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Das baskische Volk und seine Sprache

Title: Das baskische Volk und seine Sprache

Term Paper , 2003 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Andreas Hauke (Author)

Romance Studies - Spanish Studies
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Summary Excerpt Details

Wenigen Sprachen wurden jemals so viel Faszination und Irrglauben entgegengebracht wie dem Baskischen. Es bietet jedoch noch großes Erforschungspotential. Baskisch „... ist das einzige lebendige Zeugnis aus der vorrömischen und sogar vorindogermanischen Welt in Europa.“ (HAENSCH et HARTIG 1975, S. 77) Fragen, wie sie die Jahrtausende überdauert hat oder woher sie kommt, sind genauso berechtigt wie die Ungewissheit über Verbindungen mit anderen Sprachen.

Meine Hausarbeit mit dem Titel „Das baskische Volk und seine Sprache“ soll mit Hilfe der von der Wissenschaft bisher zusammengetragenenen Kenntnisse einen Überblick über die Geschichte der Basken geben und somit versuchen, beim Leser mehr Interesse für diese außergewöhnliche Sprache zu wecken.

Ich möchte kurz auf den Aufbau der vorliegenden Arbeit eingehen.
Der Hauptteil ist in zwei große Blöcke aufgeteilt, wobei sich der erste mit der Sprache und der zweite mit dem Volk befasst. Weiterhin sind beide Teile in mehrere Unterpunkte aufgeteilt, die im Inhaltsverzeichnis einzusehen sind.
In der Schlußbetrachtung möchte ich noch einmal eine kurze Zusammenfassung geben und auf die zukünftige Entwicklung des Baskenlandes eingehen.

In meiner Hausarbeit habe ich hauptsächlich mit zwei Büchern gearbeitet: zum ersten konnte ich mit „Handbücher der Auslandskunde: Spanien, Band 2: Sprache und Literatur“ von Haensch und Hartig gute Allgemeininformationen über die Sprache und Literatur bekommen und mit dem zweiten wichtigen Werk „The history of Basque“ von Trask auch eine nicht-deutsche Sichtweise über die Sprache kennenlernen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. HAUPTTEIL

2.1 Sprache

2.1.1 Verbreitung

2.1.2 Theorien der Herkunft

2.1.3 Aufnahme fremder (vor allem lateinischer) Einflüsse/ das Baskische als Adstrat des Spanischen

2.1.4 Literatur und Medien

2.1.5 Wichtige Unterschiede zu romanischen oder germanischen Sprachen

2.2 Die Basken – das erste Volk in Europa?

2.2.1 Geschichte bis 1939

2.2.2 Die Zeit während des Franco-Regimes

2.2.3 Entwicklung seit 1975

3. SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit gibt einen fundierten Überblick über das baskische Volk und seine einzigartige Sprache, um das wissenschaftliche Interesse an diesem vorindogermanischen Phänomen zu wecken und die historische sowie politische Entwicklung des Baskenlandes nachzuzeichnen.

  • Historische Herkunft und sprachwissenschaftliche Einordnung des Baskischen.
  • Einflüsse und Wechselwirkungen zwischen dem Baskischen und den romanischen Sprachen.
  • Soziokulturelle Entwicklung der Basken von der vorrömischen Zeit bis heute.
  • Politische Spannungsfelder und der Einfluss des Franco-Regimes auf die regionale Identität.
  • Die Rolle der ETA und aktuelle Herausforderungen für das Baskenland.

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Theorien der Herkunft und Beeinflussung durch andere Sprachen und Beeinflussung dieser

Wenn man die vorhandenen Informationen und Theorien zur Herkunft des Baskischen liest, erkennt man, dass es bis heute keine eindeutige Erklärung dazu gibt. Auch hat man bisher nur ansatzweise Verbindungen zu anderen Sprachen gefunden. In zweiten Band der Handbücher der Auslandskunde: Spanien lautet es auf Seite 80: „Das Baskische ist eine seit langen Zeiten in sprachwissenschaftlicher Hinsicht völlig isolierte Sprache.“ Diese Aussage macht deutlich, dass es schwierig ist, Kontaktstellen zu anderen Sprachen oder Sprachräumen zu finden. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurden von einigen Sprachwissenschaftlern Vergleiche und Analysen mit anderen Sprachen, beispielsweise kaukasischen oder auch sibirischen vorgenommen, jedoch wurden keine wirklich aussagekräftigen Übereinstimmungen gefunden. (vgl. HAENSCH et HARTIG 1975, S. 81) Dagegen wurden beim Vergleich mit dem Hamitischen lexikalische und morphologische Übereinstimmungen gefunden. (vlg. ebd., S. 81)

Bei der näheren Betrachtung des Baskischen fallen eine Reihe von Wörtern auf, die denen im Spanischen oder Französischen ähnlich sind. Mit der Ankunft der Römer im zweiten und ersten Jahrhundert vor Christi Geburt beginnt einerseits für uns die geschichtliche Aufzeichnung über die Basken, andererseits beginnt auch die Veränderung der Sprache. „Man kann sagen, dass das Baskische eine in Ansätzen romanisierte Sprache ist. Den Grundcharakter der Sprache vermochten diese Einwirkungen jedoch nicht zu zerstören“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Der Autor führt in die Faszination der baskischen Sprache ein und erläutert den strukturellen Aufbau der Hausarbeit sowie die genutzten Quellen.

2. HAUPTTEIL: Dieser zentrale Abschnitt beleuchtet detailliert die Verbreitung des Baskischen, seine linguistischen Besonderheiten im Vergleich zu indogermanischen Sprachen sowie die geschichtliche Entwicklung des baskischen Volkes von der Antike bis in die Gegenwart.

3. SCHLUSSBETRACHTUNG: Eine Bilanz über den aktuellen Forschungsstand, die Bedeutung der Sprachkodifizierung durch "euskara batua" und die zukünftigen Herausforderungen für das Baskenland bezüglich Sicherheit und Identität.

Schlüsselwörter

Baskisch, Euskadi, Sprachwissenschaft, vorindogermanisch, Franco-Regime, ETA, Autonomiestatut, baskische Literatur, Romanisierung, Sprachisolierung, kulturelle Identität, euskara batua, politische Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht das baskische Volk und seine isolierte Sprache, wobei sowohl die sprachwissenschaftlichen Eigenheiten als auch die historische und politische Entwicklung des Baskenlandes analysiert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Themen umfassen die Herkunftstheorien der baskischen Sprache, den Einfluss der Romanisierung, die Entwicklung der Literatur und Medien sowie die gesellschaftliche Situation unter und nach dem Franco-Regime.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Leser über die Geschichte und Einzigartigkeit des baskischen Volkes zu informieren und das Interesse für diese Sprache zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, bei der Fachwerke wie "Handbücher der Auslandskunde" und Trasks "The history of Basque" ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in zwei Blöcke: Die linguistische Analyse des Baskischen (Verbreitung, Herkunft, Unterschiede zu anderen Sprachen) und die historische Betrachtung des baskischen Volkes von 1939 bis heute.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument am besten?

Zu den zentralen Begriffen zählen Baskisch, Identität, ETA, Autonomie, Sprachisolierung und die historische Einordnung in die vorindogermanische Welt.

Warum wird das Baskische als "völlig isolierte Sprache" bezeichnet?

Der Autor führt aus, dass trotz zahlreicher wissenschaftlicher Vergleiche mit kaukasischen oder sibirischen Sprachen bisher keine gesicherten Verwandtschaftsverhältnisse nachgewiesen werden konnten.

Wie hat sich die politische Rolle der ETA auf die baskische Wahrnehmung ausgewirkt?

Die Arbeit stellt fest, dass die Terrororganisation durch ihre Gewalt die positiven Eigenschaften der Basken ins falsche Licht rückt und die Sicherheitslage im Baskenland nachhaltig belastet hat.

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Details

Title
Das baskische Volk und seine Sprache
College
University of Trier
Course
Einführung in die spanische Sprachwissenschaft
Grade
2,0
Author
Andreas Hauke (Author)
Publication Year
2003
Pages
14
Catalog Number
V52303
ISBN (eBook)
9783638480543
ISBN (Book)
9783656806769
Language
German
Tags
Volk Sprache Einführung Sprachwissenschaft Basken Baskisch Baskenland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andreas Hauke (Author), 2003, Das baskische Volk und seine Sprache, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52303
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