Die Bedeutung von Caesars Darstellungen für die Ausprägung eines antiken Germanenbildes/-topos


Seminararbeit, 2019

22 Seiten, Note: 2,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. ABGRENZUNG DER GERMANENBEZEICHNUNG

3. ANTIKE BARBARENAUFFASSUNGEN
3.1 Die herkommliche Fremdbezeichnung
3.2 Der Barbarenbegriff der Romer

4. DE BELLO GALLICO ALS QUELLE EINER GERMANENAUFFASSUNG
4.1 BESCHREiBUNG DER QUELLE
4.2 DER GERMANENBEGRiFF BEi CAESAR

5. ZUM GERMANENBILD DES AUTORS

6. FAZIT

7. BIBLIOGRAPHIE
7.1 PRiMARE QUELLEN
7.2 SEKUNDARLiTERATUR

1. Einleitung

Es liegt ein Irrtum vor, dass die antiken, romischen und griechischen Autoren unter der Bezeichnung „Germanen“ das gleiche wahrgenommen haben, wie der moderne Forscher heute. Fur den neuzeitlichen Historiker reprasentieren die Germanen „ein durch die germanische Spracheinheit und [...] auch durch gleiche Rasseneigenart zusammengehaltenes Volkstum.“1 Die antike Auffassung der Germanen scheint sich grundsatzlich von der heutigen wissenschaftlichen Vorstellung zu unterscheiden. Dies erklart sich in jenem Kontext, dass die alten Romer sich selbst im Zentrum der Welt sahen und die Barbaren bzw. Germanen sie als Volker an der Peripherie war nahmen.2 Es herrschte also ein stark ausgepragter Ethnozentrismus in der Antike. Bei der Einfuhrung des Germanenbegriffs in seinem Bellum Gallicum erweckt Caesar den Anschein einer Selbstverstandlichkeit in dieser Bezeichnung, da dem Leser keinerlei tiefgreifende Erklarungen uber dessen Bedeutung vorgelegt werden. Somit muss der Germanenbegriff der romischen Welt generell bekannt gewesen sein.3 Folgt man den Beschreibungen Caesars, so hat es zu seiner Zeit funf Stamme gegeben, welche die Bezeichnung „Germanen“ fuhrten.4 Allerdings bleibt der Begriff „Germane“ nicht als Eigenbezeichnung zu verstehen, sondern als exogen gegebene Fremdbezeichnung. Er beschreibt somit nicht eine Ethnizitat oder einheitliche Volksgruppe, sondern umfasst vielmehr eine Vielfalt von verschiedenen Stammen mit endogen ausgepragten Namen.5

Dass die hier zu untersuchende Quelle von topoi ubersat ist, beruht auf einer weitverbreiteten Forschungsmeinung.6 Trotz dieser Klischees erweist sich die Frage, ob durch die Analyse antiker Germanenbilder die kunstliche Schaffung eines romischen Germanenbildes moglich wird, als interessant. Gibt es uberhaupt schlussige Angaben zu den Germanen, sodass ein romisches Germanenbild zu rekonstruieren ware? Im Hinblick auf diese Problemstellungen hat Iulius Caesar durchaus pragende Bilder des alten Germanentums hinterlassen. Zudem gilt seine Uberlieferung uber die Germanen in der lateinischen Geschichtsschreibung als eine der bedeutendsten und beispielhaftesten. AuBergewohnlich erscheint jedoch, dass Caesar sich im Gegenzug zu anderen antiken Autoren von der Klima-und Zonentheorie abwendete und sich an dieser Stelle einer West-Ost-Orientierung zuwandte.7

So erweist sich fur die vorliegende Analyse eine konkrete Einordnung der Quelle und des Autors in den politischen sowie historischen Kontext als notwendig. Im Hinblick auf die Germanen erscheint Caesar sowohl als militarischer Feind als auch als Alliierter und ist Ethnograph, Historiker sowie Trager des Romertums zugleich. Seine ausfuhrliche Beschaftigung mit den Germanen belegt, dass er durchaus ein politisches oder personliches Interesse an diesem Volk verfolgte. Allerdings bildet die Interpretation von Caesars personlichem Germanenbild nicht das Hauptziel der vorliegenden Arbeit, dennoch mussen Hypothesen und Interpretationen fur einen wissenschaftlichen Schluss einbezogen werden. So sollen in der vorliegenden Recherche vielmehr Caesars pragende Beschreibungen bezuglich der romischen Wahrnehmung der Germanen bei ihrem Eingang in die Weltgeschichte erfasst werden. In anderen Worten soll der Fragestellung nachgegangen werden, inwieweit Caesar das nachwirkende Germanenbild gepragt hat. Zu beachten ist hierbei, dass der Wahrheitsgehalt der Quelle fur die Arbeit eine eher geringe Rolle spielt. So wird die Arbeit zunachst durch eine Abgrenzung der Germanenbezeichnung eingeleitet. Anschliebend folgt eine Gegenuberstellung von antiken Barbarenbildern bevor dann auf eine umfassende Quellenanalyse eingegangen wird. Schlieblich wird im letzten Kapitel versucht eine Zusammenfassung der Ergebnisse darzustellen.

Im Hinblick auf den Forschungsstand lasst die Auseinandersetzung mit antiken Germanendarstellungen immer wieder offene Fragen auftauchen. Dabei stellt insbesondere die Frage nach Ethnizitat und Ethnogenese bzw. Stammesbildung ein weiterhin offenes Forschungsgebiet dar. Auch die Fragestellung nach dem Ausgang einzelner germanischer Volker bleibt ungeklart. Ferner bestehen das Leben der Germanen, ihre Tatigkeiten sowie ihre Gesellschaftsstruktur weiterhin als offene Sachverhalte fort.8 Die modernsten Erforschungen romischer „Germanenwahrnehmung“ sowie der Gestaltung romischer Germanenbilder bieten in diesem Sinne unter anderem Allan A. Lund9, Karl Reinhard Krierer10 und Beatrix Gunnewig11. Weiterhin ist fur das Erfassen eines bis heute nachwirkenden Germanenbildes mit einer Analyse dieser Germanenauffassung bei antiken Autoren anzuknupfen. So erweist sich insbesondere Caesar als ausschlagegebende und pragende Quelle, wenn es darum geht die bedeutendsten, uberlieferten ethnographischen Erkenntnisse uber die rechtsrheinischen Stamme zu erschlieBen. In diesem Zusammenhang fungieren insbesondere das erste, vierte und sechste Buch von Caesars De bello Gallico als Zentrum der vorliegenden Recherche.

2. Abgrenzung der Germanenbezeichnung

Bevor das Germanenbild Caesars erfasst werden kann, erscheint eine Distinktion des Germanenbegriffs als notig. Die moderne Forschung sieht sowohl die Germanenbezeichnung selbst als auch ihre Herkunft als kontrovers an. Zum ersten Mal soll die Bezeichnung bei Poseidonios von Apamea aus Syrien gegen 80. v. Chr. aufgetaucht sein, was ihn lange Zeit zum “Germanenentdecker“ machte.12 Allerdings bleibt unklar, welche ethnische Gruppen als Germanen bezeichnet werden konnten. Erklaren lasst sich diese Problematik unter anderem dadurch, dass sich eine solche Zuordnung zunachst uber die Selbstbezeichnung des betroffenen Volkes zu ereignen hatte. Aus dieser Perspektive ergibt sich die Frage, ob der Germanenbegriff einer romischen Erfindung bzw. Entdeckung zugewiesen werden kann. In anderen Worten geht es darum, ob das Ethnonym Germani als Selbstidentifikation anzusehen ist, oder aber als externe Kategorisierung zu verstehen ist.13 Demgegenuber wird aus moderner Forschungsperspektive eher nach einem sogenannten “Proto-Germanen“ gesucht, wodurch sich der Begriff „Germane“ weiterhin als schwierig erweist. Dies stellt einen der Grunde fur die Empfehlung einiger Forscher, den umstrittenen Begriff auBer Gebrauch zu lassen, dar.14 Zudem bleibt der gegenwartige Volksbegriff nicht auf pramoderne Kulturen ubertragbar und schlieBt somit generell ein „germanisches Volk“ aus. Eine konkrete Germanendefiniton erweist sich somit als schwierig, jedoch ist feststellbar, dass die casarische Festlegung der Rhein-Donau Grenze im Norden zu einer Gleichsetzung der Barbarenbezeichnung mit den Germanen gefuhrt hat. Somit wurde zumindest die ideelle Grenze zwischen Barbarentum und Zivilisation deutlich.15 Letztendlich weicht die Vorstellung Caesars ohne Zweifel grundsatzlich von der Realitat ab. Zu erlautern ist dies dadurch, dass der Autor gewissen Voraussetzungen verhaftet bleibt und seine Beschreibungen bestimmte Ziele erfullen sollten.

3. Antike Barbarenauffassungen

3.1 Die herkommliche Fremdbezeichnung

Bevor das casarische Germanenbild erarbeitet werden kann, ist eine nahere Beschaftigung mit dem antiken sowie romischen Barbarenbild erforderlich. Zunachst ist erwahnenswert, dass auch der Barbarenbegriff und dessen Bestimmung in der Forschung als umstritten gelten. Zum einen vertreten Forscher die Ansicht, dass die Bezeichnung „Barbaren“ im Grunde wertneutral sei und sich erst in der klassischen Zeit zu einer negativen Konnotation entwickelt habe. Zum anderen gilt in der Forschung die Meinung, der Begriff barbaros sei schon immer ein pejorativer Ausdruck gewesen. Die Ansicht, dass es sich beim Begriff barbaroi um eine objektive ethnische Bezeichnung fur jeden Nichtgriechen handle, welche erst bei Herodot auffindbar sei, ist ebenfalls eine weitverbreitete Forschungsmeinung.16 Die hier zu stellende Frage ist, ob barbaroi tatsachlich als ethnischer Begriff fur alle Nichtgriechen gemeint war und, ob er von Beginn an als negative Konnotation gedacht war. Der hellenistischen Vorstellung nach gab es nur die Griechen und die Nicht-Griechen, welche den Barbaren verkorperten. Darauf ist auch die negative Konnotation dieser Bezeichnung sowie die damit verbundene Idee der Kulturlosigkeit zuruckzufuhren. Dies impliziert zugleich, dass der Begriff „Barbar“ ebenfalls auf die hellenistische Zeit zuruckgeht.17 So ist die Bezeichnung barbarophonos bereits bei Homer wiederzufinden, der die Karer als solche beschrieb. Dabei verfolgte Homer bewusst das Ziel, den Unterschied sowie die Fremdartigkeit der Karer vorzufuhren und sie somit anhand eines abgrenzenden Stigmas zu kennzeichnen.18 Als weiteres Beispiel fungiert Herodot, der dem griechischen Uberlegenheitsgefuhl folgendermaBen Ausdruck verlieh: „Barbaren aber nennen die Agypter alle Leute, die nicht die gleiche Sprache sprechen wie sie.“19 Anhand des vorliegenden Zitates schaffte Herodot eine Analogie zwischen der agyptischen Zivilisation und den zivilisierten Griechen, denn beide Kulturen bezeichneten alle fremden Volker als Barbaren und grenzten sie nach diesem Kriterium aus. Die abwertende Haltung der Griechen gegenuber von Fremden beruht auf einer Tatsache, jedoch scheint die herkommliche Bedeutung des Barbaren weiterhin nicht ganz deutlich. Einleuchtend ist allerdings, dass sich eine ethnische Gruppe als Einheit verstand und sich in diesem Sinne auch von den sogenannten „Fremden“ abzugrenzen versuchte. In diesem Kontext ware die griechische Stereotypisierung aller Fremden fur den modernen Forscher ersichtlich, denn die Selbstidentifikation erfordert grundsatzlich den Kontrast einer Gegengruppe. Somit fuhren die Schilderungen auf einen gewissen Ethnozentrismus zuruck, in dem die Griechen den Barbarenbegriff entwickelten.20 Festzuhalten ist also, dass der Barbarenbegriff, zumindest zu Beginn, einer ethnischen Bezeichnung zuzuordnen war. Uber diese Entwicklung des Barbarenbegriffs schreibt Dauge: „Pour eux [gemeint sind die Griechen], etait barbare tout ce qui n'etait pas grec et, d'abord, l'oppostion fut surtout ethnique et linguistique. Puis, [...] ils prirent l'habitude de se definir face aux Barbares en utilisant des jugements de valeur, et l'opposition devint fondamentale, la bipartition radicale [.]. Pendant longtemps, les Grecs eurent conscience de former [...] une communaute de race, de langue, de religion, de droit, de culture et de moeurs superieure a toute autre, et d'incarner [...] le type parfait de l'homme.”21

3.2 Der Barbarenbegriff der Romer

Wird nun das Selbstbild der Romer betrachtet, so lasst sich auch hier die Einstellung gegenuber von Fremden deuten. Wahrend der Romer als zivilisiert, friedlich und gehorsam gegenuber von Gesetzen galt, stets den organisierten Staat sowie ausschlieblich Kriege fuhrte, die von diesem Staat erklart wurden, war jede barbarische Haltung nicht gestattet.22 Das sogenannte „barbarische“ Hinterland bezeichneten die Romer als terra incognita, um auf das fremde, unbekannte Land und dessen wilden, weit auberhalb der romischen Okumene lebenden Einwohner zu verweisen.23 Spatestens zu Senecas Herrschaft waren der Rhein im Norden und die Donau als Grenzlinie zwischen der Zivilisation der pax Romana und des Barbarentums definiert worden.24 Allerdings belegen antike Quellen, dass der bei den Romern auftauchende Begriff barbarus sowohl relativ als auch pejorativ zu bewerten ist.25 Auch Bezeichnungen wie „halbwild“ oder „halbzivilisiert“ lassen sich in Quellen der Antike wiederfinden. So beschrieb Caesar beispielsweise, dass der Stamm der Ubier zivilisierter als andere germanische Stamme sei und daher auch als sogenannte „Halbwilde“ gelten. Desweiteren waren diese „halbzivilisierten“ Ubier laut Caesar dazu in der Lage, Kontakt mit Kaufleuten aufzunehmen sowie gallische Sitten zu adoptieren.26 Auch die Verwendung des Begriffs humanissimus setzt einen nicht vollig zivilisierten Charakter voraus.27 Unabhangig von der Einstufung als „Halbzivilisierte“ spielen Caesars Beschreibungen der Germanen stets darauf an, dass sie dennoch weniger homines als die Romer bleiben. In Betrachtung der allgemeinen romischen Sicht fallt also auf, dass die AuBenwelt als eine zu zahmende Wildnis wahrgenommen wird. Insbesondere die Expansion des imperium Romanum zog eine, aus romischer Sicht notwendige Beherrschung fruherer wilden und barbarischen Stamme mit sich.28 Denn gerade durch ihren Expansionswunsch gerieten die Romer ab der zweiten Halfte des 1. Jhs. v. Chr. in Kontakt mit germanischen gentes.29 Zudem scheint dies auch der Zeitpunkt gewesen zu sein, indem diese germanischen Volker immer mehr den Mittelpunkt der schriftlichen Quellen bildeten. Daruber hinaus wird das wilde Barbarenbild der Romer durch Caesars haufige Nennung der Gallia pocata als Referenz zum wilden Gallien (Gallia comata), auBerhalb der romischen Provinz (Gallia togata) verstarkt.30 Somit ist festzustellen, dass die „Barbaren“ den sogenannten Zivilisationsprozess der Romer durchlaufen mussten, indem eine Art Akkulturation der sich von den zivilisierten Romern abgrenzenden Barbaren stattfand. Zu betrachten ist, dass die antiken Darstellungen lediglich vor dem Hintergrund romischer Gewohnheiten zu verstehen sind. Aus antiker Perspektive lebten die „Barbaren“ zwar in der romischen Gegenwart, befanden sich jedoch in einer anderen und fruheren Zeitstufe. Sie werden nicht als gesellschaftliche Entwicklung angesehen, sie gelten als primitiv und als nicht innovationsfahig.31 Dies erklart und intensiviert das romische Uberlegenheitsgefuhl gegenuber den Germanen, wie an anderer Stelle noch zu verdeutlichen ist. Festzuhalten ist hier somit, dass die Barbaren aus romischer Sicht nicht nur als Randgruppe verstanden wurden, sondern auch als zu zivilisierende und domestizierende Wilde ohne humanitas galten .32

Eine Analyse von Volkern und Kulturen in ihrem Alltag, wie sie die heutigen Ethnographen vornehmen, wurde also auch in der Antike durchgefuhrt und lasst sich unter der Bezeichnung interpretatio romana zusammenfassen. Hierbei handelt es sich um ein klassisches Prinzip der Schilderung, welche die Identifikation als Basis nimmt und die Identitat im Gegensatz ausschlieBt. Aus diesem Grund ist in den antiken Darstellungen von strukturell unterschiedlichen Volkern, dennoch eine Ahnlichkeit feststellbar. In diesem Zusammenhang muss das sogenannte Fremde durch eine Art Filter durchgehen damit die Wahrnehmung des Andersartigen ermoglicht werden kann, was meist jedoch in einer Deformation der Gestaltung der Andersartigkeit resultiert.33 Wichtig zu erwahnen ist hier, dass die antiken Beschreibungen fremdartiger Kulturen recht schnell in eine ideelle Ethnographie umschlagen konnen. Dabei lieBe sich mehr uber die Denkweise der Bezugsgruppe erschlieBen als uber die Fremden selbst. Anders ausgedruckt bedeutet dies, dass anhand der antiken Gestaltung des Barbarenbildes das Selbstbild sowie Selbstverstandnis der Romer zum Vorschein kommt. Wird Caesars Gegenuberstellung der Germanen zu gallischen Stammen herangezogen,34 so ist eine Beeinflussung spaterer Darstellungen eines bestimmten Volkes durch die erste Beschreibung feststellbar. Dies resultiert wiederum in der Entstehung von literarischen Schemata sowie in der Vollziehung eines motivischen Transfers.35 Wird dies aus antiker Sicht betrachtet, so schien die Auffassung zu gelten, dass die Ubernahme von gleichen Motiven die Zuverlassigkeit der Darstellung starken wurde. Dies zeigt sich zum Beispiel an Caesars Beschreibung der Elchjagd der Germanen,36 welche in ihrer Gestaltung der von Agatharchides beschriebenen Elefantenjagd37 recht ahnlich ist. Letztendlich lieB Caesar Ethnographien schreiben ohne ethnographische Kenntnisse oder gar ein Interesse fur solche Themenkomplexe zu besitzen. In diesem Kontext ist festzuhalten, dass ethnologisch-theoretische Voraussetzungen von Nichtethnographen zusammengetragen wurden.

[...]


1 S. Feist: Was verstanden die Romer unter „Germanen“?, in: Teuthonia 4, 1 (1927), S. 1-13, hier S. 1.

2 Allan A. Lund: Zum Germanenbild der Romer. Eine Einfuhrung in die antike Ethnographie, Heidelberg 1990, S.35.

3 Vgl. Feist: Was verstanden die Romer unter „Germanen“?, S. 2.

4 Caes. Gall., 2,4; 6,32.

5 Armin Volkmann/ Friederike Koch-Heinrichs: Mythos und Forschungsrealitat. Wer waren die Germanen?, in: Friederike Koch-Heinrichs (Hg.): Vandalen, Burgunden & Co. Germanen in der Lausitz: Begleitband zur Sonderausstellung vom 29. November 2014 bis 25. Oktober 2015, Kamenz 2014, S. 12-23, hier S. 12f.

6 Vgl. Lund: Zum Germanenbild der Romer; Karl Reinhard Krierer: Antike Germanenbilder, Wien 2004 (Archaologische Forschungen 11).

7 Vgl. Krierer: Antike Germanenbilder, S. 46.

8 Vgl. Christine Trzaska-Richter: Furor Teutonicus. Das romische Germanenbild in Politik und Propaganda von den Anfangen bis zum 2. Jahrhundert n. Chr., Trier 1991; Beatrix Gunnewig: Das Bild der Germanen und der Britannier, Frankfurt am Main 1998.

9 Vgl. Lund: Zum Germanenbild der Romer; Allan A. Lund: Die ersten Germanen. Ethnizitat und Ethnogenese, Heidelberg 1998.

10 Vgl. Krierer: Antike Germanenbilder.

11 Vgl. Gunnewig: Das Bild der Germanen und der Britannier.

12 Vgl. Lund: Die ersten Germanen, S. 41.

13 Herwig Wolfram: Das Reich und die Germanen. Zwischen Antike und Mittelalter, Berlin 1990, S. 52-64.

14 Vgl. Lund: Die ersten Germanen, S. 25-31; Lutz E. v. Padberg: Die Christianisierung Europas im Mittelalter, Stuttgart 1998, S. 27f.

15 Andreas Alfoldi: The moral barrier on Rhine and Danube, in: Eric Birley (Hg.): Congress of Roman Frontier Studies, Durham 1949, S. 2-13.

16 Vgl. Allan A. Lund: Zum Germanenbild der Romer; Edmond Levy: Naissance du concept de barbare, in: Ktema 9 (1984), S. 5-14; Ingomar Weiler: Fremde als stigmatisierte Randgruppe in Gesellschaftssystemen der Alten Welt, in: Klio 71 (1989), S. 51-59; Jurgen Werner: Kenntnis und Bewertung fremder Sprachen bei den antiken Griechen I. Griechen und „Barbaren“: Zum SprachbewuBtsein und zum ethnischen BewuBtsein im fruhgriechischen Epos, in: Philologus 133 (1989), S. 169-176.

17 Vgl. Lund: Zum Germanenbild der Romer, S. 9f.

18 Hom. Il. 2,867.

19 Her. 2,158,5.

20 Vgl. Lund: Zum Germanenbild der Romer, S. 3-7.

21 Yves-Albert Dauge: Le Barbare. Recherches sur la conception romaine de la barbarie et de la civilization, Bruxelles 1981 (Collection Latomus 176), S. 10-11.

22 Dieter Timpe: Das Kriegsmonopol des romischen Staates, in: Walter Eder (Hg.): Staat und Staatlichkeit in der fruhen romischen Republik, Stuttgart 1990, S. 368-387, hier S. 370-375.

23 Vgl. Volkmann/ Koch-Heinrichs: Mythos und Forschungsrealitat, S. 12f.

24 Vgl. Alfoldi: The moral barrier on Rhine and Danube S. 1-16.

25 Vgl. Lund: Zum Germanenbild der Romer, S. 14f.

26 Caes. Gall., 4,4,3.

27 Caes. Gall., 5,14,1.

28 Vgl. Lund: Zum Germanenbild der Romer, S. 16f.

29 Rosemarie Seyer: Antike Nachrichten. Autoren zum Namen „Germanen“ und zu ethnogenetischen Problemen, in: Joachim Herrmann (Hg.): Die Germanen. Geschichte und Kultur der germanischen Stamme in Mitteleuropa, Berlin 1988 (Bd. 1), S. 37-63, hier S. 49-51.

30 Vgl. Caes. Gall., 2,1,2; 2,35,1; 3,28,1.

31 Oliver Schlegel: Fremde zwischen Tradition und Integration, in: Susanne Schmidt (Hg.): Imperium Romanum: Roms Provinzen an Neckar, Rhein und Donau, Darmstadt 2005, S. 85-90, hier S. 89f.

32 Vgl. Lund: Zum Germanenbild der Romer, S. 17.

33 Kirsten Hastrup: The ethnographic present. A reinvention, in: Cultural Anthropology 5 (1990), S. 45-61.

34 Caes. Gall., 1,31,11; 6,21,1.

35 Vgl. Lund: Zum Germanenbild der Romer, S. 29-32.

36 Caes. Gall., 6,27.

37 Diod. 3,27.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Die Bedeutung von Caesars Darstellungen für die Ausprägung eines antiken Germanenbildes/-topos
Hochschule
Universität Stuttgart
Note
2,0
Jahr
2019
Seiten
22
Katalognummer
V518508
ISBN (eBook)
9783346122186
ISBN (Buch)
9783346122193
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bedeutung, caesars, darstellungen, ausprägung, germanenbildes/-topos
Arbeit zitieren
Anonym, 2019, Die Bedeutung von Caesars Darstellungen für die Ausprägung eines antiken Germanenbildes/-topos, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/518508

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Die Bedeutung von Caesars Darstellungen für die Ausprägung eines antiken Germanenbildes/-topos



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden