Ursache von Finanzkrisen. Lateinamerika und Skandinavien im Vergleich


Diplomarbeit, 2005
69 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Vorwort
1.2 Ziel und Gang der Diplomarbeit
1.3 Begriffsklärung und Abgrenzung

2. Modelltheoretische Überlegungen
2.1 Krisenmodelle
2.1.1 Das Krisenmodell der ersten Generation
2.1.2 Krisenmodelle der zweiten Generation
2.2 Twin Crises - Modelle der dritten Generation
2.2.1 Banken - Run Modell
2.2.2 Moral Hazard Modell
2.2.3 Balance Sheet Modell
2.3 Zusammenfassung

3. Die Finanzkrisen in Skandinavien
3.1 Ursachen der Krisen in Norwegen 1988-93 und Finnland 1991-93
3.1.1 Deregulierung und Liberalisierung des Finanzsektors
3.1.2 Lending Boom und Asset Price Bubble
3.1.3 Akkumulation notleidender Kredite und das Platzen der Price Bubble
3.1.4 Unzureichendes Risikomanagement der Banken
3.1.5 Politische Faktoren
3.1.6 Negative exogene Schocks
3.2 Zusammenfassung

4. Die Finanzkrisen in Lateinamerika
4.1 Mexiko - Ursachen der Krise 1994
4.1.1 Steigende und sinkende Portfolioinvestitionen
4.1.2 Die Bankenkrise als Folge der Liberalisierung des Finanzsektors
4.1.3 Reale Aufwertung und wachsende Leistungsbilanzdefizite
4.1.4 Politische Faktoren und Staatsverschuldung
4.2 Argentinien - Ursachen der Krise 2001
4.2.1 Staatsverschuldung und wachsende Haushaltsdefizite
4.2.2 Reale Aufwertung und das Scheitern des Currency Boards
4.2.3 Die Auflagenpolitik des IWF
4.2.4 Korruption
4.3 Zusammenfassung

5. Schlussbetrachtungen
5.1 Gemeinsamkeiten
5.2 Unterschiede
5.3 Zusammenfassung – tabellarische Darstellung

Abbildungen
1. Allgemeiner Teil
2. Skandinavien
3. Lateinamerika

Quellenverzeichnis
1. Literaturverzeichnis
2. Sonstige Quellen

Ehrenwörtliche Erklärung

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

1.1 Vorwort

Finanzkrisen erschütterten in den letzten Jahrzehnten nicht nur einzelne Länder und Regionen, sondern sind unabhängig von Gesellschaftsform oder Wirtschaftssystem zu einem globalen Phänomen geworden.[1] Die Liste der von diesen Krisen erschütterten Länder ist lang und seit dem Ende der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts stark anwachsend. Dabei sind Länder unterschiedlichsten Entwicklungsniveaus diesen Krisen ausgesetzt. Als Beispiele aus jüngster Vergangenheit können u. a. genannt werden:[2]

- die japanische Finanzkrise ab 1989/90,
- die Bankenkrisen in Skandinavien 1987-1994,
- die Peso-Krise in Mexiko 1994,
- die Asien-Krise ab 1997/1998,
- die russische Finanzkrise 1998 und
- die Krisen der Länder in Lateinamerika ab 1998.

Die enge Interdependenz zwischen krisenhaften Erscheinungen im Banken- und Finanzsektor, der wirtschaftlichen und konjunkturellen Entwicklung einerseits und der staatlichen Einflussnahme auf die Wirtschafts- und Geldpolitik andererseits, machen eine Ursachenanalyse mehr als notwendig.

1.2 Ziel und Gang der Diplomarbeit

Die Häufung und das Ausmaß der Krisen basieren neben dem veränderten institutionellen Umfeld, der raschen finanziellen Globalisierung und der damit verbundenen rapiden Erhöhung der Kapitalmobilität auf einer Vielzahl unterschiedlicher endogener und exogener Faktoren, die in den nachfolgenden Ausführungen dargelegt werden sollen. Nach einer Begriffsbestimmung und Abgrenzung werden zunächst kurz allgemein die möglichen Entstehungsfaktoren von Finanzkrisen betrachtet. Es wird insofern auch auf makroökonomische Modelle eingegangen. Im Hauptteil der Arbeit sollen die Ursachen der großen Finanzkrisen in Skandinavien und Lateinamerika analysiert werden. Zum Abschluss der Arbeit werden die erzielten Erkenntnisse vergleichend dargestellt.

1.3 Begriffsklärung und Abgrenzung

Im Rahmen der Volkswirtschaftslehre wird von Krisen und krisenhaften Erscheinungen insbesondere auf dem Gebiet der Konjunkturtheorie gesprochen. Eine Finanzkrise ist eine Störung des Finanz-, Geld- und Kapitalmarktes, die erhebliche Kräfteverschiebungen am Markt oder Einschränkungen der Funktionalität des Geldsystems und der Geldwertstabilität zur Folge hat. Somit kann von einer Finanzkrise gesprochen werden, wenn sich finanzielle (makroökonomisch relevante) Daten, wie Aktien- und Währungskurse oder Devisenbestände in einem kurzen Zeitraum ungünstig entwickeln.[3]

Häufig wird unter einer Finanzkrise lediglich eine Währungskrise (Bezug nehmend auf den Zusammenbruch eines festen Wechselkurses) verstanden. Das klassische Währungskrisenmodell interpretiert eine Währungskrise als unvermeidbares Ereignis fundamentalökonomischer Ungleichgewichte, die auf langfristig nicht miteinander zu vereinbarende Politikziele zurückgehen.[4] Währungskrisen stellen auf die Kombination von drei makroökonomischen Phänomenen ab: eine starke Abwertung des Wechselkurses, ein deutlicher Rückgang der Devisenreserven und ein kräftiger Zinsanstieg.[5] Krugman (2000) sieht im Phänomen Währungskrisen einzig die Flucht von Investoren aus einer Währung aus Abwertungsfurcht und Vertrauensmangel: “We need not seek a more formal or careful definition; almost always we know a currency crisis when we see one.“[6] Zur Bestimmung von Währungskrisen wird vielfach ein Währungskrisenindex genutzt, der die Relation zwischen Wechselkursänderung und Veränderung der Devisenreserven beschreibt: „…as a weighted average of exchange-rate changes and reserve changes.“[7]

Insbesondere die Stabilität des Bankensystems ist ein wichtiger Punkt für die Widerstandsfähigkeit einer Volkswirtschaft gegen internationale Ansteckungseffekte von Währungskrisen, wie sie jedoch zunehmend zu beobachten sind.[8] Es zeigt sich eine zunehmende Interdependenz zwischen der Entwicklung von Währungs- und Bankenkrisen, so dass weder Banken- noch Währungskrisen als isolierte Probleme betrachtet werden können.[9] In Anlehnung an die volkswirtschaftliche Betrachtungsweise spricht man von einer Bankenkrise „ … bei einem krisenhaften Zustand des Geld- und Kreditwesens eines Landes, gekennzeichnet durch starke Illiquidität“.[10] Eine große Anzahl von Banken einer Ökonomie sind demnach zahlungsunfähig (insolvent) oder nicht mehr in der Lage, die von den entsprechenden Bankenaufsichtgremien geforderten Liquiditäts- und Mindesteigenkapital-anforderungen zu erfüllen. Bonn (1998) sieht in Bankenkrisen „in ihrem Ausgang unsichere Prozesse von begrenzter Dauer und Beeinflussbarkeit, die ganze Bankensysteme bzw. eine mehr oder minder große Zahl von Elementen dieser Systeme … in ihrer Stabilität beeinträchtigen und in ihrer Existenz nachhaltig bedrohen.“[11] Dabei wird im Folgenden nicht von der Krise einer einzelnen Bank, sondern von einer systemischen Bankenkrise gesprochen. Banken sind durch Interbankengeschäfte, durch Kooperation und letztlich durch den Zahlungsverkehr stark voneinander abhängig. Somit kann der Ausfall einer Bank für die im Rahmen des Interbankengeschäftes beteiligten Gläubigerbanken ebenfalls zum Problem werden und eine Kettenreaktion zur Folge haben (sog. Dominoeffekt). Ausgeprägte Informationsasymmetrien zwischen Anlegern und Banken hinsichtlich der Bonität der Bank, begründet mit der spezifischen Besonderheit der Bankleistung und des sensiblen Gutes „Geld“, können zusätzlich bewirken, dass Anleger bei eher geringfügigen Anlässen oder gar Vermutungen und Gerüchten über eine Bonitätsverschlechterung aus Furcht um ihre Einlagen mit massiven Abzügen reagieren (sog. Informationseffekt). Diese Ansteckungs- und Fortpflanzungs-mechanismen, subsumiert unter dem Begriff „Contagion“ [12] , sind mitverantwortlich für eine flächendeckende Bankenkrise und beschreiben das systemische Risiko der Banken. Die Krise einer Bank kann das gesamte Bankensystem erfassen.[13]

Ein zeitnahes Auftreten einer Währungs- und Bankenkrise kann unter dem Begriff einer Finanzkrise (als sog. Zwillingskrise - Twin Crisis) subsumiert werden.[14] Als Beispiel sind hier die Asienkrise 1997 und die darauf folgende Russlandkrise 1998 zu nennen.

Die Institutionen des Finanzsektors eines Landes lassen sich grob in Finanzdienstleister (Banken, Versicherungen, Makler, Börsen) und Zentralbank (Regierung) unterteilen. Somit kann bei einer Krise dieses Sektors von einer Finanzkrise gesprochen werden. Da es sich bei der Zentralbank eines Landes um eine Schlüsselinstitution handelt, ist deren Solvenz beispielsweise durch den Verlust von Devisenreserven gleichwohl auch eine Finanzkrise.[15] Hierauf beruht im Wesentlichen das Währungskrisenmodell der ersten Generation, auf das folgend eingegangen wird.

2. Modelltheoretische Überlegungen

2.1 Krisenmodelle

Seit dem Ausbruch der ersten Finanzkrisen beschäftigt sich die wissenschaftliche Literatur ausgiebig mit deren Entstehungsursachen. Als fundamental ursächlich für die verstärkte Krisenanfälligkeit der letzten Jahrzehnte gilt dabei die (im Zuge der zunehmenden Globalisierung und Liberalisierung der Finanz- und Kapitalmärkte) Reduzierung der Kapitalverkehrsbeschränkungen,[16] da insbesondere Entwicklungs- und Schwellenländer verstärkt versuchen, Kapital aus dem Ausland zu akquirieren; anderseits haben neue Informations- und Kommunikationstechnologien internationale Kapitaltransaktionen erheblich vereinfacht und verbilligt.[17] Zum heutigen Zeitpunkt unterscheidet die wissenschaftliche Literatur in makroökonomische Modelle der ersten, zweiten und dritten Generation.[18] In den nachfolgenden Ausführungen sollen die einzelnen Modellgenerationen kurz erklärend darstellt werden, ohne einen mathematischen Beweis zu führen.[19] Alle Modellgenerationen erklären den Zusammenbruch eines festen Wechselkurssystems und beinhalten spekulative Währungsattacken als Auslöser der Krise.[20] Spekulation ist das risikobehaftete Ausnutzen erwarteter zeitlicher Kursdifferenzen mit Gewinnerzielungsabsicht.[21] Dies ist im Normalfall nur bei flexiblen Wechselkursen möglich; die nachfolgenden Ausführungen behandeln jedoch feste bzw. fixierte Wechselkurse. Ein Gewinn aus einer Spekulation kann auch hier entstehen, wenn der Wechselkurs freigegeben wird. Der Spekulant erwartet eine Abwertung der Währung durch Aufgabe der Wechselkursbindung (sog. Einbahnspekulation)[22]. Ein einfaches Beispiel soll eine Währungsspekulation veranschaulichen. Spekulant A nimmt bei einer argentinischen Bank einen Kredit über 10 Mil. argentinische Peso (ARS) auf. Bei einem Kurs von 1,00 USD/ARS tauscht er diese in 10 Mil. US-Dollar (USD) um. Kann die Zentralbank den, wie im Beispiel Argentinien, an den USD gebundenen Wechselkurs nicht mehr stützen und fällt dieser nach einer Woche auf angenommene 0,80 USD/ARS, tauscht er 8 Mil. USD wieder in 10 Mil. ARS um, zahlt den Kredit zurück und streicht (unter Vernachlässigung der Zinsen) 2 Mil. USD Gewinn ein.

2.1.1 Das Krisenmodell der ersten Generation

Das Krisenmodell der ersten Generation basiert ursprünglich auf einem Modell für spekulative Attacken auf einen staatlich kontrollierten Goldpreis. Dieses Modell wurde in den Ausführungen von Krugman (1979) und Flood und Garber (1984) auf spekulative Attacken gegen feste Wechselkurse übertragen.[23] Es beruht primär auf dem Trilemma der monetären Außenwirtschaft: der Zielkonflikt zwischen festen Wechselkursen, freiem Kapitalverkehr und unabhängiger Geldpolitik.[24] Das Modell zeigt auf, wie eine kleine Volkswirtschaft, die ihren Wechselkurs gegenüber einer großen Volkswirtschaft (z. B. USA) durch Devisenmarktinterventionen fixiert, bei expansiver Geld- und Fiskalpolitik durch spekulative Attacken in eine Finanzkrise gerät, bevor überhaupt die Währungsreserven aufgebraucht sind. Eine mit der Wechselkursbindung unvereinbare Geld- und Fiskalpolitik und die daraus resultierende Verschlechterung makroökonomischer Fundamentaldaten zwingt die heimische Notenbank zum Abbau der Währungsreserven und somit letztlich zur krisenhaften Wechselkursfreigabe.[25] In diesem Modell sind das inländische Volkseinkommen (Y), der ausländische (und somit exogene) Zins (ia), das ausländische (exogene) Preisniveau (pa) sowie die erwartete Abwertungsrate (E) des Wechselkurses die Bestimmungsfaktoren (sog. Fundamentalvariablen)[26] des Wechselkurses (e). Die inländische Geldmenge (m) setzt sich dabei aus den Währungs-/Devisenreserven der Notenbank (Fz) und den von ihr gehaltenen inländischen Wertpapieren (Bz) (zur Vereinfachung werden nur Staatsanleihen angenommen) zusammen. Per weiterer Annahme ist der Staatshaushalt defizitär; die laufenden staatlichen Haushaltsdefizite werden durch ein Wachstum der Geldmenge finanziert. Ist der fixierte Wechselkurs glaubwürdig (E = 0) und (Y = konstant), bestimmt einzig die heimische Geldmenge den Wechselkurs (m = e).[27] Aufgrund der Wechselkursfixierung hat die heimische Notenbank jedoch nur einen eingeschränkten Einfluss auf die Geldpolitik.[28] Sie sieht sich gezwungen, die zur Finanzierung der Haushaltsdefizite laufend neu ausgegebenen Staatsanleihen aufzukaufen. Es wachsen Staatsverschuldung und Bondbestand der Notenbank gleichermaßen. Wenn der Bondbestand (Bz) wächst, muss zwangsläufig die Devisenreserve sinken, um die Geldmenge konstant zu halten (da m = Bz + Fz ) und somit den fixierten Wechselkurs zu sichern. Diese Situation führt zwangsweise zu stetig abnehmenden Devisenreserven (da die Notenbank die nicht unter ihrer Kontrolle stehenden Bondzuwächse aufkaufen muss) bis diese letztlich aufgebraucht sind und eine Abwertung der eigenen Währung unausweichlich wäre. Die Frage, ob es zu einer Krise kommt, ist somit beantwortet. Der Zeitpunkt der Krise ist ungewiss. Bevor die Devisenreserven vollständig aufgebraucht sind, werden Spekulanten (unter der rationalen Erwartung der bevorstehenden Abwertung der heimischen Währung) die Devisen der Notenbank unter Verschuldung in heimischer Währung aufkaufen, um nach erfolgter Abwertung weniger an ausländischer Währung für die Rückzahlung des Kredites aufwenden zu müssen.[29] Dies bezeichnet die spekulative Attacke.[30] Sie tritt nur unter der Erwartung ein, erfolgreich zu sein.[31] Wichtig ist hier der sog. Schattenwechselkurs, nämlich der Kurs, der sich ohne Intervention der Notenbank, d. h. bei Freigabe des Wechselkurses ergeben würde.[32] Er spielt im Kalkül der Spekulanten eine zentrale Rolle, da zu diesem Kurs die im Rahmen der spekulativen Attacke erworbenen Devisen wieder in heimische Währung umgetauscht werden können und somit die Gewinnhöhe bestimmt wird. Die spekulative Attacke beginnt demnach in einer Phase, in der noch ausreichend Devisenreserven vorhanden sind (damit Spekulanten diese aufkaufen können). Sie kommt u. a. umso eher, desto

- niedriger der feste Wechselkurs oder/und
- je geringer die Devisenreserven der Notenbank.[33]

Zusammenfassend lassen sich drei Phasen festhalten:

1. wachsende Haushaltsdefizite bewirken die kontinuierliche Abnahme der Devisenreserven der Notenbank,
2. der Eintritt der spekulativen Attacke bei erwartetem Schattenwechselkurs,
3. Freigabe des Wechselkurses und kontinuierliche Abwertung.[34]

2.1.2 Krisenmodelle der zweiten Generation

Die teilweise empirische Widerlegung der fundamentalen monetären Ungleichgewichte der Modelle der ersten Generation als Ursache der Krisen der letzten 15 Jahre führte zur Entwicklung von Modellen der zweiten Generation. Das Grundmodell basiert auf den Überlegungen von Obstfeld (1994, 1996). Hier wird dem Verhalten des Staates mehr Spielraum beigemessen.[35] Während im ersten Modell lediglich den Spekulanten rationales Handeln zugesprochen wird, trifft dies hier auch auf die Regierung zu. Es wird berücksichtigt, dass die Regierung die Wechselkursbindung jederzeit aufgeben kann, wenn diese als „zu teuer“ erscheint. Berger (2002) spricht vom Optimierungskalkül der Regierung.[36] Verfolgt die Regierung ein Output- bzw. Beschäftigungsziel, kann hieraus u. U. die Freigabe des Wechselkurses folgen.[37] „Der trade-off der Regierung besteht darin, dass eine expansive Geldpolitik bzw. Abwertung zwar einerseits den Output positiv beeinflusst, andererseits aber die inländische Inflationsrate erhöht.“[38] Bei festen Wechselkursen entstehen aber zusätzliche Kosten der Währungsabwertung. Somit erfolgt eine Abwertung nur, wenn der Nutzenverlust bei einer Abwertung geringer ausfällt, als bei Abfluss von Devisenreserven (und somit bei Beibehaltung des bestehenden Kurses). Im Gegensatz zum Modell der ersten Generation kann demnach auch ein Land, dessen Fundamentaldaten (wie Devisenreserven, Verschuldungsgrad oder Arbeitslosigkeit) keinen Anlass zur Abwertung geben, durch eine spekulative Attacke in eine sich selbst erfüllende Krise geraten: „Solide Fundamentalfaktoren sind in ihnen eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für die Stabilität des Festkurssystems, denn die Erwartungen der Marktteilnehmer können sich selbst erfüllen.“[39] Man spricht vom Phänomen sich selbst bestätigender Erwartungen (self-fulfilling prophecies).[40]

2.2 Twin Crises - Modelle der dritten Generation

Während die Krisenmodelle der ersten und zweiten Generation das Phänomen „Währungskrise“ isoliert betrachten, macht die Entwicklung der letzten Jahrzehnte deutlich, dass Währungskrisen zunehmend mit Bankenkrisen einhergehen. Kaminsky/Reinhart (1999) stellen in ihrer empirischen Studie fest, dass seit Ende der 1970er Jahre mit Beginn der weltweit einsetzenden Liberalisierung und Deregulierung der Finanzmärkte zunehmend Twin Crises auftraten (Vgl. Abb. 1 u. 2). „The twin crisis phenomenon is one of the 1980`s and 1990`s.“[41] Zur theoretischen Erklärung des Auftretens von Zwillingskrisen kann auf eine Erweiterung von Währungskrisenmodellen zurückgegriffen werden.

Für den Ausbruch der Asienkrise 1997 boten die bereits beschriebenen Modelle nur unvollständige Erklärungsansätze, da die asiatischen Krisenländer weder durch exzessive Haushaltsdefizite noch durch Verschlechterung anderer makroökonomischer Fundamentaldaten auffielen, welche eine baldige Abwertung erwarten lassen könnten.[42] Stattdessen berücksichtigen die neueren Modelle der sog. dritten Generation das gemeinsame Auftreten von Währungs- und Bankenkrisen (Twin Crises) in den betroffenen Krisenländern und sind somit wesentlich komplexer. Es kann grob in drei verschieden Erklärungsansätze unterteilt werden.[43]

1. Als Folge eines Banken - Runs [44] bei einer offenen Volkswirtschaft durch eine plötzliche Panik kommt es zu einer Twin Crisis.
2. Durch ex- und implizite Regierungszusagen verursachtes Moral Hazard - Verhalten [45] führt zu Überinvestitionen; wird diese Strategie unglaubwürdig, kommt es zum Kollaps des Wechselkurssystems.[46]
3. Das Balance Sheet - Problem, d. h. das relativ hohe Niveau der Verschuldung des Wirtschaftssektors in ausländischer Währung kann eine Finanzkrise begründen.

Festzustellen ist, dass bei diesen neueren Ansätzen nicht unbedingt der Devisenmarkt, sondern der Finanzsektor im Zentrum der Analyse steht.[47] Die Währungskrise wird als Teil einer umfassenden Finanzkrise betrachtet.[48] Ausgehend von der raschen Liberalisierung und Öffnung der Finanz- und Kapitalmärkte, der folgenden hohen Verschuldung in ausländischer Währung und dem anreizverzerrenden Einfluss staatlicher Garantien kann es auch ohne Verschlechterung von Fundamentaldaten zu einer Finanzkrise kommen.

2.2.1 Banken - Run Modell

Banken - Runs können auch nur aufgrund der Erwartung einer Verschlechterung von Fundamentaldaten entstehen und somit mögliche auslösende Faktoren einer Banken- und nachfolgenden Währungskrise sein.[49] Investiert beispielsweise eine Bank ihre Kundeneinlagen in einem kleinen Ausland mit Wechselkursbindung, kann es bei einem Run auf die heimische Bank zu massiven Abzügen aus dem Ausland kommen, deren Höhe die Devisenreserven des kleinen Landes übersteigt und somit zur Abwertung der ausländischen Währung bzw. zu einer spekulativen Attacke führt.[50] Umgekehrt können Wechselkursschocks in Form extremer Abwertungen direkte Eigenhandelsverluste der Bank oder Kapitalflucht und Einlagenabzug aufgrund von Vertrauensverlusten und somit einen Banken - Run bewirken. Hier zeigt sich die enge Interdependenz zwischen Währungs- und Bankenkrise. Die Umleitung zunehmender ausländischer Kapitalströme in unrentable und unsichere Investitionen und die damit verbundene Akkumulation von Risikoaktiva kann ebenfalls zu einer Bankenkrise führen.[51] Krisen begründend ist dabei auch die zu rasche Liberalisierung und Deregulierung des Finanzsektors, die oftmals ihren Ausdruck in einer unzureichenden Finanzaufsicht und Bankenregulierung findet.[52]

2.2.2 Moral Hazard Modell

Moral Hazard kann ebenfalls zum Ausbruch einer Twin Crisis führen. Das absichtlich risikoreichere Verhalten von Banken und institutionellen Anlegern wird insbesondere gefördert, wenn die Zentralbank als sog. Lender of last Resort [53] fungiert und somit für die Verbindlichkeiten der heimischen Banken bürgt. Diese staatliche Absicherung führt zu risikoreicheren Geschäften und zu Überinvestitionen in riskantere Assets, da sich die handelnde Bank aufgrund der Staatsgarantien weniger risikoavers verhält und sich um ihre Existenz weniger Gedanken macht. Ist das Angebot der Assets (wie z. B. bei Immobilien) unelastisch, spiegelt sich Moral Hazard in stark überhöhten Marktpreisen wider. Es kommt zu sog. spekulativen Preisblasen (Asset Price Bubbles).[54] Im Zuge der Liberalisierung und Deregulierung des Finanzsektors und des Zuflusses ausländischen Kapitals kann es zu einer Ausweitung des Kreditvolumens (Lending Boom) kommen, was diese Überinvestitionen zusätzlich fördert.[55] Auch Herdenverhalten der Anleger (Herding) kann diesen Effekt nochmals verstärken. Herding beschreibt das Verhalten von Investoren, die gleich einer Tierherde einander folgend alle in eine bestimmte Anlageform hinein oder heraus gehen. Unter der Erwartung, dass die Herde mehr oder bessere Informationen über die Assets besitzt, richten die Anleger ihre Anlageentscheidungen einzig nach denen der anderen.[56] Kommt es zum Platzen der Preisblase, können Geschäftsbanken (durch Kursverluste, Kreditausfälle und aufgrund verminderter Verwertungserlöse) zahlungsunfähig werden und es kann zu einem bereits beschriebenen Banken - Run kommen. Kommt es aufgrund staatlicher Verpflichtung seitens der Zentralbank zur Rettung der finanziell angeschlagenen Banken (sog. Bailout), kann diese selbst in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Dies kann wiederum bei Wechselkursfixierung zu deren Aufgabe führen, da der Devisenbestand der Zentralbank nun zur Rettung der heimischen Banken und nicht zur Wechselkursintervention eingesetzt werden kann.[57] Moral Hazard - Verhalten und staatlich garantierte Bailouts stehen somit im engen Zusammenhang: „It has long been known that financial intermediaries whose liabilities are guaranteed by the government pose a serious problem of moral hazard.“[58] Als klassisches Beispiel kann die Bailout - Strategie im Rahmen des „Too big to fail[59] während der us-amerikanischen „Savings and Loans“ Krise angeführt werden. Mit Moral Hazard haben vor allem Länder Probleme, deren Finanz- und Bankensektor liberalisiert wurde, aber deren Finanzaufsicht und Bankenregulierung noch nicht ausreichend entwickelt ist (wie beispielsweise in den krisengeschüttelten Ländern Asiens und Lateinamerikas). Dies begründet auch die noch zu beschreibende Kritik an den Forderungen des IWF[60] nach rascher Liberalisierung der Finanzmärkte der betroffenen Krisenländer. IWF und Weltbank fungieren dabei selbst als Lender of last Resort und verstärken somit Moral Hazard zusätzlich, weil die Institutionen des Finanzmarktes (insbesondere die Zentralbank) davon ausgehen können, im Ernstfall von IWF oder Weltbank gerettet zu werden.[61]

2.2.3 Balance Sheet Modell

Gründe für eine Finanzkrise können auch außerhalb des Finanzsektors gefunden werden. Das Balance Sheet - Problem orientiert sich an der Zusammensetzung von Unternehmensbilanzen und deren Zusammenhang mit Wechselkursrisiken. Infolge der Liberalisierung und Öffnung der Finanz- und Kapitalmärkte ist es Unternehmen möglich, ihren Kapitalbedarf vermehrt im Ausland zu decken. Probleme können bei übermäßiger Verschuldung heimischer Unternehmen in Fremdwährung auftreten: „Eine hohe Fremdverschuldung unterstützt Investitionen in guten Zeiten, sie kann sich jedoch als unbezahlbar teuer erweisen, falls der Wechselkurs ansteigt.“[62] Bei einer pessimistischen Einschätzung der wirtschaftlichen Lage durch die ausländischen Kreditgeber kommt es zu Kapitalflucht und Abwertungsdruck, welche die finanzielle Situation der betroffenen verschuldeten Firmen so sehr verschlechtern, dass es zum Einbruch von Investitionen und zu einer massiven Abwertung und/oder Aufgabe der Wechselkursbindung kommen kann.[63] Die Höhe der ausländischen Kredite an den inländischen Wirtschaftssektor korreliert dabei indirekt negativ zum Wechselkurs und umgekehrt.[64] Es kommt demnach zu einer Wechselkurskrise, wenn die ausländischen Gläubiger dies erwarten und ihr Kapital abziehen. Auch hier verstärken Staatsgarantien diesen Effekt.

Sehr anschaulich beschreibt Stiglitz (2002) die Annahmen der Krisenmodelle der dritten Generation als Kausalnexus der Asienkrise am Beispiel Südkoreas.[65] Das Land wies vor dem Krisenausbruch gesunde Fundamentaldaten aus. Nach der Liberalisierung der Finanzmärkte u. a. auf Druck des IWF konnten südkoreanische Firmen ausländische Kredite aufnehmen und setzten sich somit den Wechselkursschwankungen des internationalen Marktes aus. Das Gerücht an der Wall Street Ende 1997, Südkorea sei in finanziellen Schwierigkeiten, wurde zu einer self – fulfilling prophecy.

2.3 Zusammenfassung

Zusammenfassend lässt sich das Folgende festhalten: Das Krisenmodell der ersten Generation basiert im Wesentlichen auf eine mit der Wechselkursbindung unvereinbare Wirtschaftspolitik und der Verschlechterung von Fundamentaldaten, während es bei Modellen der zweiten Generation auch ohne Verschlechterung von Fundamentals aufgrund sich selbst erfüllenden Erwartungen zu einer Krise kommen kann. In den Modellen der dritten Generation wird zusätzlich der Finanzsektor stärker betrachtet. Es wird insofern auch auf die Beziehung zwischen Bank- und Währungskrise und dessen gemeinsames Auftreten (Twin Crisis) eingegangen.[66] Ursächlich sind Moral Hazard - Verhalten, Banken-Runs und Balance Sheet Problems für den Krisenausbruch. Verstärkend wirken Herding, Bailouts und Contagionseffekte.

[...]


[1] Vgl. Bonn (1998), S. 3

[2] Einen kurzen Überblick der größten Finanzkrisen gibt Ibel (2001), S. 26-76

[3] Vgl. Angermüller (2002), S. 6

[4] Vgl. Berger (2002), S.17

[5] Vgl. Brüggemann/Linne (2002), S. 14

[6] Krugmann (2000), S. 1

[7] Kaminsky/Reinhart (1999), S. 476, 498

[8] Vgl. Berger (2002), S. 22

[9] Eine empirische Analyse dazu bieten Kaminsky/Reinhart (1999)

[10] Gabler VWL Lexikon (1993), S. 81

[11] Bonn (1998), S. 58

[12] Bezeichnet das Übergreifen einer Finanz-, Währungs- bzw. Bankenkrise von einer Bank auf die andere bzw. von einem Land auf das andere

[13] Vgl. Bonn (1998), S. 16 f.

[14] Vgl. Kaminsky/Reinhart (1999), S. 473; ebenso Brüggemann/Linne (2002), S. 9, S.69

[15] Vgl. Hott (2002), S. 6

[16] Diese Entwicklung wurde bestärkt durch die Auflagenpolitik des IWF, vgl. Abschnitt 4.2.3

[17] Vgl. Gärtner/Lutz (2004), S 333

[18] Einen Literaturüberblick zur Entstehung der Modelle gibt Angermüller (2002), S. 56 ff.

[19] Sehr umfangreich modelltheoretisch dargelegt u. a. bei Gärtner/Lutz (2004), S. 334 ff.

[20] Vgl. Hott (2002), S. 11

[21] Vgl. Angermann (2002), S. 59

[22] Vgl. ebd., S. 62

[23] Vgl. Gärtner/Lutz (2004), S. 205, S. 333 ff.

[24] Vgl. ebd., S. 333

[25] Vgl. Angermüller (2002), S. 135

[26] Vgl. Gärtner/Lutz (2004), S. 335

[27] Erklärt durch das monetäre Wechselkursmodell unter festen Wechselkursen, siehe dazu Gärtner/Lutz (2004), S. 303

[28] Vgl. u. a. Angermüller (2002), S. 17 f.

[29] Vgl. dazu obige Ausführungen zur Spekulation

[30] Vgl. Angermüller (2002), S. 71

[31] Vgl. Hott (2002), S. 17

[32] Vgl. Gärtner/Lutz (2004), S. 336

[33] Vgl. ebd., S. 339 f.

[34] Vgl. Angermüller (2002), S. 75

[35] Vgl. Gärtner/Lutz (2004), S. 342

[36] Vgl. Berger (2002), S. 61

[37] Vgl. Gärtner/Lutz (2004), S. 342

[38] Gärtner/Lutz (2004), S. 345

[39] Angermüller (2002), S. 135

[40] Ausführlicher bei Bonn (1998), S. 18 ff.

[41] Kaminsky/Reinhart (1999), S. 476, bei 76 untersuchten Währungs- und 26 Bankenkisen von 1970 bis 1995 handelte es sich in 19 Fällen um Zwillingskrisen, vgl. Kaminsky/Reinhart (1999), S. 477

[42] Vgl. Krugmann (1998), S. 2; auch Stiglitz (2002), S. 109 ff.

[43] Siehe Gärtner/Lutz (2004), S. 356, ebenso Hott (2002), S. 30

[44] Von einem Banken – Run bzw. einer Bankenpanik spricht man, wenn ein Großteil der Einleger einer Bank aufgrund befürchteter oder tatsächlich bevorstehender Zahlungsunfähigkeit der Bank sein Guthaben abzieht, vgl. dazu Berger (2002), S. 221

[45] Darunter wird das absichtlich risikoreichere Verhalten durch veränderter Risikoverteilung nach Eintritt des Worst Case verstanden; demnach verhält sich beispielsweise ein Versicherter nach Vertragsabschluss riskanter, da die Folgen seines Handels nun ganz oder teils den Versicherer treffen

[46] Vgl. dazu den Ansatz von Krugman (1998) „What Happened to Asia?”, S. 3 ff.

[47] Vgl. Angermüller (2002), S. 135

[48] Vgl. Meinert (1999), S. 13

[49] Vgl. Brüggemann/Linne (2002), S. 69

[50] Vgl. Hott (2002), S. 29

[51] Vgl. De Luna Martinez (2002), S. 69 ff.

[52] De Luna Martinez (2002) bestätigt bei der Untersuchung von 10 von Bankenkrisen betroffenen Schwellenländern diesen Sachverhalt empirisch, Vgl. De Luna Martinez (2002), S. 72; ebenso Bonn (1998), S. 300

[53] Zu deutsch: Kreditgeber letzter Instanz (im Sinne von Rettung)

[54] Vgl. Hott (2002), S. 33

[55] Umfangreich dazu bei Borio/Lowe (2002)

[56] Einen komplexen erklärungstheoretischen Ansatz zum Herdenverhalten bietet Hott (2002), S. 51 ff.

[57] Vgl. Berger (2002), S. 224 f., S. 231

[58] Krugmann (1998), S. 3

[59] Während der amerikanischen Sparkassenkrise entwickelte Ansicht, dass insolvente Banken in Relation zum gesamten Finanzsektor zu groß seien können, um sie zu volkswirtschaftlich vertretbaren Kosten fallieren zu lassen und deshalb der Staat gefordert ist; mehr dazu bei Belke (2001), S. 1 ff.

[60] Der Internationale Währungsfonds (IWF; engl.: International Monetary Fund, IMF) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und als eine Schwesterorganisation der Weltbank-Gruppe am 22. Juli 1944 durch eine internationale Übereinkunft aufgrund der Beschlüsse der Konferenz in Bretton Woods im US-Bundesstaat New Hampshire gegründet. Zu den Aufgaben des für den Wiederaufbau des Weltwirtschaftssystems gegründeten IWF gehören: Förderung der internationalen Zusammenarbeit in der Währungspolitik, Ausweitung des Welthandels, Stabilisierung von Wechselkursen, Kreditvergabe, Überwachung der Geldpolitik und technische Hilfe

[61] Vgl. dazu u. a. Dornbusch (2001), S. 2

[62] Hott (2002), S. 42

[63] Ausführlicher bei Hott (2002), S. 40 ff., basierend auf einem Modell von Krugmann (1999)

[64] Vgl. Hott (2002), S. 45

[65] Vgl. Stiglitz (2002), S. 114

[66] „A third family of models contend that currency and banking crises have common causes.“ Kaminsky/Reinhart (1999), S. 475

Ende der Leseprobe aus 69 Seiten

Details

Titel
Ursache von Finanzkrisen. Lateinamerika und Skandinavien im Vergleich
Hochschule
Universität Hamburg  (Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften)
Note
2,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
69
Katalognummer
V52282
ISBN (eBook)
9783638480383
ISBN (Buch)
9783638688048
Dateigröße
1236 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Arbeit beschreibt nach einer Einleitung zunächst die 3 Modellgenerationen und die Beziehung zw. Währungs- und Bankenkrise (Twin Crisis). Danach werden die Ursachen für die Krisen in Norwegen und Finnland Ende der 80er Anfang der 90er und die Krisen in Mexiko 1994 und Argentinien 2001 näher betrachtet.Im Schlußteil werden die Ergebnisse vergleichend dargestellt und der Bezug zu den theoret. Krisenmodellen modelliert.Umfangreiches Zahlen- und Tabellenmaterial (18 Seiten)runden die Arbeit ab.
Schlagworte
Ursache, Finanzkrisen, Lateinamerika, Skandinavien, Vergleich
Arbeit zitieren
Dipl.Volkswirt Stefan Berger (Autor), 2005, Ursache von Finanzkrisen. Lateinamerika und Skandinavien im Vergleich, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52282

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