New Age - Der Schlüssel zum Glück? Der gesellschaftliche Wandel unter dem Aspekt des Wassermannzeitalters


Diplomarbeit, 2005

121 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Gliederung

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

Teil 1 Das neue Zeitalter
2. Was ist New Age?
2.1 Definition New Age
2.1.1 Neues Paradigma
2.1.2 Ganzheitlichkeit
2.1.3 Neues (kosmisches) Bewusstsein
2.1.4 Ökologie
2.1.5 Krise
2.1.6 Selbstverwirklichung
2.2 Das Wassermann-Zeitalter
2.2.1 Platonisches Jahr
2.2.2 Was ist Astrologie?
2.2.3 Die Geschichte der Astrologie
2.2.4 Das Prinzip des Wassermanns
3. Ein geschichtlicher Exkurs
3.1 Die Mystik in unserer Geschichte
3.2 Entwicklung des New Age
4. New Age versus Christentum bzw. Religion?
4.1 Trennendes
4.2 Reinkarnation – der Streitpunkt schlechthin!
4.3 New Age – Grund der Kirchenkrise?
4.4 Verbindendes
4.5 Möglichkeit eines Konsens?
5. Wissenschaft und New Age
5.1 Das „alte“ wissenschaftliche Paradigma
5.2 Physik & Mystik – kein Widerspruch?
5.3 Kritik „Capra´s“ Physik
6. Einfluss auf die Psychologie
6.1 Die neue Psychologie?!
6.1.1 Neue Therapieformen
6.1.2 Transpersonale Psychologie
6.1.3 Rebirthing
6.1.4 Reinkarnationstherapie
6.2 Psychologie des Westen und östliche Ansätze
6.2.1 Das kollektive Unbewusste und die Archetypen
6.2.2 Die perinatalen und transpersonalen Ebenen
6.2.3 Das Spektrum des Bewusstseins
7. Kritik und Gefahr
7.1 Flucht vor der Wirklichkeit?
7.2 Gesellschaft und Sinn
7.3 Jugendliche und Geisterbeschwörung
7.4 Selbstverwirklichung – immer ein Ziel?
7.5 Was bringt die Wendezeit?

Teil 2 Glück durch New Age?
8. Glück
8.1 Definition
8.2 Wie äußert sich Glück?
8.3 Wer ist glücklich?
8.4 Die menschliche Bewusstwerdung
8.5 Weisheitslehren, Hirnforschung und das Ich
8.6 Hingabe des Ich!?
8.7 Gott
8.8 Selbsterforschung und Stille
9. Resümee
10. Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

New Age, Wassermannzeitalter, Wendezeit, Neues Zeitalter... es gibt viele Bezeichnungen für den gesellschaftlichen Wandel über den ich in dieser Arbeit schreibe.

Wie zeigt sich welche Themen die Menschen bewegen? Wenn die Medien über sie berichten. In den Zeitungen gibt es immer mehr Anzeigen, die Meditation, Yoga oder Tai Chi anbieten und im Fernsehen sind Sendungen der Renner, in denen man sich live die Karten legen lassen kann. Von unzähligen Persönlichkeitsseminaren und Kloster-Urlauben ganz zu schweigen. Wie DIE ZEIT im Juni letzten Jahres berichtete gibt es mehr und mehr Manager, die klösterlich meditieren, kaum ein Wellness-Angebot, das nicht esoterisch-ayurvedisch orientiert sei; in fast jedem Bekanntenkreis gebe es Menschen, die Kraftschöpfungsseminare oder Schwangerschafts-Qi-Gong belegen, Bachsche Blütentherapien anwenden, Feng-Shui-Beratungen aufsuchen, Reinkarnationstherapien durchführen, schamanische Trommelkurse belegen, Tarotkarten legen und vom Dalai Lama und seiner stilisierten Friedfertigkeit schwärmen (DIE ZEIT).

Diese Entwicklung hat in den letzten Jahren stark zugenommen und es kann nicht mehr ignoriert werden, dass sich in unserer Gesellschaft etwas stark verändert. In vielen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Bereichen wird dieses Gedankensystem heiß diskutiert. Für einige Menschen handelt es sich dabei um einen Zeitvertreib, ein Spiel, während andere sich dadurch die Lösung ihrer Probleme oder Erleuchtung erhoffen.

Mir ging es auf den folgenden Seiten nun darum, zu erfragen, was für Auswirkungen das Wassermannzeitalter auf unsere Gesellschaft hat, ins-besondere, ob jetzt wirklich eine bessere Zeit anbricht, oder nur eine andere. Trägt New Age zum Glück der Menschen bei? Steckt hinter der ganzen Bandbreite an Angeboten ein roter Faden – vielleicht sogar die Wahrheit?

Im ersten Teil bin ich auf die Erklärung der Begriffe wie Esoterik und New Age eingegangen und vermittle ein grundsätzliches Verständnis der Strömungen des New Age und die Auswirkungen auf die Wissenschaften. Im zweiten Teil habe ich zunächst den Begriff des Glücks und die Ergebnisse der Glücksforschung beschrieben, um dann zu ergründen, ob New Age die ganzen Heilsversprechen hält, was es verspricht.

Teil 1 Das neue Zeitalter

2. Was ist New Age?

2.1 Definition New Age

Den Begriff soll die englische Theosophin Alice Ann Bailey zu Beginn des 20. Jahrhunderts geprägt haben (Eichelbeck 1990: 8). Im deutschen Sprachraum ist von New Age nach Recherchen von Christoph Bochinger erstmals in den 70er Jahren zu hören gewesen, wie Schneider angibt (Schneider 1995: 13). New Age, unschwer zu übersetzen mit „neues Zeitalter“, ist zu einem festen Begriff geworden. Er bezeichnet das angebrochene Wassermann-Zeitalter und die damit verbundenen (noch zu erwartenden) Änderungen in der Ge­sellschaft, die sich in alle Wissenschaftsbereiche auswirken. Was noch vor Jahren mit dem Begriff der Esoterik bedacht wurde, wird jetzt im größeren, weiter gefassten Bereich des New Age gesehen. Was das Wassermann-Zeitalter genau ist, werde ich später noch ausführen. Der Begriff ist übrigens in Meyers Taschenlexikon in 10 Bänden aus dem Jahre 1985 noch nicht auf­geführt!

Neben New Age gibt es auch noch die Bezeichnung der Esoterik. Das Wort Esoterik kommt aus dem griechischen und bedeutet: „nach innen gerichtet“. Es ist die Bezeichnung für eine Lehre oder Geheimlehre, die nicht für Au­ßenstehende bestimmt war und nur einem ausgewählten Kreis von Men­schen zugänglich sein sollte (Roberts 1993: 259). Esoterik ist ein Bestandteil des New Age, wenn eine Abgrenzung zwischen den zwei Begriffen so über­haupt möglich ist. Genauer gesagt, gibt es die Themen bzw. Denkweisen, die unter den Begriff der Esoterik fallen, schon sehr lange Zeit (wie später noch ausgeführt wird), aber durch das New Age wird die Esoterik ad absurdum geführt, denn nun ist es vorbei mit der Geheimlehre. Sie wird nun vielmehr zur „Gesellschaftslehre“. Kocku von Stuckrad führt aus, dass inzwischen ver­sucht werde, die Esoterik als eine bestimmte Form der Welterklärung zu fas­sen, die sich in naturphilosophischen, religiösen und literarischen Traditionen herauskristallisiert habe. Weit entfernt sie als etwas Exotisches, Marginales oder Obskures zu betrachten, suche die neuere Forschung die Esoterik als ein Strukturelement der europäischen Religions- und Kulturgeschichte dar­zustellen, das bei der Entstehung dessen, was man gewöhnlich die „Mo­derne“ nenne, nicht unwesentlich beteiligt gewesen sei (von Stuckrad 2004: 9f.).

Zum besseren Verständnis des Begriffs Esoterik stelle ich hier ein Modell von Faivre vor, welches einen Überblick über die Materie bietet. Antoine Faivre setzte sich in den 80er Jahren intensiv mit der Religionsgeschichte der Re­naissance und der Neuzeit auseinander, um ein Verständnismodell des Esoterischen zu erarbeiten, das mehrere Traditionslinien und Disziplinen systematisch zusammenfasste. Dazu gehören für ihn einerseits die „okkulten Künste“ Astrologie, Alchemie und Magie, deren Wurzeln in der Antike zu su­chen sind, die jedoch seit dem 15. Jh. kulturell neu positioniert wurden; hinzu kommen das neuplatonische und hermetische Denken sowie die Kabbalah, die als antikes Geheimwissen galt und mit philosophischen Anschauungen verknüpft wurde. Faivre entwickelte aus diesen Traditionen einen systemati­schen Entwurf, der die Esoterik als Denkform charakterisierte. 1992 stellte er erstmals eine Definition vor, die vier zentrale Komponenten der Esoterik ent­halten. Diese wurden noch durch zwei weitere ergänzt, die zwar häufig vor­kommen, jedoch nicht als „intrinsisch“, also als integral, zu bezeichnen sind (von Stuckrad 2002:12).

Folgende Merkmale der Denkform Faivres, die ich nun aufführe, bieten einen guten Überblick in die Themen der Esoterik bzw. des New Age. Sie sind praktisch der Stamm, aus dem die „Äste“, also die verschiedenen Disziplinen des New Age hervorgehen. Dabei ist mir wichtig, folgenden Kommentar Herrn von Stuckrads zu der Denkform Faivres nicht aus den Augen zu verlie­ren. Er betont, dass die von Faivre vorgelegte Definition von Esoterik idealty­pischen Charakter habe. Sie sei deswegen nicht essentialistisch zu verste­hen, indem man aus ihr Rückschlüsse ziehen könnte im Hinblick darauf, was Esoterik wirklich sei und was nicht. Vielmehr sei sie ein Instrument zur Klä­rung dessen, was gemäß dieser Definition unter Esoterik verstanden werden soll. Faivre, so merkt von Stuckrad an, bestehe darauf, dass nur Esoterik sei, was alle Komponenten aufweise, und das sei eine Forderung, die wissen­schaftlich höchst umstritten sei. Die Definition Faivres sei nicht mehr und nicht weniger als ein wissenschaftliches Konstrukt zur Sichtbarmachung von Zusammenhängen und Traditionslinien, die über einen langen Zeitraum hin­durch europäische Kulturgeschichte mitprägten (von Stuckrad 2004: 239f.).

Kann es denn jemals eine „wissenschaftliche“ Erklärung dafür geben, was Esoterik ist? Handelt es sich nicht immer um eine Idee, um ein Konstrukt, in dem versucht wird, diesen Begriff zu definieren, der für so viele Ideen her­halten muss, die sonst nicht anders einzuordnen sind? Was würde sich denn ändern, hätten wir eine exakte wissenschaftliche Bezeichnung? Würden dann einige Leute, die zu bestimmten Gruppierungen gehören oder be­stimmte Ideen verfolgen sagen, also gut, wir suchen uns ein anderes Feld? Nein, das würde nicht geschehen, denn es macht Esoterik oder New Age meiner Ansicht aus, dass es ein Sammelbecken für Phänomene, Praktiken oder Ideen bietet, die anders nicht einzuordnen sind. Inwiefern uns dies Se­gen bringt oder nicht, sei einmal dahingestellt; dies wird im zweiten Teil die­ser Arbeit Thema sein.

Auch bin ich der Meinung, dass Faivre durchaus den Kern der unter Esoterik verstehenden Thesen getroffen hat. Über die Vollständigkeit ließe sich wahr­scheinlich Äonen streiten, aber gerade das zeigt wieder, dass es kaum mög­lich ist, zu einem Konsens über diesen Begriff zu kommen. Was ist Esoterik „wirklich“ und was nicht? Selbst wenn in Zukunft eine wissenschaftliche Er­klärung abgegeben würde, änderte das in der Praxis, im sprachlichen Um­gang nichts.

Nachstehende Definition von Faivre über Esoterik in vier bzw. sechs Kompo­nenten aufgeteilt:

1. Das Denken in Entsprechungen ist im Sinne Faivres als Grundkonstitu­tion jeder Esoterik zu betrachten, nämlich die Anteilnahme, die verschiede­nen Ebenen oder „Klassen“ der Wirklichkeit (Pflanzen, Menschen, Planeten, Mineralien etc.) bzw. die sichtbaren und unsichtbaren Teile des Universums seien durch ein Band der Entsprechungen miteinander verbunden. Diese Verbindung ist nicht kausal, sondern symbolisch zu verstehen, ganz im Sinne des berühmten hermetischen Satzes „wie oben, so unten“. Das Universum gleicht einem Spiegeltheater, in dem alles Hinweise auf anderes enthalten kann (Faivre 2001:24-34).
2. Die Idee der lebenden Natur fasst den Kosmos als komplexes, beseeltes System auf, das von einer lebendigen Energie durchflossen wird. Dieses naturphilosophische Modell wirkte auf die so genannte Magia naturalis der Renaissance ebenso ein wie auf pantheistische, monistische und holistische Entwürfe des Kosmos, die vom Mittelalter bis heute fester Bestandteil euro­päischer Religionsgeschichte waren (Faivre 2001:24-34).
3. Imaginationen und Meditationen (Vorstellungskraft und Vermittlungen) weisen darauf hin, dass das esoterische Wissen um die Entsprechungen hohe symbolische Vorstellungskraft erfordert, was gerade für die praktische magische Arbeit von Bedeutung ist. Außerdem wird das Wissen durch spiri­tuelle Autoritäten (Götter, Engel, Meister oder Geistwesen) offenbart. Auf diese Weise ist es möglich, die „Hieroglyphen der Natur“ zu entziffern (Faivre 2001:24-34).
4. Die Erfahrung der Transmutation schließlich stellt eine Parallele her zwischen äußerem und innerem Erleben; in Analogie zur Alchemie geht es der Esoterik darum, den Menschen auf seinem spirituellem Weg zu läutern und eine innere Metamorphose zu ermöglichen. Diese Metamorphose kann auch in Metaphern der Erkenntnis und Vernunft gefasst werden, nämlich in der Erkenntnis des höheren oder absoluten Wissens, das den Menschen vollständig verwandelt (Faivre 2001:24-34).
Folgende Elemente gehören oftmals zu den vier Grundelementen dazu:
5. Die Praxis der Konkordanz bemüht sich darum, einen gemeinsamen Nenner oder „Urgrund“ verschiedener Lehren zu finden, der sich in verschie­denen historischen Epochen lediglich in einem anderen Licht zeigt (Faivre 2001:24-34).
6. Transmission oder Initiation durch Meister ist ein soziologisches Ele­ment der Esoterik, denn häufig wird die Lehre durch spirituelle Autoritäten weitergegeben und die Transformation des Gläubigen durch Einweihungsri­tuale äußerlich sichtbar gemacht (Faivre 2001:24-34).

In welchen Bereichen des Lebens finden sich nun ein oder mehrere der Ge­danken Faivres wieder? Unter dem Begriff der New-Age-Bewegung ver­sammeln sich breit gefächerte Interessensgebiete. Peter Russell fasst sie wie folgt sehr gut zusammen:

Es gibt

- ökologisch orientierte Gruppen, die für den Schutz gefährdeter Ar­ten, biologisch-organischen Anbau, Verzicht auf übermäßigen Kon­sum, für alternative Technologie, Energie- und Ressourcen-Erhaltung, nukleare Abrüstung und für andere Wege eintreten für ein Leben im Einklang mit dem Planeten.
- Leute und Techniken, die eine Verbesserung der Gesundheit und des physiologischen Wohlbefindens des einzelnen zu erreichen su­chen durch Jogging, inneren Sport, Feldenkrais-Methode, autogenes Training, Ganzheitsmedizin, Akupunktur, Gesundbeten, Massage, Shiatsu, Rolfing, Augendiagnostik, Naturheilkunde, Homöopathie, Chi­ropraktik, Reformkost, Biokost und mehr.
- für die Verbesserung der seelischen Gesundheit gibt es ebenfalls zahl­reiche Methoden wie Hypnosetherapie, Traumtherapie, Logothe­rapie, Gestalttherpie, Primärtherapie, Sextherapie, und Programme wie Rebirthing, Biofeedback, Sensitivity Training, Psychodrama.
- Meditationstechniken verschiedenster Art, die sich aus nahezu allen spirituellen Traditionen herleiten, und außerdem diverse andere Prak­tiken wie T´ai Chi, Aikido, Tantra und Yoga.
- Gruppen, die interessiert sind an der Entwicklung von Fähigkeiten wie Aura-Deutung, Telepathie und Erfahrung aus früheren Leben. Ferner jene, die sich mit verschiedenen Formen der Voraussagen von Ereignissen beschäftigen wie Astrologie, Tarot, Geomantie und Radiästhesie.
- Bewegungen, die für Ganzheitserziehung, Feminismus, natürliche Ge­burt und andere Methoden eintreten, die den Menschen ermöglichen, ihr volles Potential zu entfalten (Russell 1984: 187f.)

An dieser Aufstellung wird deutlich, wie groß das Spektrum ist, welches die Wörter New Age bzw. Esoterik beinhalten kann. Vor allem liegen einige An­schauungen doch sehr weit auseinander. Es ist nicht anzunehmen, dass je­mand der sich für ökologische Landwirtschaft einsetzt oder für die Abschaf­fung von Kernkraftwerken sich auch automatisch für Tarot interessiert. Aller­dings ließe sich wahrscheinlich fast jede Gruppe der von Russell genannten in eine der Komponenten, die die Definition von Faivre ausmachen, einteilen.

Um trotz schon einiger Erklärungsansätze über New Age noch etwas Licht ins Dunkel zu bringen, habe ich einige der vielen Phänomene, die sich unter diesem Begriff versammeln aufgelistet:

- Astrologie, Handlesen, Pendeln, Tarot, I Ging
- Alchemie, Kirlian-Fotografie, Natur-Magie
- Radiäthesie, also Sensibilität für Erdstrahlen, Geomantie, Steinkreise
- Geistheiler, Homöopathie, Iris-Diagnose, Bachblüten
- Transpersonale Psychologie, Hypnose, Rebirthing
- Meditation
- Mystik
- Engel, Geister, Prophezeiungen, Reinkarnation, östliche Religiosität, Schamanismus, Hexen, usw.

Nach dem Lexikon der Esoterik von Roberts aus dem Jahre 1993 ist ein Be­standteil der Esoterik die Verbindung von östlichen und westlichen Weis­heitslehren mit den Erkenntnissen der modernen Psychologie. Das erklärte Ziel sei die Selbsterkenntis bzw. – findung und Selbstverwirklichung. Die da­durch erreichte Bewusstseinsveränderung soll eine neue Spiritualität und Weltsicht bewirken (Roberts 1993: 260). Wie genau äußert sich das? Es gibt einige Schlagworte, die dem New Age zugrunde liegen bzw. es als solches ausweisen. Diese Begriffe werden in den nächsten Zeilen erklärt, erheben allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit, da jeder „New Ager“ eine ei­gene Vorstellung davon hat, was das neue Zeitalter ausmacht oder eben gerade nicht. Folgende Ausführung dient nur dazu, Leser und Autor auf die gleiche Ebene zu bringen, um auf den nächsten Seiten Missverständnissen vorzubeugen.

2.1.1 Neues Paradigma

Dieser Begriff wurde 1962 von dem amerikanischen Physiker und Wissen-schaftstheoretiker Thomas S. Kuhn eingeführt. Demnach besteht ein Para­digma (dt.: „Musterbeispiel“ bzw. „Denkrahmen“) aus den allgemeinen theo­retischen Annahmen und Gesetzen sowie den Techniken ihrer Anwendung, die die „wissenschaftliche Gemeinschaft“ einer bestimmten Fachdisziplin an­erkennt (Kuhn 1978).

Der besondere Reiz des Kuhnschen Paradigmenwechsels, führt Schneider aus, bestehe für die New-Age-Autoren nun in seiner sozialwissenschaftlichen Facette. Paradigmenwechsel bedeute im New Age kulturelle Revolution und auch unbedingten Fortschritt, denn im neuen ganzheitlichen Paradigma wür­den die New-Age-Anhänger jedwede Trennung von Geist und Materie, von Mensch und Natur aufgehoben sehen. Was einstmals getrennt gewesen sei, werde im New Age miteinander verbunden: Religion und Wissenschaft, Rati­onalität und Emotionalität, Ökonomie und Ökologie (Schneider 1995: 16f.)

Klaus Berger sagt über das neue Paradigma, dass für die Wirksamkeit eines so bestimmten Verstehensmodells besondere Bedingungen auszumachen seien. Für einen Paradigmenwechsel sind seiner Meinung nach folgende drei Punkte zu erfüllen:

- Das jeweils herrschende Verstehensmodell hat in sich die Tendenz, sich zu verfestigen, sich gegen umwälzend Neues zu sperren, Wissen nicht im Interpretationshorizont des gerade gültigen Paradigmas zu­zulassen. Bsp.: Galileo Galileis Erfindungen, die zwar korrekt waren, der Weltanschauung ihrer Zeit aber voraus.
- Zu einem Wechsel des Verstehensmodells kann es nur dort kommen, wo das bestehende in ein elementare Krise gerät, d. h. wo die bislang gültigen Denkmuster zur Ordnung der Welt und des Menschen immer offenkundiger werden. Bsp.: Kopernikus zeigte im 16. Jahrhundert, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht anders herum, wie bisher angenommen. Das menschliche Selbstverständnis musste sich ändern.
- Zu einem Wechsel des Paradigmas kann es nur da kommen, wo bei ge­gebener Krise des alten Verstehensmodells ein neues vor der Türe steht und in der Lage ist, das alte abzulösen (Berger 1987: 68f.).

Ob es schon ein neues Verstehensmodell gibt, kann ich nicht beurteilen, aber die ersten beiden Bedingungen Klaus Bergers sehe ich in der Gegen­wart als erfüllt an.

Für Marilyn Ferguson ist das New Age ein neues Verstehensmodell, wie es bei Klaus Berger als Bedingung angesehen wird. Sie schreibt über das Para­digma:

„Das Paradigma der Verschwörung im Zeichen des Wassermanns betrachtet die Mensch­heit als in die Natur eingebettet. Es unterstützt das autonome Individuum in einer dezent­ralisierten Gesellschaft. Es sieht uns als Verwalter all unserer inneren und äußeren Reichtümer. Es sagt, dass wir keine Opfer, keine Pfandobjekte sind und durch keine Be­dingungen oder Konditionierungen begrenzt werden. Als Erben evolutionärer Reichtümer sind wir der Imagination, Invention und Erfahrung fähig, die wir bis dahin nur flüchtig zu sehen bekommen haben.

Die menschliche Natur ist weder gut noch schlecht, sondern offen für kontinuierliche Transformation und Transzendenz. Sie muss nur sich selbst entdecken. Die neue Per­spektive respektiert die gesamte Ökologie: Geburt, Tod, Lernen, Gesundheit, Familie, Ar­beitswelt, Wissenschaft, Spiritualität, Künste, das Gemeinwesen, Beziehungen und Politik“ (Ferguson 1999: 33).

Fritjof Capra widmete dem Paradigma und der Bedeutsamkeit für unsere Gesellschaft und Wissenschaft ein ganzes Buch unter dem Namen „Wende­zeit“. Es fehle uns, so Capra, ein neues Paradigma – eine neue Sicht der Wirklichkeit; unser Denken, unsere Wahrnehmungsweise und unsere Wert­vorstellungen müssten sich grundlegend ändern, denn wir würden heute in einer in allen Aspekten auf globaler Ebene verwobenen Welt leben, in der sämtliche biologischen, psychologischen, gesellschaftlichen und ökologi­schen Phänomene voneinander abhängig seien (Capra 1988: VIII).

2.1.2 Ganzheitlichkeit

Ganzheit bzw. Ganzheitlichkeit ist eines der Schlagwörter der heutigen Zeit. Ganzheitlichkeit bezeichnet ein Denken, das davon ausgeht, dass bei einem belebten oder unbelebten System das Ganze mehr ist, als die Summe seiner Teile (Eichelbeck 1993: 152). Im „neuen Zeitalter“ - nach Ben Bohnke – gehe es um eine Ganz-Werdung der Gesellschaft, ja der Menschheit, wobei Ganzheit und Harmonie gleichgesetzt werden würden: je ganzheitlicher, desto harmonischer; oder noch umfassender: ganz = gesund = harmonisch = heil (Bohnke 1989: 180).

Mit Sicherheit ist das die Ansicht vieler, die von dem Begriff Ganzheitlichkeit hören oder denen es so vermittelt wird. Das stimmt so aber nicht. Ganzheit bedeutet nicht Harmonie schlechthin, vielmehr verweist die darauf, beide Pole, Aggression/Streit sowie Harmonie/Frieden zu akzeptieren und damit zu leben. Es findet so keine Abspaltung eines Pols statt und erst dann kann wirkliche Ganzheitlichkeit entstehen bzw. als eine schon immer bestehende erkannt werden.

Speziell in der Medizin gibt es eine Fülle von alternativen Diagnose- und Therapieverfahren, die auf der Grundlage von Körper, Geist und Seele basie­ren. Die Bestrebungen sind dahingehend, dass die Medizin (bspw.) von ih­rem Schubladendenken weggeht - hin, den Menschen als Ganzes zu sehen und zu behandeln - und für sanftere Heilmethoden offen werden soll. Wobei es nicht darum geht, der Schulmedizin den Garaus zu machen, denn ein Blinddarm muss nun einmal operiert werden, wenn er kurz vor dem Durch­bruch steht, da hilft kein Hand auflegen, um nur ein Beispiel zu nennen.

2.1.3 Neues (kosmisches) Bewusstsein

Kosmisches Bewusstsein begreift den Menschen als Mikrokosmos, der bis ins letzte Detail dem Makrokosmos Natur entspricht. Varianten dieses Beg­riffes sind auch ganzheitliches, holistisches, höheres oder größeres Be­wusstsein. Bewusstsein ist ein Begriff, der auch unter New Agern sehr unter­schiedlich verstanden wird. Deshalb ist es bei aller nachfolgender Erklärung wichtig, dieses Wort immer im Kontext dessen zu verstehen, in dem es ver­wendet wird.

David Spangler bspw. spricht davon, dass das Neue Zeitalter selbst im Grunde genommen (nur) eine „Wandlung des Bewusstseins“ darstelle, „näm­lich weg von der Isolierung und Trennung hin zur Kommunion, Einstimmung und Ganzheit (Spangler 1983: 190). Sir George Trevelyan sieht das neue Bewusstsein dadurch gekennzeichnet, dass es ein „geistiges Erwachen“ sei, wodurch der Mensch wahrnehme, dass er ein integraler Bestandteil der Na­tur sei (Trevelyan 1984: 136). Er schafft es auch die Verbindung zu unserer gesellschaftlichen Situation herzustellen, indem er klarmacht, dass, wenn es nicht zu einer fundamentalen Wandlung des menschlichen Denkens komme, zu einem großen Schritt vorwärts zu gesunder Vernunft, einer Wendung im tiefsten Inneren unseres Bewusstseins, uns dann das Verderben drohe (Tre­velyan 1983: 9).

Stanislav Grof spricht von kosmischer Einheit. Diese beschreibt er so:

„Oder wir können zugleich spüren, dass wir „ohne Ich“ sind, dass sich aber unser Be­wusstsein so weit ausdehnt, dass es das gesamte Universum einschließt. (...) Wir können uns selbst als existierend und doch auch nicht-existierend wahrnehmen und alle materiel­len Objekte als leer sehen, während die Leere selbst voller Form zu sein scheint. In die­sem Zustand der kosmischen Einheit spüren wir direkten, unmittelbaren und unbe­schränkten Zugang zu Wissen und Weisheit von universaler Bedeutung“ (Grof 1993: 63).

Das Spektrum des „neuen“ (kosmischen) Bewusstseins ist also vielfältig. Auf der einen Seite die einfache Forderung nach anderem, neuen, ganzheitliche­ren Bewusst-Sein und auf der anderen das Bewusstsein als Gewahrsein und mit mystischen Erfahrungen gleichsetzt – abgesehen von der Fülle von An­sichten darüber, die irgendwo in der Mitte liegen.

2.1.4 Ökologie

Selbst die Politiker haben erkannt, dass wir nur eine Erde haben. Die Indust­rie erhält viele Auflagen zur Reduzierung der Emissionen und Energie sparen ist angesagt. In den letzten Jahren sieht man immer mehr Solarzellen auf Häusern, Windkraftwerke und die Nutzung von Erdwärme anstatt Erdöl. Es gibt immer mehr Menschen, die sich dafür interessieren, wo ihre Lebensmit­tel herkommen und wie diese produziert wurden. D. h. die Bio-Bauern haben Hochkonjunktur und inzwischen haben auch die Supermärkte erkannt, dass sie ohne ein Angebot von speziell ausgewiesenem Bio-Gemüse viele Kun­den verlieren würden.

Eichelbeck hat es wie folgt auf den Punkt gebracht:

„Ein Strukturwandel in der Wirtschaft wäre nicht nur wünschenswert, er ist auf Dauer un­umgänglich, und je länger wir damit warten, desto unbequemer werden die Folgen sein. Hier könnte ein Bewusstseinswandel in der Tat den Übergang erheblich erleichtern. (...) Was wir brauchen, ist eine neue Solidarität – mit Menschen, Tieren, Pflanzen – mit allem, was lebt“ (Eichelbeck 1993: 150).

Noch nie gab es so viele Hilfsaktionen für Natur und Tier wie heute. Ein Bei­spiel ist der Regenwald. Die Menschen (leider noch nicht alle) haben er­kannt, wie immens wichtig diese „grüne Lunge“ für unseren Planeten ist. Auch der immer aktivere Tierschutz und die dadurch entstandenen rechtli­chen Bestimmungen zu Tierversuchen und Tierhaltung ist ein Zeichen dieser Zeit. Dies konnte aber nur geschehen, in dem immer mehr Menschen wirk­lich Hühnereier aus Bodenhaltung verlangen oder Gemüse aus biologischem Anbau. Denn nur durch Nächsten- und Tierliebe waren diese Änderungen leider nicht möglich.

Erst wenn eine „kritische Masse“ an Menschen erreicht ist, die nicht mehr willens sind die Situation zu ertragen und wenn wirtschaftliche Entscheidun­gen davon abhängen, wird etwas getan. Aber selbst dann noch zu wenig. Und leider werden die Ansichten von Deutschland oder vielmehr Europa von vielen Ländern dieser Erde noch nicht geteilt, so dass dort die Umweltbe­stimmungen oft noch sehr zu wünschen übrig lassen. Oft ist es anderen Län­dern aufgrund ihrer Infrastruktur und wirtschaftlichen Lage gar nicht möglich, die gleichen Entscheidungen zu treffen, weil es andere Probleme, wie z. B. den Hunger gibt, die vordergründig gelöst werden müssen.

2.1.5 Krise

Der Begriff „Krise“ ist sehr beliebt. Und nicht nur heute, in jeder Zeit waren die Menschen von Krisen umgeben, seien es lange schlimme Kriege, Seu­chen, wie z. B. die Pest oder große gesellschaftliche bzw. politische Wand­lungen wie die Französische Revolution. Mit diesem geschichtlichen Hinter­grund im Bewusstsein, was ist an dieser Krise, die zur Zeit in aller Munde ist, so ungewöhnlich, einmal davon abgesehen, dass sie die unsere ist? Fritjof Capra beschreibt es so:

„Es handelt sich um eine vielschichtige, multidimensionale Krise, deren Facetten jeden As­pekt unseres Lebens berühren – unsere Gesundheit und Lebensführung, die Qualität un­serer Umwelt und unsere gesellschaftlichen Beziehungen, unsere Wirtschaft, Technologie und Politik. Es ist eine Krise von intellektuellen, moralischen und spirituellen Dimensionen, von einem Umfang und einer Eindringlichkeit, wie sie in der gezeichneten menschlichen Geschichte ohne Beispiel dasteht. Zum ersten Male sind wir von der sehr realen Gefahr der Auslöschung der menschlichen Rasse und des gesamten Lebens auf diesem Planeten bedroht“ (Capra 1988: 15).

Umweltverschmutzung (Waldsterben, Verschmutzung des Trinkwassers und der Luft), Kernkraftwerke, Krankheiten (physisch und vor allem auch psy­chisch), Anstieg der Gewaltbereitschaft und Kriminalität, usw. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen, aber was diese Krise von schon in der Menschheit erlebten anderen tatsächlich unterscheidet, ist, wie Capra erwähnte, die „Chance“ unseren Planeten für alles Leben unbrauchbar zu machen.

Es wird auch soziologisch bestätigt, dass wir uns in einer Krise befinden, denn Hr. Capra führt diesbezüglich aus, dass das Studium von Perioden kultureller Wandlungen in verschiedenen Gesellschaften gezeigt habe, dass ihnen auf typische Weise eine Anzahl unterschiedlicher Hinweise vorausging, von denen viele mit den Symptomen unserer gegenwärtigen Krise identisch seien. Dazu gehörten ein Gefühl der Entfremdung und das Anwachsen von Geisteskrankheiten und Gewaltverbrechen sowie das Auseinanderfallen der Gesellschaft, aber auch stärkeres Interesse für religiöse Kulte – alles Er­scheinungen, die während des vergangenen Jahrzehnts auch in unserer Ge­sellschaft zu beobachten gewesen wären (Capra 1988: 21). Dies ist um so bedeutsamer zu werten, als dass Capra diese Zeilen im Jahre 1985! ge­schrieben hat, in einem Jahr also, in dem die angesprochenen Probleme im Vergleich zu heute fast noch in den Kinderschuhen steckten, vom kalten Krieg einmal abgesehen, der aber leider durch diverse andere Konflikte er­setzt wurde, die keinesfalls kleiner zu bewerten sind.

Wie soll dieser Krise nun entgegen getreten werden? Bohnke beschreibt, wie auch bei diesem Begriff die Geister der New Ager sich scheiden. Dass es eine Krise gibt, darüber seien sich fast alle einig, nicht jedoch, wie diese ein­zuschätzen sei. Es herrsche herzliche Unstimmigkeit darüber, wie denn der kritischen Lage begegnet werden solle. Manche meinen, wir müssten sie aktiv (wenn auch sanft) bekämpfen. Andere seien für abwarten und Kräuter­tee trinken – bis Yin und Wassermann die Arbeit getan hätten. Wieder an­dere meinten sogar, wir sollten die Misere bis zum Äußersten treiben, zur „Krise“, zum Wendepunkt – denn erst wenn wir total am Boden seien, könn­ten wir wie der Phönix aus der Asche, wieder auf(er)stehen und uns in neue höhere Lüfte schwingen (Bohnke 1989: 155).

2.1.6 Selbstverwirklichung

Ein weiteres Schlagwort des New Age ist die Selbstverwirklichung. Wobei zu unterscheiden ist zwischen der Bedeutung, die dieses Wort in der Frauen­bewegung hatte, nämlich, die eigenen Fähigkeiten und Talente zu entwi­ckeln, zu fördern um dadurch unabhängiger und zufriedener zu werden und der Bedeutung im New Age. Im New Age wird dieser Begriff meist so ver­standen, die „Grenze“ zwischen dem Individuum und Gott durch diverse Techniken und Übungen aufzuheben. Es gibt noch eine dritte Erklärung, die im Advaita zu finden ist, der indischen Lehre der Nicht-Dualität, die ein wich­tiger Zweig der Vedanta-Philosophie ist. Darin hat Selbstverwirklichung die Bedeutung, zu erkennen, dass es kein Individuum gibt und „jeder“ erkennen kann, dass er bereits „das Selbst“ ist und nie etwas anderes war. Diese Sichtweise werde ich später noch ausführlicher darstellen.

2.2 Das Wassermann-Zeitalter

2.2.1 Platonisches Jahr

Seit Menschengedanken wird versucht, alles was die Welt bietet, zu er-for­schen, zu katalogisieren, also eine Gesetzmäßigkeit zu finden und damit eine Erklärung. So hat jedes Volk eine Zeiteinteilung vorgenommen, mit der be­stimmte geschichtliche bzw. gesellschaftliche Ereignisse im nachhinein er­klärt und im voraus erahnt werden können. Rosenberg nannte diese Zeitein­teilung Geschichtsrhythmen. In allen Zeitaltern von jeher habe sich die Menschheit um die Erfassung innerweltlicher Geschichtsrhythmen bemüht. Sie habe versucht im Ablauf der Geschichte gesetzmäßige Gliederungen festzustellen. Das Geschichtsverständnis des Orients, aber auch dasjenige des christlichen Mittelalters fuße als Voraussetzung auf verschiedenartigen Periodenlehren.

Die Chinesen kennen laut Rosenberg acht Welt-Jahreszeiten, Talmud und Kabbala gliedern die Geschichte in sieben Großperioden und Griechen bzw. Römer sehen die Geschichte als Abfolge des goldenen, kupfernen und ei­sernen Zeitalters, die in Kreisläufen wiederkehren (Rosenberg 1971: 18). Dies sind nur einige in der Liste Rosenbergs, der dadurch klar macht, dass die Einteilung in Zeitalter keineswegs ein Kind unserer Zeit ist. Banz­haf/Haebler schreiben, dass die Berechnung der Zeitalter schon den Babylo­niern vor 5000 Jahren bekannt gewesen sei (Banzhaf/Haebler 1996: 289).

A propos Zeitalter! Um ca. 180 v. Chr., so führt Eichelbeck aus, sei in Ale­xandria und später auch in Rom ein Gott namens „Aion“ verehrt worden, „Aion“ bedeute im Griechischen soviel wie „Lebensalter“, „Zeitalter“ oder „Ewigkeit“ (Eichelbeck 1990: 112). Heute spricht man, wenn es sich um sehr lange Zeitspannen handelt, auch von Äonen. Wie kommt aber die Symbolik unseres europäischen Rhythmus zustande? Was ist ein platonisches Jahr?

Um 180 v. Chr. wurden die Grundprinzipien des Systems, das auch Welten­jahr genannt wird, von dem Astronom Hipparch von Samos festgelegt. Es ist anzunehmen, dass dieser nicht der „Erfinder“ war, sondern als erster der Öffentlichkeit zugänglich machte, es also aufgeschrieben hat.

Reinhard Eichelbeck beschreibt auf eine kurze und verständliche Weise, wie die Zeitalter zustande kommen, deren aktuelles das des Wassermannes ist:

„Der Name Wassermannzeitalter stammt aus einem Denkmodell, das die ´Lehre von den Weltzeitaltern´ genannt wird. Diese Lehre geht davon aus, dass es in der Weltgeschichte einzelne Epochen gibt, deren jeweiliger Charakter von dem Sternbild beeinflusst wird, in dem sich die Sonne zur Zeit des Frühlingsäquinoktikums befindet. In etwa 25800 Jahren wandert die Position des Frühlingspunktes einmal um den Tierkreis herum. Dieser Ab­schnitt wird als das große (oder platonische) Weltjahr bezeichnet. Man unterteilt ihn in zwölf so genannte kleine Weltjahre, die jeweils einen Zeitraum von etwa 2150 Jahren um­fassen. Das Sternbild, das der Frühlingspunkt während dieser Zeit durchwandert, prägt die Grundstimmung des kleinen Weltjahres. Die vergangenen 2150 Jahre waren also das vom Sternbild der Fische bestimmte Fische-Weltjahr, und die kommenden 2150 Jahre werden das vom Wassermann bestimmte Wassermann-Weltjahr darstellen: das neue Zeitalter, das New Age, The Age of Aquarius“ (Eichelbeck 1990: 21).

Da sich der Frühlingspunkt (der Schnittpunkt zwischen Ekliptik und Äquator) rückläufig verschiebt beginnt nach dem Fische-Zeitalter nun das Wasser­mann-Zeitalter. Über die Dauer eines Zeitalters herrscht übrigens genauso viel Unklarheit - Rosenberg z. B. spricht von 2100 Jahren- wie über den Zeit­punkt des Eintretens in das „New Age“. Der genaue Termin ist umstritten, eine Deutung beziehe sich auf 1962, so Eichelbeck, weil sich im Februar die­ses Jahres Sonne, Mond und die Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn im Wassermann, astrologisch gesprochen: „in Konjunktion“ befanden (Eichelbeck 1990:22). Rosenberg ist der Ansicht, dass diese ungewöhnliche Planeten Konstellation der wassermannhaften Mentalität vollends zum Durchbruch verholfen habe (Rosenberg 1971: Vorwort zur zweiten Auflage). Mathematisch ist es nicht möglich den exakten Zeitpunkt festzulegen.

2.2.2 Was ist Astrologie?

Was hat es denn nun mit der Astrologie auf sich? In jeder Zeitung findet sich ein Horoskop, in dem jeder nachlesen kann, ob er als „Löwe“ heute vielleicht Glück in der Liebe hat oder dem anderen Geschlecht lieber aus dem Weg gehen soll.

Diese Abdrucke verdienen die Bezeichnung Astrologie nicht. Erstens sind sie oft von Journalisten verfasst, die sich Mühe geben, etwas möglichst unter­haltsames zu Papier zu bekommen und zweitens – sollten sie von einem Astrologen verfasst worden sein - bezieht sich dieser nur auf das Sonnenzei­chen, das so genannte „Sternzeichen“, das nichts anderes besagt, als dass die Sonne zu einem bestimmten Datum in einem bestimmten Tierkreiszei­chen steht, bzw. es von der Erde aus – durch ihren Bewegung auf der Um­laufbahn – so scheint, als befinde sich die Sonne in einem bestimmten Sternbild (Sternbild ist übrigens der Name einer Fixsternformation). Nun gibt es der Tierkreiszeichen nur zwölf. Das würde bedeuten, ein jeder teile sein Horoskop mit einem zwölftel der Menschheit. Das ist keine Astrologie!

Der Psychotherapeut Fritz Riemann, der sich ausführlich mit den Grundla­gen der Astrologie beschäftigt hat, betrachtete die Tierkreiszeichen als „zwölf Urbilder oder Ideen; psychologisch gesprochen, enthalten diese auf der menschlichen Ebene zwölf verschiedene Arten des In-der-Welt-Seins, mit einem bestimmten Aufforderungscharakter“ (Eichelbeck 1990: 28).

Die Astrologie ist eine uralte und sehr komplexe Methode zur Feststellung der Zeitqualität. Ein Horoskop ( lat. „hora“ = die Stunde, griech. „skopein“ = betrachten) ist so individuell wie ein Fingerabdruck. Es kann nur genau be­stimmt werden, wenn Geburtsdatum, Geburtszeit und Geburtsort bekannt sind. Dann wird ein so genanntes Radix erstellt. Es zeigt die 10 Planeten (in der Astrologie als solche bezeichnet) Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto, die zum Zeitpunkt der Geburt in verschiedenen Tierkreiszeichen standen. Die Planeten stehen in „günstiger“ oder „weniger günstiger“ Beziehung zu einander (Aspekte genannt) und be­finden sich in einem der 12 sogenannten Häuser, die verschiedene Lebens­bereiche symbolisieren, in die das Horoskop eingeteilt ist. Diese Faktoren in Verbindung zu bringen und im Ganzen zu betrachten, das ist die Kunst der Astrologie.

Das Weltbild der Astrologie ist geozentrisch, d. h. sie stellt die Erde in den Mittelpunkt und beschreibt die Bewegung der Gestirne, wie sie sich für un­sere Augen und unser Erleben darstellt. Darin liegt nur für denjenigen eine anachronistische Absurdität, der in der Astrologie die Lehre von Planetenein­flüssen sieht, die mehr oder minder geschickt mechanisch erklärt werden. Sieht man dagegen die Himmelsbewegungen als eine gewaltige und äußerst differenzierte, kosmische Uhr, die uns zeigt, welche Stunde es auf Erden schlägt, dann ist die geozentrische Betrachtung genauso akkurat, wie es eine heliozentrische wäre (Banzhaf/Haebler 1996: 287).

Hajo Banzhaf und Anna Haebler haben es auf den Punkt gebracht und mit diesen Zeilen gleich zwei der vier laut Roscher am häufigsten genannten Argumente gegen die Astrologie widerlegt. Diese vier Argumente sind:

1. Die Astrologie muss falsch sein, weil sich die Sternbilder längst nicht mehr dort befinden, wo sie die Astrologen wähnen.
2. Die Astrologie muss falsch sein, weil die Astrologen davon ausgehen, dass sich die Sonne um die Erde dreht, wo doch jedes Kind weiß, dass es sich umgekehrt verhält.
3. Die Astrologie muss falsch sein, weil die Planeten viel zu weit von der Erde entfernt sind, um irgendeine Wirkung erzielen zu können.
4. Die Astrologie muss falsch sein, weil inzwischen doch längst bewiesen ist, dass der Charakter eines Menschen nicht durch die Sterne, son­dern durch Erbgut und Erziehung geprägt ist (Roscher 1997: 15f.)

Zum ersten Punkt lässt sich sagen, dass zwar der den Hintergrund bildende Fixsternhimmel weitergerückt ist, aber von diesem nie die Wirkung der Ast­rologie abhängig war. Den „Namensgeber“, die Benennung der Streckenab­schnitte, so Banzhaf/Haebler, haben sie verloren, nicht jedoch ihre Bedeu­tung für die irdischen Rhythmen. Die Frühlings-Tagundnacht-gleiche (20./21. März) findet nach wie vor dann statt, wenn die Sonne in das Zeichen Widder tritt, gleichgültig, ob die dahinterstehende Fixsternformation nun das Stern­bild Fische oder Wassermann ist. Die Astrologie betrachtet die jährliche Son­nenumlaufbahn und nicht den Fixsternhimmel! (Banzhaf/Haebler 1996: 289).

Punkt zwei haben Banzhaf und Haebler bereits erklärt. Es geht nicht um die astronomische Tatsache, dass wir Menschen, die wir die Astrologie nutzen, auf der Erde leben und die Planeten und Sterne deshalb auch in Bezug auf die Erde sehen.

Das dritte der von Roscher aufgeführten Argumente wurde durch Herrn Banzhaf und Frau Haebler in sofern ad absurdum geführt, als dass es bei der Astrologie nicht darum geht, dass die Sterne eine Wirkung im Sinne einer Strahlung auf die Menschen haben oder nicht haben könnten, sondern als kosmische Uhr des Universums gesehen werden kann – als Uhr, die uns die herrschende Zeitqualität anzeigt. Leider haben viele Menschen heute ver­gessen, dass, um es vereinfacht auszudrücken, es z. B. eine bessere Ernte gibt, wenn der Mond mit einbezogen wurde. Viele alte Bauern kennen dieses Wissen noch, einmal ganz abgesehen von Förstern, die sich wundern, dass geschlagene Bäume einmal wunderbar halten und an einem anderen mal zu faulen beginnen.

Beim vierten und letzten Punkt geht die Astrologie davon aus, dass ein Kind mit einem bestimmten Horoskop, bestimmte Dinge, Erlebnisse in seiner Kindheit haben wird, die allerdings Hand in Hand gehen mit der Erziehung und den Genen. Werden die Horoskope von Kindern und Eltern verglichen, so ist zu festzustellen, dass Konstellationen vererbt wurden. Außerdem ist zu ersehen, wie die Eltern des Kindes sich ihm gegenüber verhalten, sprich, wie es erzogen wird.

Dr. Lothar Gassmann bringt noch folgenden Kritikpunkt in die lange Liste der Gegenargumente ein, von denen ich hier nur die nachvollziehbarsten auf­führe. Er schreibt: „Es ist vielfach nachgewiesen, dass Menschen, die zur gleichen Zeit geboren wurden, völlig verschiedene Lebensschicksale hatten (man vergleiche Zwillinge)“ (Gassmann 2000: 10). Dieser Einwand ist ein schönes Beispiel, die Differenziertheit der Astrologie darzustellen. Denn auch Zwillinge sind keineswegs zur gleichen Zeit geboren. Es liegen immer einige Minuten zwischen der Geburtszeit, die im astrologischen Kontext ein völlig anderes Bild geben können, denn ein Horoskop wird auf die Minute genau berechnet und ist so individuell wie ein Fingerabdruck.

Die Astrologie ist nicht als etwas abgekoppeltes zu sehen, wegen dem sich etwas ereignet, sondern es ereignet sich etwas und astrologisch wird es an­gezeigt. Das heißt aber nicht, dass die Astrologie Ursache der geschehenen Dinge ist oder jemals war, sie ist nur die Anzeige dessen, das Messinstru­ment.

2.2.3 Die Geschichte der Astrologie

Ein kleiner Ausflug in die Geschichte der Astrologie. Nach Roscher liegen die Wurzeln der westlichen und indischen Astrologie in den sumerisch-babyloni­schen Kulturen Mesopotamiens, wo sich erste astrologische Aufzeichnungen bis ins 3. Jahrtausend vor Christus nachweisen lassen (Roscher 1997: 19).

Platon (427-347 v. Chr.) ist er erste bekannte Grieche, der die Beschaffen­heit des Sternenhimmels in einen mythologischen Zusammenhang mit dem Erdenschicksal bringt. Er spricht in seinem Spätwerk Timaios von den Fix­sternen als „lebende Wesen göttlicher Art und unvergänglich“ und setzt diese in direkte Verbindung zur Zeit, die Gott mit ihnen zusammen geschaffen hat (von Stuckrad 2004: 26). Bis allerdings individuelle Horoskope erstellt wur­den, wie sie heute gang und gebe sind, dauerte es bis zum Hellenismus. Ptolemäus schrieb den Tetrabiblos, der vier Bände umfasst und das gesamte astrologische Wissen der damaligen Zeit zusammenfasste. Dieses im 2. Jahrhundert n. Chr. verfasste Werk enthält Berechnungs- und Deutungsre­geln, die heute für die klassische Astrologie noch Gültigkeit haben.

Die nächste Blütezeit der Astrologie war zwischen 1450 und 1650. In diesen Jahren war sie von den Universitäten nicht wegzudenken, wobei sich unter den Dozenten bedeutende Astronomen dieser Zeit befanden. Laut Roscher drängten der Rationalismus und später die Aufklärung die Astrologie in die Ecke verstaubten Aberglaubens. Während des 30jährigen Krieges gab es viele skrupellose Scharlatane, die sich mit verantwortungslosen Prognosen an den Ängsten der Bevölkerung bereicherten und so die Astrologie ins völ­lige Abseits brachten. Die Seriosität der Astrologie war abhanden gekom­men. Nach Ansicht von Roscher sind die Folgen dieser Entwicklung bis heute noch unbewältigt.

In den zwanziger und dreißiger Jahren gab es dann einen neuen astrologi­schen Aufschwung. Es entstand die sogenannte „Hamburger Schule“ durch die Arbeiten Wittes und Siegrüns; Reinholt Ebertin schrieb „Kombination der Gestirneinflüsse“. Im dritten Reich wurden 1935 erst alle öffentlichen politi­schen Äußerungen von Astrologen nicht mehr gewollt um 1941 endgültig verboten zu werden. Viele Astrologen kamen in Konzentrationslager. Da auch viele alte Schriften vernichtet wurden, war dies ein erneuter Rück­schlag. Erst in den siebziger Jahren begann allmählich der bis heute anhal­tende Aufschwung der Astrologie.

Inzwischen gibt es Astrologie-Verbände, z. B. den deutschen Astrologenver­band, bei dem Interessierte eine astrologische Ausbildung absolvieren kön­nen und – nach bestandener Prüfung – auch ein Diplom erhalten. Dieses ist natürlich nicht staatlich anerkannt (es kann sich heute noch jeder Astrologe nennen), soll aber abgrenzen von Scharlatanerie.

2.2.4 Das Prinzip des Wassermanns

Der Wassermann ist das 11. Zeichen im Tierkreis. Sein Herrscher ist Uranus, der Revolutionär, er steht für die Ideale der Französischen Revolution: Frei­heit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Das Zeichen des Wassermanns ist der Luft und nicht – wie es vom Namen abgeleitet werden könnte – dem Wasser zu­geordnet. Dies kommt daher, da das Symbol des Wassermanns das des Wasserträgers ist. Luft ist das Element, das für die Kommunikation, die Leichtigkeit, die Flexibilität, die Beweglichkeit und die geistigen Fähigkeiten steht - auch Zwilling und Waage reihen sich hier ein.

Das Prinzip des Wassermanns verkörpert das Originelle im Menschen, sein Streben nach Unabhängigkeit und individueller Freiheit. Überraschende Ver­änderung, Geistesblitze, Experimentierfreudigkeit und die Bewusstseinser­weiterung versammeln sich hier. Aber auch anders zu sein als die anderen und die Gleichzeitigkeit von Gegensätzlichem kann sich der Wassermann auf seine Fahne schreiben. Aber: Wo viel Licht, da viel Schatten! Die Schatten­seiten dieses schillernden Zeichens sind die Ratlosigkeit, die ständige Suche nach neuem, nach Veränderung. Außerdem ist das Uranus-Prinzip unbere­chenbar, extrem eigenwillig und hat einen zwanghaften Widerwillen gegen alles Verbindliche und möchte Freiheit um jeden Preis.

Dieses Prinzip zeigt sich übrigens auch in einer Redensart, die uns sehr ge­läufig ist. „Er hat einen Vogel.“ Der Vogel stammt aus der Symbolkette es Uranusprinzips, das jede Unterbrechung der Kontinuität und somit jedes „aus der Reihe tanzen“, „die Norm verlassen“, „spinnen“ repräsentiert (Dethlefsen 1979: 104).

Fritz Riemann sieht laut Eichelbeck im Leitbild des Wassermanns folgende zwei Seiten: Einerseits den Humanisten, den Reformator und Freidenker, allgemeiner: den original-eigenständigen Individualisten und andererseits dessen Kehrseite, von der Riemann sie wie folgt beschreibt:

„Das Schattenbild zu diesen Leitbildern liegt im verkrampften Überbetonen der individuel­len Eigenart; das etwas Besonderes-sein-Wollen wird dann Selbstzweck, das sich von an­deren unbedingt Unterscheiden-Wollen, das Nur-nicht-wie-alle-sein-Wollen wird zu arro­gant-snobistischen Haltungen, als ob allein das Anders-als-die-anderen-Sein ein Wert und der Sinn dieses Zeichens sei. So liegen auf der missverstandenen Linie dieses Zeichens der Snob, der eigenbrötlerische Sonderling, der hybrid-utopische Menschheitsbeglücker oder –verbesserer, der Atheist und der Sektierer“ (Eichelbeck zit. nach Riemann 1990: 29).

Wie zeigt sich aber dieses Prinzip im einzelnen Menschen? Im Zentrum des Interesses der New Ager stehen nach Michael Schneider die Bedürfnisse nach der Bewältigung des eigenen Lebens, nach tieferem Sinn und nach Erweiterung der individuellen Selbstentfaltungsmöglichkeiten. Deshalb sei es auch verständlich, dass die neuen Kontakte, die sich den New Agern auf ih­rem spirituellen Weg erschließen, im Einklang mit diesen primären Interes­sen stehen würden. Alte Freundschaften werden abgebrochen und neue ent­stehen (Schneider 1995: 97).

Soviel zur astrologischen Seite. Da das zeitliche Zusammentreffen von New Age und dem Beginn des Wassermannzeitalters für astrologisch weniger Interessierte aber oft keine Bedeutung hat - insbesondere wenn das Phänomen New Age vom soziologischen und psychologischen Standpunkt aus betrachtet wird – ist es interessant diese Bewegung ohne direkten Bezug der Astrologie zu untersuchen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 121 Seiten

Details

Titel
New Age - Der Schlüssel zum Glück? Der gesellschaftliche Wandel unter dem Aspekt des Wassermannzeitalters
Hochschule
Fachhochschule Mannheim, Hochschule für Sozialwesen
Note
1,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
121
Katalognummer
V52263
ISBN (eBook)
9783638480239
Dateigröße
729 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schlüssel, Glück, Wandel, Aspekt, Wassermannzeitalters
Arbeit zitieren
Silke Stabenow (Autor), 2005, New Age - Der Schlüssel zum Glück? Der gesellschaftliche Wandel unter dem Aspekt des Wassermannzeitalters, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52263

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