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Fußball im Internet - Mehr als "Kicker Online" und "Sport1.de" - Eine explorative Studie über die Nutzung von Fußballwebsites am Beispiel von Borussia Mönchengladbach

Title: Fußball im Internet - Mehr als "Kicker Online" und "Sport1.de" - Eine explorative Studie über die Nutzung von Fußballwebsites am Beispiel von Borussia Mönchengladbach

Thesis (M.A.) , 2005 , 184 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: M.A. phil. Carsten Lappe (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
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Wenn sich Fußballfans im Internet informieren wollen, können sie dies auf sehr vielfältige Art und Weise tun. Den heutigen Internetbedingungen entsprechend ist das Angebot an Fußballwebsites immens. Trotz der hohen Auswahl herrscht bei den Nutzern jedoch keine Verwirrung, der Grad der selektiven Nutzung steigt stetig.
Mit Hilfe einer Online-Befragung der Anhänger von Borussia Mönchengladbach wird die Nutzung diverser Websites, die sich speziell mit diesem Verein befassen, untersucht. Dabei wird insbesondere das Verhältnis der verschiedenen Anbieter-Kategorien aus Sicht der Nutzer hinterfragt. Werden bei der selektiven Nutzung journalistische Angebote zielgerichtet angesteuert oder ist diesen durch alternative Anbieter oder PR-Angebote wie die Vereinshomepage borussia.de Konkurrenz erwachsen? Spielt der professionelle Sportjournalismus im Internet für die Anhänger noch eine Rolle als Informationsvermittler bzw. bietet er angesichts der unterschiedlichen Online-Kommunikatoren Orientierung? Darüber hinaus werden die möglichen Vorteile des WWW gegenüber den klassischen Medien für die Sportberichterstattung vorgestellt und basierend darauf gefragt, welche dieser Vorteile von den Angeboten umgesetzt und von den Anhängern genutzt werden.
Zumindest für das Angebot zu Borussia Mönchengladbach ist so festzustellen, dass die Bedingungen des Internets alternative Angebote ermöglicht haben, die für die Informationsbeschaffung der Anhänger maßgeblich sind. Die Nutzer wollen aktuelle und ganz spezielle Informationen zu ihrem Verein. Diesem Wunsch entsprechen laienjournalistische Angebote besser als professionell-journalistische. Es ist außerdem davon auszugehen, dass die Anhänger die Abgrenzung der einzelnen Anbieter-Kategorien dabei nicht wahrnehmen bzw. dem auch keine Bedeutung beimessen. Bei der Rezeption der einzelnen Seiten wird somit kein Unterschied gemacht, solange die Informationen aktuell und exklusiv sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Einführung in die Thematik

1.2 Relevanz des Themas

1.3 Forschungsstand

1.4 Systematik der Arbeit

2 Sportjournalismus

2.1 Der Mediensport

2.2 Merkmale des Sportjournalismus

2.3 Funktionen des Sportjournalismus

2.3.1 Information vs. Unterhaltung

2.3.2 Kommunikative Funktionen

2.4 Fußball-Nutzung in den klassischen Medien

2.4.1 Tageszeitungen

2.4.2 Fachzeitschriften

2.4.3 Fernsehen

2.4.4 Radio

2.5 Zusammenfassung und Ausblick

3 Fußball im Internet

3.1 Das Internet als Medium

3.2 Veränderte Öffentlichkeit: Rezipienten- und Kommunikatorenrolle im Internet

3.3 Fußballangebote im Internet und ihre Nutzung

3.3.1 Redaktionelle Angebote traditioneller Medien

3.3.2 Redaktionelle Nur-Online-Angebote

3.3.3 Vereinsangebote

3.3.4 Spielerangebot

3.3.5 Sonstige PR-Angebote

3.3.6 Angebote von Fanclubs

3.4 Zusammenfassung

4 Borussia Mönchengladbach im Internet

4.1 borussia.de

4.2 rp-online.de

4.3 wz-online.de

4.4 torfabrik.de

4.5 seitenwahl.de

4.6 fanprojekt.de

4.7 borussia-world24.de

4.8 Spielerwebsites

5 Untersuchungsdesign

5.1 Forschungsleitende Fragen

5.2 Wahl und Begründung der Methode

5.3 Vorgehen

6 Darstellung der Untersuchungsergebnisse

6.1 Nutzung von Fußballangeboten im intermediären Vergleich

6.2 Nutzung von Fußballangeboten im intramediären Vergleich

6.3 Bewertung der verschiedenen Angebote

6.4 Vergleich der verschiedenen Kategorien

6.5 Zusammenfassung

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht explorativ, wie sich Fußballanhänger im Internet informieren und welche Faktoren ihre Nutzung unterschiedlicher Informationsangebote beeinflussen. Dabei steht die Forschungsfrage im Fokus, inwieweit die Nutzer zwischen professionell-journalistischen, PR-gesteuerten und laienjournalistischen Formaten unterscheiden und wie sie diese bewerten. Exemplarisch wird dies an der Fanbasis von Borussia Mönchengladbach analysiert.

  • Wandel des Sportjournalismus durch das Internet
  • Differenzierung zwischen professionellem Journalismus, PR und Laienjournalismus
  • Nutzungsmuster von Fußballanhängern im Online-Bereich
  • Rolle von Spezialanbietern (z.B. Fanseiten) gegenüber Generalisten (z.B. Kicker Online)
  • Bedeutung von Aktualität und Interaktivität für die Rezipienten

Auszug aus dem Buch

1.1 Einführung in die Thematik

Ein Jahr vor der Weltmeisterschaft in Deutschland ist Fußball hierzulande in aller Munde und begeistert mehr denn je die Massen. Die für das riesige Sportevent gebauten neuen, modernen Arenen sind jeden Bundesligaspieltag prall gefüllt. Die Vereine der höchsten deutschen Profiliga verkauften für die letzte Saison vor der WM gut zehn Prozent mehr Dauerkarten als in der Saison zuvor (vgl. Schülke 2005) und kaum ein Tag vergeht, an dem nicht eine aktuelle Meldung zur weltweit beliebtesten Sportart die mediale Runde macht. Die größte deutsche Boulevardzeitung, BILD, zählt den Countdown zur WM im Sportteil ihrer gedruckten Ausgabe beispielsweise herunter und veröffentlicht täglich einen vermeintlich neuen Aspekt auf dem Weg zum Eröffnungsspiel in München am 9. Juni 2006.

Doch auch das Internet stillt mehr und mehr den Informationsdurst der Fußballanhänger. Vor allem im Hinblick auf die WM darf man gespannt sein, wie das Internet im kommenden Jahr genutzt wird. Die WM 1998 in Frankreich ebnete dem Internet einst den Weg zum globalen Informationsmedium (vgl. Koch 2001: 1) und für die WM 2002 in Japan und Südkorea stellten Forster und Rothfuß angesichts von 1,8 Milliarden Seitenzugriffen auf die offizielle WM-Homepage der FIFA fest: „Diese WM war eine Internet-WM“ (Forster/ Rothfuß 2002).

Den Anfang der Fußballberichterstattung machte ein zwölfjähriger Australier namens Tom Hadfield, der ab Sommer 1995 auf der Seite http://www.soccernet.com im brandneuen Medium WWW aktuelle Informationen und Statistiken rund um das Thema Fußball veröffentlichte. Die Seite hatte nachhaltigen Erfolg, wurde später für knapp eine halbe Millionen Dollar an den TV-Sportsender ESPN verkauft und stellt heute dessen Online-Auftritt dar. (Vgl. Köster 2005: 28)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Das Kapitel führt in die Popularität des Fußballs ein und erläutert die Relevanz des Internets als Informationsmedium, bevor die zentralen Forschungsfragen zur Nutzung und Bewertung von Online-Angeboten formuliert werden.

2 Sportjournalismus: Es wird das Subsystem Sportjournalismus analysiert, insbesondere die wechselseitige Abhängigkeit von Sport, Wirtschaft und Medien sowie die traditionellen Funktionen und Kritikpunkte in klassischen Medien.

3 Fußball im Internet: Dieses Kapitel definiert das Internet als Medium, beleuchtet veränderte Rollen von Kommunikatoren und Rezipienten und kategorisiert verschiedene Fußball-Angebote von redaktionellen bis zu Fan-Formaten.

4 Borussia Mönchengladbach im Internet: Hier werden konkrete Fallbeispiele von Webangeboten zu Borussia Mönchengladbach vorgestellt, analysiert und den Kategorien journalistisch, PR oder laienkommunikativ zugeordnet.

5 Untersuchungsdesign: Der empirische Teil der Arbeit wird begründet, inklusive der Wahl der Online-Befragung als Methode zur Untersuchung des Informationsverhaltens der Fans.

6 Darstellung der Untersuchungsergebnisse: Das Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Online-Befragung, analysiert Nutzungsmotive, bewertet die Glaubwürdigkeit der Angebote und prüft die Wahrnehmung professioneller journalistischer Standards.

7 Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass Fußballfans im Internet vor allem zielsicher nach aktuellen, vereinsbezogenen Informationen suchen und dabei keine scharfen Unterscheidungen zwischen journalistischen und nicht-journalistischen Anbietern treffen.

Schlüsselwörter

Sportjournalismus, Fußball, Internet, Online-Nutzung, Borussia Mönchengladbach, Mediensport, Laienjournalismus, Public Relations, Online-Befragung, Informationssuche, Selektion, Internetkommunikation, Fanseiten, Sportberichterstattung, Medienwandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht das Informationsverhalten von Fußballanhängern im Internet, exemplarisch dargestellt an der Fanbasis von Borussia Mönchengladbach.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind der Sportjournalismus, die mediale Dreiecksbeziehung (Sport, Wirtschaft, Medien), die Internetkommunikation sowie die Abgrenzung zwischen professionellem Journalismus und laienjournalistischen Angeboten.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Ziel ist herauszufinden, wie sich Fans im Netz informieren, welche Angebote sie bevorzugen und ob sie bei der Informationsbeschaffung zwischen verschiedenen journalistischen oder kommerziellen Anbietern unterscheiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autor verwendet eine explorative Fallstudie, die durch eine quantitative Online-Befragung unter den Fans von Borussia Mönchengladbach gestützt wird.

Was behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Mediensports und der Internetkommunikation sowie einen empirischen Teil, in dem konkrete Webangebote analysiert und Befragungsergebnisse ausgewertet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Sportjournalismus, Fußball, Internet-Nutzung, Online-Medien, Borussia Mönchengladbach und die Differenzierung zwischen journalistischen und nicht-journalistischen Web-Angeboten.

Warum ist das Fanangebot torfabrik.de so erfolgreich?

Die Untersuchung zeigt, dass torfabrik.de die spezifischen Bedürfnisse der Anhänger nach Aktualität und tiefgehenden, exklusiven Informationen besser befriedigt als allgemeine journalistische Angebote.

Erkennen die Nutzer den Unterschied zwischen Journalismus und PR?

Die Arbeit legt nahe, dass die befragten Anhänger die Grenzen zwischen professionellem Journalismus, Laienjournalismus und PR bei der Informationssuche kaum erkennen oder diese für ihre Auswahl nicht als relevant erachten.

Beeinflusst die Glaubwürdigkeit eines Mediums die Wahl der Informationsquelle?

Die Studie kommt zu dem überraschenden Ergebnis, dass Nutzer Websites für glaubwürdig halten, weil sie diese ohnehin häufig nutzen, unabhängig davon, ob es sich um ein etabliertes Medienhaus oder eine private Fanseite handelt.

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Details

Title
Fußball im Internet - Mehr als "Kicker Online" und "Sport1.de" - Eine explorative Studie über die Nutzung von Fußballwebsites am Beispiel von Borussia Mönchengladbach
College
University of Münster  (Institut für Kommunikationswissenschaft)
Grade
2,0
Author
M.A. phil. Carsten Lappe (Author)
Publication Year
2005
Pages
184
Catalog Number
V51991
ISBN (eBook)
9783638478106
ISBN (Book)
9783638687959
Language
German
Tags
Fußball Internet Mehr Kicker Online Sport1 Eine Studie Nutzung Fußballwebsites Beispiel Borussia Mönchengladbach
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. phil. Carsten Lappe (Author), 2005, Fußball im Internet - Mehr als "Kicker Online" und "Sport1.de" - Eine explorative Studie über die Nutzung von Fußballwebsites am Beispiel von Borussia Mönchengladbach, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/51991
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