Der Hof als gesellschaftliches und kulturelles Zentrum des Mittelalters. Literarisches Idealbild und die Realität

Der Hof als Ausgangspunkt der Kohärenz von Mittelalter und Moderne


Hausarbeit (Hauptseminar), 2006

28 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Begriffsdefinition „Hof“
2.1 Die Burg als Zentrum des höfischen Raumes

3. Die Verdichtung des Zusammenlebens am Hof
3.1 Die Hofgesellschaft: Heterogene Gruppen
3.2 Der „enge Hof“
3.3 Der „weitere Hof“
3.4 „hövescheit“ – Regeln des Zusammenlebens

4. Der Hof als „ewiges Fest“? – Idealbild und Wirklichkeit
4.1 Der Alltag Bei Hofe

5. Exkurs: „Was vom Hofe übrig blieb“ – mittelalterliche Kultur in der Gegenwart

6. Resümee

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Diese Hausarbeit befasst sich mit dem „Hof“ als gesellschaftlichem- und kulturellem Zentrum im Mittelalter. Es soll hierbei schwerpunktmäßig der Königs- bzw. Fürstenhof des Hochmittelalters, beginnend etwa um die Zeit des Investiturstreits ab 1050 n. Chr. bis hinein ins angehende Spätmittelalter des ausklingenden 13. Jahrhunderts betrachtet werden. Auf Grund der Vielzahl der Königs-, Fürsten- und Bischofshöfe in den verschiedenen europäischen Ländern dieser Zeit, wird sich diese Hausarbeit ausschließlich mit den Höfen des westlich-lateinischen, also des christlich-katholischen Mittelalters, vorwiegend in Deutschland, befassen. Die dortige höfische Gesellschaft sowie das höfische Leben in seinen besonderen Ausprägungen soll dabei im Mittelpunkt stehen. Auch soll und kann diese Hausarbeit auf Grund der Komplexität der Materie nur einen Einblick in die Thematik geben, ohne jeden Anspruch auf systematische oder gar vollständige Darstellung.

Der Hof im Mittelalter symbolisiert jenen Raum, in dem die verschiedenen Diskurse des kulturellen und sozialen Lebens zusammenlaufen. Er bildet den Ausgangspunkt von Politik, Macht, Kultur und Bildung. Auch wird der Hof, meist angelehnt an den sagenhaften Artushof Englands, dargestellt als ein Symbol für das gesellschaftliche Idealbild des Mittelalters, welches von der Literatur und Kunst jedoch meist weit über die Grenzen der Realität hinaus projiziert wurde. Diese Hausarbeit versucht sowohl das literarische Bild des Hofes, als auch das reale Leben am mittelalterlichen Hof aufzuzeigen. Es gibt zu diesem Thema kein Standartwerk, welches sich mit allen Teilaspekten des Hofes und des höfischen Lebens befasst sowie die literarische Fiktion der Realität gegenüberstellt. Historische Original-Überlieferungen der Literatur des Mittelalters vermitteln uns oft ein idealisiertes Zerrbild des Lebens am Hof. Hierzu soll als Beleg der Tristan Roman von Gottfried von Straßburg[1] exemplarisch herangezogen werden. Aus wissenschaftlicher Sicht bietet unter anderem das Werk Höfische Kultur. Literatur und Gesellschaft im hohen Mittelalter[2] von Joachim Bumke einen guten Einblick in die Alltagsrealität der Höfe und den Gesellschaftsbetrieb des Mittelalters. Bumke ist als Literaturhistoriker in seiner Analyse natürlich ebenfalls hauptsächlich auf historische Quellen angewiesen. Doch versteht er es unter Einbeziehung zahlreicher wissenschaftlicher Kenntnisse aus Fachgebieten der Kunst, der Architektur und der Soziologie ein scharfes Bild der Realität der Zeit zu zeichnen. Viele seiner Thesen finden Unterstützung in den Erkenntnissen von Hans-Werner Goetz, welche dieser in seinem Buch Leben im Mittelalter vom 7. bis zum 13. Jahrhundert[3] darlegt. Auch die Dissertationsarbeit zum Thema Die höfische Gesellschaft bei Herbort von Fritzlar[4] von Ruth Auernhammer bot mir aufschlussreiche Einblicke in die Thematik, besonders was den Aspekt des Normen- und Tugendsystems am Hofe betrifft. Die von den literarischen Originalquellen geprägte Darstellung Auernhammers bildet in vielen Bereichen einen schönen Kontrast, oft aber auch Übereinstimmung mit den Erkenntnissen Bumkes.

Diese Hausarbeit zeigt den Hof im Mittelalter als eine Art „Auffangbecken“ für verschiedenste Mitglieder der Gesellschaft. Sie stellt die Verdichtung des Zusammenlebens der Hofgesellschaft auf engstem Raum dar und beleuchtet dabei ausgewählte Gruppen und deren Funktionen im „Mikrokosmos Hof“. Die Frage nach dem Unterschied zwischen literarischer Fiktion und mittelalterlicher Realität wird dabei immer wieder Berücksichtigung finden. Zum Abschluss befasst sich die Hausarbeit mit der Überlegung, welche gesellschaftlichen Verhaltensweisen, Richtlinien und Normen der mittelalterlichen Hofgesellschaft auch heute noch existieren bzw. die moderne Gesellschaft bis in unsere Tage hinein geprägt haben.

2. Begriffsdefinition „Hof“

Das deutsche Wort „Hof“, lateinisch curia, aula, französisch cour, englisch court ist ein umfassender Begriff und hat weit mehr als nur eine Bedeutung. Es bezeichnet „ursprünglich den von den Gebäuden eines Gutes umschlossen freien Platz, auf welchem sich die Gefolgschaft des Gutsherrn versammelte, dann diese Gefolgschaft selbst; ferner ist er Bezeichnung für die Residenz eines Fürsten (Hoflager) sowie für den Fürsten selbst mit seiner Familie und seiner Umgebung“[5]. Dieser Definition schließt sich auch Matthias Lexer weitgehend an, der in seinem, mittlerweile zu einem wissenschaftlichen Standartwerk gewordenen, Mittelhochdeutschen Taschenwörterbuch den mittelalterlichen Begriff „hof“ als „umschlossener raum beim hause […], inbegriff des besitzes an grundstücken und gebäuden, wohnstätte [und] aufenthaltsort des weltlichen oder geistlichen fürsten“[6] definiert. Jedoch ist der Hof nicht nur lediglich ein Raum, welcher der kulturellen Repräsentation Platz bietet, nein, vielmehr ist er selbst repräsentativ. Darüber hinaus spielt er eine tragende Rolle in der Kommunikation und Nachrichtenübermittlung des Mittelalters. Er war ein „Ort der Information“[7], also ein Ort der Nachrichtenbeschaffung, an dem „die Versammlung der engen und weiteren Gefolgschaft des Herren und der stets anwesenden gewiß hohen Zahl von gesten, Gesandten, Bittstellern, Glücksrittern, professionellen Publizisten und Dichtern, und vulgären Unterhaltungskünstlern“[8] zusammenkamen um durch das „Menschmedium“ Neuigkeiten aus aller Welt zu erfahren und weiterzugeben.

2.1 Die Burg als Zentrum des höfischen Raumes

Erfahrungsgemäß wird der Begriff Hof in Bezug auf das Mittelalter zwangsläufig mit dem Sinnbild einer Burg assoziiert. Die Burg war, abgesehen von den Zeiten des „Reisekönigtums“[9] und während Kreuzzügen und Kriegen, in denen die Mitglieder der Hofgesellschaft oft über mehrere Monate in Zelten lebten, Aufenthaltsort von Königen und Fürsten sowie deren Gefolge. In den Burgen wurde „Hof gehalten“. Hier spielte sich das politische, wirtschaftliche, kulturelle und soziale Leben ab. Die Termini Burg und Hof stehen im Mittelalter quasi als synonymes Begriffspaar nebeneinander. Das Recht, eine Burg zu bauen, war schon immer ein den Königen und Kaisern vorbehaltenes Recht (iura regalia)[10]. Mit der Zeit, besonders ab dem Beginn des 13. Jahrhunderts, begannen auch kleinere Adelsfamilien sowie zu Reichtum und ansehen gekommene Ministerialen, ihre eigenen Burgen zu errichten, nach denen sie sich dann auch oft benannten. Jedoch ist „die Vorstellung, daß diese kleinen Rittersitze die eigentlichen Pflegestätten der höfischen Dichtung und der höfischen Kultur gewesen seien, schon aus chronologischen Gründen falsch“[11]. Vielmehr galten die großen Königspfalzen sowie die Residenzen der einflussreichen (Kur-) Fürsten und Bischöfe als Zentren dessen, was wir als „höfische Kultur“ bezeichnen. „Die Ritterburg war eng und gedrängt, die fürstlichen Pfalzen unterschieden sich von ihr qualitativ und im Umfang“[12]. Rein funktional hatte die Burg zwei Hauptaufgaben zu erfüllen: Sie diente zum Schutz vor Feinden und der Verteidigung des Landes sowie als Verwaltungszentrum für den Territorialbesitz des Fürsten. Zudem war sie Wohnsitz für den Landesherren und dessen Familie. Neben dem Herrscher und dessen Familie lebten zahlreiche soziale Gruppen gemeinsam auf den Burgen und bildeten die so genannte Hofgesellschaft. Deren Kohärenz war maßgeblich entscheidend für die Kulturlandschaftsentwicklung im Mittelalter. Somit erfüllte die Burg des Hochadels nicht nur rein verwaltungstechnische Funktionen, sie wurde selbst zum Kulturraum, zu einem Zentrum des kulturellen Lebens. Werner Paravicini beschreibt recht eindrucksvoll die überwältigende Komplexität des Hofes, wenn er ihn als „politisches Entscheidungszentrum und Machttheater, Verbrauchs- und Vergnügungszentrum, Verteiler, Ort von Macht, Geld, Güter und sozialen Chancen, für Geschmacksformen, Ideen und Moden aller Art, Heiratsmarkt, Erziehungs- und Überwachungsanstalt für Minderjährige und für Rivalen, aber auch Bewahranstalt für noch nicht beerbte Fürsten und für junge Söhne zu Lebzeiten der Väter, zuweilen Hohe Schule, stets Schnittpunkt von Geistlichem und Weltlichem“[13] bezeichnet. In der mittelalterlichen Literatur ist der Hof überdies stets Ort einer ausgeprägten Alltags- und Festkultur, Entstehungsquelle und zugleich Ort der Rezeption von Kunst aller Art, Wohnstätte edler Damen, tapferer Ritter und Edelleute sowie Austragungsort prunkvoller Turniere, Jagden, Hof- und Gerichtstage.

3. Die Verdichtung des Zusammenlebens am Hof

„Auf Grund der verschiedenen Angaben [in der Literatur] kann man schätzen, dass ein großer fürstlicher Haushalt im 13. Jahrhundert alles in allem, aber ohne die Gäste, etwa 100 bis 150 Personen umfasste, wovon jedoch höchstens ein Viertel am Gesellschaftsleben der fürstlichen Familie teilgenommen haben dürfte“[14]. Andere Schätzungen gehen hingegen sogar von Königshöfen aus, die mit dem gesamten Gefolge „über tausend Mann stark sein konnten“[15]. Diese Zahlen, in Anbetracht des engen Raumes auf den mittelalterlichen Burgen, sind immens. „Je zahlreicher die Hofgesellschaft und darin vor allem der Kreis der Hochrangigen sich präsentierte, desto größer war das Ansehen des Metropoliten und die Anziehungskraft des Hofes auch auf die fern stehenden Großen des Landes, an deren Loyalität und Kooperation dem Herrscher gelegen sein musste“[16]. Wir müssen uns den Hof als Ganzes somit weitaus größer vorstellen, als dies zum Beispiel Matthias Lexer beschreibt, wenn er ihn auf „den fürst mit seiner vornehmen umgebung“[17] reduziert. Die Hofgesellschaft ist ein Personenverband. Neben der königlichen/fürstlichen Familie, die das Herz der Hofgesellschaft bildet, finden sich diverse Gesellschaftsgruppen in deren unmittelbarer Umgebung. Angefangen von den Türmern, Wachleuten und Rittern, die Tag und Nacht die Sicherheit und den Schutz der Burg gewährleisten, über die Ministerialen, die für die Verwaltungsaufgaben zuständig sind, von hohen geistlichen Würdenträgern der Hofkapelle, Dichtern, Sängern und Musikern sowie den ständig wechselnden Gästen bis hin zu einer großen Anzahl von Dienern, die die Versorgung des Hofes aufrecht erhalten mussten. Durch die immerwährende Präsenz verschiedener Gäste, Ritter, die den Hof besuchen und wieder verlassen um in Schlachten zu ziehen, Dichter, Musiker und Unterhaltungskünstler aller Art, die von Hof zu Hof ziehen und immer nur eine befristete Zeit bleiben, wechselt die Zusammensetzung der Hofgesellschaft ständig und nur ein kleiner Personenkreis bildete eine dauerhafte Kontinuität.

3.1 Die Hofgesellschaft: Heterogene Gruppen

Die am Hof lebenden- und wirkenden Gruppen bilden keine homogene Gesellschaft, wie in heutiger Zeit. Überhaupt kann „nur auf einer sehr abstrakten Ebene von ‚einer’ mittelalterlichen Gesellschaft gesprochen werden“[18]. Zahlreiche heterogene Gruppen bilden gemeinsam die höfische Feudalgesellschaft als Personenverband, der als kulturelles und soziales Zentrum des Mittelalters fungiert. Das Maß der Kohärenz eben dieser Gruppen ist ausschlaggebend für die Integration der einzelnen Personen innerhalb der Hofgesellschaft. Man könnte den Hof auch als eine Art „Agentur der Zivilisation“ bezeichnen, einen „in sich geschlossenen Mikrokosmos“. Vergleichbar in etwa der Besatzung eines Schiffes, einer Handwerkszunft oder dem Militär mit seinen Dienstgraden, Regeln und Vorschriften, bildete der Hof ein in sich geschlossenes System, welches Außenstehenden verschlossen blieb und keinen Zugang gewährte[19]. Der große Kreis der Hofgesellschaft lässt sich grob in zwei Teile gliedern, den „engen“ und den „weiteren“ Hof[20].

3.2 Der „enge Hof“

Im Mittelpunkt der Hofgesellschaft stehen immer der Herrscher und dessen Familie. Herrschaft ist im Mittelalter stets an den Besitz von Grund und Boden gebunden. Der Herrscher einer Burg ist somit auch immer Herr über die die Burg umgebenden Ländereien sowie über alle Personen, die auf seinem Herrschaftsgebiet leben. Er „herrscht“ somit also auch über alle Mitglieder der Hofgesellschaft. „Ein primus inter pares, steht der König an der Spitze der Ritterschaft und beschließt gemeinsam mit den Edelsten die Geschicke des Volkes. […] Und obgleich seine Person dem Leben der ganzen Gesellschaft den Mittelpunkt gibt, um den es sich entfalten kann, so ist er selbst höchstens theoretisch erster Repräsentant dieser Gesellschaft; im praktischen leben ist er ein Glied des höfischen Kreises wie jeder andere Ritter auch“[21]. Das „Herrenleben“ der Fürsten zeichnet sich dadurch aus, dass der Herrscher es sich „frei von produktiver Arbeit gestalten konnte“[22]. So war (vielleicht abgesehen vom Abhalten von Rat- und Gerichtstagen oder auch Feldzügen) nicht das rationale Verwalten, sondern das „Herrenleben“, die Steigerung von Prestige, Glanz und Ansehen des eigenen Namens, kurz der Steigerung der „êre“, die eigentliche Hauptbeschäftigung des Herrschers und dessen Familie. Das Leben nach ritterlichen Tugenden wie hôher muot, zuht, mâze, triuwe, staete und milte galt als wichtigste Aufgabe des Herrschers. Gottfried von Straßburg beschreibt gleich zu Beginn des Tristan die Rolle des „idealen Herrschers“ und dessen Charaktereigenschaften:

[...]


[1] Gottfried von Straßburg: Tristan. Text, Nacherzählung, Wort- und Begriffserklärungen, hg. von Gottfried Weber in Verbindung mit Gertrud Utzmann und Werner Hoffmann. Darmstadt 1967.

[2] Joachim Bumke: Höfische Kultur. Literatur und Gesellschaft im hohen Mittelalter. München 1986.

[3] Hans-Werner Goetz: Leben im Mittelalter vom 7. bis zum 13. Jahrhundert. München 1987.

[4] Ruth Auernhammer: Die höfische Gesellschaft bei Herbort von Fritzlar. Phil. Diss., Erlangen 1939.

[5] Lexikalische Begriffsdefinition nach http://de.wikipedia.org/wiki/Hof_%28Monarchie%29, Stand: 04. September 2005.

[6] Matthias Lexer: Mittelhochdeutsches Taschenwörterbuch in der Ausgabe letzter Hand. 2. Nachdruck der 3. Auflage von 1885, Stuttgart, Hirzel, 1992 S. 104.

[7] Bernd Thum: Politik und soziales Handeln im Mittelalter. In Elementarformen dargestellt an der Chronistik und der Spruchdichtung des Ostalpenraums im 13. und 14. Jahrhundert. Karlsruhe 1976, S. 255.

[8] Ebd. S. 255.

[9] Vgl. hierzu: Bumke, S. 75 f.

[10] Vgl. hierzu: Hilkert Weddige: Einführung in die germanistische Mediävistik. München 1987, S. 167f.

[11] Bumke, S. 138.

[12] Goetz, S. 172.

[13] Werner Paravicini: Alltag bei Hofe. Sigmaringen 1995, S. 37.

[14] Bumke, S. 78.

[15] Carlrichard Brühl: Fodrum, Gristum, Servitium Regis. Studien zu den wirtschaftlichen Grundlagen des Königtums in Frankreich und in den fränkischen Nachfolgestaaten Deutschland, Frankreich und Italien vom 6. bis zur Mitte des 14. Jh. (Kölner Historische Abhandlungen 14), Köln, Graz 1968, S. 168f.

[16] Wilhelm Weise: Der Hof der Kölner Erzbischöfe in der Zeit Friedrich Barbarossas, Brühl 2004, S. 14.

[17] Lexer, S. 104.

[18] Werner Hechberger: Adel, Ministerialität und Rittertum im Mittelalter. In: Enzyklopädie Deutscher Geschichte Band 72. Hg. von Lothar Gall, München 2004, S. 2.

[19]. Als Außenstehende können unter anderem alle Nicht-adeligen, Bauern, Arbeiter, Handwerker, Tagelöhner und weitere Mitglieder der „einfachen Gesellschaft“ betrachtet werden. Ausnahmen bildeten jedoch Gäste des Herrschers, fahrende Künstler, Dichter, Musiker oder auch Ritter, die sich der Hofgesellschaft (auf gewisse Zeit) anschlossen. Dies sind jedoch auch allesamt Personen, die aus dem höfischen Umfeld kommen, die Regeln und Gepflogenheiten des höfischen Lebens kennen, beachten und respektieren.

[20] Ich übernehme diese Bezeichnungen aus der Definition des Begriffes „Hof“, welche Bernd Thum in seiner Arbeit „Politik und soziales Handeln im Mittelalter“ auf Seite 255 einführt.

[21] Auernhammer, S. 27.

[22] Ebd., S. 165.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten

Details

Titel
Der Hof als gesellschaftliches und kulturelles Zentrum des Mittelalters. Literarisches Idealbild und die Realität
Untertitel
Der Hof als Ausgangspunkt der Kohärenz von Mittelalter und Moderne
Hochschule
Universität Karlsruhe (TH)
Note
1,7
Autor
Jahr
2006
Seiten
28
Katalognummer
V51882
ISBN (eBook)
9783638477307
ISBN (Buch)
9783640864782
Dateigröße
552 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Der Hof als gesellschaftliches und kulturelles Zentrum des Mittelalters. Literarisches Idealbild und die Realität. Der Hof als Ausgangspunkt der Kohärenz von Mittelalter und Moderne. Exkurs: 'Was vom Hofe übrig blieb' - mittelalterliche Kultur in der Gegenwart
Schlagworte
Zentrum, Mittelalter, Hof, Burg, Gesellschaft im Mittelalter, Kultur im Mittelalter, Ritter, Turniere, Frouwen, höfische Kultur
Arbeit zitieren
B.A. Dominik Burger (Autor), 2006, Der Hof als gesellschaftliches und kulturelles Zentrum des Mittelalters. Literarisches Idealbild und die Realität, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/51882

Kommentare

  • Gast am 13.4.2008

    hat mir sehr geholfen.

    echt ne tolle arbeit die mir sehr geholfen hat, man kann sich am aufbau gut entlanghangeln, ergänzen, zum eigenen thema anpassen, tolle fußnoten!

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Titel: Der Hof als gesellschaftliches und kulturelles Zentrum des Mittelalters. Literarisches Idealbild und die Realität



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