosierung

7. Kontraindikationen

II. Material und Methoden

1. Säure-/ Base Titration

1.1 Rücktitration

2. Versuchbeschreibung

III. Ergebnisse

1. Tabellen

1.1 Gehaltsbestimmung

IV. Diskussion

1. Fehlerdiskussion

V. Ausblick

1. The future has just begun?

1.1 Neues Heilmittel zur Krebsbekämpfung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die chemischen Eigenschaften, den Wirkmechanismus sowie die medizinische Verwendung von Acetylsalicylsäure (ASS). Ziel ist es, durch eine quantitative Analyse mittels Säure-Base-Titration den Wirkstoffgehalt in Aspirin-Tabletten zu bestimmen und kritisch zu diskutieren.

  • Historische Entwicklung von der Weidenrinde bis zum Aspirin.
  • Chemischer Aufbau und Synthesewege von ASS.
  • Pharmakologische Wirkungsweise (analgetisch, antipyretisch, antiphlogistisch).
  • Methodische Durchführung der Gehaltsbestimmung durch Rücktitration.
  • Diskussion über Dosierung, Nebenwirkungen und zukünftige Einsatzgebiete in der Krebstherapie.

Auszug aus dem Buch

1. Geschichte der Weidenrinde

Bis zur Industrialisierung hatten kranke Menschen nicht die Möglichkeit aus der Apotheke ein Schmerzmittel zu kaufen. Sie wurden dadurch ausschließlich mit pflanzlichen Arzneistoffen wie Tees oder Kräuter behandelt. Für die Behandlung von Fieber, Schmerzen und Entzündungen waren die Spirpflanze sowie die Weidenrinde beliebte Heilmittel. Aus dem letztere genannten wurde später der Wirkstoff des Klassikers Aspirin entwickelt. Der Vorteil des Wirkstoffes Acetylsalicylsäure liegt darin, dass dieser Wirkstoff, durch seine lange Existenz, in allen Vor- und Nachteilen bekannt ist, wie kein anderes Schmerzmittel. Bis es zu der Synthese dieses Wirkstoffes kam, war es zunächst eine große Herausforderung die Wirkung des Heilmittels zu entdecken, da das Pflücken der seit dem alten Griechenland bekannten Weiden unter Strafe gestellt wurde (vgl. Anhang 1: Mitschke 1999: 26).

Die Zweige der Rinde wurden wegen der Stabilität und Vielfalt [siehe Abb.1] dringend für die Korbflechterei gebraucht und somit geriet dieses Heilmittel in Vergessenheit. Bis zur Wiederentdeckung wurde ausschließlich die Spirpflanze als Heilmittel genutzt (vgl. Seidel 2012: 528-530).

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Beleuchtet den gesellschaftlichen Missbrauch von Medikamenten und führt in die Geschichte der Weidenrinde als Vorläufer von Aspirin ein.

2. Struktur der ASS: Beschreibt den molekularen Aufbau der Acetylsalicylsäure als aromatische Carbonsäure und deren funktionelle Gruppen.

3. Synthese der ASS: Erläutert die Kolbe-Schmidt-Synthese und den zugrunde liegenden Reaktionsmechanismus der säurekatalysierten Veresterung.

4. Wirkmechanismus: Erklärt die Hemmung der Cyclooxygenase und die damit verbundene Unterdrückung von Prostaglandinen.

5. Verwendung der Acetylsalicylsäure: Analysiert die vielfältigen medizinischen Indikationen wie Schmerzlinderung, Fiebersenkung und Herzinfarktprophylaxe.

6. Nebenwirkungen von ASS: Führt potenzielle Risiken wie Magen-Darm-Beschwerden und Blutungen bei unsachgemäßer Dosierung auf.

7. Kontraindikationen: Nennt Personengruppen und Vorerkrankungen, bei denen eine Einnahme von ASS nicht empfohlen wird.

II. Material und Methoden: Beschreibt das Versuchsdesign der Rücktitration zur experimentellen Bestimmung des Wirkstoffgehalts.

III. Ergebnisse: Präsentiert die durchgeführten Messwerte und die mathematische Auswertung der Gehaltsbestimmung.

IV. Diskussion: Kritische Auseinandersetzung mit den Messergebnissen unter Berücksichtigung potenzieller Fehlerquellen und pharmazeutischer Qualitätsstandards.

V. Ausblick: Diskutiert aktuelle Forschungstrends, insbesondere das Potenzial von ASS in der Krebsprophylaxe.

Schlüsselwörter

Acetylsalicylsäure, ASS, Aspirin, Weidenrinde, Synthese, Wirkmechanismus, Cyclooxygenase, Prostaglandine, Rücktitration, Dosierung, Nebenwirkungen, Herzinfarktprophylaxe, Pharmakologie, Analgetisch, Krebstherapie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der chemischen und medizinischen Untersuchung von Acetylsalicylsäure, insbesondere mit ihrer Herstellung, Wirkung und der experimentellen Bestimmung ihres Gehalts in pharmazeutischen Produkten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die historische Entwicklung des Wirkstoffs, die chemische Synthese, die pharmakologische Wirkungsweise im menschlichen Körper sowie die analytische Qualitätskontrolle mittels Titration.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die experimentelle Bestimmung des Wirkstoffgehalts in einer handelsüblichen Aspirin-Tablette durch eine Säure-Base-Rücktitration und der Abgleich mit pharmazeutischen Qualitätsstandards.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit verwendet die Methode der indirekten Titration (Rücktitration), um den Wirkstoffgehalt zu ermitteln, da der Wirkstoff zuvor chemisch umgesetzt werden muss.

Welche Aspekte werden im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben der chemischen Struktur und Synthese die verschiedenen medizinischen Wirkungsweisen (schmerzstillend, entzündungshemmend etc.) sowie die kritische Fehleranalyse bei der experimentellen Durchführung dargelegt.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Acetylsalicylsäure, Wirkmechanismus, Cyclooxygenase-Hemmung, Titration, pharmazeutische Qualität und Herzinfarktprophylaxe.

Warum ist eine exakte Dosierung bei ASS so wichtig?

Eine falsche Dosierung kann sowohl die Wirksamkeit bei therapeutischen Anwendungen (wie bei Rheuma oder Krebstherapie) einschränken als auch das Risiko für gesundheitsschädliche Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Blutungen signifikant erhöhen.

Welche Rolle spielt die Rücktitration im Experiment?

Die Rücktitration ermöglicht es, den Gehalt des Wirkstoffs indirekt zu bestimmen, indem zunächst ein Überschuss an Reagenzlösung hinzugegeben und anschließend der nicht verbrauchte Anteil titriert wird, was präzisere Ergebnisse liefert.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Wundermittel Aspirin. Entdeckung, Wirkmechanismus, Verwendung und Massenbestimmung
Hochschule
Gymnasium Königsbrunn
Note
14
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
25
Katalognummer
V516807
ISBN (eBook)
9783346125668
ISBN (Buch)
9783346125675
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Acetylsalicylsäure
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Das Wundermittel Aspirin. Entdeckung, Wirkmechanismus, Verwendung und Massenbestimmung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/516807
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Leseprobe aus  25  Seiten
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