Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Nursing Science - Nursing Management

DRG - Systeme im Krankenhauswesen

Title: DRG - Systeme im Krankenhauswesen

Term Paper , 2005 , 21 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Alexander Fick (Author)

Nursing Science - Nursing Management
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Seit dem Jahr 2000 befindet sich das deutsche Krankenhauswesen in einem großen Umbruch. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung, im deutschen Gesundheitswesen, wird ein neues Abrechnungssystem (DRG) für die Krankenhäuser derzeitig eingeführt. Man entfernt sich von den Tagespauschalen hin zu Fallpauschalen. Damit verbunden sind auch massive Änderungen der Gesundheitsträger und auch eine veränderte Angebotsspalette der Krankenhäuser. Die Krankenhäuser müssen sich heute betriebswirtschaftlich ausrichten und neue finanzielle Quellen erschließen. Zudem entstehen seit den letzten fünf Jahren ganze Krankenhausketten, die die wirtschaftlich bedrohten Krankenhäuser aufgrund des finanziellen Drucks aufkaufen. In dieser Hausarbeit wird das neue Abrechnungssystem vorgestellt und die damit verbundenen Veränderung erläutert und näher beleuchtet. Zudem wird es noch einen Ausblick auf die weitere zukünftige Entwicklung geben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Definition DRG (G-DRG)

2. Woher kommen DRGs, und das deutsche DRG-System

3. Warum DRGs in Deutschland

3.1 Wie wurde vor den DRGs abgerechnet

4. Wie sind DRG´s aufgebaut

5. Wie wird nach DRGs abgerechnet

5.1 Bewertungsrelation * Basisfallwert = Vergütung

5.2 Woher kommen die Werte der Bewertungsrelation (Cost Weight) (CW) und Basisfallwert (BR)

5.3 Case-Mix = Kennzahl für die Leistung des Krankenhauses

5.4 Änderung der Verweildauer in den Krankenhäusern, und wie wird die VWD abgerechnet

6. Weiterentwicklung der DRGs (Lernendes System)

7. Zeitschiene der Einführung von DRGs

8. Konvergenzphase bis 2009

8.1 Regelung ab 2009

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Einführung des G-DRG-Systems im deutschen Krankenhauswesen, analysiert die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen der Umstellung von Tages- auf Fallpauschalen und beleuchtet die Herausforderungen der Konvergenzphase sowie der zukünftigen wettbewerbsorientierten Vergütungsstruktur.

  • Grundlagen und Entstehung der DRG-Systematik
  • Methodik der leistungsorientierten Krankenhausabrechnung
  • Struktur und Entwicklung der internationalen DRG-Familie
  • Herausforderungen der Konvergenzphase bis 2009
  • Regionale Unterschiede und Auswirkungen auf die Grundversorgung

Auszug aus dem Buch

4. Funktionsweise der G-DRG

Bei jedem stationären Krankenhausaufenthalt werden Haupt- und Nebendiagnosen des Patienten ermittelt. Diese sind unterteilt in Hauptgruppen, Prozeduren und dem Schweregrad. Dieses Ergebnis, wird mittels einer Computersoftware in denn “Grouper“ eingegeben. Der Grouper ist eine Software der die richtige DRG mit Hilfe der von dem behandelnen Arzt festgestellten Diagnosen ermittelt. Dieser Grouper zeigt dann die Fallpauschale für den Patienten an, die das Krankenhaus nach der Entlassung für den Patienten erhält.

Durch dieses Beispiel einer DRG kann man leicht erkennen, um was für einen medizinischen Fall es sich hierbei handelt. Das „G“ bezeichnet die Hauptgruppe und sagt uns somit das es sich um eine „Krankheit und Störung der Verdauungsorgane“ handelt. Weiter handelt es sich um eine chirurgische Prozedur mit der Behandlungsnummer „7“ und dem Schweregrad „B“. Der Fall ist eine Appendektomie (Entfernung des Blinddarmes) ohne komplexe Nebendiagnose.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Definition DRG (G-DRG): Definition und grundlegende Einordnung des Patientenklassifikationssystems im Kontext der klinischen und ökonomischen Sicht.

2. Woher kommen DRGs, und das deutsche DRG-System: Historischer Rückblick auf die Entwicklung des DRG-Konzepts durch die Yale University und dessen weltweite Adaption.

3. Warum DRGs in Deutschland: Erörterung der Gründe für die Systemumstellung, insbesondere der wirtschaftlichen Herausforderungen und des Systemwechsels im Gesundheitswesen.

4. Wie sind DRG´s aufgebaut: Erläuterung der Systemstruktur anhand der Kriterien Diagnosen, Prozeduren und Schweregrade.

5. Wie wird nach DRGs abgerechnet: Detaillierte Darstellung der Berechnungsmechanismen wie Bewertungsrelation, Case-Mix und Verweildauerabrechnung.

6. Weiterentwicklung der DRGs (Lernendes System): Kurzer Abriss zur kontinuierlichen Anpassungsfähigkeit des Abrechnungsmodells.

7. Zeitschiene der Einführung von DRGs: Chronologische Übersicht der gesetzlichen Implementierungsschritte und zeitlichen Meilensteine.

8. Konvergenzphase bis 2009: Detaillierte Analyse der Übergangsphase inklusive der gesetzlichen Änderungen durch verschiedene Regierungsentwürfe.

9. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Auswirkungen auf die Krankenhauslandschaft und Ausblick auf zukünftige Herausforderungen.

Schlüsselwörter

G-DRG, Krankenhauswesen, Fallpauschale, Vergütung, Konvergenzphase, Basisfallwert, Case-Mix, Kostengewicht, Krankenhausplanung, Gesundheitspolitik, Diagnosis Related Groups, Leistungsorientierung, Krankenhausmanagement, Abrechnungssystem, Medizinische Grundversorgung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit der Transformation des deutschen Krankenhauswesens durch die Einführung des G-DRG-Systems und analysiert die daraus resultierenden betriebswirtschaftlichen und strukturellen Veränderungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Fokus stehen die Systematik der Fallpauschalen, die internationale Historie der DRGs, die Berechnungslogik der Vergütung sowie die Herausforderungen der Konvergenzphase bis 2009.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Abrechnungssystem verständlich zu erläutern und aufzuzeigen, wie sich durch den Paradigmenwechsel von Tages- zu Fallpauschalen neue Anforderungen an die Krankenhausverwaltung und das Controlling ergeben.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär genutzt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer deskriptiven Darstellung der Systemmechanismen sowie der Auswertung gesetzlicher Rahmenbedingungen.

Was bildet den inhaltlichen Schwerpunkt im Hauptteil?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die technische Funktionsweise des Groupers, die mathematischen Grundlagen der Fallbewertung und die detaillierte Darstellung des Zeitplans der Einführung sowie der Konvergenzphase.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind G-DRG, Fallpauschalen, Basisfallwert, Case-Mix und Konvergenzphase.

Warum spielt die Konvergenzphase eine so zentrale Rolle?

Sie ist die entscheidende Phase, in der das System „scharf geschaltet“ wurde, um bis 2009 einheitliche Vergütungsstrukturen zu erreichen, was Krankenhäuser vor massive Anpassungszwänge stellt.

Welche spezifischen Probleme ergeben sich durch landesspezifische Basisfallwerte?

Die unterschiedlichen Basisfallwerte je Bundesland führen zu Wettbewerbsverzerrungen in Grenzregionen, da Krankenhäuser für identische Leistungen unterschiedlich vergütet werden.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die Zukunft der Krankenhäuser?

Der Autor prognostiziert eine zunehmende Spezialisierung der Häuser, ein Aufgehen in Krankenhausketten sowie das Risiko einer Zwei-Klassen-Medizin aufgrund regionaler Finanzierungsunterschiede.

Excerpt out of 21 pages  - scroll top

Details

Title
DRG - Systeme im Krankenhauswesen
College
University of Applied Sciences Flensburg
Course
Qualitätsmanagment
Grade
2,3
Author
Alexander Fick (Author)
Publication Year
2005
Pages
21
Catalog Number
V52470
ISBN (eBook)
9783638481755
ISBN (Book)
9783640203772
Language
German
Tags
Systeme Krankenhauswesen Qualitätsmanagment
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Fick (Author), 2005, DRG - Systeme im Krankenhauswesen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52470
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  21  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint