Service-orientierte Architektur - Übersicht sowie Chancen und Risiken


Hausarbeit, 2006

18 Seiten, Note: 1,2


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einführung

2 Definition

3 Charakteristische Merkmale einer SOA
3.1 Client/Server - Kommunikation
3.2 Integration durch Entkopplung / Lose Kopplung
3.3 Interoperabilität / Services sind über standardisierte Schnittstellen aufrufbar
3.4 Trennung von Schnittstelle und Implementierung
3.5 Orchestrierung
3.6 Find-bind-execute-Paradigma
3.7 Kapselung von Funktionalitäten in einzelne Services

4 Chancen und Risiken
4.1 Chancen
4.2 Risiken

5 Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1 – Client/Server – Kommunikation

Abbildung 2 – Trennung von Schnittstelle und der Implementierung

Abbildung 3 – Find-bind-execute-Paradigma

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einführung

Das Hype-Thema SOA (Service-orientierte Architektur) wird bereits seit einiger Zeit heiß in der „IT-Welt“ diskutiert.

SOA’s haben sich mit den Innovationen des eBusiness etabliert. Im Kern geht es darum, die wichtigen Business-Prozesse aus den Unternehmensanwendungen als Services freizulegen, so dass sie untereinander beliebig und ohne Systembrüche, auch über Unternehmensgrenzen hinaus, integriert werden können. [FaWi2005] führen als Beispiel eine elektronische Internetplattform in Form eins elektronischen Marktplatzes an. Es wäre unkompliziert, in diesen Funktionen Dritter, wie News-Ticker, Börseninformationen, der Abruf von Produktkatalogen oder das Auslösen von Bestellungen, einzubinden.

Die Euphorie ist groß. Als Vision versprechen Softwareanbieter gerne so etwas wie „Plug-and-Play“ für die Unternehmens-IT. In den Vordergrund stellen sie meist die Chancen, die sich aus einer SOA ergeben können. Eine Tendenz, wohin die Entwicklung geht, lässt sich folgender Aussage entnehmen:

Industry analysts predict[1] that over 80% of the business applications sold between 2005 and 2008 will be based on the principles of Service-Oriented Architecture (SOA) [Sri2006].

Das Ziel dieser Arbeit ist es, in das Thema einzuführen, um dem Leser zu vermitteln, was die „IT-Welt“ inhaltlich mit dem Begriff SOA verbindet.

Anschließend werden die Chancen und Risiken einer SOA diskutiert. Am Ende dieser Diskussion wird allerdings kein eindeutiges Pro oder Contra SOA stehen, da die Entscheidung, eine SOA zu realisieren eine strategische ist, die vor dem Hintergrund der unternehmenseigenen IT-Infrastruktur, der künftigen Anforderungen sowie der strategischen Ausrichtung der Unternehmens-IT rational abgewägt und entschieden werden muss.

2 Definition

Am Anfang einer Themeneinführung steht in der Regel eine Definition. Wer sich allerdings näher mit dem Thema SOA auseinandersetzt wird schnell feststellen, dass eine einheitliche Definition nicht existiert, obwohl der Begriff schon recht lange in der Fachwelt kursiert. Als erster prägte Gartner 1996[2] diesen und gilt daher als der Schöpfer des Begriffs (vgl. [WaSo2004], [Mie2005]).

Seine Definition lautet:

„Services Oriented Architecture is a client/server software design approach in which an application consists of software services and software service consumers (also known as clients or service requesters).

SOA differs from the more general client/server model in its definitive emphasis on loose coupling between software components, and its use of separately standing interfaces.”

[WaSo2004]

Fokussiert wird bei dieser Definition die technische Interaktion. Der Begriff SOA wird aber auch im Lichte der fachlichen Konzeption verwendet, so z.B. von [FaWi2005]:

„Wesentliches Ziel einer service-orientierten Architektur (SOA) ist die anpassungsfähige Ausrichtung der Informationstechnologie an den geschäftsrelevanten Aufgaben eines Unternehmens. Die fachliche Organisation der Anwendungslandschaft steht dabei im Vordergrund, und nicht etwa die technische Struktur. Die Anwendungsarchitektur folgt der Geschäftsarchitektur.“

Eine SOA ist demnach ein Software-Design-Ansatz und insbesondere keine Technologie-Spezifikation, wie auch bei [Nat2003, S. 2] nachzulesen ist. Aus Sicht des Autors greifen die Definition in der einschlägigen Literatur nicht weit genug, um zu beschreiben, was die Fachwelt mit dem Begriff SOA verbindet, daher sollen im Folgenden die charakteristischen Merkmale einer SOA zusammengetragen und näher beleuchtet werden.

[...]


[1] Gartner—SOBA Apps show their potential (SPA-20-7295)

[2] in SSA Research Note SPA-401-068, 12 April 1996, „’Service Oriented’ Architectures, Part 1“ und
SSA Research Note SPA-401-069, 12 April 1996, „’Service Oriented’ Architectures, Part 2“

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Service-orientierte Architektur - Übersicht sowie Chancen und Risiken
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Veranstaltung
Enterprise Application Integration
Note
1,2
Autor
Jahr
2006
Seiten
18
Katalognummer
V51714
ISBN (eBook)
9783638476089
Dateigröße
729 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Service-orientierte, Architektur, Chancen, Risiken, Enterprise, Application, Integration
Arbeit zitieren
Sascha Laibold (Autor), 2006, Service-orientierte Architektur - Übersicht sowie Chancen und Risiken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/51714

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