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Wie können Mitarbeit und Lernbereitschaft gefördert werden? Kooperative Lernformen in Regelklassen der Jahrgangsstufen sieben bis zehn

Titel: Wie können Mitarbeit und Lernbereitschaft gefördert werden? Kooperative Lernformen in Regelklassen der Jahrgangsstufen sieben bis zehn

Praktikumsbericht / -arbeit , 2018 , 28 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Paul Scharapow (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Bei der folgenden Arbeit handelt es sich um einen Praktikumsbericht an einer Realschule in Nordrhein-Westfalen, während welchem besonderer Fokus auf den Einsatz neuer Lern- und Unterrichtsformen gelegt wurde.

Im Abschnitt eins beschäftigt sich der Bericht primär mit den persönlichen Erfahrungen und Eindrücken, die während des Praktikums auf den Autor wirkten, und den Erinnerungen an die eigene Schulzeit, die im und nach dem Praktikum ständig verglichen wurden.

Der Abschnitt zwei behandelt die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Begriff "Kooperative Lernformen", sowie dem theoretischen Ansatz einer als Beispiel möglichen vorkommenden pädagogisch-didaktischen kooperativen Lernform.
Die theoretische und praktische Unterrichtsplanung, sowie die Durchführung, ebenso wie die praktische Reflexion der Leistungen und Fähigkeiten des Autors in diesem Bereich werden im Abschnitt drei thematisiert. Im Abschnitt vier findet in dem Bericht eine abschließende Reflexion in Bezug auf das Praktikum und den Studienverlauf und die grundsätzliche Reflexion der Studienwahl statt. Die verwendete Literatur wird im Abschnitt aufgeführt.

Thematisch wird sich dieser Bericht vor allem aber mit dem Einsatz von kooperativen Lernformen, unter Berücksichtigung der aktiven Beteiligung der Mitschüler und der Förderung des daraus resultierenden Lernerfolgs, beschäftigen. Der Autor bezieht sich hierbei explizit auf die Jahrgangsstufen sieben bis zehn, da er von seiner Praktikumsschule lediglich in diesen Jahrgangsstufen eingesetzt wurde und dort die Beobachtungsaufgabe erfüllen konnte.
Da sich die Schule, an der er sein Praktikum absolviert hat, vielseitig mit kooperativen Lernformen beschäftigt, liegt der Fokus dieser Arbeit auf kooperative Lernformen. Ein konkretes Beispiel für eine kooperative Lernform wird in dieser Arbeit genannt und mithilfe von Zitaten "untermauert".

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Vorschau auf die Inhalte des Berichts

1.2 Eindrücke von der Praktikumsschule

1.3 Biographische Reflexion

2. Systematische Beobachtungsaufgabe

2.1 Begründung der Wahl des Themas im Hinblick auf biographische und problemorientierte Aspekte

2.2 Theoriegeleiteter Zugang zur Thematik (Literaturbezug)

2.3 Formulierung einer Fragestellung für die Praxiserkundung

2.4 Hypothesenbildung, Operationalisierung der Fragestellung: Begriffserklärung und Indikatoren

2.5 Erläuterungen zum Untersuchungsdesign (Aufbau des Beobachtungsbogens)

2.6 Durchführung der Praxiserkundung (Ablauf und Schwierigkeiten)

2.7 Analyse und Reflexion der Ergebnisse in Bezug auf:

2.7.1 den theoretischen Zugang

2.7.2 das methodische Vorgehen

2.7.3 Operationalisierung / Indikatoren

2.7.4 offen gebliebene Fragen

2.8 Erträge der Planung, Durchführung und Reflexion der Praxiserkundung

2.9 Anhang: Verwendete Untersuchungsinstrumente (Beobachtungsbogen, Dokumente)

3.Gestaltung von Unterrichtsphasen

3.1 Erfahrungen bei der Planung und Durchführung selbstgestalteter Unterrichtsphasen

3.2 Reflexion eigener Erfahrungen mit der Lehrer Rolle

3.2.1 Eigenreflexion

3.2.2 Fremdreflexion

4. Reflexion der Theorie-Praxis-Phase, des weiteren Studienverlaufs sowie der Studien- und Berufswahl

4.1 Reflexion des eigenen Lernweges im Rahmen des EOP

4.2 Konsequenzen für den weiteren Lernweg / das weitere Studium

4.3 Reflexion der Studien- und Berufswahl

4.4 Reflexion des Praktikums in Bezug auf das Vorbereitungsseminar und die Studienleistung

5. Literaturverzeichnis

6. Anlagen zum selbst durchgeführten Unterricht

6.1 Eigener Unterrichtsentwurf im Sozialwissenschaftsunterricht

6.2. Eigener Unterrichtsentwurf im Fach Deutsch

6.3 Tafelbild des eigenen Unterrichts im Fach Deutsch

6.4. Tafelbild des eigenen Unterrichts im Fach Deutsch

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, inwiefern der Einsatz kooperativer Lernformen in Regelklassen der Jahrgangsstufen sieben bis zehn die aktive Mitarbeit und die Lernbereitschaft der Schülerinnen und Schüler fördert und welche Rolle dabei die methodische Gestaltung des Unterrichts spielt.

  • Einsatz und Wirksamkeit kooperativer Lernformen
  • Förderung aktiver Beteiligung und Lernbereitschaft
  • Vergleich zwischen Frontalunterricht und kooperativen Methoden
  • Bedeutung der Lehrer-Schüler-Beziehung für den Lernerfolg
  • Reflexion der eigenen Lehrerrolle und Praxiserfahrungen

Auszug aus dem Buch

2.4 Hypothesenbildung, Operationalisierung der Fragestellung: Begriffserklärung und Indikatoren

1. Hypothese: Schüler beteiligen sich aktiver am Unterricht, wenn der Unterricht kooperative Lernformen enthält.

Beleg: In den Unterrichtsstunden, in denen kein Frontalunterricht stattfand, hat der Lehrer Gebrauch von kooperativen Lernformen gemacht und somit diese in seinem Unterricht eingesetzt, was zur Folge hatte, dass sich die Schüler auf Schülerniveau und in Schülersprache austauschen konnten. Neben der Lernbereitschaft, stieg auch die aktive Teilnahme am Unterricht.

2. Hypothese: Die erfolgreiche Umsetzung von kooperativen Lernformen hängt allein von der Beziehung zwischen dem Lehrer und dem Schüler und der Beziehung zwischen dem Schüler und den anderen Schülern ab.

Beleg: In meiner Praxisphase konnte ich in einem bestimmten Unterricht bei einem Lehrer feststellen, dass sich mehrere Schüler nicht mit ihrem Lehrer verstanden haben und dadurch eine erfolgreiche Umsetzung, der zuvor vom Lehrer gestellten Aufgabenstellung, nicht möglich war. Die Beziehung zwischen Lehrer und Schüler war in dieser Hinsicht gestört, in welcher Hinsicht auch immer.

Im Folgenden möchte ich nun auf die Operationalisierung der Fragestellung eingehen und die Begriffe der Leitfrage erklären. Die Operationalisierung für den Begriff der „Kooperativen Lernformen“ ist, wie oben bereits erwähnt, wie folgt definiert: Unterrichtsmethoden sind „Planungs- und Realisierungsmuster, die sich auf die Gestaltung längerer, didaktisch in sich geschlossener Unterrichtssequenzen beziehen, also mindestens auf eine Unterrichtsstunde“ (Bönsch 2006, S. 14). Der Begriff des „Regelklasse“ ist insofern operationalisiert, als dass von dem Begriff davon ausgegangen wird, dass in der Klasse keine Schüler sind, die einen sonderpädagogischen Förderbedarf haben oder Deutsch als Zweitsprache lernen. Die Regelklasse ist der Gegensatz zu der in NRW geltenden „Inklusionsklasse“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über den Bericht, die Praktikumsschule sowie eine biographische Reflexion des Autors.

2. Systematische Beobachtungsaufgabe: Hier wird das Thema der kooperativen Lernformen theoretisch begründet, eine Forschungsfrage formuliert und das methodische Vorgehen mittels eines Beobachtungsbogens reflektiert.

3.Gestaltung von Unterrichtsphasen: Das Kapitel befasst sich mit der Planung, Durchführung und Reflexion einer selbst gestalteten Unterrichtseinheit im Fach Sozialwissenschaften.

4. Reflexion der Theorie-Praxis-Phase, des weiteren Studienverlaufs sowie der Studien- und Berufswahl: Der Autor reflektiert seinen Lernweg im EOP, zieht Konsequenzen für das weitere Studium und bewertet seine Studienwahl.

5. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten fachwissenschaftlichen Literatur.

6. Anlagen zum selbst durchgeführten Unterricht: Bereitstellung der Unterrichtsentwürfe und Tafelbilder aus der Praxisphase.

Schlüsselwörter

Kooperative Lernformen, Eignungs- und Orientierungspraktikum, Lehrerrolle, Unterrichtsmethoden, aktive Mitarbeit, Lernbereitschaft, Sozialwissenschaftsunterricht, Frontalunterricht, Inklusion, Schulentwicklung, Eigenreflexion, Gruppenarbeit, Unterrichtsplanung, pädagogische Didaktik, Regelklasse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit reflektiert die Erfahrungen eines Lehramtsstudierenden während des Eignungs- und Orientierungspraktikums (EOP) und untersucht den Einsatz kooperativer Lernformen in Regelklassen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Einsatz kooperativer Lernmethoden, die Förderung von Lernbereitschaft und aktiver Beteiligung, die Rolle der Lehrkraft sowie die Bedeutung der Schulentwicklung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: „Inwiefern ermöglicht der Einsatz von kooperativen Lernformen in Regelklassen der Jahrgangsstufen sieben bis zehn die aktive Mitarbeit und fördert die Lernbereitschaft der Schüler?“

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor nutzte eine systematische Beobachtungsaufgabe, gestützt auf einen selbst erstellten Beobachtungsbogen, sowie begleitende Reflexionsgespräche mit der Praxisanleitung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretische Fundierung, das Untersuchungsdesign, die Durchführung von Unterrichtsphasen sowie die Reflexion eigener Erfahrungen und der Lehrerrolle detailliert dokumentiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Schlüsselwörtern zählen insbesondere kooperative Lernformen, Eignungs- und Orientierungspraktikum, aktive Mitarbeit, Unterrichtsplanung und Lehrerrolle.

Wie unterscheidet der Autor zwischen den Reflexionsarten?

Der Autor unterscheidet explizit zwischen seiner persönlichen Eigenreflexion und der Fremdreflexion durch die Praxisanleiterin, um eine strukturierte und kritische Auseinandersetzung mit seinem Lehrerhandeln zu ermöglichen.

Welchen Stellenwert nimmt die Inklusion im Kontext des Berichts ein?

Die Inklusion wird als zukunftsrelevantes Thema behandelt, wobei der Autor insbesondere die Bedeutung einer qualifizierten sonderpädagogischen Förderung und die methodischen Herausforderungen in Regelschulen hervorhebt.

Was war eine wichtige Erkenntnis aus der selbst gehaltenen Unterrichtsstunde?

Der Autor stellte fest, dass auch bei anspruchsvollen Aufgabenstellungen die Gruppenarbeit motivierend wirkt, sofern die Struktur transparent ist und die Schüler Verantwortung für ihr Lernen übernehmen können.

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Details

Titel
Wie können Mitarbeit und Lernbereitschaft gefördert werden? Kooperative Lernformen in Regelklassen der Jahrgangsstufen sieben bis zehn
Hochschule
Technische Universität Dortmund
Note
1,7
Autor
Paul Scharapow (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
28
Katalognummer
V519907
ISBN (eBook)
9783346126344
ISBN (Buch)
9783346126351
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lernform Regelklasse Kooperativ Lernbereitschaft Mitarbeit Schule Schüler
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Paul Scharapow (Autor:in), 2018, Wie können Mitarbeit und Lernbereitschaft gefördert werden? Kooperative Lernformen in Regelklassen der Jahrgangsstufen sieben bis zehn, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/519907
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Leseprobe aus  28  Seiten
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