Inhalt
1. Einleitung ................................................................................................................................. 2
2. Die digitale Edition zu Paul Klees „Bildnerischen Form- und Gestaltungslehre“ ................. 2
3. Text-Bild-Relation am Beispiel der digitalen Edition zu Paul Klees Unterrichtsnotizen ...... 5
3.1. Das Problem der Bild-zu-Bild Beziehung ............................................................................ 7
3.2. Erschließung der Abbildungen ............................................................................................ 9
3.3. Die Notwendigkeit der Verschlagwortung mit TEI ........................................................... 10
3.4. Textgenese anhand von TEI .............................................................................................. 13
3.5. XML-Untersuchung der digitalen Edition .......................................................................... 15
4. Vergleich mit anderen digitalen Editionen ........................................................................... 16
4.1. Digitale Edition der „Theodor Fontane: Notizbücher“ ...................................................... 17
4.2. Digitale Edition zu „Vincent van Gogh - The Letters“ ....................................................... 18
5. Ausblick ................................................................................................................................. 20
6. Fazit ........................................................................................................................................ 21
7. Literaturverzeichnis ............................................................................................................... 23
8. Abbildungen ........................................................................................................................... 27
9. Abbildungsverzeichnis .......................................................................................................... 38
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Die digitale Edition zu Paul Klees „Bildnerischen Form- und Gestaltungslehre“
3. Text-Bild-Relation am Beispiel der digitalen Edition zu Paul Klees Unterrichtsnotizen
3.1. Das Problem der Bild-zu-Bild Beziehung
3.2. Erschließung der Abbildungen
3.3. Die Notwendigkeit der Verschlagwortung mit TEI
3.4. Textgenese anhand von TEI
3.5. XML-Untersuchung der digitalen Edition
4. Vergleich mit anderen digitalen Editionen
4.1. Digitale Edition der „Theodor Fontane: Notizbücher“
4.2. Digitale Edition zu „Vincent van Gogh - The Letters“
5. Ausblick
6. Fazit
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Hausarbeit analysiert die Text-Bild-Relation in der digitalen Edition der Unterrichtsnotizen von Paul Klee und untersucht dabei insbesondere technische Defizite bei der webbasierten Darstellung. Ziel der Arbeit ist es, durch einen kritischen Vergleich mit anderen digitalen Editionen (Theodor Fontane, Vincent van Gogh) Potenziale zur Optimierung, wie die Implementierung von TEI-Standards und eine verbesserte Textauszeichnung, aufzuzeigen.
- Technische Analyse der Text-Bild-Relation (JPEG-basiert vs. Text-Daten).
- Evaluation des Nutzens von TEI (Text Encoding Initiative) für die Erschließung.
- Vergleichende Untersuchung ähnlicher digitaler Editionen.
- Vorschläge zur Verbesserung der semantischen Suchbarkeit und Textgenese-Abbildung.
- Untersuchung der User-Interface-Gestaltung für wissenschaftliche Ausgaben.
Auszug aus dem Buch
Text-Bild-Relation am Beispiel der digitalen Edition zu Paul Klees Unterrichtsnotizen
Die bereits angesprochene Nebeneinander-Stellung von Faksimile und Transkription dessen, ist in der digitalen Edition über Klees Notizen essenziell. Ohne diese Gegenüberstellung wäre das reine Faksimile wohl nicht verständlich bzw. die Schrift nicht immer eindeutig lesbar und identifizierbar. Lediglich die Zeichnungen wären zur erkennen, aber der didaktische Zweck wäre, ohne gut lesbaren Text durch die Transkription oft nicht eindeutig festzumachen. Zwar können Bilder laut Butzke „[…] schon auf der Ebene des Signifikanten, unabhängig von möglichen Bedeutungen, z.B. affektive oder neurophysiologische Reaktionen auslösen“, aber um einen sinnstiftenden und didaktischen Zweck zu erfüllen, benötigen diese Art von Bilder – wie auch im Beispiel des Paul Klee Projekts – eine gut lesbare Transkription mit Kennzeichnung von Änderungen oder Einfügungen. Wiederum nur die Sprache allein ist für Butzke ebenso nicht hinreichend und führt weiters an:
Denn während die Sprache aufgrund ihrer hohen Kodiertheit relativ mühelos Korrelationen zwischen der Ausdrucks- und Inhaltsebene herstellt und ein sprachliches Element deshalb sofort als Zeichen identifiziert wird, muss das Bild einen Kode erst instaurieren. (Butzke o.J., S. 2)
Dies bedeutet, dass ein Bild erst anhand von Sprache erläutert werden muss, um die tiefere Aussage dessen besser verstehen zu können – es muss somit ein neuer Kode für den Interpreten eingeführt werden. Hierbei ist es jedoch vom Interpreten und seiner bisherigen Erfahrung selbst abhängig, welches Bildelement als Signifikant bzw. als am bedeutungsvollsten angesehen wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Forschungsinteresse an der Text-Bild-Relation innerhalb der digitalen Edition von Paul Klees Unterrichtsnotizen und legt das methodische Vorgehen sowie die Zielsetzung dar.
2. Die digitale Edition zu Paul Klees „Bildnerischen Form- und Gestaltungslehre“: Das Kapitel bietet einen historischen Überblick über das Projekt und beschreibt den Aufbau der digitalen Edition sowie die editorischen Herausforderungen bei der Dokumentation der losen Blätter.
3. Text-Bild-Relation am Beispiel der digitalen Edition zu Paul Klees Unterrichtsnotizen: Hier wird das Kernproblem der verlustbehafteten JPEG-Darstellung des Textes beleuchtet und die Notwendigkeit einer strukturierten Aufbereitung durch TEI-Kodierung sowie die Abbildung der Textgenese diskutiert.
4. Vergleich mit anderen digitalen Editionen: Es erfolgt ein kontrastiver Vergleich mit den Editionen zu Theodor Fontane und Vincent van Gogh, um ausgereiftere Lösungsansätze in Bezug auf Suchfunktionen und synoptische Ansichten zu identifizieren.
5. Ausblick: Der Ausblick formuliert konkrete Handlungsempfehlungen für die digitale Edition zu Paul Klee, insbesondere hinsichtlich der technologischen Aufwertung und der Integration von TEI-Standards.
6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die digitale Edition zwar einen wertvollen Anfang darstellt, jedoch eine Transformation der Bild-zu-Bild-Verknüpfung in eine synoptische Text-Bild-Relation für eine akademische Nutzung unumgänglich ist.
Schlüsselwörter
Paul Klee, Digitale Edition, Text-Bild-Relation, TEI, XML, Unterrichtsnotizen, Textgenese, Digitale Geisteswissenschaften, Editionswissenschaft, Faksimile, Transkription, Metadaten, Semantik, User-Interface, Bildannotation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die digitale Edition der Unterrichtsnotizen von Paul Klee mit einem Fokus auf die technische Beziehung zwischen Text und Bild.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themen umfassen digitale Editionswissenschaft, die Implementierung von TEI-Standards, die Abbildung von Textgenese und den Vergleich mit anderen wissenschaftlichen digitalen Projekten.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, technische Defizite der vorliegenden Edition aufzudecken und durch den Vergleich mit anderen Editionen Optimierungsvorschläge zu erarbeiten, um das pädagogische Potenzial des Quellenmaterials besser zu erschließen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine analytische Herangehensweise gewählt, die auf der Untersuchung des Web-Quellcodes, einer semiotischen Analyse der Text-Bild-Relation und dem kontrastiven Vergleich mit existierenden digitalen Editionsmodellen basiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert das Problem der JPEG-basierten Textdarstellung, demonstriert Möglichkeiten zur TEI-Kodierung von Textgenese und vergleicht das Klee-Projekt kritisch mit Editionen von Theodor Fontane und Vincent van Gogh.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Text-Bild-Relation, Digital Humanities, TEI (Text Encoding Initiative), XML-Strukturierung und wissenschaftliche Edition.
Warum wird die aktuelle JPEG-Darstellung des Textes kritisiert?
Die Darstellung als Bilddatei verhindert die Maschinenlesbarkeit, schränkt die Volltextsuche ein, unterbindet Hyperlink-Funktionalitäten und erschwert eine semantische Auszeichnung.
Was unterscheidet das Klee-Projekt von der Fontane-Edition?
Im Gegensatz zum Fontane-Projekt fehlt bei der Klee-Edition eine offene TEI/XML-Schnittstelle, die synoptische Modul-Zuschaltung und eine systematische Verschlagwortung, was die Möglichkeiten der wissenschaftlichen Analyse einschränkt.
- Quote paper
- Juliane Breit (Author), 2019, Text-Bild-Relation am Beispiel der Digitalen Edition zu Paul Klees Bildnerischen Form- und Gestaltungslehre, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/518351