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Best Practice Lösungen mit Schwerpunkt auf synchrone Prozesse

Titel: Best Practice Lösungen mit Schwerpunkt auf synchrone Prozesse

Zusammenfassung , 2018 , 21 Seiten , Note: 2

Autor:in: Kürsad Kesici (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit beschreibt basierend auf einer Exkursion zu verschiedenen Unternehmen das Element "synchrone Prozesse" aus dem Idealtypischen Ganzheitlichen Produktionssystem. Im ersten Teil wird auf die Theorie eingegangen, um dann das Gesehene in den Unternehmen zu beschreiben und zu bewerten. Am Ende wird ein ausgewähltes Praxisbeispiel näher beschrieben.

Die Exkursion zu sechs unterschiedlichen Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe war überaus aufschlussreich. Gezeigt hat es mir persönlich, dass das Thema Lean Management in jedem Unternehmen spezifisch umgesetzt werden muss. Obgleich die Elemente eines ganzheitlichen Produktionssystems in ihrem Sinn unverändert bleiben, ist die Ausprägung immer an die Kultur und Strategie des Unternehmens angepasst. Aus diesem Grund ist es sehr interessant, die jeweilige Umsetzung von Lean Methoden und Werkzeugen neu zu erfahren und im Kontext zu konkreten Implementierungen zu vergleichen und zu hinterfragen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Das idealtypische ganzheitliche Produktionssystem

2.2 Wertstrommethode

2.3 Kanban

2.3.1 Steuerungsvarianten des Kanban

2.3.2 Informationen auf der Karte

2.4 FIFO

2.5 One-Piece-Flow

3 Bewertung der Unternehmen

3.1 Hersteller von Motoren für Personenkraftwagen in Steyr

3.2 Hersteller von Kugellagern in Steyr

3.3 Hersteller von Baumaschinen und Baugeräten

3.4 Hersteller von Gussteilen aus Aluminiumlegierungen für die Motorindustrie

3.5 Hersteller von Kunststoffspritzgussteilen im Bereich Sanitär

3.6 Integrativer Lohnfertiger im Bereich Elektromechanischer Baugruppen und Komponenten

4 Praxisbeispiel

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht anhand von Unternehmensbesichtigungen, wie das Element "synchrone Prozesse" aus ganzheitlichen Produktionssystemen in der Praxis umgesetzt wird. Dabei steht die Analyse der theoretischen Grundlagen sowie die kritische Bewertung der konkreten Anwendung von Lean-Methoden wie Kanban und Wertstromdesign in unterschiedlichen Industriezweigen im Vordergrund.

  • Analyse von Lean-Management-Methoden in der produzierenden Industrie
  • Vergleich theoretischer Konzepte mit der betrieblichen Praxis
  • Bewertung der Prozesssynchronisation durch Kanban, FIFO und One-Piece-Flow
  • Untersuchung der Bedeutung von Unternehmensspezifik, Kultur und IT-Unterstützung
  • Darstellung praxisorientierter Lösungen für den Material- und Informationsfluss

Auszug aus dem Buch

2.3 Kanban

Aus dem japanischen Übersetzt bedeutet Kanban so viel wie, Karte oder Signal. Die Orientierung ist immer auf die verbrauchende Stelle bezogen und basiert auf dem Pull-Prinzip. Nach Takeda ist Kanban ist ein Werkzeug zum Managen von Dingen. Die Kanban Methode dient zur Produktionsprozesssteuerung und orientiert sich ausschließlich am tatsächlichen Materialverbrauch korreliert mit dem Bereitstellungsort. Das Ziel ist lokale Bestände zu reduzieren und kostenoptimal zu Produzieren. Lagerbestände hängen direkt mit der Kapitalbindung zusammen und die Flexibilität mit der Lieferbereitschaft. Auch Planungsaufwände und somit Kosten können mit diesem System eingespart werden. Die Idee bei der Entstehung war, ein System ähnlich wie in einem Supermarkt entwickeln. Ein Produkt wird entnommen und wieder aufgefüllt, Auslöser sind Kanban Karten. Der Vorteil gegenüber einer klassischen Produktionssteuerung ist die Flexibilität durch die immer aktuelle Verbrauchssituation. Bei traditionell gesteuerter Planung wird der gesamte Material- und Ressourcenverbrauch detailliert vorab geplant. Daraus resultierend ergeben sich hohe Vorratshaltungen, eine mangelhafte Flexibilität und hohe Lagerkosten. Gegensätzlich hierzu bietet die Kanban-Systematik eine optimale Anpassungsfähigkeit bei kurzfristigen Bedarfsschwankungen. Aus Takedas und Dickmanns Sicht ist es einfach Kanban einzuführen, jedoch schwierig, im Sinne des synchronen Produktionsprozesses Sie mit Leben zu erfüllen. Deshalb gibt es einige Kanban Grundregeln die das Fundament für eine erfolgreiche Umsetzung sind:

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit beschreibt die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit dem Element "synchrone Prozesse" im Rahmen einer Exkursion zu sechs produzierenden Unternehmen.

2 Theoretischer Hintergrund: Es werden die zentralen theoretischen Konzepte wie das ganzheitliche Produktionssystem, die Wertstrommethode, Kanban, FIFO und One-Piece-Flow erläutert.

3 Bewertung der Unternehmen: Die untersuchten Unternehmen werden hinsichtlich ihrer spezifischen Umsetzung und Anwendung des Elements "synchrone Prozesse" analysiert und bewertet.

4 Praxisbeispiel: Es wird ein konkretes Beispiel für die Anwendung eines klassischen Produktionskanbans inklusive der Handhabung von Karten und Behältern beschrieben.

Schlüsselwörter

Synchrone Prozesse, Ganzheitliche Produktionssysteme, Lean Management, Wertstrommethode, Kanban, Pull-Prinzip, FIFO, One-Piece-Flow, Prozessoptimierung, Materialfluss, Produktionssteuerung, Best Practice, Durchlaufzeit, Fertigung, Effizienz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung und praktischen Bewertung des Elements "synchrone Prozesse" innerhalb moderner, ganzheitlicher Produktionssysteme.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen Lean Management, Wertstromdesign, die verschiedenen Methoden der Produktionssteuerung wie Kanban und FIFO sowie die praktische Implementierung dieser Ansätze.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, theoretische Ansätze zur Prozesssynchronisation den tatsächlichen Implementierungen in der Industrie gegenüberzustellen und zu evaluieren, wie Lean-Prinzipien unternehmensspezifisch angewandt werden.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es wird ein methodischer Ansatz verfolgt, der auf Literaturanalyse (Theorie) sowie einer empirischen Exkursion (Praxisbesichtigungen) zu unterschiedlichen Produktionsunternehmen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Methoden sowie eine detaillierte Einzelbewertung von sechs Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Synchrone Prozesse, Lean Management, Kanban, Wertstrommethode, Prozessoptimierung und Produktionssteuerung sind die prägendsten Begriffe.

Wie spielt die Unternehmenskultur bei der Umsetzung von Lean-Methoden eine Rolle?

Laut Autor zeigt die Praxis, dass Lean-Elemente zwar in ihrem Sinn gleich bleiben, ihre konkrete Ausprägung jedoch stark an die jeweilige Unternehmenskultur und -strategie angepasst werden muss.

Welche Bedeutung kommt der IT-Unterstützung bei der Kanban-Steuerung zu?

Das Dokument verdeutlicht am Beispiel von Unternehmen, dass eine smarte IT-Anwendung den Materialfluss maßgeblich steuern und überwachen kann, sofern eine enge Verknüpfung zwischen Lean- und IT-Abteilungen besteht.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Best Practice Lösungen mit Schwerpunkt auf synchrone Prozesse
Hochschule
Donau-Universität Krems - Universität für Weiterbildung  (IT, Projekt- & Prozessmanagement)
Veranstaltung
best practice lösungen
Note
2
Autor
Kürsad Kesici (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
21
Katalognummer
V520415
ISBN (eBook)
9783346110633
ISBN (Buch)
9783346110640
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lean synchrones produktionssystem kanban
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kürsad Kesici (Autor:in), 2018, Best Practice Lösungen mit Schwerpunkt auf synchrone Prozesse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/520415
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Leseprobe aus  21  Seiten
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