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Der Niedergang des 'zünftigen' Handwerks

Dargestellt an Sebastian Brants: „Ein Gesellenschiff“

Titel: Der Niedergang des 'zünftigen' Handwerks

Hausarbeit , 2004 , 13 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: B.A. Dominik Burger (Autor:in)

Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Mittelalter steht für einen fundamentalen Umbruch innerhalb der bis dahin bestehenden gesellschaftlichen Strukturen. Der Wechsel von der autonomen, agrar- und viehwirtschaftlich orientierten Gesellschaft auf dem Lande, hin zur Handwerks-, Handel- und Gewerbetreibenden Gesellschaft in den großen Städten. Handwerker und Händler organisieren sich in Zünften und Gilden. Mit den Jahren gewinnen diese immer mehr an Macht und dominieren fast das gesamte Leben in den mittelalterlichen Städten.

Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Aufbau der Zünfte, deren Restriktionen und Vorschriften, sowie ihrer Markt-Dominanz im Mittelalter und soll, ausgehend von Sebastian Brants „ein Gesellenschiff“1 , die Folgen dieser Strukturen beleuchten. Des Weiteren wird Brants Kritik an der Handwerker-Moral des ausgehenden 15. Jahrhunderts aufgezeigt werden. Ein Versuch der Interpretation von Brants Kritik soll das Resümee dieser Arbeit bilden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung und Vorstellung des Themas
  • städtische Gesellschaftsstrukturen im Mittelalter
  • Die Zünfte: Zweck, Restriktionen und Zunftvorschriften
  • ,,Eyn gesellen schiff"
  • Brants Kritik an Handwerk, Zünften und Gesellschaft
  • Resümee

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Diese Hausarbeit untersucht die Entwicklung der Zünfte im Mittelalter und beleuchtet deren Auswirkungen auf die städtischen Gesellschaftsstrukturen. Sie analysiert Sebastian Brants Werk „ein Gesellenschiff“ als Quelle für die Kritik an der Handwerkermoral des ausgehenden 15. Jahrhunderts.

  • Entwicklung der Zünfte und ihre Rolle in der mittelalterlichen Gesellschaft
  • Restriktionen und Vorschriften der Zünfte und deren Einfluss auf das Handwerk
  • Kritik von Sebastian Brant an den Zünften und der Handwerkermoral
  • Interpretation von Brants Kritik im Kontext der Zeit
  • Das „Gesellenschiff“ als Spiegelbild der sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse im Mittelalter

Zusammenfassung der Kapitel

  • Das erste Kapitel bietet eine Einleitung in das Thema und stellt den Kontext des Wandels von der ländlichen zur städtischen Gesellschaft im Mittelalter vor. Es werden die Anfänge der Zünfte und deren Bedeutung für die handwerkliche Produktion beschrieben.
  • Kapitel zwei beschäftigt sich mit den Zünften, ihren Zwecken, Restriktionen und Vorschriften. Es werden die Entstehung der Zünfte aus dem ursprünglichen Handwerk, deren Einfluss auf die Produktion, die Arbeitsbedingungen und die Ausbildung der Handwerker erläutert. Auch die Rolle der Zünfte im politischen Leben der mittelalterlichen Städte wird beleuchtet.
  • In Kapitel drei wird Brants Werk „ein Gesellenschiff“ analysiert. Es wird die Kritik an der Handwerkermoral und den Zünften des ausgehenden 15. Jahrhunderts vorgestellt. Die Arbeit konzentriert sich auf die Beschreibung von Brants Argumenten und Beobachtungen, ohne dabei auf seine Interpretationen oder Schlussfolgerungen einzugehen.

Schlüsselwörter

Zünfte, Handwerk, Mittelalter, städtische Gesellschaft, Sebastian Brant, „ein Gesellenschiff“, Kritik, Handwerkermoral, Restriktionen, Vorschriften, Ausbildung, Markt-Dominanz, soziale Verhältnisse, wirtschaftliche Verhältnisse, bürgerliche Gesellschaft, feudale Abhängigkeiten.

Häufig gestellte Fragen

Welche Funktion hatten Zünfte im Mittelalter?

Zünfte waren Zusammenschlüsse von Handwerkern, die Produktion, Preise, Ausbildung und das soziale Leben in den Städten streng regulierten und dominierten.

Was kritisierte Sebastian Brant am Handwerk?

In seinem Werk „ein Gesellenschiff“ kritisierte Brant die sinkende Arbeitsmoral und die Verfehlungen der Handwerker am Ende des 15. Jahrhunderts.

Wie veränderte sich die Gesellschaft im Mittelalter?

Es fand ein Umbruch von der agrarisch geprägten Landgesellschaft hin zu einer durch Handel und Gewerbe dominierten städtischen Gesellschaft statt.

Welche Restriktionen gab es innerhalb der Zünfte?

Zünfte schrieben unter anderem die Anzahl der Meister vor, kontrollierten die Qualität der Waren und schränkten den Wettbewerb durch starre Vorschriften massiv ein.

Was war das „Gesellenschiff“?

Ein literarisches Werk von Sebastian Brant, das als Spiegelbild der sozialen und wirtschaftlichen Missstände sowie der Handwerkermoral seiner Zeit dient.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Niedergang des 'zünftigen' Handwerks
Untertitel
Dargestellt an Sebastian Brants: „Ein Gesellenschiff“
Hochschule
Universität Karlsruhe (TH)
Note
1,0
Autor
B.A. Dominik Burger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
13
Katalognummer
V51877
ISBN (eBook)
9783638477277
ISBN (Buch)
9783640864799
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Niedergang Handwerks Zunft zünftig Stadt im Mittelalter Gesellschaft im Mittelalter Brandt Narrenschiff
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.A. Dominik Burger (Autor:in), 2004, Der Niedergang des 'zünftigen' Handwerks, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/51877
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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