Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Germanistik - Linguistik

Rezension zu Elisabeth Wehlings Publikation "Politisches Framing. Wie eine Nation sich ihr Denken einredet- und daraus Politik macht"

Titel: Rezension zu Elisabeth Wehlings Publikation "Politisches Framing. Wie eine Nation sich ihr Denken einredet- und daraus Politik macht"

Rezension / Literaturbericht , 2016 , 6 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Julia Eydt (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Rezension zu Elisabeth Wehlings Publikation 'Politisches Framing. Wie eine Nation sich ihr Denken einredet-und daraus Politik macht'.

Denken beeinflusst Sprache und das vernunftgeleitete Individuum bedient sich- ganz im Sinne der Aufklärung- eines rationalen Geistes, der sich stetig an den ihm vorliegenden Fakten im Meinungsbildungsprozess orientiert und zum Ausdruck seiner Gedanken exakte Formulierungen findet- so unsere gängige Überzeugung vom animal rationale.
Dass diese Ansicht im Rahmen der modernen Kognitionswissenschaft als überholt und eben nicht mehr durchweg stimmig zu sein scheint, führt Elisabeth Wehling dem interessierten Leser in ihrem Buch „Politisches Framing“ vor Augen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Thematik

2. Zielgruppe

3. Aufbau Teil I

4. Aufbau Teil II

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Rezension des Werkes „Politisches Framing“ von Elisabeth Wehling analysiert, wie sprachliche Deutungsrahmen unser Denken und Handeln beeinflussen. Das primäre Ziel ist es, die wissenschaftliche Relevanz und die populärwissenschaftliche Vermittlung des Konzepts der Framesemantik zu bewerten und aufzuzeigen, wie das Werk zur kritischen Reflexion über politische Sprache und eigene Denkmuster anregt.

  • Einführung in die Grundlagen der Kognitionswissenschaft und Framesemantik.
  • Untersuchung der Wechselwirkung zwischen Sprache, Gehirnstrukturen und Körperlichkeit.
  • Analyse politischer Begriffe und deren unbewusste Wirkung durch Metaphern.
  • Diskussion der Notwendigkeit und Manipulationsgefahr von Frames im gesellschaftlichen Diskurs.
  • Reflexion über die Möglichkeiten der Bewusstmachung eigener Denkmuster.

Auszug aus dem Buch

Thematik

Denken beeinflusst Sprache und das vernunftgeleitete Individuum bedient sich- ganz im Sinne der Aufklärung- eines rationalen Geistes, der sich stetig an den ihm vorliegenden Fakten im Meinungsbildungsprozess orientiert und zum Ausdruck seiner Gedanken exakte Formulierungen findet- so unsere gängige Überzeugung vom animal rationale.

Dass diese Ansicht im Rahmen der modernen Kognitionswissenschaft als überholt und eben nicht mehr durchweg stimmig zu sein scheint, führt Elisabeth Wehling dem interessierten Leser in ihrem Buch „Politisches Framing“ vor Augen.

Nicht die Faktenlage und eine objektive, analytisch-emotionslose Sicht auf eben diese, uns rational vor Augen liegenden Sachverhalte bestimmen unser Denken und Handeln, sondern die Frames und Metaphern in denen und mit denen wir uns bewegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Thematik: Dieses Kapitel führt in die Grundannahme ein, dass unser Denken nicht rein rational auf Fakten basiert, sondern durch kognitive Deutungsrahmen, sogenannte Frames, geprägt ist.

2. Zielgruppe: Hier wird erläutert, dass das Buch sowohl für Laien als auch für Wissenschaftler als verständlicher Einstieg in die Framesemantik konzipiert ist.

3. Aufbau Teil I: Dieser Abschnitt beschreibt die theoretischen Grundlagen der Kognitionswissenschaft, die Arbeitsweise des Gehirns und die Bedeutung zentraler Termini wie Framing und Metaphoric Mapping.

4. Aufbau Teil II: Der Fokus liegt hier auf der praktischen Anwendung des Framings anhand gesellschaftspolitischer Beispiele und der Auseinandersetzung mit der Subjektivität politischer Analysen.

5. Fazit: Die abschließende Würdigung betont den Mehrwert des Buches für die Reflexion eigener Sprach- und Denkmuster und ordnet die kritische Rezeption des Werkes ein.

Schlüsselwörter

Politisches Framing, Kognitionswissenschaft, Framesemantik, Metaphern, Sprachanalyse, Denkschemata, politische Kommunikation, gesellschaftlicher Diskurs, kognitive Linguistik, Bewusstseinsbildung, Urteilskraft, Sozialisation, ideologisches Denken, Begriffswahl, Reflektion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine kritische Rezension und Analyse des Buches „Politisches Framing“ von Elisabeth Wehling, welches untersucht, wie Sprache unser Denken durch spezifische Deutungsrahmen steuert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die kognitionspsychologische Fundierung von Sprache, die Wirksamkeit von Frames in politischen Debatten sowie die Frage, inwieweit wir unsere eigene Denkwelt durch reflektierte Sprachwahl mitgestalten können.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Qualität und Zielgruppenorientierung des Werkes von Wehling zu bewerten und aufzuzeigen, wie das Konzept des Framings dazu dient, die unbewusste Beeinflussung durch Sprache offenzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Rezension, die das besprochene Werk auf Basis kognitionswissenschaftlicher Kriterien und unter Einbeziehung des medialen Echos bewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung in die Framesemantik sowie die exemplarische Untersuchung politischer Begriffe und deren framing-bedingte Wirkung auf das gesellschaftliche Miteinander.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Zu den Schlüsselwörtern gehören insbesondere Politisches Framing, Kognitionswissenschaft, Framesemantik, Metaphern und Sprachanalyse.

Warum betont die Autorin, dass Frames nicht vermieden werden können?

Die Arbeit stellt klar, dass unser Gehirn strukturell auf Bilder und Sinneseindrücke angewiesen ist, weshalb ein rein faktenbasiertes Denken ohne Frames biologisch nicht möglich ist.

Wie begegnet die Autorin der Kritik an der politischen Einseitigkeit des Buches?

Sie entkräftet den Vorwurf, indem sie darauf verweist, dass die Autorin Elisabeth Wehling ihre eigene Positionierung transparent macht und diese sogar als Beispiel für die Unvermeidbarkeit von Frames nutzt.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rezension zu Elisabeth Wehlings Publikation "Politisches Framing. Wie eine Nation sich ihr Denken einredet- und daraus Politik macht"
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Sprache und Politik
Note
1,3
Autor
Julia Eydt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
6
Katalognummer
V520587
ISBN (eBook)
9783346123428
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprache und Politik Framing Politisches Framing Politolinguistik Elisabeth Wehling
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Eydt (Autor:in), 2016, Rezension zu Elisabeth Wehlings Publikation "Politisches Framing. Wie eine Nation sich ihr Denken einredet- und daraus Politik macht", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/520587
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  6  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum