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Kommunikation in einer Talkshow - am Fallbeispiel der Sendung: "Sabine Christiansen"

Título: Kommunikation in einer Talkshow - am Fallbeispiel der Sendung: "Sabine Christiansen"

Trabajo Escrito , 2004 , 20 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Angelika Hein (Autor)

Didáctica de la asignatura Alemán - Pedagogía, Lingüística
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Einleitung
„Man kann nicht nicht kommunizieren“ , sagt der österische-amerikanische Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick. Wann immer Menschen zusammen kommen, so haben sie das Bedürfnis miteinander zu kommunizieren. Schon bei einer Begegnung wird meist das Reden normaler als das Schweigen angesehen. Aber auch wenn nichts gesagt wird, werden Botschaften miteinander ausgetauscht, werden Zeichen kodiert und dekodiert.
Beim Wort „Talk“ ist das Reden oder Sprechen gemeint; das englische Verb kann wohl das sachliche Reden wie auch geschwätziges Plaudern bedeuten. “Talk“ ist auch Kontaktpflege.
„ Die Talkshow setzt das Gespräch mit anderen Mitteln fort. ( ) in der Talkshow gibt es Selbstverständlichkeiten, gemeinsame, stillschweigende Überzeugungen, die von Moderatoren und Gästen geteilt werden.“ Der TV- Talk grenzt sich ganz klar von einem Alltagsgespräch ab, die Talkgäste treffen nicht zufällig aufeinander, nein sie werden zu einer Sendung zu einem bestimmten Thema eingeladen, sie richten sich hierbei nicht nur an ihr Gegenüber, sondern auch gleichzeitig an das Publikum im Studio und an den Bildschirmen.
Im folgenden Text handelt es sich umeine Gesprächsanalyse der ARD Talkshow „Sabine Christiansen“ . Zunächst wird untersucht wie die Sendung im Allgemeinen aufgebaut ist und welche charakteristischen Eigenschaften sie aufweist.
Des Weiteren wird eine bestimmte „Sabine Christiansen Talkshow“ mit dem Thema: Immer schneller, stärker, schöner! Bringt uns der Verkehr auch weiter?“ analysiert. Diese Talkshow wurde am 14.09.2003 live aus Berlin übertragen.
Dabei steht folgende Frage im Vordergrund der Betrachtung, ähneln die Gespräche der Talkshowgäste einem alltäglichen Gespräch oder, handelt es sich um eine reine Gesprächsinszenierung?
Da dieses Thema sehr umfangreich ist, wird diese Talkshow nur auf ihre allgemeinen Rahmenbedingungen und ihre gesprächsstrategischen und gesprächsanalytischen Aspekte untersucht. Da das Fernsehen ein audiovisuelles Medium ist wird auch der visuelle Inszenierungscharakter der Talkshow.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung in das Thema: Kommunikation in einer Talkshow - Am Fallbeispiel der Sendung: „Sabine Christiansen“

2.Aufbau der Talkshow „Sabine Christiansen“

2.1. Allgemeine Rahmenbedingungen zur Talkshow

2.2. Aufgaben der Moderatorin

2.3. Die Gäste

2.4. Die Gesprächskonstellationen

2.5. Das Publikum/ Das Präsenspublikum

2.6. Das Fernsehpublikum

3. Gesprächsanalyse in der Theorie

3.1. Das Gespräch

3.2. Der Sprecherwechsel

3.3. Formen des Sprecherwechsels

4. Analyse der Talkshow „Sabine Christiansen“ vom 14.09.2003

4.1 Ablauf der Sendung

5. Linguistische Analyse der Talkshow „Sabine Christiansen“

5.1. Sprachniveau

5.2 Die Teile des Gesprächs (Untersuchung der Makrostruktur)

5.3 Formen des Sprecherwechsels

6. Transkriptionspassagen der Sendung „S.C.“ vom 14.09.2004

6.1 Erster Gesprächsausschnitt

6.2. Zweiter Gesprächsausschnitt

6.3. Dritter Gesprächsausschnitt

6.4. Vierter Gesprächsausschnitt

6.5 Ergänzungen zur Transkription

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die kommunikativen Strukturen der ARD-Talkshow „Sabine Christiansen“ am Beispiel der Sendung vom 14.09.2003. Die zentrale Forschungsfrage ist, ob es sich bei derartigen Formaten um ein natürliches Alltagsgespräch handelt oder um eine durch Regie und Moderation gesteuerte Gesprächsinszenierung.

  • Struktureller Aufbau und Rahmenbedingungen der Talkshow
  • Linguistische Analyse von Sprecherwechseln und Makrostruktur
  • Einfluss von Moderation und Studiopublikum auf den Diskurs
  • Der Inszenierungscharakter durch visuelle und mediale Steuerung
  • Spontaneität versus vorab definierte Gesprächsführung

Auszug aus dem Buch

3.2. Der Sprecherwechsel

Möchte man in einer Konversation zu Wort kommen, geht das grundsätzlich auf zwei Wegen: der Fremdwahl oder der Selbstwahl. In einer Talkshow erfolgt häufig die Fremdwahl durch eine Frage mit namentlichem Aufruf. Nonverbal erfolgt die Fremdwahl in Form von Blicken, Handbewegungen o.ä..

Ein bestimmtes Thema einer Frage, zu der nur ein bestimmter Gast etwas sagen kann, ist ebenfalls eine Form der Fremdwahl. So gibt es explizite als auch implizite Fremdwahlen. Man bekommt das Rederecht von jemandem zugesprochen.

Ist man nicht gewillt länger zu warten und ergreift eigenmächtig das Wort, damit begeht man eine Selbstwahl. Diese ist verglichen mit der Fremdwahl die kompliziertere Form des turntaking. Die Selbstwahl kann dann immer erfolgen, wenn ein Sprecher einen Beitrag beendet hat, ohne das eine bestimmte Person aus der Gesprächsrunde bereits zum nächsten Sprecher fremd gewählt worden ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung in das Thema: Kommunikation in einer Talkshow - Am Fallbeispiel der Sendung: „Sabine Christiansen“: Einführung in die Relevanz der Gesprächsanalyse und Darlegung der Zielsetzung der Arbeit.

2.Aufbau der Talkshow „Sabine Christiansen“: Untersuchung der Rahmenbedingungen, der Akteure (Moderatoren, Gäste) und der Rolle des Publikums.

3. Gesprächsanalyse in der Theorie: Darstellung linguistischer Grundlagen, insbesondere bezüglich der Gesprächsphasen und der Mechanismen des Sprecherwechsels.

4. Analyse der Talkshow „Sabine Christiansen“ vom 14.09.2003: Strukturelle Gliederung der ausgewählten Sendung in Eröffnung, Mitte und Abschluss.

5. Linguistische Analyse der Talkshow „Sabine Christiansen“: Detaillierte Untersuchung des Sprachniveaus, der Makrostruktur sowie der Steuerungsmechanismen durch die Moderatorin.

6. Transkriptionspassagen der Sendung „S.C.“ vom 14.09.2004: Präsentation und methodische Einordnung von Gesprächsausschnitten aus der Sendung.

7. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage hinsichtlich der Inszenierung von Fernsehgesprächen.

Schlüsselwörter

Gesprächsanalyse, Talkshow, Sabine Christiansen, Kommunikation, Sprecherwechsel, Turn-taking, Inszenierung, Fernsehsendung, Diskurs, Moderatorin, Sprachniveau, Makrostruktur, Medienanalyse, Medieneffekt, Live-Format

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Kommunikationsabläufe in der politischen Talkshow „Sabine Christiansen“ unter linguistischen Gesichtspunkten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die Rollenverteilung zwischen Moderatorin und Gästen, die Steuerung der Gesprächsanteile sowie der inszenierte Charakter des Formats.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob die Gespräche eher einem authentischen Alltagskontext entsprechen oder durch mediale Inszenierung geprägt sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine linguistische Gesprächsanalyse durchgeführt, gestützt auf Transkriptionen der Sendung und theoretische Modelle von Linguisten wie Henne und Rehbock.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Theorie des Sprecherwechsels, der Analyse des Sendeablaufs und einer linguistischen Untersuchung der Gesprächsführung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gesprächsanalyse, Turn-taking, Inszenierung, Medienanalyse und politischer Diskurs.

Wie unterscheidet die Autorin das Publikum?

Es wird zwischen dem Studiopublikum („Präsenspublikum“), das unmittelbares Feedback gibt, und dem Fernsehpublikum unterschieden, welches keinen direkten Einfluss hat.

Was ist das „Turn-Übernahme-Privileg“?

Damit ist die Macht der Moderatorin gemeint, den Gesprächsverlauf zu kontrollieren und anderen Teilnehmern das Wort zu erteilen oder zu entziehen.

Was ist das Ergebnis der Analyse zur Inszenierung?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Sendung trotz einzelner spontaner Momente eine inszenierte „Pseudodiskussion“ darstellt, die primär auf den medialen Effekt abzielt.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Kommunikation in einer Talkshow - am Fallbeispiel der Sendung: "Sabine Christiansen"
Universidad
University of Cologne  (Erziehungswissenschaftliche Fakultät)
Curso
Einführung in die Sprachwissenschaft
Calificación
1,3
Autor
Angelika Hein (Autor)
Año de publicación
2004
Páginas
20
No. de catálogo
V52403
ISBN (Ebook)
9783638481274
ISBN (Libro)
9783638791861
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kommunikation Talkshow Fallbeispiel Sendung Sabine Christiansen Einführung Sprachwissenschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Angelika Hein (Autor), 2004, Kommunikation in einer Talkshow - am Fallbeispiel der Sendung: "Sabine Christiansen", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52403
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Extracto de  20  Páginas
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