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Argumente in der Globalisierungsdebatte. Auswirkungen der Globalisierung auf die Lebenswirklichkeit und die Lohnstrukturen von Wirtschaftsakteuren

Eine kritische Diskussion

Title: Argumente in der Globalisierungsdebatte. Auswirkungen der Globalisierung auf die Lebenswirklichkeit und die Lohnstrukturen von Wirtschaftsakteuren

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Nikolai Sroka (Author)

Politics - Topic: Globalization, Political Economics
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Globalisierung auf die Lebenswirklichkeit und die Lohnstrukturen von Wirtschaftsakteuren. Es werden Argumente von Globalisierungsgegnern und -befürwortern aufgezeigt und diskutiert. Leser und Leserinnen des Textes erhalten außerdem spannende Informationen zu wichtigen außenwirtschaftlichen Themenfeldern, wie der Theorie des komparativen Kostenvorteils oder der Wirkweise einer Tobinsteuer.

Globalisierung ist das Modewort der Gegenwart, das seit den 1990er-Jahren in sämtliche Bereiche der Wirtschaft und Gesellschaft gefunden hat. Ursprünglich im ökonomischen Bereich verwendet, um die zunehmende globale Verflechtung der Ökonomien – insbesondere der Finanzmärkte – auf einen Begriff zu bringen, bezeichnet Globalisierung auch Prozesse, die etliche weitere Begriffe fortschreitender Modernisierung umfassen, wie Kommunikation, Produktion von Wissen und Transport, aber auch Problemfelder internationaler Sicherheit, wie organisierte Kriminalität, Drogen-, Waffen- und Menschenhandel.

Mit der Globalisierung sind viele Hoffnungen, aber auch Ängste verbunden. Immer wieder entstehen hitzige Debatten über die zunehmende internationale Verflechtung von Wirtschaft, Politik und verschiedenen Kulturen. Seit Ende der neunziger Jahre werden die verschiedenen Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs von großen Anti-Globalisierungsdemonstrationen und parallel tagenden Kongressen von Globalisierungskritikern begleitet. Letztere werden von Nichtregierungsorganisationen (NRO) vorbereitet und durchgeführt. Ihr Protest richtete sich im Kern gegen die weltweit wachsende soziale Ungleichheit und gegen die neoliberale Form der wirtschaftlichen Globalisierung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Argumente der Globalisierungskritiker

2.1 Außenhandel und Löhne

2.2 Mindeststandards in der Arbeitswelt und Handelsgespräche

2.3 Umwelt- und Kulturfragen

2.4 Die WTO und die nationale Unabhängigkeit

2.5 Die Öffnung der Einkommensschere

2.6 Die Lage in Deutschland

2.7 Die Wirkung einer Tobinsteuer

3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die zentralen Thesen der Globalisierungskritik kritisch zu evaluieren, um ein tieferes Verständnis für das tatsächliche Ausmaß der ökonomischen Auswirkungen einer zunehmenden globalen wirtschaftlichen Verflechtung zu erlangen.

  • Analyse des Zusammenhangs zwischen Außenhandel und Lohnentwicklung
  • Untersuchung internationaler Mindeststandards und deren soziale sowie wirtschaftliche Implikationen
  • Betrachtung ökologischer Herausforderungen und kultureller Auswirkungen der Globalisierung
  • Evaluation der Souveränität nationaler Regierungen und der Rolle der WTO
  • Diskussion der Einkommensschere und der Wirksamkeit einer Tobinsteuer

Auszug aus dem Buch

2.1 Außenhandel und Löhne

Viele Globalisierungskritiker weisen auf die niedrigen Löhne hin, die derzeit in vielen Exportindustrien der Entwicklungsländer bezahlt werden (vgl. Krugmann, 2004, S. 374). Dennoch zeigt die aktuelle Entwicklung auch, dass sich der Wohlstand einiger Entwicklungsländer in den letzten Jahrzehnten gesteigert hat. Die meisten Menschen weisen heute einen höheren Lebensstandard auf, sind besser gekleidet, leben in besseren Wohnungen und sind weniger Risiken ausgesetzt. Auch etliche soziale Indikatoren sprechen für die These, dass es einigen Entwicklungsländern in einem offenen Handelssystem besser geht, als Ländern, die eine Abschottungspolitik betreiben, wie zum Beispiel Nordkorea (vgl. Kappel, 2004, S. 270). Dennoch gelingt es einigen Entwicklungsländern nicht, ihr Wachstum zu steigern. „Zu Globalisierungsgewinnern können auf lange Sicht nur solche Entwicklungsländer werden, die den erforderlichen Strukturwandel erfolgreich bewältigen“ (Nunnenkamp, 1998, S.3). Das heißt, es leitet sich auch aus der nationalen Wirtschaftspolitik der jeweiligen Staaten ab, ob ein Land vom Weltmarkt profitieren kann (vgl. Kappel, 2004, S. 267).

Dass sich Arbeiter in den Entwicklungsländern mit Außenhandel trotz geringer Löhne besserstellen können, als ohne Außenhandel, soll folgendes Beispiel auf Basis des komparativen Vorteils verdeutlichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Definition des Globalisierungsbegriffs als Prozess der zunehmenden internationalen Verflechtung und Darstellung der zentralen Kritikpunkte sowie der Protestbewegungen.

2. Argumente der Globalisierungskritiker: Detaillierte Prüfung ökonomischer Thesen zu Außenhandel, Arbeitsstandards, Umwelt, Souveränität, Einkommensverteilung und Finanzmarktregulierung.

3. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Globalisierungsproblematik unter Hinweis auf die methodischen Schwierigkeiten der Kausalitätsbestimmung und ein Plädoyer für sinnvolle wirtschaftspolitische Maßnahmen.

Schlüsselwörter

Globalisierung, Außenhandel, Entwicklungsländer, WTO, Mindeststandards, Einkommensschere, Tobinsteuer, Kapitalmobilität, Strukturwandel, Weltwirtschaft, Handelsabkommen, Kapitalmarkt, Finanzkrisen, Wirtschaftspolitik, Wohlstand.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einer kritischen Diskussion der zentralen Argumente von Globalisierungskritikern hinsichtlich ökonomischer und sozialer Auswirkungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die Bereiche Außenhandel, Arbeitsmarkt, ökologische Folgen, kulturelle Homogenisierung, politische Souveränität und die Stabilität globaler Finanzmärkte ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Evaluierung der wichtigsten Thesen der Globalisierungskritik, um die ökonomischen Konsequenzen einer zunehmenden Globalisierung wissenschaftlich fundiert einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine systematische Analyse wirtschaftstheoretischer Modelle (z.B. komparativer Vorteil) in Kombination mit der Auswertung bestehender Fachliteratur und empirischer Studien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden unter anderem die Lohnsituation in Entwicklungsländern, die Sinnhaftigkeit von Mindeststandards, die Umweltbelastung und die Wirksamkeit der Tobinsteuer analysiert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Globalisierung, Außenhandel, Einkommensschere, Strukturwandel und internationale Institutionen charakterisieren.

Wie bewertet der Autor die Wirksamkeit einer Tobinsteuer?

Der Autor steht der Einführung einer Tobinsteuer skeptisch gegenüber, da sie zwar Spekulanten abschrecken könnte, aber gleichzeitig nützliche Transaktionen verteuert und zu einer Marktinstabilität führen könnte.

Was ist die Schlussfolgerung zur "Öffnung der Einkommensschere"?

Der Autor zeigt auf, dass der technologische Wandel vermutlich einen stärkeren Einfluss auf die Verdrängung von Industriearbeitern hat als der globale Wettbewerb allein.

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Details

Title
Argumente in der Globalisierungsdebatte. Auswirkungen der Globalisierung auf die Lebenswirklichkeit und die Lohnstrukturen von Wirtschaftsakteuren
Subtitle
Eine kritische Diskussion
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg  (Institut für Wirtschaftswissenschaft)
Course
Außenwirtschaft
Grade
1,7
Author
Nikolai Sroka (Author)
Publication Year
2006
Pages
18
Catalog Number
V517900
ISBN (eBook)
9783346116369
ISBN (Book)
9783346116376
Language
German
Tags
Globalisierung Außenwirtschaft komparativer Kostenvorteil Welthandel Lohnstrukturen Tobin-Steuer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nikolai Sroka (Author), 2006, Argumente in der Globalisierungsdebatte. Auswirkungen der Globalisierung auf die Lebenswirklichkeit und die Lohnstrukturen von Wirtschaftsakteuren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/517900
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