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Platons Partizipationsmetaphysik im Dialog "Sophistes" - Die selbstkritische Reflexion der Ideenlehre

Titre: Platons Partizipationsmetaphysik im Dialog "Sophistes" - Die selbstkritische Reflexion der Ideenlehre

Dossier / Travail de Séminaire , 2006 , 18 Pages , Note: gut

Autor:in: Tim Fischer (Auteur)

Philosophie - Philosophie antique
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In seinem Spätwerk „Sophistes“ grenzt PLATON nicht nur den Sophisten vom Philosophen ab, sondern er verdeutlicht auch die dialektische Methode und nimmt Korrekturen an der parmenideischen Ontologie vor. Der Frage nachgehend, wie die Ideen aneinander teilhaben können, begründet PLATON eine Partizipationsmetaphysik und unterzieht dabei seine Ideenlehre einer selbstkritischen Reflexion.
Die vorliegende Hausarbeit umreißt zunächst den historischen Kontext des „Sophistes“, gibt einen kurzen inhaltlichen Überblick dieses Dialogs und stellt außerdem die wichtigsten Grundzüge der platonischen Ideenlehre dar. Daran anschließend erfolgt im Hauptteil die Darstellung und Erläuterung der von PLATON im „Sophistes“ entwickelten Partizipationsmetaphysik mit besonderem Hinblick auf die Ideenlehre.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Platon und der Dialog „Sophistes“: Historische Einordnung

1.1 Zur Person und zum Werk von Platon

1.2 Aufbau und Inhalt des „Sophistes“

1.3 Die philosophiegeschichtliche Bedeutung des „Sophistes“

2. Kurzdarstellung von Platons Ideenlehre

3. Reflexion der Ideenlehre: Platons Partizipationsmetaphysik im „Sophistes“

3.1 Die Prädikation des Einen durch viele Namen

3.2 Drei Hypothesen zur Frage der Teilhabe der Ideen aneinander

3.3 Der „Grundriss der Dialektik“

3.4 Das Sein des Nichtseienden

Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Platons Spätwerk „Sophistes“ mit dem Ziel, die dort entwickelte Partizipationsmetaphysik als kritische Revision und Weiterführung seiner klassischen Ideenlehre darzustellen und zu erläutern.

  • Historische und inhaltliche Einordnung des Dialogs „Sophistes“
  • Grundzüge der platonischen Ideenlehre
  • Die dialektische Methode als Instrument der Ideenanalyse
  • Ontologische Untersuchung von „Seiendem“ und „Nichtseiendem“
  • Neubestimmung der Teilhabe (Partizipation) zwischen den Ideen

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Prädikation des Einen durch viele Namen [251a-251c]

Nachdem PLATON im vorhergehenden Abschnitt die „Aporien um das Verhältnis des Seienden zu Verharren und Bewegung“ aufgezeigt hat, indem der GAST und THEAITETOS zu dem Schluss gekommen sind, dass „das Seiende und das Nichtseiende gleichermaßen an unserer Ratlosigkeit beteiligt sind“ [250e], geht er nun zur Beantwortung der Frage über, „in welchem Sinne wir jedesmal ein und dieselbe Sache mit vielen Namen bezeichnen“ [251a].

Zunächst hält der GAST fest, dass, wenn wir beispielsweise über einen Menschen reden, wir ihm viele verschiedene Prädikate beilegen: „wir sprechen ihm Farben zu, Gestalt und Körpergröße, Fehler und Vorzüge“ [251a]. Ebenso wie wir von einem Menschen nicht nur aussagen, dass er ein Mensch ist, sondern auch „unendlich viel anderes“ [251b], sagen wir auch von anderen Dingen vieles aus: „wir nehmen (selbstverständlich) an, daß ein jedes eines ist, bezeichnen es aber dennoch durch die vielerlei Namen als vieles“ [251b].

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themenstellung des Dialogs „Sophistes“ ein, insbesondere in Platons dialektische Methode und seine selbstkritische Auseinandersetzung mit der Ideenlehre.

1. Platon und der Dialog „Sophistes“: Historische Einordnung: Dieses Kapitel liefert biografische Informationen zu Platon sowie eine inhaltliche und philosophiegeschichtliche Kontextualisierung des Dialogs „Sophistes“.

2. Kurzdarstellung von Platons Ideenlehre: Hier werden die Grundlagen der platonischen Ideenlehre erläutert, wobei insbesondere die Zwei-Welten-Theorie und die Bedeutung der Teilhabe (méthexis) im Vordergrund stehen.

3. Reflexion der Ideenlehre: Platons Partizipationsmetaphysik im „Sophistes“: Der Hauptteil analysiert die neuen Ansätze zur Partizipationsmetaphysik, die Rolle der Dialektik sowie das veränderte Verständnis von Sein und Nichtsein.

Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung fasst die Ergebnisse zusammen, indem sie die Bedeutung der im „Sophistes“ begründeten Partizipationsmetaphysik für die Revision der platonischen Ontologie hervorhebt.

Schlüsselwörter

Platon, Sophistes, Ideenlehre, Partizipationsmetaphysik, Dialektik, Sein, Nichtseiendes, Teilhabe, Metaphysik, Ontologie, Dihairese, Ideen, Prädikation, Philosophie, Antike.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit im Kern?

Die Arbeit behandelt Platons Partizipationsmetaphysik im Spätwerk „Sophistes“ und untersucht, wie er seine Ideenlehre kritisch reflektiert und weiterentwickelt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Konzepte des Seienden und Nichtseienden, die Anwendung der dialektischen Methode sowie die Frage nach der Teilhabe der Ideen aneinander.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die systematische Erweiterung der klassischen Ideenlehre durch die im „Sophistes“ entwickelte Partizipationsmetaphysik darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer philologischen und philosophischen Analyse von Quellentexten (Platon-Dialoge) und deren Interpretation durch anerkannte Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Mehrfachprädikation, der dialektischen Untersuchung von Teilhabe-Beziehungen sowie der innovativen Bestimmung des Nichtseienden als Anderssein.

Was charakterisiert die Arbeit inhaltlich?

Die Arbeit ist gekennzeichnet durch eine enge Anbindung an den originalen Text (Stephanus-Paginierung) und eine präzise Aufarbeitung der logischen Korrekturen an der parmenideischen Ontologie.

Warum spielt der „Sophistes“ für die Ideenlehre eine so wichtige Rolle?

Der Dialog stellt eine „selbstkritische Zäsur“ dar, in der Platon seine Ideenlehre nicht nur ein letztes Mal ausführlich behandelt, sondern grundlegend revidiert.

Wie unterscheidet sich die im „Sophistes“ entwickelte Methode von früherer Vorgehensweise?

Platon führt hier die „dialektische Methode“ detailliert ein, die nun das „ontische Teilhabegewebe“ der Ideen systematisch aufdeckt und nicht mehr nur bloße Problemstellungen thematisiert.

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Résumé des informations

Titre
Platons Partizipationsmetaphysik im Dialog "Sophistes" - Die selbstkritische Reflexion der Ideenlehre
Université
University of Hannover  (Philosophisches Seminar)
Cours
Die Spätdialoge Platons (Theaitetos, Sophistes)
Note
gut
Auteur
Tim Fischer (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
18
N° de catalogue
V52158
ISBN (ebook)
9783638479424
ISBN (Livre)
9783638751285
Langue
allemand
mots-clé
platons partizipationsmetaphysik dialog sophistes reflexion ideenlehre
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Tim Fischer (Auteur), 2006, Platons Partizipationsmetaphysik im Dialog "Sophistes" - Die selbstkritische Reflexion der Ideenlehre, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52158
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Extrait de  18  pages
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