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Man Made Disaster, wie weit greift die Haftpflichtversicherung?

Title: Man Made Disaster, wie weit greift die Haftpflichtversicherung?

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Annelore Steinhart (Author)

Environmental Sciences
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Summary Excerpt Details

Aufgrund der zunehmenden Globalisierung unserer Wirtschaft und Gesellschaft, verändern sich unsere Risiken im Versicherungsbereich. Die Globalisierung führt zu immer komplexeren Vorgängen in den Bereichen des technischen Fortschritts, der Wirtschaft und der Gesellschaft. Gerade diese komplexen Vorgänge führen zu ökologischen Unfällen, deren Schadensauswirkungen nicht vorhersehbar sind. Ökologische Schäden haben direkt oder indirekt negative Auswirkungen auf die Umwelt im allgemeinen und auf die Menschen. Wenn es sich auf Umweltschäden bezieht, bezeichnet man dies als negativen externen Effekt oder sogar als technologischen externen Effekt. Die infolge von wirtschaftlicher Tätigkeit entstandenen Umweltschäden, sind bei nicht erneuerbaren Ressourcen unbezahlbar, sind sie jedoch erneuerbar, stellt sich die Frage nach der Haftung. Die Risiken der Versicherer haben sich im Zuge der Globalisierung verändert und genau dies ist der Grund, warum sich die Deckungssummen der Versicherer vervielfacht haben.

In der vorliegenden Arbeit werden die Haftpflichtversicherung, die Rückversicherung und die Umwelthaftpflichtversicherung genauer eruiert. Detailliert sollen „die Grenzen des Möglichen“ an Deckung und Haftung aufgezeigt werden. Das Hauptthema der Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema des "Man-Made-Disasters", demnach die von Menschenhand ungewollt oder absichtlich verursachten oder mitverursachten Katastrophen. Diesbezüglich stellt sich die Frage wie weit die Haftpflichtversicherung greift.

Unter das Thema des Man-Made-Disaster fallen verschiedenste Kalküle wie beispielsweise Industrieunfälle, Technologierisiken, Naturkatastrophen, politische Risiken und Öltankerunfälle. Im Detail werden die letzteren beiden erörtert. Als politisches Risiko sollen die Vorfälle in New York vom 11. September 2001 und Exxon Valdez, ein Öltankerunfall vor der Küste Alaskas 1986, exemplarisiert werden. Dabei stehen drei Fragen im Mittelpunkt der Betrachtung beider Desaster. Zum ersten was geschah und warum, zum zweiten wie groß waren die entstandenen Schäden und was war versichert. Drittens was waren beziehungsweise sind die Folgen für die Umwelt?

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Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung und Problemstellung
  • 2. Die Haftpflichtversicherung in ihren verschiedenen Formen
    • 2.1 Definition der Haftpflichtversicherung und deren Grenzen
    • 2.2 Die Rückversicherung
      • 2.2.1 Begriffsbestimmung und Einordnung der Rückversicherung
      • 2.2.2 Risiko und Deckung von Großschäden
    • 2.3 Der Weg des Umwelthaftungsgesetzes und dessen Inhalt
  • 3. Der Faktor Mensch im Schadensfall
  • 4. Der Terrorakt vom 11. September 2001 in New York
    • 4.1 Was geschah und warum?
    • 4.2 Wie hoch war der Gesamtschaden und was war versichert?
    • 4.3 Die resultierenden Umweltschäden des Terrorakts
  • 5. Öltankerunfall
    • 5.1 Was geschah und warum?
    • 5.2 Wie hoch war der Sachschaden und was war versichert?
    • 5.3 Die resultierenden Umweltschäden des Unfalls
  • 6. Fazit
  • 7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Seminararbeit untersucht die Grenzen der Haftpflichtversicherung im Kontext von vom Menschen verursachten Katastrophen (Man-Made-Disasters). Die Arbeit analysiert die verschiedenen Formen der Haftpflichtversicherung, insbesondere die Rückversicherung und die Umwelthaftpflichtversicherung, und beleuchtet die Herausforderungen, die diese Versicherungen im Angesicht von komplexen ökologischen Schäden und globalen Risiken bewältigen müssen.

  • Die Haftpflichtversicherung und ihre Grenzen im Kontext von Man-Made-Disasters
  • Die Rolle der Rückversicherung bei der Deckung von Großschäden
  • Die Bedeutung des Umwelthaftungsgesetzes und dessen Einfluss auf die Versicherungslandschaft
  • Die Analyse von Fallbeispielen wie dem Terrorakt vom 11. September 2001 und dem Öltankerunfall von Exxon Valdez
  • Die Auswirkungen von Man-Made-Disasters auf die Umwelt und die Frage der Haftung

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung führt in das Thema der Seminararbeit ein und stellt die Problemstellung dar. Kapitel 2 befasst sich mit den verschiedenen Formen der Haftpflichtversicherung und deren Grenzen, wobei der Fokus auf der Rückversicherung und dem Umwelthaftungsgesetz liegt. Kapitel 3 untersucht den Faktor Mensch im Schadensfall und analysiert die Ursachen und Folgen von Man-Made-Disasters. Kapitel 4 beleuchtet den Terrorakt vom 11. September 2001 in New York als Beispiel für ein politisches Risiko. Kapitel 5 erörtert den Öltankerunfall von Exxon Valdez als Beispiel für ein ökologisches Risiko. Das Fazit der Seminararbeit wird in Kapitel 6 präsentiert.

Schlüsselwörter

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Haftpflichtversicherung, Rückversicherung, Umwelthaftpflicht, Man-Made-Disasters, Terrorismus, Öltankerunfälle, ökologische Schäden, Haftung, Risikomanagement und Versicherungslandschaft.

Häufig gestellte Fragen

Was versteht man unter einem "Man-Made Disaster"?

Ein Man-Made Disaster bezeichnet Katastrophen, die ungewollt oder absichtlich durch menschliches Handeln verursacht wurden, wie Industrieunfälle, Öltankerunglücke oder Terrorakte.

Wie weit greift die Haftpflichtversicherung bei ökologischen Schäden?

Die Deckung hängt stark von den Versicherungsbedingungen und gesetzlichen Grundlagen wie dem Umwelthaftungsgesetz ab. Bei komplexen ökologischen Schäden stoßen herkömmliche Versicherungen oft an ihre Grenzen.

Welche Rolle spielt die Rückversicherung bei Großschäden?

Rückversicherungen übernehmen Teile des Risikos von Erstversicherern. Sie sind essenziell, um die finanziellen Lasten von Katastrophen wie dem 11. September 2001 oder großen Öltankerunfällen tragbar zu machen.

Was waren die versicherungstechnischen Folgen des 11. September 2001?

Der Terroranschlag führte zu massiven Schadensersatzforderungen und einer Neubewertung politischer Risiken in der Versicherungslandschaft, was die Deckungssummen und Prämien weltweit beeinflusste.

Was geschah beim Exxon Valdez Unglück?

Der Öltanker Exxon Valdez verursachte 1989 eine massive Umweltkatastrophe vor Alaska. Der Fall verdeutlichte die Problematik der Haftung für langfristige Umweltschäden und die Kosten für die Wiederherstellung erneuerbarer Ressourcen.

Wie beeinflusst die Globalisierung das Versicherungsrisiko?

Durch globale Vernetzung werden wirtschaftliche und technische Prozesse komplexer. Dies führt zu unvorhersehbaren Risiken und potenziell höheren Schadenssummen bei technologischen oder ökologischen Unfällen.

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Details

Title
Man Made Disaster, wie weit greift die Haftpflichtversicherung?
College
University of Hohenheim  (Lehrstuhl für Umweltmanagement)
Course
Seminar für angewandtes Umweltmanagement
Grade
1,3
Author
Annelore Steinhart (Author)
Publication Year
2006
Pages
21
Catalog Number
V52555
ISBN (eBook)
9783638482356
ISBN (Book)
9783638775434
Language
German
Tags
Made Disaster Haftpflichtversicherung Seminar Umweltmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Annelore Steinhart (Author), 2006, Man Made Disaster, wie weit greift die Haftpflichtversicherung?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52555
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