Marketing-Mix am Beispiel von Gesundheits-Apps auf mobilen Endgeräten


Hausarbeit, 2018
13 Seiten, Note: 1,3
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition von Marketing und Marketingziele

3 Strategisches Marketing
3.1 Umwelt-und Marktanalyse
3.2 Unternehmensanalyse

4. Operatives Marketing-der klassische.. Marketing-Mix
4.1 Produktpolitik
4.2 Preispolitik
4.3 Distributionspolitik
4.4 Kommunikationspolitik

5. Der Marketing-Mix am Beispiel von Gesundheits-Apps auf mobilen Endgeraten

6. Fazit

Literatur und Quellenverzeichnis

1 Einleitung

Die Vergangenheit zeigt, dass gerade kleine und mittelstandische Unternehmen wenig bzw. kaum in das Marketing investieren, da diese Unternehmen haufig nicht mit einem Ruckfluss der Investitionen rechnen und befurchten, dass erfolglose MarketingmaBnahmen sich nicht mit ihren Bedurfnissen decken und dem Unternehmen keinen Mehrwert bringen.1 Die Problematik der Messbarkeit von MarketingmaBnahmen wird von diesen Unternehmen als Hindernis betrachtet, weshalb Marketingaktivitaten kaum realisiert werden.

Diese Unternehmen sind sich dabeijedoch nicht bewusst, dass sie mit Marktforschung die Moglichkeit haben, beispielswiese den Effekt von Werbespots zu analysieren und daraus Handlungsvarianten zu entnehmen. AuBerdem betreiben Unternehmen selbst dann Marketing, auch wenn sie keine konkreten Marketingaktivitaten betreiben, da ihre Produkte bzw. Dienstleistungen auf einem spezifischen Markt aktiv sind und mogliche Kunden immer eine gewisse Marketingwahrnehmung mit dem Produkt verbinden. Die Absatzwiderstande auf den Kaufermarkten stellen eine hohe Bedeutung des Marketings dar.

Um aufDauer konkurrenzfahig und erfolgreich auf einem Markt zu bleiben, sollten sich die Unternehmen von der Masse abheben.2

Fur das Erreichen der Marketingziele hat ein Unternehmen grundsatzlich vier Instrumente zur Verfugung, um sich dadurch einen effektiven Absatz der Produkte zu sichern. Hierbei spricht man vom sogenannten klassischen Marketing-Mix, welches sich aus den folgenden Instrumenten zusammensetzt: die Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik und Kommunikationspolitik.

Uber diese Instrumente kann man unterschiedliche Strategien insbesondere fur Sachguter entwickeln. Das Dienstleistungsmarketing stellt beim klassischen Marketing-Mix eine individuelle Herausforderung und Erweiterung dar.3

Ziel dieser Seminararbeit ist es nach einer Definition des Marketingbegriffs und Herausarbeitung der Ziele, die Unterschiede zwischen strategischem und operativem Marketing zu bestimmen. Dabei liegt mein Schwerpunkt im operativen Marketing, welches auf den klassischen Marketing-Mix fur Sachguter bezogen ist. Um diese Inhalte an einem praktischen Beispiel aufzuzeigen, erfolgt zum Abschluss ein Blick auf die Anwendbarkeit des Marketing-Mix in Bezug auf die modernen Gesundheits-Apps, sowie eine kritische Wurdigung.

2 Definition von Marketing und Marketingzielen

Zu Beginn ist es wichtig, Begriffe, die in Verbindung mit Marketing stehen, zu differenzieren. Der Absatz bezieht sich auf die VerauBerung der Guter, die fur einen festgelegten Preis auf dem Markt vertrieben werden sollen. Das Marketing zeichnet eine bewusste Planung und eine Steuerung des Absatzes aus, welches durch die Auswirkungen des Marktes und der Verbraucher zusammenhangen.4

Marketing hat den Auftrag, die Untemehmen auf die Anforderungen des Absatzmarktes zu fokussieren. Dabei darf man die Beschaffungsquellen nicht auBer Acht lassen und sollte diese ebenfalls schutzen und pflegen. Marketing hat unter anderem die Aufgabe, sich mit Marktveranderungen, Bedurfnisverschiebungen und mit Erhohung des Kundennutzens Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Zu den marketingpolitischen Instrumenten zahlen die Produktpolitik, Preispolitik, Kommunikationspolitik und Distributionspolitik. Das Marketingkonzept istje nach der Art der Leistung individuell zu planen und umzusetzen. Daher haben sich unterschiedliche Konzepte gebildet, wie zum Beispiel die Investitionsguter-, Konsumguter- und Dienstleistungsmarketing, so wie Marketingkonzepte fur offentliche und fur gemeinnutzige Einrichtungen. Marketing kann auch als vollstandiges Konzept der Unternehmensfuhrung verstanden werden. In diesem Prozess tauscht sich das Untemehmen mit Kunden, Mitarbeitern, Gesellschaftem, Staat und Aktionaren aus.5

Die Ziele des Marketing und die des Unternehmens sind in einen Konsens zu befordern, welche in operative und strategische Ziele zu unterteilen sind. Die operativen Ziele sind fur die kurzfristigen Ziele zustandig, wie die Steigerung des Absatzes eines festgelegten Produktes.

Im Gegensatz zu den operativen, sind die strategischen Ziele als langfristig zu interpretieren. Beispiel fur ein strategisches Ziel sind Imageveranderungen. Dazu zahlen auch das Antreiben neuer Marken. Um diese strategischen Ziele so genau wie moglich platzieren zu konnen, benotigt es eine besondere Marketingstrategie. Um diese zu erarbeiten gibt es unterschiedliche Alternativen, wie eine genaue Marktanalyse und die eigene Unternehmensanalyse. Dadurch erkennt man die Starken und Schwachen des Unternehmens, wodurch auch Chancen sowie Risiken berucksichtigt werden.6

3 Strategisches Marketing

3.1 Umwelt-und Marktanalyse

Die Umwelt-und Marktanalyse sind unternehmensextern und befassen sich mit der Deklaration des wichtigen Marktes und kennzeichnen die unterschiedlichsten Einflussfaktoren des Umfeldes. Die sogenannte PEST(EL)-Analyse ermoglicht diese beispielsweise, welche die politischen, okonomischen, sozialen, technischen, okologischen und rechtlichen Einflussfaktoren des ausgewahlten Marktes bestimmt.7

Abseits des Umfeldes sollte man auch die Branche, in der das Untemehmen tatig ist oder beitreten mochte, analysieren. Mithilfe der funfWettbewerbskrafte nach Porter lasst sich die Branchenstrukturanalyse durchfuhren. Bedeutsame EinflussgroBen auf die Anziehungskraft einer Branche stellen die Gefahren neuer Wettbewerber dar, wie zum Beispiel die Verhandlungsmacht der Lieferanten und der Abnehmer, die Bedrohung durch Substitutionsprodukte und die Konkurrenz zwischen den Untemehmen.

Eine Umfeld-und Branchenstrukturanalyse ermoglicht die Chancen und Risiken eines Marktes herzuleiten, welche mit den Starken und Schwachen des Unternehmens koordiniert werden sollten.8

3.2 Unternehmensanalyse

Die interne Unternehmensanalyse setzt sich mit dem Know-How eines Unternehmens auseinander. Diese Kompetenz wird als wertvoll, knapp, nicht imitierbar und nicht substituierbar verstanden.9 Das Ziel ist die Herstellung eines Konzeptes, welches Wettbewerbsvorteile durch die Ausarbeitung der genannten Kernkompetenzen bringen sollen. Uber die Kernkompetenzen des Unternehmens ergeben sich zusatzliche Chancen am Markt. Die Starken und Chancen sollten mit den Schwachen und Risiken abgewogen werden, um den Ist-Zustand widerzuspiegeln und bewusste MaBnahmen zu planen. Die SWOT-Analyse kann als eine groBe Hilfe dafur gesehen werden.10

Zu der Positionierung und Entwicklung der Strategien stellt diese Analyse eine geschatzte Alternative eines Unternehmens dar. Es werden fur die individuellen Bereiche MaBnahmen wie beispielsweise Starken und Chancen ausgearbeitet und weiterentwickelt, um sich den Vorteil zu verschaffen, die eigenen Starken des Unternehmens besser nutzen zu konnen und die resultierenden Chancen zu erlangen. Durch die unterschiedlichsten Instrumente des operativen Marketings kann diese MaBnahme vollzogen werden.11 Diese MaBnahmen konnen dann, durch die verschiedenen Instrumente des operativen Marketings umgesetzt werden, wodurch die Verbindung zum klassischen Marketing-Mix hergestellt werden kann.

4. Operatives Marketing - der klassische Marketing-Mix

4.1 Die Produktpolitik

Durch diesen Begriff werden die gesamten Entscheidungen, die sich auf die Gestaltung des Angebotes der Unternehmen beziehen, erlautert.12 Das Produkt bzw. das Angebot ist der Kern im Marketing-Mix. Das Produkt kann aus einer Dienstleistung oder aus einem Sortiment von Produkten bestehen.13 Aus Kundensicht wird unter einem Produkt das Ziel der Befriedigung von Bedurfnissen verstanden.14 Hierbei entstehen bedeutsame Herausforderungen, wie eine sehr gute Zusammenstellung der Programme, die Tiefe und Breite der Programme, sowie eine sachliche und zeitliche Konsistenz eines Produktes.15 Die Struktur der Sachlichkeit eines Produktes bezieht sich auf die bestmogliche Gestaltung des Produktkems, wie beispielsweise das Design der Verpackungen oder Markierungen wie Slogans, Logos und Dienstleistungen, welche das Produkt begleitet.16 Bei der Produktpolitik orientiert sich die zeitliche Struktur am bestmoglichem Verlauf des Produktlebenszyklusses.

[...]


1 Vgl. Kurble, P., Operatives Marketing, Verlag Kohlhammer, 2005, Seite 13

2 Vgl. Wohe, G., Doring, U., Einfuhrung in die allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Verlag Franz Vahlen, 25. Auflage, 2013, Seite 395

3 Vgl. Wohe, G., Doring, U., Einfuhrung in die allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Verlag Franz Vahlen, 25. Auflage, 2013, Seite 396

4 Vgl. Gerd-Inno Spindler Basiswissen Marketing Quick Guide fur (Quer-) Einsteiger, Verlag Springer Gabler, 2016, Seite 1

5 Vgl. Kompakt-Lexikon Wirtschaft, Verlag Springer Gabler 2014,12. Auflage, Seite 366

6 Vgl. Behrens, U., Quick-Guide-Effizientes Marketing fur kleine und mittlere Untemehmen, Verlag Springer Fachmedie n2017, Seite 30

7 Vgl. Kurble, P., Operatives Marketing, Verlag Kohlhammer 2015, Seite 22

8 Vgl. Lippold, D., Marktorientiere Untemehmensplanung, Verlag SpringerFachmedien 2015, Seite. 23-24

9 Vgl. Kurble, P., Operatives Marketing, Verlag Kohlhammer 2015, Seite 39

10 Vgl. Lippold, D., Marktorientiere Untemehmensplanung, Verlag Springer Fachmedien 2015, Seite 17-18

11 Vgl. Lippold, D., Marktorientiere Untemehmensplanung, Verlag Springer Fachmedien2015, Seite 19

12 Vgl. Kompakt-Lexikon Wirtschaft, Verlag Springer Gabler 12. Auflage, Seite 366

13 Vgl. Gerd-Inno Spindler Basiswissen Marketing Quick Guide fur (Quer-) Einsteiger, Verlag Springer Gabler 2016, Seite 70

14 Vgl. Homburg, C., Grundlagen des Marketingmanagements, Verlag Springer Fachmedien 2017, Seite 166

15 Vgl. Hutzschenreuter, T., Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Verlag Springer Fachmedien 2015, 6.Auflage, Seite.185-186

16 Vgl. Kurble, P., Operatives Marketing, Verlag Kohlhammer2015, Seite .58

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Marketing-Mix am Beispiel von Gesundheits-Apps auf mobilen Endgeräten
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
1,3
Jahr
2018
Seiten
13
Katalognummer
V520443
ISBN (eBook)
9783346133977
ISBN (Buch)
9783346133984
Sprache
Deutsch
Schlagworte
marketing-mix, beispiel, gesundheits-apps, endgeräten
Arbeit zitieren
Anonym, 2018, Marketing-Mix am Beispiel von Gesundheits-Apps auf mobilen Endgeräten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/520443

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