Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal

Thomas Hobbes - Begründung und Legitimation politischer Ordnung durch Vertrag

Title: Thomas Hobbes - Begründung und Legitimation politischer Ordnung durch Vertrag

Seminar Paper , 2006 , 16 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Thomas Koneczny (Author)

Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In der folgenden Arbeit geht es um die Vertragstheorie des Thomas Hobbes. Dabei wird deutlich werden, dass es bereits im 17. Jahrhundert Kritik an den Lehren des englischen Philosophen gab. Dieser Aspekt wird in Form der Kritik des David Hume in der zweiten Hälfte dieser Arbeit behandelt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundgedanken des Vertrages

2.1 Die Naturzustandstheorie

2.2 Die natürlichen Gesetze und der Reflexionsprozess

2.3 Vertragsschluss und die Rechte des Souveräns

3. David Humes Kritik an Thomas Hobbes

4. Grundlegende Kritik der Begründung und Legitimation politischer Ordnung durch die Vertragstheorie

5. Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Vertragstheorie des Thomas Hobbes unter besonderer Berücksichtigung ihrer Begründung und Legitimation politischer Ordnung. Dabei steht die kritische Auseinandersetzung mit der Naturzustandstheorie, der Rolle des Souveräns und der Gegenkritik durch David Hume im Zentrum, um die Relevanz und die Herausforderungen dieser Theorie für das moderne Verständnis von Rechtsstaatlichkeit zu beleuchten.

  • Analyse der Naturzustandstheorie und der Entstehung des Staates bei Thomas Hobbes.
  • Untersuchung der Bedeutung natürlicher Gesetze und des Vertragsschlusses für den Souverän.
  • Kritische Gegenüberstellung durch die empiristische Perspektive von David Hume.
  • Vergleichende Analyse zwischen den Vertragstheorien von Thomas Hobbes und John Locke.
  • Diskussion über das Fortwirken absolutistischer Theorien im Kontext moderner Rechtsstaatlichkeit.

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Naturzustandstheorie

Bevor die Grundgedanken des Gesellschaftsvertrages beleuchtet werden können, muss ein Blick in die Vergangenheit erklären, wie das Menschenbild zu Zeiten der Lehren von Thomas Hobbes (1588- 1679) gesehen wurde. Bereits Machiavelli (1469- 1527) beschrieb den Menschen als ein unaufhörlich expandierendes Triebwesen, das von seinen Leidenschaften rastlos vorwärts getrieben wird. Die Menschen sind undankbar, unbeständig, heuchlerisch, furchtsam und eigennützig, so Niccolo Machiavelli. Dies ist die Fundamentalursache einer sozialschädlichen, letztlich mörderischen Konkurrenz, der Motor aggressiver Wettbewerbe und Verteidigungskämpfe. Hobbes beschrieb aber nicht nur den damals aktuellen Zustand, sondern er verstand seine Philosophie als eine Friedenswissenschaft. Er überträgt die analytischen Methoden aus den Naturwissenschaften in den Bereich der Politik. Durch die fiktive Zerlegung des Staates in seine Bestandteile, ist der Mensch in der Lage dessen Funktionsweise zu begreifen. Diese Fiktion ist die Grundlage für die rationale Rekonstruktion und methodische Regeneration des Staates im weiteren Verlauf.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Vertragstheorie von Thomas Hobbes ein, skizziert dessen historischen Kontext als Theoretiker des absolutistischen Staates und legt die Forschungsfrage zur Legitimation politischer Ordnung durch Verträge dar.

2. Grundgedanken des Vertrages: Dieses Kapitel erläutert die Naturzustandstheorie, die Rolle der natürlichen Gesetze bei der Befriedung des Menschen sowie den formalen Vertragsschluss, der den Leviathan als höchste souveräne Macht etabliert.

3. David Humes Kritik an Thomas Hobbes: Hier wird die empiristische Kritik David Humes präsentiert, die Hobbes’ Vertragstheorie als ungeschichtlich, spekulativ und als Konstrukt gegen die allgemeinen menschlichen Erfahrungen und Gebräuche ablehnt.

4. Grundlegende Kritik der Begründung und Legitimation politischer Ordnung durch die Vertragstheorie: Dieses Kapitel vergleicht Hobbes’ Ansatz mit dem von John Locke und diskutiert die Problematik der Freiwilligkeit des Vertrages sowie die Risiken eines Souveräns ohne Gewaltenteilung.

5. Schlussbemerkungen: Die Schlussbetrachtung fasst die Chancen und Probleme der Theorie zusammen und hinterfragt, inwiefern Hobbes' Überlegungen zum Dilemma der wehrhaften Demokratie im heutigen Kontext noch von Bedeutung sind.

Schlüsselwörter

Thomas Hobbes, Vertragstheorie, Naturzustand, Leviathan, Souverän, David Hume, Empirismus, John Locke, Politische Ordnung, Legitimation, Gesellschaftsvertrag, Staatsabsolutismus, Naturrecht, Rechtsstaatlichkeit, Krieg aller gegen alle

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die politische Vertragstheorie von Thomas Hobbes, insbesondere die Entstehung des Staates aus dem Naturzustand und die Legitimation einer absoluten Herrschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die menschliche Natur, das Naturrecht, das Wesen des Gesellschaftsvertrages und die darauf basierende absolutistische Staatsform des Leviathans.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel der Arbeit ist es, die Probleme und Chancen der Begründung politischer Ordnung durch Vertrag herauszuarbeiten und zu prüfen, ob Hobbes' Theorie lediglich der Rechtfertigung eines absolutistischen Staates dient oder heutige Fragen zum Rechtsstaat berührt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wendet eine politikwissenschaftliche Analyse an, die sowohl die Primärtexte von Hobbes als auch zeitgenössische sowie spätere Kritiken (insbesondere von David Hume und John Locke) einbezieht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundgedanken von Hobbes, die kritische Auseinandersetzung durch David Hume sowie einen rechtsvergleichenden Exkurs zu John Locke.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Leviathan, Naturzustand, Vertragstheorie, Souveränität, Staatsabsolutismus und die Kritik an der mangelnden Gewaltenteilung.

Warum wird David Humes Kritik als Kontrast herangezogen?

Humes Kritik dient dazu, Hobbes’ spekulative Annahmen über den Vertrag als historisch nicht belegbar und gegen die menschliche Erfahrung gerichtet zu entlarven.

Inwieweit ist der Leviathan nach Hobbes an Gesetze gebunden?

Der Leviathan ist nach Hobbes nicht an Gesetze gebunden, da er als höchste Macht selbst das Gesetz erlässt und strafrechtlich nicht verfolgbar ist.

Was kritisiert Locke im Gegensatz zu Hobbes?

Locke kritisiert den absolutistischen Charakter und die fehlende Gewaltenteilung bei Hobbes, da bei ihm ein Vertrag bei Nichteinhaltung von Grundrechten aufgekündigt werden kann.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Thomas Hobbes - Begründung und Legitimation politischer Ordnung durch Vertrag
College
Dresden Technical University  (Institut für Politikwissenschaft, Lehrstuhl für Ideengeschichte und Politische Theorie)
Course
Proseminar
Grade
1,3
Author
Thomas Koneczny (Author)
Publication Year
2006
Pages
16
Catalog Number
V52284
ISBN (eBook)
9783638480406
ISBN (Book)
9783638765084
Language
German
Tags
Thomas Hobbes Legitimation Ordnung Vertrag Leviathan Politische Theorie Staat
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Koneczny (Author), 2006, Thomas Hobbes - Begründung und Legitimation politischer Ordnung durch Vertrag, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52284
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  16  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint