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Lk 24,1-11 im Neuen Testament. Eine historisch-kritische Exegese

Title: Lk 24,1-11 im Neuen Testament. Eine historisch-kritische Exegese

Term Paper , 2019 , 26 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Anonym (Author)

Theology - Biblical Theology
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In dieser Hausarbeit wird das Kapitel 24,1-11des Lukasevangeliums genauer analysiert.

Dazu wird in einem ersten Schritt eine Übersetzung der Bibelstelle angefertigt, bevor dann in einem zweiten Teil eine eingehende Textkritik der Stelle erfolgt. Dabei wird sowohl ein sprachlich-syntaktische und semantische, als auch eine narrative und pragmatische Analyse der Stelle durchgeführt. Außerdem erfolgt ein synoptischer Vergleich, bevor anschließend auf die Begriffs- und Formgeschichte des Abschnittes eingegangen wird.

Schließlich wird zudem ein religiongeschichtlicher Vergleich vorgenommen und die Redaktionsgeschichte des Textabschnittes erläutert, bevor ein zusammenfassendes Fazit erfolgt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Übersetzung

3. Literarkritik

3.1 Abgrenzung des Textes

3.2 Kontextanalyse

3.3 Sprachlich-syntaktische Analyse

3.4 Semantische Analyse

3.5 Narrative Analyse

3.6 Pragmatische Analyse

3.7 Feststellung der Kohärenz

3.8 Synoptischer Vergleich

4. Begriffsgeschichte

5. Formgeschichte

6. Religionsgeschichtlicher Vergleich

7. Historischer Ort

8. Redaktionsgeschichte

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, das Kapitel Lk 24,1-11 des Lukasevangeliums mittels historisch-kritischer Exegese detailliert zu analysieren und dabei die spezifische Intention sowie die Rolle der beteiligten Akteure zu untersuchen.

  • Methodische Anwendung der historisch-kritischen Exegese auf Lk 24,1-11.
  • Untersuchung der narrativen Struktur und der Bedeutung von Schlüsselbegriffen.
  • Synoptischer Vergleich mit den Fassungen bei Markus und Matthäus.
  • Historische Einordnung der Rolle der Frauen in der Jesusbewegung.
  • Redaktionsgeschichtliche Analyse der Intention des Lukasevangeliums.

Auszug aus dem Buch

3.5 Narrative Analyse

Lk 24,1 beginnt mit den Frauen, welche sich mit wohlriechenden Ölen auf den Weg zum Grab Jesu machen. Die Erzählung wird allerdings durch eine unerwartete Situation unterbrochen, da der Stein vom Grab weggewälzt wurde. Durch die Unterbrechung geraten die Öle als Thema in den Hintergrund und das Grab Jesu ins Zentrum der Erzählung. Nachdem die Zeuginnen im Grab keinen Leichnam finden, treten plötzlich Engel in der Erzählung auf. Besonders auffällig ist der erzählerische Bruch im vierten Vers durch die Worte καὶ ἰδοὺ, da die Aufmerksamkeit plötzlich auf die Engel gerichtet wird. Es wird eine neue Szenerie an einem anderen geographischen Ort eingeleitet, allerdings wird auch mit dieser Erzählung ein Bezug zu Lk 24,1-11 hergestellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Kurze Vorstellung der Seminararbeit und des gewählten Analysegegenstandes Lk 24,1-11.

2. Übersetzung: Präsentation der deutschen Übersetzung des griechischen Urtextes von Lk 24,1-11 inklusive erläuternder Anmerkungen.

3. Literarkritik: Umfassende Untersuchung der Erzählstruktur, der inhaltlichen Abgrenzung, sprachlicher Auffälligkeiten sowie ein Vergleich mit synoptischen Parallelen.

4. Begriffsgeschichte: Detaillierte Analyse bedeutender Begriffe wie „Stein“ und „Blitz“ in ihrem biblischen und antiken Kontext.

5. Formgeschichte: Einordnung der Bibelstelle in Gattungen wie Angelophanie, Epiphanie und Heilsgeschichte sowie Bestimmung des „Sitz im Leben“.

6. Religionsgeschichtlicher Vergleich: Analyse von Parallelen zwischen der Grabeserzählung und antiken Texten wie Kallirhoe III.

7. Historischer Ort: Untersuchung der Lebenswirklichkeit und der eingeschränkten Rolle der Frau im patriarchalisch geprägten Umfeld zur Zeit Jesu.

8. Redaktionsgeschichte: Erörterung der Intention des Autors, das Markusevangelium für eine heidenchristliche Gemeinde unter neuen Akzenten umzugestalten.

9. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der exegetischen Ergebnisse hinsichtlich der Auferstehungsthematik und der Bedeutung der Frauen als Zeuginnen.

Schlüsselwörter

Lk 24,1-11, Lukasevangelium, Historisch-kritische Exegese, Auferstehung, Frauen, Grabeserzählung, Synoptischer Vergleich, Angelophanie, Heilsgeschichte, Redaktionsgeschichte, Glauben, Sabbat, Historischer Ort, Apostel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historisch-kritischen Exegese der Bibelstelle Lk 24,1-11, die das leere Grab und die Verkündigung der Auferstehung Jesu thematisiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Auferstehung, der Glaube an das Wort Jesu, die Rolle der Frauen als Zeuginnen sowie die literarische Gestaltung des Lukasevangeliums im Vergleich zu den anderen synoptischen Evangelien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, durch methodische Analyseschritte die Intention der Bibelstelle und die Unterschiede in der Darstellung der Osterereignisse im Vergleich zu Markus und Matthäus aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die historisch-kritische Methode angewandt, die sich in verschiedene Schritte wie Literarkritik, Formgeschichte, Redaktionsgeschichte und Begriffsgeschichte unterteilt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert den Aufbau der Erzählung, die Bedeutung einzelner Begriffe, die Gattungen des Textes sowie den historischen Hintergrund der Frauen zur Zeit Jesu.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakteristische Schlüsselwörter sind Lk 24,1-11, Auferstehung, Grabeserzählung, Frauen, Angelophanie und Redaktionsgeschichte.

Warum spielt die Person Maria Magdalena in der Analyse eine besondere Rolle?

Maria Magdalena wird hervorgehoben, da sie innerhalb der Frauengruppe eine Sonderstellung einnimmt und von Lukas explizit als Erste genannt wird, was ihre Bedeutung als Zeugin der Auferstehung unterstreicht.

Inwiefern unterscheidet sich Lukas in der Darstellung von Markus?

Lukas gestaltet das Material frei um, betont den Rückverweis auf die Worte Jesu stärker und ergänzt eigenes Sondergut, während er gleichzeitig den Unglauben der Jünger thematisiert.

Welche Bedeutung kommt dem „erzählerischen Bruch“ in der narrativen Analyse zu?

Der Bruch durch „und siehe da“ im vierten Vers dient dazu, die Aufmerksamkeit des Lesers gezielt auf das Erscheinen der Engel und die himmlische Botschaft zu lenken.

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Details

Title
Lk 24,1-11 im Neuen Testament. Eine historisch-kritische Exegese
College
University of Bremen
Grade
2.0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
26
Catalog Number
V518497
ISBN (eBook)
9783346125729
ISBN (Book)
9783346125736
Language
German
Tags
neuen testament eine exegese
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Lk 24,1-11 im Neuen Testament. Eine historisch-kritische Exegese, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/518497
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