Absurdität in "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll

Dialoganalyse des Kapitels "eine verrückte Teegesellschaft" und kreative Schreibaufgabe für die Grundschule


Seminararbeit, 2019

14 Seiten, Note: 2,3

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Dialoganalyse
Übersicht
Sprechsituation
Inhalt
Form und Strukturen
Bildlichkeit

3. Herleitung für den Unterricht in der Grundschule

4. Umsetzung der Schreibaufgabe

5. Fazit

6. Literatur

1. Einleitung

Seit über einem Jahrhundert begleitet uns die Kindergeschichte „Alice im Wunderland“ mehr oder weniger bewusst durch das alltägliche Leben. Bekannte Verse, Gedichte, Redewendungen und Situationen aus den „Alice Büchern“ sind quasi „allgegenwärtig“, meist, ohne dass wir uns darüber im Klaren sind.

Der bekannte Film „The Matrix“ basiert beispielsweise auf dieser Idee. Dort wird die uns als Realität bekannte Welt als Traum dargestellt, welcher uns davor schützen soll, von der tatsächlichen realen Wirklichkeit zu erfahren, während das kleine Mädchen „Alice“ in den Büchern in ihre Traumwelt flüchtet. Auch in der Literatur ist sie präsent: Beispielsweise in dem Roman „Das Restaurant am Ende des Universums“ spielt Douglas Adams auf eine Szene in „Durch den Spiegel und was Alice dort fand“ an. Selbst in der Medizin finden wir das Phänomen „Alice“ wieder, das sogenannte „Alice-im-Wunderland-Syndrom“. Es bezeichnet ein Syndrom, bei dem die Betroffenen sich selbst oder ihre Umgebung auf halluzinatorische Weise verändert wahrnehmen.

In diesem besonderen Werk der Kinder- und Jugendliteratur aus dem Genre des literarischen Nonsens werden die Regeln der Gesellschaft und die des Verstandes thematisiert. Es handelt um ein junges Mädchen, welches die für sie konfuse Welt der Erwachsenen wahrnimmt, sie nicht zu durchblicken scheint und während den Abenteuern zur jungen Frau heranwächst. Sie agiert in einer Welt der Regeln und Logik geradezu unterworfen sein scheint.

Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Kapitel „Eine verrückte Teegesellschaft“ aus „Alice im Wunderland“, einer deutschen Übersetzung des Originalwerkes von Lewis Carroll. Da dieser Text als Grundlage der Arbeit fungiert, ist immer dieser gemeint, wenn bei Zeilen- und Seitenangaben keine weiteren Verweise auf die Quelle vorzufinden sind. Ziel ist es die Dialogsituation zu verstehen und sich dem Wirkungsgrad der Absurdität bewusst zu werden, um auf den Ergebnissen basierend eine kreative Schreibaufgabe aufzustellen, welche für Grundschulkinder geeignet ist.

2. Dialoganalyse

Übersicht

Der vorliegende Dialog „Eine verrückte Teegesellschaft“ erstreckt sich über 10 Seiten und stellt Kapitel 7 des Kinderbuches „Alice im Wunderland“ dar, die Übersetzung aus dem Englischen wurde von Lieselotte Remané durchgeführt. Es handelt sich um die 3. Auflage, welche 2015 erschienen ist.

Die Gesprächshandlung findet im Wunderland an einem nicht genau definierten Ort unter einem Baum, welcher vor einem Haus steht, statt. An einem langen Tisch sitzen der Märzhase, der Hutmacher und die Haselmaus. Alice stößt dieser Teegesellschaft hinzu. In dem Gespräch wird das Mädchen mit Begebenheiten konfrontiert, welche in der realen Welt keinen Sinn ergeben. Sie fühlt sich von den Anomalitäten, mit welchen der Hutmacher und die Maus sie konfrontieren, persönlich angegriffen und reagiert gereizt (beispielsweise S. 71 Z.8-10, „Der Tisch war lang und voll von Gedecken, trotzdem hockten die drei eng gedrängt an einer Ecke. „Kein Platz mehr!“, riefen sie Alice entgegen. “Gar nicht wahr, hier ist doch reichlich Platz! “ erwiderte Alice entrüstest (…)“). Dennoch versucht sie sich an die ungewöhnliche Situation anzupassen und sich zu integrieren. Die Themen der Unterhaltung weisen durchgängig einen hohen Grad der Absurdität auf und scheinen dennoch eine eigene innere Logik zu verfolgen. Diese kann Alice nicht nachvollziehen. Durch die unterschiedlichen Blickwinkel, Denkweisen und Vorerfahrungen der Charaktere entstehen zwei Parteien. Die des Märzhasen, Hutmachers und Haselmaus als Wunderlandbewohner und die der Alice. Die Teegesellschaft endet damit, dass das Mädchen die Teegesellschaft voller Entsetzen verlässt und den Weg in einen Garten findet, welchen sie seit Beginn des Abenteuers betreten vermag.

Die dialogische Situation des Kapitels „Eine verrückte Teegesellschaft“ aus „Alice im Wunderland“ wird im Folgenden nach dem Schema der Vierfarb-Methode (nach Friedmann-Harzer) und unter Berücksichtigung der Aspekte einer Dramen-Analyse (nach Friedmann-Harzer) analysiert. Hierbei wird vor allem die Sprechsituation fokussiert. Die Reihenfolge 1. Sprechsituation 2. Inhalt 3. Form und Strukturen 4. Bildlichkeit wird beibehalten. Auf Grund des begrenzten Umfangs dieser Hausarbeit wird der Fokus auf die Protagonistin Alice gelegt.

Sprechsituation

Alice widerspricht den anderen Charakteren häufig (z.B. S.71 Z.11 „Gar nicht wahr, (…)“, Z. 16 „Ich sehe keinen Wein!“) und scheint deren sonderbare Denk-/ und Ausdrucksweise nicht nachvollziehen zu können. Dies macht sich im Nebentext bemerkbar, in denen ihre Gefühlslage als „entrüstest“ (S.71 Z.12), „verblüfft“ (S.74 Z.20) oder „ärgerlich“ (S.79 Z.5) beschrieben wird. Diese Verärgerung bringt Sie den anderen Dialogteilnehmern gegenüber zum Ausdruck indem sie diese zurechtweist, wie beispielsweise „Dich hat überhaupt niemand nach deiner Meinung gefragt!“ (S.78 Z.14f.). Im Gegenzug reagieren diese, hier der Märzhase, darauf mit weiteren Zurechtweisungen gegenüber Alice: „Wer macht jetzt taktlose Bemerkungen!“ (S.78 Z.16).

Wortwechsel dieser Art wiederholen sich in „der verrückten Teegesellschaft“ durchgehend, nur die spezifische Thematik ist wechselhaft. Nach einem solchen mit negativen Emotionen belastenden Wortgefecht stellt der Hauptcharakter grundsätzlich eine neutrale Frage (z.B. S.79 Z.1f. „Warum wohnten sie auf dem Grunde eines Brunnens?“), um die Situation zu deeskalieren. Alice hofft den Hutmacher, Märzhasen und Haselmaus so besser verstehen zu können, um auf dieser Basis eine Freundschaft aufzubauen. Dieser Versuch scheitert vorerst.

Ebenso erhofft sie sich Respekt und Anerkennung von den eben genannten Akteuren zu erlangen indem sie ihr bisheriges Wissen einbringt (z.B. S.77 Z.30f. „denn davon wird man krank, weißt du.“). Da im Wunderland jedoch die Logik der normalen Welt unterworfen ist führt diese Strategie ebenfalls nicht zum Erfolg. Nach Nöths interpretationsweise gibt es in diesem Kapitel jedoch indirekte Anzeichen für die Einsicht der Wunderlandbewohner. Als diese ihnen die Undurchführbarkeit der Handlung, durchgehend ‚Teezeit‘ zu machen vor Augen führt, reagieren diese mit einem Themenwechsel. So sei der Metanonsens abgeschwächt, da die Handelnden ihre Einsicht indirekt zugeben (Vgl. Nöth S.58).

Da die Gesprächsthemen sich gänzlich den Regeln unseres alltäglichen Lebens entziehen (ausgenommen sind Aussagen von Alice) beschränkt sich die referentielle Funktion des Textes maßgeblich auf Nonsens. Am Ende des Kapitels ist jedoch eine analeptische Funktion im Nebentext zu finden (S.81 Z.8-17 „Auf diese Weise gelangte sie zum zweiten Mal in den großen Saal mit dem gläsernen Tisch (…)“), welche auf vorhergegangene Ereignisse im Wunderland verweisen. Ansonsten steht die Gesprächssituation bis dato in keinem Zusammenhang mit dem Rest des Dramas.

Mit absurden Aussagen und Handlungen provozieren die Figuren sich untereinander als auch den Leser. Vor allem der Versuch des Hutmachers und des Märzhasen, die Haselmaus in die Teekanne zu stecken (Vgl. S.80 Z. 30f.), wirft Fragen und Unverständnis auf, da kein kausaler Zusammenhang zu den vorherigen Geschehnissen besteht.

Inhalt

Das Kapitel „eine verrückte Teegesellschaft“ thematisiert Problematiken beim Aufeinanderstoßen der Kinder- und Erwachsenenwelt. Durch unterschiedliche Denk- und Ansichtsweisen entsteht eine angespannte Situation, welche vorerst nicht geklärt werden kann.

Akteure aus zwei verschiedenen Realitäten treffen aufeinander. Alice, aus der uns bekannten Welt, verkörpert das kindliche Wesen. Während Hutmacher, Märzhase und Haselmaus, aus dem Wunderland, das Erwachsene verkörperm. Sie verfügen zwar über dasselbe Sprachwissen, sowie Wortschatz, jedoch ist ihr Verständnis von Logik komplett unterschiedlich. Die Gedankengänge der Wunderlandbewohner kann der Hauptcharakter nur mit großer Mühe oder gar nicht nachvollziehen.

Die von Beginn an unerfüllten Voraussetzungen für dialogischen Sprechakte, führen häufig zu dem missglücken dieser. So fordert der Hutmacher Alice z.B. mit dem Rätsel „Warum gleicht ein Rabe einem Schreibpult?“ heraus, ohne selbst eine passende Antwort zu kennen. An vielen Stellen ist dem Leser im Vorhinein klar, dass wichtige Voraussetzungen einer Dialogsituation nicht erfüllt sind und kann den Nonsenscharakter des Dialoges so vorhersehen (Vgl. Nöth S.48). Ein weiterer Grund, warum die Sprechakte in „Alice im Wunderland“ nicht gelingen besteht darin, dass „die Bereitschaft, die Äußerungen des Sprechers überhaupt hören zu wollen, fehlt“ (Vgl. Nöth, S.49 Z.5f.). So wiederholt der Märzhase beispielsweise nur seine These, dass es nur beste Tafelbutter war, anstatt auf den Einwurf des Hutmachers einzugehen (Vgl. S.74 Z.1-11).

Auch das Erwachsenwerden wird in diesem Dialog thematisiert. Alice hat aus der Perspektive der anderen Akteure grundsätzlich Unrecht und benimmt sich nicht ihren Erwartungen entsprechend. Ihre vielen Fragen und Unwissenheit betonen die Kindlichkeit. Zu Ende des Kapitels wendet sich Alices Verhalten. Sie scheint aus ihren vorherigen Erlebnissen im Wunderland gelernt zu haben und handelt so, dass sie ihr Ziel, in den wunderschönen Garten zu gelangen, erreicht. So schließt sie die Tür zum Garten erst auf, bevor sie sich mit Hilfe des Pilzes klein macht, um einzutreten (Vgl. S.81 Z.8-17). Diese reflektierte und durchdachte Handlung stellt einen Schritt in die „Erwachsenenwelt“ dar.

Nach dem Schema von Burdorf lässt sich dieser Dramentext eindeutig als Komödie zuordnen, da alle aufgeführten Aspekte bejaht werden.

Sozialer Stand: niedrig - Keiner der Figuren ist Teil eines Adels. Wunderlandbewohner gehören eher der niederen Schicht an, da sie von „Zeit“ in einem Teufelskreis, der nie aufhörenden Teegesellschaft, gefangen sind.

Stilhöhe: mittel - Einfacher Stil, sowie einfaches Vokabular.

Wirklichkeitsbezug: fiktionale Freiheit - Literarischer Nonsens, keine Verbindung zu historischen Stoffen.

Konflikt: moralisches Defizit einer Hauptfigur - Die Unwissenheit/Naivität von Alice.

Ende: Lösung des Konflikts/ Korrektur von Defiziten - Alice gelangt durch ihr erwachsenes Verhalten am Ende des Dialoges ohne Probleme in den Garten.

Wirkungsästhetik: im Lachen soll der Zuschauer präventiv von moralischen Defiziten gewarnt sein - Naivität und Unwissenheit des Hauptcharakters wirken komisch.

Form und Strukturen

Die Handlung des vorliegenden Dialoges ist in sich geschlossen und einsträngig, Beginn und Ende der Szene sind nicht austauschbar. Jedoch sind es die einzelnen Gesprächshandlungen dazwischen. Da es um unterschiedliche Nonsens-Thematiken geht, die nach kurzer Zeit abgehandelt sind, könnte man ohne Probleme deren Reihenfolge ändern (z.B. ist es möglich das Gespräch über die Zeit mit der Geschichte über den Sirup-Brunnen tauschen). Die Entwicklung wirkt konfus, läuft jedoch auf ein bestimmtes Ende hinaus und ist somit zielgerichtet.

Innerhalb der „verrückten Teegesellschaft“ stimmen Spielzeit und gespielte Zeit überein. Es gibt keine Zeitsprünge. Der Raum und die dazugehörigen Requisiten, wie die Teeservices, geben der Handlung einen Raum und sind essenzieller Bestandteil des Verlaufes.

Die Personenanzahl ist auf vier begrenzt und auch deren Beziehungen untereinander sind zum Großteil eindeutig. Der nonverbale Akt, als Hutmacher und Märzhase die Haselmaus versuchen in die Teekanne zu stopfen (S.80 Z.30f.), lässt dem Zuschauer jedoch über die Gründe im Unklaren und wirft Fragen zu deren Verhältnis untereinander auf.

Bei genauerer Betrachtung der Sprache ist festzustellen, dass diese einheitlich, am Dialog orientiert und leicht verständlich ist. Am Satzbau sind die vielen Ausrufe und Fragen auffällig. So sind beispielsweise auf S.77 drei Fragen- und acht Ausrufesätze vorzufinden.

All diese Merkmale des Dialoges sind Eigenschaften aus der Geschlossenen oder Offenen Form eines Dramas, demnach kann man ihn nicht eindeutig zuordnen. Es handelt sich um eine Mischung dieser beiden Dramengattungen.

Bildlichkeit

Da unter 2.3 bereits herauskristallisiert wurde, dass das Aufeinanderprallen von Kinder- und Erwachsenenwelt, sowie das Erwachsenwerden die inhaltlichen Schwerpunkte des Dialoges darstellen, ist es sinnvoll, diese genauer zu beleuchten. Daher wird dieser Teil der Analyse auf die Personifikation der Tiere und drei weitere bildliche Mittel beschränkt, welche Kritikpunkte an Alice‘ kindlichen Wesenszügen aufzeigen.

Die offensichtlichste Anomalie, dass Alice mit sprechenden Tieren interagiert, kann als gering betrachtet werden, wenn man bedenkt, dass Autoren und Leser von Kinderliteratur sich darüber im Einverständnis sind, dass es Fabelwesen, Pflanzen und Tieren möglich ist Dialoge zu führen (nach Nöth). Eine weitere Besonderheit dieses Dialoges ist, dass der Leser/Zuschauer keinen Wissensvorsprung gegenüber den Akteuren hat. Die eben angesprochene Absurdität macht es unmöglich.

Der erste Sprechakt des Märzhasen „Nimm dir etwas Wein!“ (Vgl. S.71 Z.14) erweckt zuerst den Eindruck von Gastfreundschaft und als Aufforderung an Alice sich Wein einzuschenken. Durch den Umstand, dass dieses Getränk nicht vorzufinden ist, wird diese Aussage ironisch. Mit Hilfe diese Ironie führt der Hase der Hauptakteurin vor Augen, wie es sich anfühlt mit unangemessenen Verhalten konfrontiert zu werden. Alice setzte sich ohne Einladung an ihren Tisch. Somit wird ihr, ihr eigenes Fehlverhalten, vorgeführt.

Auf der zweiten Seite des zu analysierenden Dialoges rechtfertigt sich Alice mit den Worten „Wenigstens…, wenigstens mein ich, was ich sage.“ (Vgl. Z.10f.). Daraufhin reagieren Hutmacher, Märzhase und Haselmaus mit einem Wortspiel (Vgl. Z.14-19: „„Du könntest dann ebenso gut sagen: ‚Ich sehe, was ich esse!‘ sei dasselbe wie: ‚Ich esse, was ich sehe!‘ (…) ‚Mir gefällt, was ich kriege!‘ sei dasselbe wie: ‚Ich kriege, was mir gefällt!‘ (…) ‚Ich atme, wenn ich schlafe!‘ sei dasselbe wie ‚Ich schlafe, wenn ich atme!‘“). Der parallele Satzbau betont dabei die vermeintliche Homogenität der Aussagen. Mit dieser Reaktion auf Alices Aussage führen die Wunderlandbewohner ihr ihre eigene Naivität vor Augen und kritisieren ihre kindlichen Wesenszüge.

Das dritte bildliche Mittel findet sich in der Aussage des Mädchens „Aber im Musikunterricht hab ich mit ihr zu tun, da muss ich den Takt schlagen, um die Zeit richtig einzuhalten“ (Vgl. S.75 Z.14f.). Sie verwendet die Ausdrücke ‚Takt schlagen‘ und ‚Zeit einhalten‘ in metaphorischer Art und Weise. Die eigene Logik in dieser surrealen Welt führt jedoch zu einer falschen Auffassung von Seiten des Hutmachers. Da die Zeit im Wunderland personifiziert ist und eine lebende und handelnde Figur darstellt, kommt es zu einer wörtlichen Interpretation. Diese Tatsache wiederum verhindert, dass Alice das Gespräch in eine von ihr gewünschten Richtung lenken kann. Ihr Handeln des ‚Zeit einhaltens‘ wird, auf Grund ihrer Unwissenheit darüber, dass Frau Zeit nicht gehalten werden will, als Fehlverhalten aufgefasst. So wird sie in dieser Textpassage belehrt und nimmt die Rolle des unwissenden Mädchens ein.

3. Herleitung für den Unterricht in der Grundschule

Das Kapitel „eine verrückte Teegesellschaft“ aus „Alice im Wunderland“ soll als Grundlage für eine kreative Schreibaufgabe der Jahrgangsstufe 4 dienen.

Die Schülerinnen und Schüler (im weiteren Verlauf dieser Arbeit mit SuS abgekürzt) sollen auf kindgerechte Art und Weise dazu gebracht werden sich mit dem Gedankengut des Absurden auseinanderzusetzen. Auf dieser Basis sollen sie eine eigene Sprechsituation des Nonsens verfassen. Die gesamte Unterrichtseinheit umfasst 6 Stunden. Voraussetzung ist, dass den SuS die formalen Aspekte eines Dialoges geläufig sind und sie schon mit dieser Textform Erfahrungen sammeln konnten. So kann der Fokus auf den Inhalt gelegt werden.

Grobplanung der Unterrichtseinheit:

1. Allgemeine Gesprächsrunde zum Thema „Alice im Wunderland“ (Wer kennt das Buch? Was ist Besonders daran? Was gefällt euch an der Geschichte?). Vorlesen des Kapitels „eine verrückte Teegesellschaft“. Anschließender Austausch über die Inhalte. (1 Std.)
2. Vorwissen zu den Begriffen „absurd“/ „Absurdität“ abfragen. Gemeinsame Erarbeitung der Begriffe an Hand von dem Kinderbuch. Definition der Begriffe im Plenum, anschließender Merkhefteintrag. (1 Std.)
3. Vorstellung der Schreibaufgabe. Gruppenarbeit zur Ideensammlung: 1. Fantasiewelt: Wo findet der Dialog statt? Welchen Einfluss hat die Umgebung? 2. Figuren: Welche Figuren spielen mit? Welche Eigenschaften haben diese? 3. Situation: Worum geht es in dem Dialog? Was sind die Gesprächsthemen? 4. Absurdität: Was ist das Absurde in dem Dialog? (1 Std.)
4. Erarbeitung eines Schreibplans und Umsetzung der Schreibaufgabe in Einzelarbeit. (2 Std.)
5. Gegebenenfalls Überarbeitung und Vorstellung des Dialogs. (1 Std.)

[...]

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten

Details

Titel
Absurdität in "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll
Untertitel
Dialoganalyse des Kapitels "eine verrückte Teegesellschaft" und kreative Schreibaufgabe für die Grundschule
Hochschule
Universität Augsburg
Note
2,3
Jahr
2019
Seiten
14
Katalognummer
V520056
ISBN (eBook)
9783346113061
ISBN (Buch)
9783346113078
Sprache
Deutsch
Schlagworte
absurdität, schreibaufgabe, teegesellschaft, kapitels, dialoganalyse, carroll, lewis, wunderland, alice, grundschule
Arbeit zitieren
Anonym, 2019, Absurdität in "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/520056

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