Servietten brechen, Form: Krone (Unterweisung Hotelfachmann / -fachfrau)


Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006

15 Seiten, Note: 1,2


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

I. Vorbemerkungen
1. Beschreibung der Ausgangssituation
1.1 Die Ausbilderin
1.2 Die Auszubildende
2. Beschreibung der Lernziele
2.1 Gesamtlernziel
2.2 Feinlernziele
2.2.1 Kognitives Lernziel
2.2.2 Affektives Lernziel
2.2.3 Psychomotorisches Lernziel
2.2.4 Anwendung der Lernziele
3. Motivation
4. Ort der Unterweisung
5. Zeit der Unterweisung
6. Unterweisungsmittel
7. Unterweisungsmethode

II. Ablauf der Unterweisung
1. Stufe Vorbereiten
2. Stufe Vormachen und Erklären
3. Stufe Nachmachen
4. Stufe Selbständig arbeiten lassen

III. Schlussbesprechung

IV. Arbeitszergliederung

Kapitel I

I. Vorbemerkung

1. Ausgangssituation

1.1 Die Ausbilderin

Die Ausbilderin Bianca Feinauer, 23 Jahre alt, ist von Beruf Hotelfachfrau. Derzeit besucht sie die Hotelfachschule in Pegnitz. Sie möchte damit nicht nur ihr kaufmännisches Wissen erweitern sondern auch ihre Fachkompetenz.

Um die Auszubildenden größtmöglichst zu motivieren bevorzugt die Ausbilderin den partnerschaftlich-kooperativen Führungsstil. Hierbei entsteht die Motivation hauptsächlich durch das Mitspracherecht der Auszubildenden bei Zielfindungs- und Entscheidungsprozessen. Somit kann der Auszubildende sein bisher erlerntes Wissen praxisnah anwenden.

Dies fördert auch das positive Betriebsklima, um eine weiteren Vorteil dieses Führungsstils zu nennen. Sehr großen Wert legt die Ausbilderin auch auf das Loben der Auszubildenden. Damit steigert sie die Eigeninitiative der Auszubildenden und motiviert sie gleichzeitig damit.

1.2 Die Auszubildende

Die Auszubildende Helena Bachmann ist 18 Jahre alt. Nach ihrem Realschulabschluss mit der Mittleren Reife begann sie eine Ausbildung zur Hotelfachfrau in unserem Betrieb. Frau Bachmann befindet sich momentan im 1. Ausbildungsjahr, 3. Monat. Die Auszubildenden wurde bisher nach dem Ausbildungsrahmenplan ausgebildet. Sie besitzt eine rasche Auffassungsgabe und wendet bereits Erlerntes selbständig und sicher an. Des weiteren ist sie teamfähig, vertrauensvoll und tritt ihren Vorgesetzten respektvoll gegenüber. Auf Grund ihrer freundlichen, hilfsbereiten Art wird sie von Gästen, Kollegen und Vorgesetzten gleichermaßen geschätzt.

2. Beschreibung der Lernziele

2.1 Gesamtlernziele

Die Auszubildenden soll nach der Unterweisung in der Lage sein, Servietten, sowohl Stoff- als auch Papierservietten zu einer Krone zu brechen. Diese Arbeit soll sie danach schnell und zuverlässig beherrschen, da häufig eine größere Anzahl von bereits gebrochenen Servietten benötigt wird. Die Arbeitsabläufe sollen gut vertieft werden, damit die Auszubildende auch in Stresssituationen ruhig und sicher arbeiten kann.

2.2 Feinlernziele

Unter Feinlernzielen versteht man die Unterteilung in kognitive, affektive und psychomotorische Lernziele

2.2.1 Kognitives Lernziel

Dieses Lernziel bedeutet, dass sich die Auszubildende Wissen aneignet und einprägt. Sie soll nach der Unterweisung die einzelnen Arbeitsschritte nachvollziehen und in der richtigen Reihenfolge nennen können. Die Auszubildende soll daraufhin jederzeit auf die erlernten Kenntnisse und Fertigkeiten zurückgreifen und diese sicher anwenden können.

2.2.2 Affektives Lernziel

Dieses Lernziel bedeutet, dass sich die Auszubildende an den darin beinhalteten Prinzipien orientieren soll. Diese Prinzipien sind Interesse und eine positive Grundeinstellung zum Beruf. Die Ausbilderin hat nicht nur die Verantwortung über das Erreichen der Ziele sondern auch eine erzieherische Funktion und die Einflussnahme auf die persönliche Entwicklung der Auszubildenden. Die Auszubildende soll lernen mit den Arbeitsmitteln ordentlich, gewissen-

haft und verantwortungsbewusst umzugehen. Außerdem soll sie auch die Hygienevorschriften beachten

2.2.3 Psychomotorisches Lernziel

In der Psychomotorik werden Bewegungen (=Motorik) die durch die Psyche gesteuert werden zusammengefasst. Dies bedeutet im Zusammenhang mit der Unterweisung dass die Auszubildende danach die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten hat, um selbständig und sicher die erlernte Serviettenform brechen kann. An erster Stelle steht hierbei, dass die Auszubildende die Bewegungsabläufe so sehr gefestigt hat, dass sie sie bei späterem Gebrauch nur noch aus dem Gedächtnis abrufen muss.

2.2.4 Anwendung der Lernziele

Die Lernziele wurden erreicht, wenn die Auszubildende in der Lage ist, selbständig und fehlerfrei den Arbeitsauftrag bzw. das eben gelernte durchzuführen. Dabei muss sie auch alle Hygienevorschriften im Bezug auf das Servietten brechen beachten.

Die Endkontrolle der Arbeit übernimmt die Ausbilderin.

3. Motivation

Einen sehr hohen Stellenwert bei der Ausbildung hat die Motivation. Dadurch erlangt die Auszubildende ein hohes Selbstbewusstsein und merkt, dass ihre Leistung Aner-

kennung finden und sie Einfluss auf das Gesamtergebnis des Betriebes hat. Moti-

vation besteht aus Lob und Anerkennung. Beides steigert die Freude an der Arbeit der Auszubildenden. Hinzu kommt, dass Motivation zu einer Leistungssteigerung und zu einer höheren Aufnahmebereitschaft führt.

Bei der Unterweisung sollte die Ausbilderin die Auszubildende für ihre erzielten Er-

gebnisse loben. Wichtig hierbei ist auch die eigene Motivation der Ausbilderin. Denn nur eine selbst motivierte Ausbilderin kann eine Auszubildende motivieren, da sich das Engagement der Ausbilderin auf die Auszubildende überträgt.

4. Ort der Unterweisung

Die Unterweisung sollte immer am Originalarbeitsplatz mit realen Arbeitsmitteln statt-

finden. In diesem Fall ist der Unterweisungsort das Restaurant unseres Hotels. Damit soll die Auszubildende die beruflichen Arbeiten kennenlernen und den direkten Ein-

fluss auf den Betriebsablauf erkennen. Unter diesen realistischen Arbeitsbedingung ist der Lernerfolg, der erzielt werden soll, am höchsten. Hinzu kommt, dass die Aus-

zubildende sieht, was auf ihren erlernten Fähigkeiten aufbauen wird à ein komplett eingedeckter Tisch.

5. Zeit der Unterweisung

Im biologischen Rhythmus ist festzustellen, dass die höchste Aufnahmefähigkeit vormittags zwischen 09:00 Uhr und 11:00 Uhr besteht. Die Unterweisung wird um 10:00 Uhr stattfinden und ca. 20 min. dauern. Die zeitliche Festlegung dieses Unter-

weisung hat zweierlei Gründe:

- der oben genannte biologische Rhythmus und
- die Tatsache dass das dazu nötige Restaurant zu dieser Zeit entsprechend leer sein wird. Dadurch wird die Lernatmosphäre nicht gestört und die Auszubildende hat nach der Unterweisung noch die Möglichkeit das Gelernte durch ungestörtes Üben noch zu vertiefen.

6. Unterweisungsmittel

Für die Unterweisung werden folgende Arbeitsmittel benötigt:

- Stoffservietten
- Stoffhandschuhe für den hygienischen Umgang mit Mundservietten.

Tischdecke

7. Unterweisungsmethode

Die Unterweisung erfolgt nach der Vier-Stufen-Methode, da es sich nicht nur um eine theoretische Unterweisung handelt sondern es sind auch psychomotorische Fertig-

keiten gefragt. Die einzelnen Schritte dieser Methode können folgendermaßen dar-

gestellt werden:

1. Vorbereiten durch die Ausbilderin
à Interesse wecken und Arbeitsmittel erklären
2. Vormachen und Erklären durch die Ausbilderin
à Auszubildende hört und sieht zu
3. Nachmachen
à Auszubildende macht nach und erklärt die Arbeitsschritte
4. Selbständig arbeiten lassen
à Auszubildende übt Gelerntes selbständig, Ausbilderin kontrolliert nur
noch ab und zu

Um den größt möglichen Lernerfolg zu erzielen ist es am besten die Unterweisung als Einzelunterweisung durchzuführen. Denn die Ausbilderin kann somit ihre gesamte Aufmerksamkeit auf eine Person richten.

Kapitel II

II. Ablauf der Unterweisung

1. Stufe 1 – Vorbereiten

Vorbereitung

Die Aktivität in dieser Stufe liegt bei der Ausbilderin. Als erstes bereitet sie die Unter-

weisungsmittel vor, denn dadurch gewährt sie einen ungestörten und reibungslosen Ablauf der folgenden Unterweisung.

Begrüßung

Die Auszubildende wird von der Ausbilderin freundlich begrüßt und ein kurzes, lockeres Gespräch wird folgen. Diese Gespräch soll die Spannung abbauen und etwaige Befangenheit nehmen. Anschließend nennt die Ausbilderin das heutige Unterweisungsthema und nimmt Bezug auf die vorangegangene Unterweisung ( das fachgerechte Auflegen von Tischwäsche ). Damit stellt sie eine Verbindung von Gelerntem und Neuem her und weckt somit das Interesse der Auszubildenden.

Motivation

Die Ausbilderin motiviert die Auszubildende indem sie ihr die Vorteile des Servietten-

brechens erläutert. Die Auszubildende kann ihre Fähigkeiten bei dieser Tätigkeit nicht nur im beruflichen sondern auch im privaten Bereich anwenden. Diese Aussicht steigert die Motivation der Auszubildenden, diese wird der Unterweisung mit größerem Interesse und erhöhter Aufmerksamkeit folgen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten

Details

Titel
Servietten brechen, Form: Krone (Unterweisung Hotelfachmann / -fachfrau)
Veranstaltung
Ausbilder Eignungsprüfung IHK
Note
1,2
Autor
Jahr
2006
Seiten
15
Katalognummer
V52653
ISBN (eBook)
9783638483094
ISBN (Buch)
9783638596626
Dateigröße
511 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
Servietten, Form, Krone, Hotelfachmann, Ausbilder, Eignungsprüfung
Arbeit zitieren
Bianca Feinauer (Autor), 2006, Servietten brechen, Form: Krone (Unterweisung Hotelfachmann / -fachfrau), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52653

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