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Sozialisation im Alter

Title: Sozialisation im Alter

Term Paper , 2005 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Diplom-Pflegewirtin Tanja Marguerat (Author)

Sociology - Old Age
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Summary Excerpt Details

In meiner beruflichen Laufbahn als Altenpflegerin beschäftige ich mich seit geraumer Zeit mit dem Thema der Sozialisation. Die dabei aufgetauchten Fragen über die Art des Sozialisationsprozesses älterer Menschen und vor allem, welche Rolle der Institution Altenheim zukommt, kann ich nur mit Vermutungen beantworten. Um diesen Fragen nach der Sozialisation älterer Menschen nachzugehen, werde ich in dieser Arbeit die verschiedenen Aspekte des Alters, die alterstheoretischen Ansätze und die gesellschaftlichen Betrachtungsweisen darstellen, sowie den Sozialisationsprozess im Alter erläutern.
Ein Zitat von Arthur Schopenhauer lautet: „Das Alter hat die Heiterkeit dessen, der seine Fesseln los ist und sich frei bewegt“. Es soll am Ende dieser Arbeit sinngemäß für die neuen Herausforderungen des Alters stehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Das Alter - was ist das?

1.1 Das kalendarische Alter

1.2 Das biologische Alter

1.3 Das soziale Alter

2. Theorien des Alterns

2.1 Aktivitätstheorie (Ausgliederungstheorie)

2.2 Disengagement -Theorie

3. Altern in unserer Gesellschaft

3.1 Altersstereotypen

3.2 Alter als Stigma

3.3 Altersspezifische Rollen und Normen

3.4 Gesellschaftliche Strukturen im Wandel

4. Sozialisation als lebenslanger Prozess

4.1 Sozialisation im Alter

4.1.1 Die Bedeutung des Ruhestands

4.2 Desozialisation im Alter

Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Sozialisationsprozess älterer Menschen unter Berücksichtigung verschiedener alterstheoretischer Modelle sowie gesellschaftlicher Rahmenbedingungen, mit besonderem Fokus auf die Rolle von Institutionen wie dem Altenheim. Es wird der Frage nachgegangen, wie sich gesellschaftliche Zuschreibungen und Altersstereotypen auf die Identität und Lebenssituation alter Menschen auswirken.

  • Theoretische Grundlagen des Alters (kalendarisch, biologisch, sozial)
  • Vergleichende Analyse der Aktivitäts- und Disengagement-Theorie
  • Gesellschaftliche Konstruktion von Altersstereotypen und Stigmatisierung
  • Der Einfluss von Rollenerwartungen auf die Sozialisation im Alter
  • Die Auswirkungen des Übergangs in den Ruhestand auf das Selbstbild
  • Institutionalisierung und ihre Folgen für die Lebensqualität in der Altenpflege

Auszug aus dem Buch

1. Das Alter - was ist das?

In diesem ersten Kapitel werden grundsätzliche theoretische Aspekte des Alters betrachtet. Dabei geht es um das kalendarische Alter, um das biologische Alter, das soziale Alter, sowie um alterstheoretische Ansätze.

Was bedeutet es, wenn wir von Alter, alt werden oder alt sein sprechen? Altern beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod eines jeden Menschen, was bedeutet, dass wir mit jedem Tag dem Tod näher kommen. Dabei durchlebt jeder Mensch seinen eigenen Lebenslauf, seine individuelle Biografie. Unterschiede im Alterungsprozess finden durch die unterschiedliche genetische Ausstattung, sowie durch soziale, geografische und politische Einflüsse statt.

Durch die Altersforschung wurde überzeugend nachgewiesen, dass das Altern kein homogener, also gleichförmig verlaufender Prozess ist, und dass dieser nicht nur zwischen sondern auch innerhalb einzelner Personen sehr verschieden sein kann. Mit dem Vorgang des Alterns werden u.a. Begriffe wie Gewinne und Verluste, Stabilität und Abbau in Verbindung gebracht. Aufgrund dieser verschiedenen Lebenslagen und Lebensstile, sowie der Altersschicksale und -stile, bedeutet das, dass es die Alten ebenso wenig gibt wie das Alter. Jeder Mensch erlebt sein Alter in gewisser Weise subjektiv (vgl. FILIPP/MAYER 1999, Seite 29-31).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Alter - was ist das?: Dieses Kapitel definiert verschiedene theoretische Altersbegriffe wie das kalendarische, biologische und soziale Alter und erläutert die Subjektivität des Alterungsprozesses.

2. Theorien des Alterns: Es werden zentrale Modelle wie die Aktivitätstheorie und die Disengagement-Theorie gegenübergestellt, um den Umgang mit dem Alterungsprozess zu verstehen.

3. Altern in unserer Gesellschaft: Dieses Kapitel analysiert gesellschaftliche Altersbilder, Stereotypen und Stigmatisierungen sowie deren Auswirkungen auf die Identität und Rolle älterer Menschen.

4. Sozialisation als lebenslanger Prozess: Hier wird der Sozialisationsprozess auf das Alter angewandt, wobei die Bedeutung des Ruhestands und das Phänomen der Desozialisation vertieft beleuchtet werden.

Schlüsselwörter

Sozialisation, Altern, Altersbilder, Altersstereotypen, Stigma, Ruhestand, Aktivitätstheorie, Disengagement-Theorie, Altenpflege, Institutionalisierung, Desozialisation, Lebenslauf, Rollenverlust, Identität, demografischer Wandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Sozialisationsprozess von Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter und untersucht, wie gesellschaftliche Einflüsse und Strukturen diesen Prozess beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Alter, theoretische Modelle des Alterns, die Analyse gesellschaftlicher Altersbilder und die Sozialisation bzw. Desozialisation im Alter.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die verschiedenen Aspekte des Alters und die Auswirkungen gesellschaftlicher Zuschreibungen zu beleuchten, insbesondere um zu verstehen, wie institutionelle Rahmenbedingungen den Prozess der Sozialisation im Alter beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse, die verschiedene gerontologische und soziologische Modelle in den Kontext beruflicher Erfahrungen in der Altenpflege setzt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition des Alters, den Vergleich alterstheoretischer Ansätze, die Untersuchung gesellschaftlicher Altersbilder und Stigmata sowie die detaillierte Betrachtung von Sozialisations- und Desozialisationsprozessen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Sozialisation, Desozialisation, Altersstereotypen, Ruhestand, Institutionalisierung und Lebenslauf sind die prägenden Fachbegriffe der Untersuchung.

Welche Rolle spielt die Institution Altenheim in der Argumentation?

Das Altenheim wird als eine soziale Organisation beschrieben, die durch formelle und informelle Strukturen den Handlungsrahmen der Bewohner normiert und somit einen signifikanten Einfluss auf den fortlaufenden Sozialisationsprozess ausübt.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Sozialisation und Desozialisation im Alter?

Sozialisation beschreibt das Hineinwachsen in soziale Rollen und Positionen, während Desozialisation das erzwungene oder schicksalhafte Aufgeben von Aktivitätsmustern und Rollen im Verlauf des Alterns bezeichnet.

Welche Schlussfolgerungen zieht die Autorin bezüglich zukünftiger Generationen?

Die Autorin prognostiziert, dass nachfolgende, selbstbewusstere Generationen die starren Heimstrukturen grundlegend infrage stellen und verändern werden, um ein selbstbestimmtes Altern zu ermöglichen.

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Details

Title
Sozialisation im Alter
College
Protestant University of Applied Sciences Rheinland-Westfalen-Lippe
Grade
1,0
Author
Diplom-Pflegewirtin Tanja Marguerat (Author)
Publication Year
2005
Pages
20
Catalog Number
V52147
ISBN (eBook)
9783638479349
ISBN (Book)
9783638773249
Language
German
Tags
Sozialisation Alter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Pflegewirtin Tanja Marguerat (Author), 2005, Sozialisation im Alter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52147
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