Erik Allardt: Arten des politischen Protests und der Entfremdung am Beispiel Finnlands


Hausarbeit (Hauptseminar), 2000
27 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. Uniformitätszwang und Arbeitsteilung als erklärende Variablen für Solidarität
2.1. Festingers Theorie der sozialen Vergleichsprozesse
2.2. Solidarität durch Legitimität
2.3. Mechanische und organische Solidarität nach Durkheim
2.4. Spezifikation und Operationalisierung der Variablen

3. Ein Beispiel: Industrial und Backwoods Radicalism in Finnland

4. Protest und Bezugsgruppen: Institutionalisierte und diffuse Deprivation

5. Diffuse und Institutionalisierte Deprivation am Beispiel Finnlands

6. Arten der Entfremdung

7. Kritische Würdigung

Literaturverzeichnis

Anhang

1. Einleitung

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Arten der Solidarität und des Protests innerhalb von Kollektiven bzw. Gesellschaften. Sie orientiert sich dabei vordringlich an dem Artikel von Erik Allardt „Types of Protests and Alienation“[1]. Wie der Titel bereits beinhaltet, wird auch auf die Frage eingegangen, in welcher Art und Weise, ein Gefühl der Entfremdung von Individuen in der Lage ist, Protestverhalten auszulösen.

Nach Eric Allardt gibt es zwei grundlegende Charakteristika aller Kollektive, Gesellschaften und Gruppen. Es handelt sich dabei um die Variablen Druck in Richtung Uniformität und Arbeitsteilung innerhalb eines Kollektivs. Die Frage, wie und ob diese beiden Variablen in der Lage sind, Solidarität und Konflikt zu erklären, war schon immer ein zentrales theoretisches Anliegen der Soziologie und gleichzeitig ein Thema, das die wissenschaftliche Gemeinschaft wieder und wieder in zwei Lager spaltet. Einige Soziologen vertreten die Ansicht, dass sich große Probleme auftun, versucht man Theorien über den Druck in Richtung Uniformität bzw. Konformität und solche über die Arbeitsteilung miteinander zu kombinieren. Ähnliche Schwierigkeiten ergeben sich auch bei Kombination von Ansätzen über Solidarität und Konflikt. Diese Theoretiker führen an, es wäre nicht möglich, eine Theorie zu entwickeln, die sowohl für bestehende Solidarität als auch für Konflikte innerhalb von Kollektiven eine gute Erklärung liefern könnte. Allardt sieht dies jedoch etwas anders. In seinen Augen ist die obige Sichtweise eine zu pessimistische und er versucht, genau diese Verbindung der Theorien zu leisten.

Als wissenschaftstheoretische Basis seiner Theorie zieht er unter anderem die Theorie der Arbeitsteilung Emile Durkheims, Festingers Theorie der sozialen Vergleichsprozesse, die Bezugsgruppentheorie von Robert K. Merton und Smelsers Arbeit über kollektive Bewegungen heran. Auf diese Ansätze wird jeweils an den entsprechenden Stellen näher eingegangen.

Zu Beginn dieser Arbeit werden zunächst die zentralen Variablen Allardts eingeführt und die verschiedenen Konzepte der Solidarität vorgestellt, denen er sich bedient. Es werden Arbeitshypothesen formuliert, die den Zusammenhang zwischen Solidarität und den unabhängigen Strukturvariablen aufzeigen. Am Beispiel der Wählerschaft der kommunistischen Partei Finnlands werden die Hypothesen empirisch untersucht. Anschließend wird auf den Einfluß von Bezugsgruppen eingegangen und wiederum Finnland als empirisches Beispiel betrachtet. Zuletzt wird die Variable Entfremdung als Ursprung von Legitimitätskonflikten und daraus resultierendem Protest eingeführt und näher beleuchtet. Die verschiedenen Arten der Entfremdung werden vorgestellt und den in Finnland vorhandenen Formen des Radikalismus als Ausdruck von Protest zugeordnet. Den Abschluß bildet eine kurze kritische Würdigung der Arbeit Allardts, in welcher sowohl die Errungenschaften als auch eventuelle Kritikpunkte herausgearbeitet werden sollen.

2. Uniformitätszwang und Arbeitsteilung als erklärende Variablen für Solidarität

Die zentralen Variablen Allardts zur Erklärung von Solidarität und Protest innerhalb eines Kollektivs sind Arbeitsteilung und Druck in Richtung Uniformität.

Nach Allardt ist es von entscheidender Bedeutung, welche Art von Kollektiv betrachtet wird. Bei Beobachtung der Verhältnisses zwischen den unabhängigen Strukturvariablen und Solidarität und Protest ergeben sich verschiedene Ergebnisse, je nachdem, ob eine Kleingruppe oder eine hoch industrialisierte Gesellschaft das Untersuchungsobjekt darstellt. In Kleingruppen ist häufig ein positiver Zusammenhang zwischen Gruppensolidarität und dem bestehenden Druck zur Gleichförmigkeit zu beobachten. Das bedeutet, bei hoher Solidarität innerhalb der Gruppe ist auch der Zwang zur Uniformität sehr stark. In hoch industrialisierten Gesellschaften ist dies jedoch anders. Solidarität wird hier gerade durch sich kreuzende Cleavages und die Vielzahl von unterschiedlichen Interessen und die Möglichkeit, diesen auch nachzugehen, erzeugt.[2]

Diese Beobachtung impliziert, dass Solidarität in den beiden angeführten Kollektiven (Kleingruppe und hoch industrialisierte Gesellschaft) jeweils als etwas anderes zu fassen ist. Auf diesen Unterschied wird im weiteren Verlauf näher eingegangen und er wird explizit herausgearbeitet.

Zunächst wird nun auf Solidarität in Kleingruppen eingegangen und untersucht, wie sie entsteht. Diesbezüglich stützt sich Allardt auf Festingers Theorie der sozialen

Vergleichsprozesse, die im folgenden vorgestellt wird.

2.1. Festingers Theorie der sozialen Vergleichsprozesse

Leon Festinger (* 08.05.1919; = 11.02.1989) war Psychologe, der in kontrollierten Experimenten mit Kleingruppen feststellte, dass zwischen Individuen soziale Vergleichprozesse entstehen, wenn die Bewertung von Meinungen durch direkte Realitätstests des einzelnen nicht möglich ist. Diese Vergleiche wirken in Richtung auf Uniformität.[3] Individuen vergleichen sich demnach bevorzugt mit Menschen, die ihnen ähnlich sind.[4]

Der Begriff Solidarität wird in Kleingruppenuntersuchungen in der Regel durch den der Kohäsion ersetzt, da dieser die Bindungsfähigkeit bzw. Attraktivität einer Gruppe für das Individuum besser zum Ausdruck bringt. Der Indikator für die Stärke der Kohäsion ist der Wunsch, in einer Gruppe zu bleiben bzw. dieselbe zu verlassen. Die zentrale Feststellung Festingers ist, „that the individual strives to compare himself with others as regards his abilities and opinions“[5]. Sie tun dies, um ihre eigenen Fähigkeiten und Meinungen zu messen bzw. in eine Beziehung zu denen Anderer zu setzen[6]. Daraus folgt, dass gerade solche Situationen, in denen ein derartiger Vergleich möglich ist, attraktiv sind. Aus dieser Beobachtung lassen sich zwei Arbeitshypothesen bilden. Erstens läßt sich daraus schließen, dass je gleichförmiger die Individuen in ihren Meinungen und Möglichkeiten sind, desto größer ist die Vergleichsmöglichkeit untereinander. Darauf aufbauend läßt sich anführen, dass es, je gleichförmiger die Gruppe ist, um so attraktiver für die Individuen ist, in ihr zu verweilen und desto mehr Kohäsion herrscht demnach in ihr.[7] Durch die angestrebte Ähnlichkeit innerhalb der Gruppe, die notwendig ist, um adäquate Vergleichsprozesse zu ermöglichen, kommt es nach Festinger demnach zwangsläufig zu einem erhöhten Druck in Richtung auf Uniformität.[8]

Die Argumentationskette Festingers ist also derart aufgebaut, dass er davon ausgeht, je mehr Uniformität innerhalb einer Kleingruppe besteht, desto größer ist die Vergleichsmöglichkeit der Individuen untereinander, was die Gruppe für dieselben attraktiv macht und wodurch hohe Kohäsion (Solidarität) erzeugt wird.[9] Je höher die Attraktivität einer Gruppe ist, desto ausgeprägter ist auch der Uniformitätsdruck in ihr.

2.2. Solidarität durch Legitimität

Festinger bezieht sich in seiner Theorie stets auf undifferenzierte Gruppen. Demnach kann diese Theorie keine Erklärung für Gruppen mit hohem Differenzierungsgrad und ausgeprägter Arbeitsteilung geben. Nach Allardt erzeugt in solchen Kollektiven gerade die Unterschiedlichkeit der Mitglieder und die Fähigkeit, diese zu tolerieren, Solidarität.[10] Daraus läßt sich schließen, dass für Solidarität in hoch differenzierten Gesellschaften und Kohäsion innerhalb von Kleingruppen unterschiedliche Definitionen vonnöten sind. In komplexen Gesellschaften ist es nicht möglich, den Wunsch, in einer Gruppe zu verweilen, als Gradmesser von Solidarität zu verwenden, da ein Mitglied einer spezifischen Gesellschaft nicht dazu in der Lage ist, diese derart leicht zu verlassen, wie ein Gruppenmitglied eine soziale Gruppe. Es ist sehr viel schwieriger, wenn nicht sogar unmöglich, aus einer Gesellschaft auszutreten.[11]

Aus diesem Grund definiert Allardt Solidarität in hoch differenzierten Gesellschaften über die Legitimität des Systems.

„Solidarity prevails as long as people believe that the socio-political system of their society is legitimate, or do not act in order to change the system though non-institutionalised means.“[12]

Daraus läßt sich folgern, dass Legitimitätskonflikte das Gegenteil von Solidarität darstellen. Wird die Legitimität in Frage gestellt, nimmt die Solidarität innerhalb einer Gesellschaft ab. Bestehen Legitimitätskonflikte innerhalb eines Kollektivs, kommt es zu Protest gegenüber dem System, mit dem Ziel, sich auszudrücken und im Endeffekt eine Veränderung desselben herbeizuführen.

Nach Allardt hat Festinger in seinen Überlegungen eine Form der sozialen Prozesse innerhalb Gesellschaften vernachlässigt bzw. nicht berücksichtigt. In seiner Theorie werden menschliche Austauschprozesse nicht einbezogen. An diesem Punkt greift Allardt auf den Soziologen George Caspar Homans zurück, der eine Austauschtheorie entwarf. Homans orientiert sich dabei am ökonomischen Tauschmodell und interpretiert menschliche Interaktion als soziale Austauschprozesse, in denen wechselseitige Belohnungen einen Verstärkungseffekt auf die Verhaltensweisen der Beteiligten ausüben.[13] Nach Homans können die von den Menschen getauschten Güter und Aktivitäten unterschiedlichster Art sein. Er führt beispielsweise sowohl Liebe und Respekt als auch Schutz und materielle Güter als Tauschobjekte an.[14] Von besonderer Bedeutung sind derartige Austauschsituationen, in welchen die Beteiligten Güter unterschiedlichster Couleur tauschen.

Individuen neigen stets dazu, sich zu vergleichen. Auch in unausgewogenen Tauschsituationen werden sich die Tauschenden mit anderen vergleichen bzw. sie werden versuchen abzuschätzen, ob der Ertrag, der aus dem Tausch resultiert, mit den Kosten und Investitionen deckungsgleich ist. Das heißt, nach Homans findet auch in sozialen Austauschsituationen eine Kosten-Nutzen-Kalkulation statt. Als Beispiel konstruiert Homans eine Situation, in welcher sich zwei Personen gegenseitig helfen, die extrem differierende Fähigkeiten haben. In dieser Situation richtet sich der Vergleichsfokus darauf, ob der Eine in der Lage ist, genauso viel zurückzugeben, wie der Andere. Wichtig ist dabei zu beachten, dass ihr Verhalten nicht uniform ist und somit ein Austausch unterschiedlicher Güter von statten geht.[15] Dieser Austausch unterschiedlicher Güter in modernen, industrialisierten Gesellschaften wird auch mit Arbeitsteilung bezeichnet. Arbeitsteilung ist demnach nichts anderes, als ausdifferenzierte Tauschprozesse, in welchen die verschiedensten Güter gegeneinander verrechnet werden.

Bezieht man die Arbeitsteilung bzw. die sozialen Austauschprozesse zwischen den Menschen zur Erklärung von Solidarität mit ein, ergibt sich eine Erweiterung der bereits formulieren These von Festinger.

„When there is a small amount of exchange or division of labour, then the more the uniformity, the stronger the cohesion (or solidarity).“[16]

Die Austauschsituation, die sich durch den Tausch verschiedenartiger Güter und Aktivitäten ergibt ist die arbeitsteilige Gesellschaft. Wie bereits erwähnt vergleicht sich das Individuum auch in diesen Situationen mit anderen und zwar derart, dass die getauschten Güter miteinander korrespondieren müssen. Um eine Übereinstimmung in den Werten verschiedener Güter zu erreichen, ist es notwendig, eine unspezifische Toleranz gegenüber den Ungleichheiten der einzelnen Individuen zu entwickeln. Eine Austauschbeziehung, und demnach auch Arbeitsteilung, kann nur dann bestehen, wenn die beteiligten Personen einander persönliche Freiheit garantieren. Es muß somit Toleranz gegenüber Abweichungen und Unterschiedlichkeiten aufgebaut werden. Das heißt, eine funktionierende Austauschbeziehung benötigt zwingend eine gewisse Menge an Toleranz, was impliziert, dass der Zwang zur Uniformität der Gruppenmitglieder nur schwach ausgeprägt sein kann. Konformitätsdruck führt demnach bei arbeitsteiligen Gesellschaften zu einem Rückgang der Attraktivität des Kollektivs. Entsprechend der bereits formulierten Hypothesen läßt sich festhalten, dass je höher der Austausch bzw. die Arbeitsteilung innerhalb einer Gruppe und je niedriger der Uniformitätszwang, desto stärker ist die Solidarität zwischen den Gruppenmitgliedern.[17]

Aus dem bisher Angeführten läßt sich folgern, dass es je nach Gruppenspezifität verschiedenen Wege gibt, wie Solidarität entsteht. In kleinen Gruppen, die nicht arbeitsteilig agieren, wird Kohäsion durch Gleichförmigkeit der Mitglieder erzeugt wohingegen in großen, arbeitsteiligen Gesellschaften Solidarität durch Unterschiedlichkeit derselben entsteht. Diese Unterscheidung geht zurück auf Emile Durkheim und seine Theorie der Arbeitsteilung, welche im Folgenden eingehender betrachtet wird.

2.3. Emile Durkheims Theorie der Arbeitsteilung

Der Soziologe Emile Durkheim (* 15.04.1858; = 15.11.1917) entwickelte in seiner Theorie der Arbeitsteilung[18] eine Typologie der Gesellschaften anhand der in ihnen herrschenden Art der Solidarität. Nach Durkheim läßt sich die Solidarität in zwei Formen unterscheiden: die mechanische und die organische Solidarität. In segmentären Gesellschaften, die nicht ausdifferenziert sind (bspw. Eingeborenenstämme) herrscht mechanische Solidarität vor. Sie gründet auf der Ähnlichkeit der Mitglieder und deren Fähigkeiten. Durkheim geht davon aus, dass ein derartiges Kollektiv aufgrund normativen Zwangs zusammengehalten wird. In Gesellschaften, in denen mechanische Solidarität vorherrscht, existiert keine oder nur geringe Arbeitsteilung. Die gesellschaftliche Integration wird durch gemeinsame Anschauungen und Gefühle der Mitglieder und durch repressive Mechanismen zur Abwehr einer Verletzung eben dieser Gemeinsamkeiten erreicht. Die gleichgerichteten Anschauungen werden hier vor allem durch das Strafrecht (restriktives Recht) erzeugt und dagegen gerichtete Taten werden als Verbrechen geahndet, weil sie dem gemeinsamen Empfinden von „Gut und Böse“ entgegenlaufen.[19]

Dem entgegen setzt Durkheim den Begriff der organischen Solidarität, die gerade auf der Unterschiedlichkeit der Mitglieder eines Kollektives basiert. Mit zunehmender Arbeitsteilung innerhalb einer Gesellschaft rücken Austauschbeziehungen, in welchen unterschiedliche Güter gehandelt werden, in den Vordergrund.

[...]


[1] Allardt, Erik: Types of Protests and Alienation. In: Allardt, Erik und Stein Rokkan (Hrsg.): Mass Politics. Study in Political Sociology. New York, London 1970.

[2] Vgl. ebenda, S. 45.

[3] Vgl. Hillmann, Karl-Heinz: Wörterbuch der Soziologie. 4. überarb. und erg. Aufl., Stuttgart 1994, Stichwort: Festinger.

[4] Vgl. Festinger, Leon: A Theory of Social Comparison Processes. In: Human Relations, 1954, Vol. VII, Nr. 2, S. 120ff.

[5] Allardt, Erik: Types of Protests and Alienation, S. 46.

[6] Vgl. Hoffman, Paul, Leon Festinger und Douglas Lawrence: Tendencies toward Group Comparability in Competitive Bargaining. In: Human Relations, 1954, Vol. VII, Nr. 2, S. 141 und 156.

[7] Vgl. Allardt, Erik: Types of Protests and Alienation, S. 46.

[8] Vgl. Hoffman et al.: Tendencies toward Group Comparability, S. 142.

[9] Vgl. Festinger, Leon: A Theory of Social Comparison Processes, S. 118ff und 135ff.

[10] vgl. Allardt, Erik: Types of Protests and Alienation, S. 45f.

[11] vgl. ebenda, S. 46.

[12] Ebenda.

[13] Vgl. Hillmann, Karl-Heinz;: Wörterbuch der Soziologie, Stichwort: Homans.

[14] Vgl. Allardt, Erik: Types of Protests and Alienation, S. 46. Vgl. Homans, George C.: Soziales Verhalten als Austausch. In: Hartmann, Heinz (Hrsg.): Moderne amerikanische Soziologie. Neuere Beiträge zur soziologischen Theorie. 2. umgearb. Aufl., Stuttgart 1973, S. 262.

[15] Vgl. Allardt, Erik: Types of Protests and Alienation, S. 46.

[16] Ebenda, S. 47.

[17] Vgl. ebenda.

[18] Vgl. Durkheim, Emile: Über die Teilung der sozialen Arbeit. Frankfurt 1977.

[19] Vgl. Morel, Julius et al.: Soziologische Theorie. Abriß der Ansätze ihrer Hauptvertreter. 2. verb. Aufl., München, Wien 1992, S. 16f.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Erik Allardt: Arten des politischen Protests und der Entfremdung am Beispiel Finnlands
Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz  (Institut für Soziologie, Abteilung Nedelmann)
Veranstaltung
Grundfragen der Politischen Soziologie
Note
1,0
Autor
Jahr
2000
Seiten
27
Katalognummer
V52240
ISBN (eBook)
9783638480031
ISBN (Buch)
9783638680332
Dateigröße
504 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Arten der Solidarität und des Protests innerhalb von Kollektiven. Dabei wird auf die Frage eingegangen, in welcher Art und Weise, ein Gefühl der Entfremdung von Individuen in der Lage ist, Protestverhalten auszulösen. Als Basis wird dabei vor allem auf die Theorie der Arbeitsteilung Durkheims, Festingers Theorie der sozialen Vergleichsprozesse, die Bezugsgruppentheorie von Robert K. Merton und Smelsers Arbeit über kollektive Bewegungen eingegangen
Schlagworte
Erik, Allardt, Arten, Protests, Entfremdung, Beispiel, Finnlands, Grundfragen, Politischen, Soziologie
Arbeit zitieren
Dipl.-Soz. Susanne Dera (Autor), 2000, Erik Allardt: Arten des politischen Protests und der Entfremdung am Beispiel Finnlands, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52240

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