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Vorbereitung auf die Schule im Wandel der Zeit. Inwiefern bereitet(e) der Kindergarten auf die Schule vor ?

Title: Vorbereitung auf die Schule im Wandel der Zeit. Inwiefern bereitet(e) der Kindergarten auf die Schule vor ?

Term Paper , 2003 , 23 Pages , Grade: 2

Autor:in: Isabell Kallis (Author)

Pedagogy - General
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Ziel dieser Hausarbeit ist es, einen Überblick über die Kindergartenpädagogik im geschichtlichen Zeitraum vom 1945 bis heute zu geben. Vordergründig soll dabei analysiert werden, inwiefern Kinder im Elementarbereich auf die Schule vorbereitet werden. Gab/gibt es kognitive Förderung? Welche didaktischen Konzepte gab/gibt es? Wie hat sich die Kindergartenpädagogik weiterentwickelt? Was erwartet die Schule von Schulanfängern und inwiefern bereitet der Kindergarten darauf vor? Diese Fragen sollen geklärt werden.
Beginnen werde ich mit einer kurzen Darstellung der Situation des Kindergartens in den Nachkriegsjahren. Im Anschluss daran wird die Stellung des Kindergartens in der Gesellschaft der 50er und 60er Jahre sowie die Entwicklung der pädagogischen Konzeption dieser Zeit thematisieren. Auch die Einrichtung von Vorschulklassen als Vorbereitung auf die Schule trug in diesen Jahrzehnten Bedeutung und wird daher in Kapitel 3 Erwähnung finden.
1970 gab es den „Strukturplan für das Bildungswesen“, der eine Reform des Kindergartenwesens zur Folge hatte. Wichtige curriculare Ansätze, die in dieser Zeit entstanden und z.T. heute noch Bedeutung tragen, werden dargestellt.
In den 80er Jahren wurden Schulreifetests eingeführt, die bestimmte Entwicklungsbereiche testeten. Verbunden mit den Inhalten dieser Tests werde ich prüfen, inwiefern die Kindergartenpädagogik auf die Einschulung vorbereitet und stelle dar, wie sich die Inhalte der Kindergartenerziehung bis heute entwickelt haben. Abschließend werde ich zwei Beispiele aus der heutigen Kindergartenpraxis aufzeigen, in denen es um die spielerische Vorbereitung auf die Schule geht.


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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Situation des Kindergartens in den Nachkriegsjahren

2.1 Nachkriegsjahre in der DDR

2.2 Nachkriegsjahre in der BRD

3. Der Kindergarten in den 50er/60er Jahren

3.1 Stellenwert des Kindergartens in der Gesellschaft

3.2 Entwicklung der pädagogischen Konzeption

3.3 Einrichtung von Schulkindergärten/Vorklassen

3.4 Kinderladenbewegung

4. Die Reform des Kindergartens durch den „Strukturplan des Bildungswesens“ (1970)

4.1 Modellversuche/ Erprobungsprogramme für den Elementarbereich

4.2 Curricula

4.2.1 Der funktionsorientierte Ansatz

4.2.2 Der wissenschaftsorientierte Ansatz

4.2.3 Der situationsorientierte Ansatz

5. Kindergartenpädagogik von 1980 bis heute

5.1 Inhalte von Schulreifetests in den 80er Jahren

5.2 Pädagogischer Alltag im Kindergarten der 80er Jahre

5.3 Neue Themen im Kindergarten seit Anfang der 90er Jahre

5.4 Bedeutung des Tagesablaufes

5.5 Praktische Beispiele der spielerischen Vorbereitung auf die Schule

5.5.1 Zahlen- und Geschicklichkeitsspiel

5.5.2 Das grüne Krokodil

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung der Kindergartenpädagogik in Deutschland im Zeitraum von 1945 bis heute mit dem Fokus auf die schulvorbereitenden Funktionen des Elementarbereichs. Dabei wird analysiert, wie sich didaktische Konzepte, gesellschaftliche Anforderungen und die Gestaltung des Übergangs vom Kindergarten zur Schule gewandelt haben.

  • Historische Entwicklung der Kindergartenpädagogik nach 1945
  • Wandel der Bildungs- und Erziehungskonzepte im Elementarbereich
  • Reformen durch den Strukturplan des Bildungswesens von 1970
  • Bedeutung von Schulreifetests und spielerischen Vorbereitungsansätzen
  • Veränderungen im pädagogischen Alltag und der Tagesstruktur

Auszug aus dem Buch

Die Reform des Kindergartens durch den „Strukturplan des Bildungswesens“ (1970)

Die sozial- liberale Regierungskoalition nahm die seit langem diskutierte Reform des Bildungswesens in Angriff. 1970 legte der sogenannte „Deutsche Bildungsrat“ einen Strukturplan für das Bildungswesen vor. Durch diesen Plan wurde der Kindergarten als "Elementarbereich“ erstmals in das Bildungssystem mit einbezogen. Es handelte sich bei den Inhalten des Plans um Empfehlungen, nicht um verbindliche Vorschriften. „ Das Gutachten nahm den erreichten Forschungsstand der rasch verwissenschaftlichen Vorschulpädagogik auf und formulierte unter Berücksichtigung der jüngsten sozialisationstheoretischen, tiefen- und entwicklungspsychologischen Erkenntnisse hinsichtlich der Lernmöglichkeiten drei- bis fünfjähriger Kinder curriculare Richtlinien für die Entwicklung von Grundqualifikationen kindlicher Kommunikation, Interaktion und Sprachkompetenz.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Ziel der Arbeit, einen historischen Überblick über die Kindergartenpädagogik seit 1945 zu geben und die schulvorbereitende Rolle des Kindergartens zu analysieren.

2. Situation des Kindergartens in den Nachkriegsjahren: Dieses Kapitel beschreibt den Neuanfang der Kleinkinderziehung in der DDR und BRD unter schwierigen Nachkriegsbedingungen und Ressourcenknappheit.

3. Der Kindergarten in den 50er/60er Jahren: Hier werden der gesellschaftliche Stellenwert, die traditionellen Konzepte sowie die Entstehung von Schulkindergärten und der Kinderladenbewegung thematisiert.

4. Die Reform des Kindergartens durch den „Strukturplan des Bildungswesens“ (1970): Das Kapitel behandelt die erste Einbeziehung des Kindergartens in das Bildungssystem durch den Strukturplan sowie die Erprobung verschiedener curriculare Ansätze.

5. Kindergartenpädagogik von 1980 bis heute: Dieser Abschnitt befasst sich mit der Entwicklung seit den 80er Jahren, inklusive Schulreifetests, pädagogischem Alltag, neuen Themen und praktischen Beispielen der Vorbereitung.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zur schulvorbereitenden Rolle des Kindergartens zusammen.

Schlüsselwörter

Kindergartenpädagogik, Schulvorbereitung, Elementarbereich, Strukturplan 1970, Curricula, situationsorientierter Ansatz, funktionsorientierter Ansatz, Kleinkinderziehung, pädagogische Konzepte, Schulreifetests, Nachkriegszeit, frühkindliche Bildung, soziales Lernen, Spielpädagogik, Reformpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen historischen Überblick über die Kindergartenpädagogik in Deutschland von 1945 bis heute und untersucht, wie der Kindergarten auf die Schule vorbereitet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit behandelt unter anderem die Nachkriegsjahre, die Reformen der 70er Jahre, curriculare Ansätze wie den situationsorientierten Ansatz sowie die Bedeutung des pädagogischen Alltags für die Schulfähigkeit.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, zu analysieren, inwiefern und wie Kinder im Elementarbereich auf die Anforderungen der Schule vorbereitet wurden und wie sich diese Vorbereitung im Laufe der Jahrzehnte gewandelt hat.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse historischer und pädagogischer Quellen, um den Wandel der Kindergartenpädagogik und der schulvorbereitenden Konzepte darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die chronologische Betrachtung: Situation in der Nachkriegszeit, 50er/60er Jahre, die Reformen ab 1970 mit verschiedenen Curricula sowie die Entwicklungen von den 80er Jahren bis heute inklusive praktischer Anwendungsbeispiele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakterisierende Begriffe sind unter anderem Kindergartenpädagogik, Schulvorbereitung, Strukturplan 1970, Curricula, situationsorientierter Ansatz und frühkindliche Bildung.

Was unterschied den Schulkindergarten vom regulären Kindergarten?

Der Schulkindergarten wurde in den 50er Jahren eingeführt, um bei Kindern mit Entwicklungsdefiziten gezielt die für die Schule erforderlichen Fähigkeiten wie Feinmotorik oder Konzentration nachzuholen.

Was zeichnet den situationsorientierten Ansatz aus?

Dieser Ansatz stellt das soziale Lernen und die Einbeziehung der Lebenswelt des Kindes in den Mittelpunkt, anstatt nur isolierte Lerninhalte zu trainieren.

Welche Rolle spielt die Rhythmisierung des Tagesablaufs im Kindergarten laut der Autorin?

Die Rhythmisierung wird als entscheidender Faktor angesehen, da sie die Kinder an geregelte Abläufe gewöhnt und somit einen Übergang zur Struktur des Schulalltags schafft.

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Details

Title
Vorbereitung auf die Schule im Wandel der Zeit. Inwiefern bereitet(e) der Kindergarten auf die Schule vor ?
College
University of Lüneburg  (Institut für Pädagogik)
Grade
2
Author
Isabell Kallis (Author)
Publication Year
2003
Pages
23
Catalog Number
V52500
ISBN (eBook)
9783638482011
ISBN (Book)
9783638662185
Language
German
Tags
Vorbereitung Schule Wandel Zeit Inwiefern Kindergarten Schule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Isabell Kallis (Author), 2003, Vorbereitung auf die Schule im Wandel der Zeit. Inwiefern bereitet(e) der Kindergarten auf die Schule vor ?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52500
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