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Organisation Ehrenamtlicher Arbeit in stationären Hospizen

Title: Organisation Ehrenamtlicher Arbeit in stationären Hospizen

Term Paper , 2006 , 32 Pages , Grade: 2,5-3

Autor:in: Kathrin Kirstein (Author)

Social Work
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Ehrenamtliche Mitarbeiter1sind ein wichtiges Element der Hospizarbeit. Sie helfen Menschen in einer Extremsituation des Lebens, in der sie in unserer Leistungsorientierten Gesellschaft häufig an den Rand gedrängt oder verschwiegen werden. Sie leisten einen wichtigen und freiwilligen Beitrag in der Begleitung sterbender Patienten.
Ehrenamtliche Mitarbeiter sind von Anfang an ein wichtiger Bestandteil der Hospizbewegung. Sie haben die Entwicklung von einem Gedanken, der würdevollen Begleitung sterbender Menschen, bis zur Entstehung vieler verschiedener Initiativen und Einrichtungen möglich gemacht. In meiner Arbeit soll es aber nur um die stationären Hospize gehen. Für diese sind die ehrenamtlichen Mitarbeiter sehr wichtig. Sie kommen als „Fachleute für das Alltägliche“ ins Hospiz und versuchen den Patienten so sein soziales Umfeld, dass dieser durch Leiden und Krankheit eventuell verloren hat zu ergänzen.
Was ist bei der Organisation von ehrenamtlicher Arbeit in stationären Hospizen zu beachten? Und in wie weit ist Sozialarbeit daran beteiligt? Beginnen möchte ich meine Arbeit mit den Grundlagen von Hospizarbeit, stationären Hospizen und Ehrenamt (Kapitel 2), dann soll es um die eigentliche Organisation ehrenamtlicher Arbeit in stationären Hospizen gehen Kapitel 3 und 4). Am Ende meiner Arbeit befasse ich mit der Arbeit von Sozialarbeitern bzw. Sozialpädagogen2in Hospizen (Kapitel 5).
Ich habe mich in der gesamten Arbeit für die Bezeichnung Patient bzw. Patienten entschieden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das stationäre Hospiz

2.1. Organisationsmerkmale: Stationäres Hospiz

2.2. Zielsetzung stationärer Hospizarbeit

2.3. Ehrenamt im Hospiz

3. Ehrenamtliche Arbeit in stationären Hospizen

3.1. Gewinnung und Anforderungen von Ehrenamtlichen Mitarbeitern

3.2. Motivation von ehrenamtliche Mitarbeiter

3.3. Vorbereitung und Qualifizierung ehrenamtlicher Mitarbeiter

4. Probleme und Grenzen ehrenamtlicher Mitarbeiter

4.1. Bindung ehrenamtlicher Mitarbeiter

4.2. Teamintegration von ehrenamtlichen Mitarbeitern

4.3. Überlastung von ehrenamtlichen Mitarbeitern

5. Ausblick: Sozialarbeit und ehrenamtliche Mitarbeiter

Aufnahmebedingungen

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die Organisation der ehrenamtlichen Arbeit im stationären Hospiz sowie die Bedeutung und die spezifischen Aufgabenbereiche der Sozialarbeit in diesem interdisziplinären Umfeld. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, welche Faktoren bei der Organisation des Ehrenamts zu beachten sind und in welchem Maße Sozialarbeiter in diese Strukturen eingebunden sind.

  • Grundlagen des stationären Hospizwesens und dessen Zielsetzungen
  • Strukturierung der ehrenamtlichen Arbeit (Gewinnung, Motivation, Qualifizierung)
  • Identifikation und Bewältigung von Problemen und Belastungsgrenzen ehrenamtlicher Helfer
  • Integration ehrenamtlicher Mitarbeiter in ein professionelles Team
  • Die Rolle der Sozialarbeit bei der Koordination und Begleitung ehrenamtlicher Mitarbeiter

Auszug aus dem Buch

2.1. Organisationsmerkmale: Stationäres Hospiz

Das Wort Hospiz lässt jeden von uns an verschiedene Bedeutungen denken. Im Mittelalter verbargen sich dahinter Raststätte entlang von Pilgerstrassen in denen Reisende, die zu alt und schwach waren um ihre Weg fortzusetzen Unterkunft, Pflege und Schutz erhielten.

Viele denken bei diesem Begriff auch an einfache christliche Herbergen oder einfache Hotels, die in der Schweiz auch Hospiz genannt werden. Für viele Menschen bedeutet Hospiz auch ein Haus, in das man sich begibt wenn der Tod nahe ist. Diese Vorstellungen werden Cicely Saunders in den 60-er Jahren, neben den Zuständen in der stationären Betreuung Sterbender in England, bewogen haben ihre Ideen für den Umgang und die Betreuung der Sterbenden und Schwerstkranken umzusetzen.

Sie gilt neben Elisabeth Kübler-Ross, einer Ärztin aus der Schweiz, die durch ihre Forschungsarbeit zur Situation sterbender Menschen, die sie erst mals unter dem Titel „On Death and Dying“ in den USA veröffentlichte, als Begründerin der Hospizbewegung.

Bevor sie dies tat, arbeitete sie als Krankenschwester und Sozialarbeiterin und später auch als Ärztin in Londons großen lauten Krankenhäusern. Nach der Begegnung mit einem besonderen Patienten, David Tasma einem Mann Anfang Vierzig, dessen Schicksal sie tief berührte. Beide kamen sich näher und teilten ihre Träume von einem besseren Ort für Sterbende, einem Ort an dem Menschen wie er noch bis zum Tode leben konnten. Er hinter ließ ihr nach seinem Tod sein bescheidenes Vermögen von 500 Pfund damit sie dieses für die Verwirklichung ihres Traumes einsetze. Es wurde ein langer Weg von zwanzig Jahren bis sie am 24. Juli 1967 in London das erste stationäre Hospiz, das St. Christopher`s Hospice eröffnete.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Ehrenamt als zentrales Element der Hospizarbeit und umreißt das Ziel der Arbeit, die Organisation dieser Tätigkeit und die Rolle der Sozialarbeit im stationären Kontext zu beleuchten.

2. Das stationäre Hospiz: Dieses Kapitel erläutert die geschichtliche Entwicklung, die Organisationsformen, die Finanzierungsgrundlagen sowie die Zielsetzungen stationärer Hospize.

3. Ehrenamtliche Arbeit in stationären Hospizen: Es wird die Gewinnung, Motivation sowie die notwendige Vorbereitung und Qualifizierung ehrenamtlicher Mitarbeiter in Hospizstrukturen thematisiert.

4. Probleme und Grenzen ehrenamtlicher Mitarbeiter: Das Kapitel behandelt Herausforderungen bei der Bindung, die Integration in das bestehende Team sowie Strategien zur Prävention von Überlastung durch Supervision.

5. Ausblick: Sozialarbeit und ehrenamtliche Mitarbeiter: Hier wird die Rolle der Sozialarbeit bei der Koordination ehrenamtlicher Helfer sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Hospiz reflektiert.

Aufnahmebedingungen: Der Abschnitt erläutert die rechtlichen und fachlichen Voraussetzungen für die Aufnahme eines Patienten in ein stationäres Hospiz.

Schlüsselwörter

Hospizarbeit, Ehrenamt, Stationäres Hospiz, Sozialarbeit, Sterbebegleitung, Teamarbeit, Supervision, Patientenbetreuung, Qualifizierung, Psychosoziale Begleitung, Palliativversorgung, Hospizbewegung, Entlastung, Fachleute fürs Alltägliche, Rollenveränderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Hausarbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit der Organisation von ehrenamtlicher Tätigkeit in stationären Hospizen und untersucht dabei insbesondere, wie Sozialarbeiter in diesen Prozess eingebunden sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit deckt die Grundlagen der Hospizarbeit, die strukturellen Anforderungen an das Ehrenamt, Probleme bei der Bindung und Integration von Freiwilligen sowie die Rolle der Sozialarbeit als Koordinator ab.

Was ist die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Die Arbeit geht der Frage nach, was bei der Organisation ehrenamtlicher Arbeit im stationären Hospiz konkret zu beachten ist und welche spezifische Rolle die Sozialarbeit in diesem Bereich spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur, Dokumentationen sowie Erkenntnissen aus der Hospizbewegung und dem SGB V, ergänzt durch Erfahrungen aus dem Studium.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Hospizgrundlagen, die Organisation der ehrenamtlichen Mitarbeiter, die Analyse von Problemen wie Überlastung und die Rolle der Sozialarbeit bei der Teamführung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Hospizarbeit, Ehrenamt, stationäre Hospize, psychosoziale Begleitung und die interdisziplinäre Rolle der Sozialarbeit.

Wie hat sich die Rolle der Ehrenamtlichen laut der Arbeit gewandelt?

Die Arbeit beschreibt eine Entwicklung von den Pionierinnen, die Hospize gründeten, hin zu heutigen ehrenamtlichen Mitarbeitern, die als integrierte Teammitglieder "Fachleute fürs Alltägliche" sind.

Warum ist die Supervision für ehrenamtliche Mitarbeiter so wichtig?

Supervision dient der Reflexion von Krisen und Konflikten aus der Sterbebegleitung, entlastet die Helfer und hilft dabei, die eigene Belastbarkeit besser einzuschätzen.

Welche Rolle nehmen Sozialarbeiter in Bezug auf die Ehrenamtlichen ein?

Sozialarbeiter fungieren oft als Koordinatoren, die für die Gewinnung, Schulung und Begleitung ehrenamtlicher Mitarbeiter verantwortlich sind.

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Details

Title
Organisation Ehrenamtlicher Arbeit in stationären Hospizen
College
University of Applied Sciences Braunschweig / Wolfenbüttel  (Sozialwesen)
Grade
2,5-3
Author
Kathrin Kirstein (Author)
Publication Year
2006
Pages
32
Catalog Number
V52828
ISBN (eBook)
9783638484350
ISBN (Book)
9783656813606
Language
German
Tags
Organisation Ehrenamtlicher Arbeit Hospizen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kathrin Kirstein (Author), 2006, Organisation Ehrenamtlicher Arbeit in stationären Hospizen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52828
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