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Private Equity. Die Entwicklung des Private Equity Marktes in Deutschland

Title: Private Equity. Die Entwicklung des Private Equity Marktes in Deutschland

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 26 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Florian Herger (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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„Private Equity setzt sich in Deutschland durch“ oder „Beteiligungskapital schafft neue Jobs“ sind Schlagzeilen, die in letzter Zeit immer öfter in den Medien kursieren. Oft sind damit die angeregten Diskussionen über Basel II und deren vermeintlich negative Folgen für den deutschen Mittelstand verbunden. Dieser Problematik kann aber gerade mit Hilfe von PE im Rahmen alternativer Unternehmensfinanzierung entgegnet werden. Dabei ist anzumerken, dass das PE Geschäft schon seit den 60er Jahren ein Anliegen der deutschen Politik und Wirtschaft ist. Die zunehmende Präsenz in letzter Zeit in der Öffentlichkeit ist überwiegend auf die Belebung der Finanz- und Börsenmärkte zurückzuführen.

Ein Stichwort, das stets damit in Verbindung gebracht wird, ist der Neue Markt. Dieses Börsensegment war ein maßgeblicher Impulsgeber für die dynamische Entwicklung von PE. Der Neue Markt war ein Abbild von innovativen und jungen Unternehmen, die die Wirtschaft erobern wollten. Doch nach wenigen Jahren des sog. Börsen-Hypes kam es zu Kurseinbrüchen und zum Zusammenbruch des überhitzten und überbewerteten Neuen Marktes. Dies war auch deutlich im PE Segment zu spüren und erzeugte sehr viel Skepsis auf den Kapitalmärkten.

Dabei stellte sich immer wieder die Frage, ob dieser Zusammenbruch den Aufstieg von PE in Deutschland vergessen gemacht hat und diesen Markt wieder in den lethargischen Zustand der vergangenen 30 Jahre zurück versetzte. Andere Meinungen gehen jedoch dahin zu sagen, dass PE nun mitunter zum Garanten für den deutschen Wirtschaftsaufschwung werden könnte. Schließlich ist das Potenzial der deutschen Wirtschaftskraft im PE Bereich, verglichen mit anderen Industrieländern, noch lange nicht ausgeschöpft. Im Rahmen dieser Arbeit wird die Entwicklung dieses jungen Marktes in Deutschland analysiert, um daraus die Antwort auf die oben gestellte Frage herauszuarbeiten.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Background Private Equity – Begriffe, Daten und Struktur

2.1 Definition und Produktkategorien von Private Equity

2.2 Aufbau und Struktur eines Private Equity Geschäftes

2.3 Ursprung und Geschichte des Private Equity Marktes in Deutschland

3. Der Private Equity Markt in Deutschland seit 1990

3.1 Der Private Equity Markt in Deutschland von 1990 bis 1996

3.2 Vom Börsen-Hype bis zum Börsen-Crash

3.2.1 Die Private Equity Rekordjahre in Deutschland ab 1997

3.2.2 Konsolidierungsphase nach dem rasanten Wachstum ab 2000

3.3 Regeneration und aktuelle Situation des Private Equity Marktes

4. Chancen und Hemmnisse des deutschen Private Equity Marktes

4.1 Zukunftschance „Deutscher Mittelstand“

4.1.1 Basel II

4.1.2 „Herr im Hause“-Unternehmermentalität

4.1.3 Nachfolgeprobleme des Mittelstandes

4.2 Strukturelle Wachstumshindernisse und aktuelle Einflussfaktoren

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die historische und aktuelle Entwicklung des Private Equity (PE) Marktes in Deutschland. Ziel ist es, die Rolle von Private Equity als alternative Finanzierungsform für den deutschen Mittelstand zu bewerten und das Potenzial zur Förderung des Wirtschaftsaufschwungs zu untersuchen.

  • Historische Entwicklung des deutschen Private Equity Marktes seit 1990
  • Die Auswirkungen des Börsen-Hypes und des anschließenden Crashs auf den PE-Sektor
  • Strukturelle Rahmenbedingungen und steuerliche Einflüsse in Deutschland
  • Die Bedeutung von Private Equity für den Mittelstand unter Berücksichtigung von Basel II
  • Herausforderungen wie Nachfolgeprobleme und die „Herr im Hause“-Mentalität

Auszug aus dem Buch

2.2 Aufbau und Struktur eines Private Equity Geschäftes

PE Finanzierungen umfassen die Bereitstellung von Eigenkapital gegen die Überlassung von Eigentumsrechten in Form von Eigentumstiteln wie GmbH-Anteilen oder Aktien, die i. d. R. nicht an der Börse gehandelt werden. Die Besonderheit gegenüber an Börsen gehandelten Titeln liegt darin, dass das Kapital nicht nur bereitgestellt wird, sondern ein „Value Added“ mitgeliefert wird. Dieser Value Added besteht aus einer Aufsichts-, Beratungs- und Managementunterstützungsfunktion von der PE Gesellschaft für das betroffene Unternehmen mit dem Ziel den Wert des Unternehmens zu steigern. Es ist dabei zu beachten, dass diese Beratungsfunktion sich nicht auf das operative Tagesgeschäft des Unternehmens auswirkt, sondern in längerfristigen, strategischen Entscheidungen ihre Anwendung findet. Die Zielgruppe von PE Gesellschaften sind somit Unternehmen mit einem überdurchschnittlichen Wertsteigerungspotenzial, was bei jungen Unternehmen durch meist innovative Produkte vorhanden ist, während bei bereits etablierten Unternehmen dieses Potenzial sich durch effiziente Restrukturierungsmaßnahmen realisieren lässt. Der Grund für die Suche nach Unternehmen mit Wertsteigerungspotenzial liegt darin, dass der Gewinn einer PE Gesellschaft aus der Wertsteigerung der ursprünglich gekauften Anteile besteht. Damit lässt sich festhalten, dass das Geschäft der PE Gesellschaften aus dem Kauf, der Verwaltung und dem Verkauf von Unternehmensbeteiligungen besteht. Dabei werden Unternehmen finanziert und auch betriebswirtschaftlich unterstützt, was dem Unternehmen in seiner Entwicklung hilft und sich im Unternehmenswert widerspiegelt. Der PE Gesellschaft wird es somit ermöglicht, die für einen bestimmten Zeitraum gehaltenen Beteiligungen mit Gewinn wieder zu verkaufen. Natürlich handelt es sich bei diesem zuletzt beschriebenen Prozess um einen Optimalfall, der in der Realität nicht immer so eintritt. Die vermeintlichen Wachstumsunternehmen weisen nämlich meist ein sehr hohes Risiko auf, was u.a. der Grund dafür ist, dass sie sich nicht über konventionelle Bankkredite finanzieren können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die wachsende Bedeutung von Private Equity als alternative Finanzierungsquelle in Deutschland dar und skizziert den Aufbau der Untersuchung zur Marktentwicklung.

2. Background Private Equity – Begriffe, Daten und Struktur: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen von Private Equity, die verschiedenen Produktkategorien sowie die Funktionsweise und Geschichte des PE-Geschäfts erläutert.

3. Der Private Equity Markt in Deutschland seit 1990: Das Kapitel bietet eine chronologische Analyse der verschiedenen Marktphasen, angefangen bei der Konsolidierung in den 90er Jahren über den Hype und Crash bis hin zur aktuellen Marktsituation.

4. Chancen und Hemmnisse des deutschen Private Equity Marktes: Hier werden die spezifischen Herausforderungen für den Mittelstand, wie Basel II und Nachfolgefragen, sowie strukturelle Hindernisse für den deutschen PE-Markt diskutiert.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Dieses Kapitel resümiert die Ergebnisse der Arbeit und gibt einen Ausblick auf das Potenzial von Private Equity als Treiber für den deutschen Wirtschaftsaufschwung.

Schlüsselwörter

Private Equity, Venture Capital, Mittelstand, Unternehmensfinanzierung, Eigenkapital, Beteiligungsgesellschaften, Buy-Out, Basel II, Exits, Kapitalmarkt, Neue Markt, Börsen-Hype, Innovationsfinanzierung, Unternehmertum, Wirtschaftsaufschwung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und den Strukturen des Private Equity Marktes in Deutschland von den 1990er Jahren bis zur Gegenwart.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den Definitionen von Private Equity, der chronologischen Marktentwicklung, den spezifischen Chancen für den Mittelstand und den strukturellen Wachstumshemmnissen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, den Beitrag von Private Equity als alternative Finanzierungsmöglichkeit für die deutsche Wirtschaft und insbesondere den Mittelstand zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und die Auswertung von Statistiken relevanter Branchenverbände und Institute, um die quantitative und qualitative Marktentwicklung aufzuzeigen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Entwicklungsphasen des deutschen PE-Marktes, einschließlich der Auswirkungen von Marktverwerfungen und der Einflüsse durch Börsensegmente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Private Equity, Venture Capital, Mittelstandsfinanzierung, Basel II, Buy-Outs und Marktregulierung.

Inwieweit spielt der "Neue Markt" eine Rolle für die Entwicklung von Private Equity in Deutschland?

Der "Neue Markt" fungierte als Impulsgeber für die dynamische Entwicklung von PE in Deutschland, da er innovative Unternehmen anzog und bessere Exit-Möglichkeiten bot, deren Zusammenbruch jedoch auch eine Phase der Skepsis einleitete.

Warum stellt Basel II eine Herausforderung für den deutschen Mittelstand dar?

Basel II führt zu strengeren Rating-Anforderungen für Kreditnehmer, was die Finanzierung durch klassische Hausbanken erschwert und den Zwang zur Suche nach alternativem Eigenkapital durch Private Equity erhöht.

Wie hat sich die "Herr im Hause"-Mentalität auf den deutschen PE-Markt ausgewirkt?

Sie gilt als eines der Hemmnisse für Private Equity, da viele familiengeführte Mittelständler aus Angst vor Kontrollverlust zögern, externe Eigenkapitalinvestoren und deren Mitspracherechte zu akzeptieren.

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Details

Title
Private Equity. Die Entwicklung des Private Equity Marktes in Deutschland
College
University of Augsburg
Grade
1,0
Author
Florian Herger (Author)
Publication Year
2005
Pages
26
Catalog Number
V52669
ISBN (eBook)
9783638483186
ISBN (Book)
9783638652414
Language
German
Tags
Private Equity Entwicklung Marktes Deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Herger (Author), 2005, Private Equity. Die Entwicklung des Private Equity Marktes in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52669
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