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Burnout - Der Weg hinein und wieder zurück

Title: Burnout - Der Weg hinein und wieder zurück

Seminar Paper , 2005 , 27 Pages , Grade: 5.5 (= 1,5 in D)

Autor:in: Christoph Walch (Author)

Leadership and Human Resources - Occupational burnout and stress at work
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In den letzten Jahren stieg die Anzahl der von Burnout betroffenen Personen enorm an und trotzdem ist das Burnout-Syndrom arbeitsrechtlich bis heute noch keine anerkannte Krankheit. Die Motivation über dieses Thema zu schreiben, liegt daran, dass der Verfasser dieser Arbeit selbst mit diesem Themengebiet konfrontiert war. Die Suche nach der Ursache und nach Maßnahmen, eine ausgewogene Work-Life-Balance zu erlangen, stand im Fordergrund dieser Arbeit. Um den Verlauf einer Burnout-Karriere eindrucksvoller darstellen zu können, wurden Schlüsselerlebnisse des Verfassers hinzugefügt. Ziel dieser Arbeit ist es, durch Aufklärung von Irrtümern eine Sensibilisierung für das Thema zu erreichen. Zusätzlich werden Methoden zur Vorbeugung und Bekämpfung des Burnouts näher erläutert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1. Gesellschaftliche Werte

2.2. Welche Personen sind gefährdet?

2.3. Erschöpfungsdimensionen

3. Der Auslöser

4. Burnout-Zyklus

4.1. Ablauf

4.2. Das Dilemma

5. Das Erkennen

6. Balance-Day

6.1. Prioritäten setzen

6.2. Perfektionismus ablegen

6.3. Konzentration auf das Hier und Jetzt

6.4. Gesund Leben

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, das Bewusstsein für das Burnout-Syndrom zu schärfen, die Ursachen und den Prozess des „Ausbrennens“ aufzuklären sowie praktische Methoden zur Vorbeugung und Bekämpfung aufzuzeigen, um eine gesunde Work-Life-Balance zu erreichen.

  • Analyse gesellschaftlicher Werte und deren Einfluss auf Burnout
  • Untersuchung von Burnout-Risikogruppen und Erschöpfungsdimensionen
  • Darstellung des Burnout-Zyklus und der psychologischen Dynamiken
  • Identifizierung persönlicher Burnout-Erlebnisse als Lernprozess
  • Konzeption des „Balance-Day“ als Hilfsmittel zur persönlichen Neuorientierung

Auszug aus dem Buch

4.1. Ablauf

Freudenberger und North beschrieben 1992 die Phasen des Burnouts als einen „Burnout-Zyklus“ mit 12 Stadien (siehe Abb. 2). Auf die 12 Phasen wird in dieser Arbeit nicht näher eingegangen, da sie zum größten Teil selbsterklärend sind. Wichtige Schlüsselelemente werden jedoch erläutert.

Grundvoraussetzung für ein Burnout ist der Zwang sich zu beweisen. Es geht darum, dass sich der Leistungswunsch in einen Zwang umschlägt. Der Unterschied liegt in der inneren Empfindung, ob die Person es machen will oder machen muss. Durch den erhöhten Einsatz (Stadium 2) kommt die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse immer öfters zu kurz (Stadium 3). Dieses Problem ist dem Betroffenen bewusst, jedoch es wird verdrängt (Stadium 4). Die ersten vier Phasen können als Einstieg in eine Burnout-Karriere gesehen werden. Wenn diese Stadien durchlaufen werden, heisst das nicht gleich, dass ein Burnout-Syndrom vorliegt. Sondern es ist ein Anzeichen, dass eine längerfristige Herausforderung sehr viel Energie verbraucht. Wenn der Abschluss der Arbeit als befriedigend empfunden wird, findet hier der „Ausstieg“ statt und die erschöpften Energiereserven regenerieren sich.

Mit dem 5. und 6. Stadium beginnt der Stillstand. In diesen zwei Phasen wird die ganze noch zur Verfügung stehende Energie zur Erhaltung des „Status quo“ eingesetzt. Anzeichen für die fünfte Phase ist das Verraten von Grundwerten. Das 6. Stadium zeichnet sich durch Zynismus und Bitterkeit in der Sprache aus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Definition des Begriffs Burnout sowie Vorstellung der Zielsetzung und der Struktur der Arbeit.

2. Grundlagen: Untersuchung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen, Risikogruppen und der verschiedenen Dimensionen körperlicher und geistiger Erschöpfung.

3. Der Auslöser: Analyse der Ursachen für die Entstehung von Burnout durch eine gestörte Wechselwirkung zwischen Umweltanforderungen und persönlicher Belastbarkeit.

4. Burnout-Zyklus: Erläuterung der Phasen des Burnout-Prozesses und der Dilemma-Situation des Betroffenen anhand der „Vierzimmerwohnung“.

5. Das Erkennen: Darstellung der Wichtigkeit und Schwierigkeit der Selbsterkenntnis im Burnout-Prozess anhand von persönlichen Schlüsselerlebnissen des Verfassers.

6. Balance-Day: Vorstellung von Hilfsmitteln wie Prioritätensetzung, Stressbewältigung und gesunder Lebensführung, um ein gesundes Gleichgewicht zu wahren.

7. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Notwendigkeit kontinuierlicher Selbstreflexion und Sensibilisierung für Burnout als gesellschaftliches Phänomen.

Schlüsselwörter

Burnout, Syndrom, Erschöpfung, Work-Life-Balance, Stressbewältigung, Selbstmanagement, Perfektionismus, Leistungsgesellschaft, Psychologie, Krisenbewältigung, Gesundheit, Selbstreflexion, Prävention

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das Burnout-Syndrom, seine Entstehung, den Verlauf sowie Maßnahmen zur Vorbeugung und Bekämpfung, um wieder ein ausgeglichenes Leben führen zu können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind gesellschaftliche Ursachen, der psychologische Prozess des Burnout-Zyklus, die Rolle von Perfektionismus sowie praktische Methoden zur Wiederherstellung der Balance.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch Aufklärung über das Burnout-Syndrom eine Sensibilisierung für das Thema zu erreichen und Hilfsmittel bereitzustellen, die eine persönliche Weiterentwicklung unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt theoretische Ansätze aus der Fachliteratur und verknüpft diese mit persönlichen Schlüsselerlebnissen des Verfassers, um den Burnout-Prozess pragmatisch und lebensnah darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Analyse von Burnout-Ursachen, den Ablauf des Burnout-Zyklus, das Erkennen der Krankheit sowie einen praktischen Teil zur Lebensführung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Burnout, Erschöpfung, Work-Life-Balance, Selbstmanagement, Perfektionismus und Krisenbewältigung charakterisiert.

Was genau ist der „Balance-Day“?

Der „Balance-Day“ ist das praktische Ergebnis der Arbeit; er dient als Hilfsmittel, um den Überblick zu behalten und die Balance zwischen Arbeit und Privatleben aktiv zu steuern.

Warum ist laut Verfasser Perfektionismus gefährlich?

Der Verfasser sieht Perfektionismus als den besten Nährboden für Burnout, da das Streben nach den letzten 20 Prozent Ergebnisqualität unverhältnismäßig viel Energie kostet und dabei private Bedürfnisse vernachlässigt werden.

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Details

Title
Burnout - Der Weg hinein und wieder zurück
College
Hochschule Liechtenstein
Grade
5.5 (= 1,5 in D)
Author
Christoph Walch (Author)
Publication Year
2005
Pages
27
Catalog Number
V52273
ISBN (eBook)
9783638480307
Language
German
Tags
Burnout Thema Burnout
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Walch (Author), 2005, Burnout - Der Weg hinein und wieder zurück, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52273
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