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Virtualität - Realität (Gibt es eine autonome Realität?)

Title: Virtualität - Realität (Gibt es eine autonome Realität?)

Seminar Paper , 2005 , 19 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Barbara Muslic (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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Die folgende Arbeit ist ein Beitrag zur medien-pädagogischen Auseinandersetzung mit dem abstrakten Thema “Virtualität” und “Realität”. Diese hat als Grundlage das Hauptseminar “Medien und Wirklichkeit” und ist in dem Wahlplichtfach Medienpädagogik im Rahmen des Diplom-Erziehungswissenschaft-Studiengangs verfasst worden.
Hierbei wird gleichzeitig - an diese mediale Diskussion anknüpfend - die Frage geklärt, ob und in wie weit Virtualität als zentraler Faktor der “neu-modernen Medienwelt” autonom ist und wie sich diese Autonomie nach außen hin darstellt.
Nach einer Übersicht schaffenden lexikalischen Begriffsdefinition der hier zentralen Aspekte Virtualität, Realität, virtuelle Realitäten, Kontingenz, Simulation, Fiktion und Sonderwirklichkeit(en) wird dem Leser zusätzlich die konkrete, medien-pädagogische Definition nach Elena Esposito und Werner Rammert näher gebracht. Anschließend erfolgt ein Diskurs der beiden hier verwendeten Hauptautoren hinsichtlich ihrer Darstellung der Termini und die Interpretation dieser in der Medienwelt.
Als Kernpunkt der unterschiedlichen Auffassungen der beiden Autoren, lässt sich prägnant an dieser Stelle vorweg nehmen, dass sich Elena Esposito vordergründig mit der Frage beschäftigt, ob Virtualität bzw. virtuelle Möglichkeiten als “wahr” oder “falsch” bezeichnet werden können und in wie weit diese Betrachtung für unsere Alltags- und Medienwahrnehmung relevant ist. Werner Rammerts Fokus dagegen liegt eher auf dem speziellen Bezug von Virtualität zur Medienwelt und den daraus sich ergebenden Gesichtspunkten “Kommunikation” und “Medienbrüche“.
Abgerundet wird diese Arbeit durch eine anschauliche respektive sachdienliche Reflexion, welche die Hauptpunkte “Virtualität” und “Realität” auf medienkritische und medienethische Sichtweise inspiziert und daraus folgend ein Grundsatz für medien-pädagogisches Handeln formuliert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung und Zielsetzung

1.2. Vorgehensweise

1.3. Themenbegrenzung

1.4. Lexikalische Begriffsdefinition

1.5. Definitionen von Esposito und Rammert

2. Vergleichende Analyse

2.1. Esposito

2.2. Rammert

2.3. Unterschiede

2.4. Gemeinsamkeiten

3. Abschlussbetrachtung

3.1. Fazit

3.2. Reflektion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Verhältnis von Virtualität und Realität im medienpädagogischen Kontext, mit dem zentralen Ziel zu klären, ob Virtualität als eine autonome Größe betrachtet werden kann oder eine bloße Konstruktion darstellt.

  • Medienpädagogische Auseinandersetzung mit Virtualität und Realität
  • Vergleichende Analyse der Positionen von Elena Esposito und Werner Rammert
  • Untersuchung von Aspekten wie Simulation, Fiktion und Medienbrüchen
  • Reflektion der medienethischen Implikationen für die pädagogische Praxis

Auszug aus dem Buch

2.2. Werner Rammert

Werner Rammert thematisiert in seinem Text “Virtuelle Realitäten als medial erzeugte Sonderwirklichkeiten - Veränderungen der Kommunikation im Netz der Computer” hauptsächlich virtuelle Realitäten und ihren Bezug zu Computern. Dabei seien virtuelle Realitäten technisch erzeugte soziale Sonderwelten, welche “aus einem künstlich erzeugten Raum mit sichtbar gemachten Datenstrukturen und Agenten” bestünden, der wiederum durch das Zusammenspiel von Computern, Programmen, Vernetzungen und menschlichen Handlungen wie Wahrnehmungen konstruiert werde. Des weiteren betont Rammert, dass die virtuelle Ralität, genau so wie die Literatur und das Theater, die “Abgehobenheit von der Alltagsrealität” beinhalte. Ein weiterer wesentlicher Aspekt sei, dass die mediale Wirklichkeit, die sich ausschließlich auf Computer beziehe und das virtuelle Netz meine, im Gegensatz zur operativen Wirklichkeit (von Maschinen) , “nicht einfach festgelegt und fixiert” sei. Schließlich würde auch durch die weltweite Verbindung der (Computer-)Netze ein neuer gesellschaftlicher Erfahrungsraum entstehen. In diesem Erfahrungsraum würden zum einen Interaktionen über technische Interaktivitäten gekoppelt werden; und zusätzlich würde jedes Medium neue Erfahrungsräume schaffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, stellt die Forschungsfrage nach der Autonomie von Virtualität und erläutert den Aufbau sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.

2. Vergleichende Analyse: Hier werden die theoretischen Ansätze von Elena Esposito und Werner Rammert detailliert gegenübergestellt, ihre Unterschiede hinsichtlich der Virtualitätsauffassung herausgearbeitet und Gemeinsamkeiten im Bereich der Kommunikation identifiziert.

3. Abschlussbetrachtung: Das Kapitel liefert ein Fazit, das die Frage nach einer autonomen Virtualität verneint, und reflektiert die Ergebnisse unter medienpädagogischen Gesichtspunkten.

Schlüsselwörter

Virtualität, Realität, Medienpädagogik, Elena Esposito, Werner Rammert, Simulation, Fiktion, Kommunikation, Medienbruch, Sonderwirklichkeit, Medienethik, Konstruktivismus, virtuelle Lernumgebungen, digitale Medien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der medienpädagogischen Auseinandersetzung mit den abstrakten Begriffen "Virtualität" und "Realität" sowie deren wechselseitigem Verhältnis.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören die Definition und Abgrenzung von Virtualität, Fiktion, Simulation, die Rolle von Medienbrüchen sowie die Bedeutung virtueller Realitäten für die gesellschaftliche Wirklichkeitskonstruktion.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Klärung der Frage, ob Virtualität als eine autonome Instanz innerhalb der "neu-modernen Medienwelt" existiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung, einer lexikalischen Begriffsdefinition sowie einer vergleichenden Analyse der Positionen der Autoren Elena Esposito und Werner Rammert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der vergleichenden Analyse der beiden Hauptautoren, wobei deren unterschiedliche Herangehensweisen, Begriffsverwendungen und Interpretationen zur Medienwelt gegenübergestellt werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Virtualität, Realität, Kommunikation, Medienbrüche, Simulation und den medienpädagogischen Kontext definiert.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Esposito und Rammert laut der Arbeit?

Esposito fokussiert sich stärker auf die ontologische Frage, ob virtuelle Möglichkeiten "wahr" oder "falsch" sind, während Rammert die mediale Komponente, insbesondere den Einfluss von Computern und Kommunikation auf die Wirklichkeitserfahrung, betont.

Welche Bedeutung haben virtuelle Lernumgebungen in der Reflektion?

Virtuelle Lernumgebungen bieten zwar Vorteile hinsichtlich zeitlicher und örtlicher Flexibilität, führen aber laut der Arbeit zu Nachteilen bei der Motivation und beim Wegfall des direkten persönlichen Austauschs.

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Details

Title
Virtualität - Realität (Gibt es eine autonome Realität?)
College
University of Education Ludwigsburg  (Philosophie)
Course
Seminar: Medien und Wirklichkeit
Grade
1.0
Author
Barbara Muslic (Author)
Publication Year
2005
Pages
19
Catalog Number
V52346
ISBN (eBook)
9783638480895
ISBN (Book)
9783656772989
Language
German
Tags
Virtualität Realität Seminar Medien Wirklichkeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Barbara Muslic (Author), 2005, Virtualität - Realität (Gibt es eine autonome Realität?), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52346
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