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Metrische Phonologie

Title: Metrische Phonologie

Term Paper , 2006 , 9 Pages , Grade: 1

Autor:in: Sylwia Wysluch (Author)

German Studies - Linguistics
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Summary Excerpt Details

Die Metrik ist ein Zweig der Poetologie und bedeutet: „Die Lehre von den Gesetzmäßigkeiten des Versbaus.“ In der Musik bedeutet sie die Lehre vom Takt und von der Taktbetonnung. Ursprünglich sind gemeint die Untersuchungen zur Akzentologie und Rhythmuslehre. Später wurde diese Forschung auch auf andere Phänomene, z.B. Vokalharmonie und Silbenstruktur, - ausgedehnt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung – Begriffsbestimmung

2. Der Ursprung der metrischen Phonologie

3. Die binäre Teilung im Bereich des Reims

4. Analyse der Silbenstruktur

5. Metrische Bäume und metrische Gitter

6. Die schwere und leichte Silbe

7. Schlussfolgerung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen einführenden Überblick über die metrische Phonologie zu geben, wobei insbesondere die metrische Akzenttheorie und die Silbenstruktur beleuchtet werden.

  • Grundlagen der Metrik und deren Anwendung in der Phonologie
  • Die universelle Silbenstruktur nach Paul Kiparsky
  • Sonoritätsgrade und Prominenzprofile innerhalb der Silbe
  • Darstellungsmethoden durch metrische Bäume und metrische Gitter
  • Kriterien für die Unterscheidung von schweren und leichten Silben

Auszug aus dem Buch

4. Analyse der Silbenstruktur

Die Metrische Phonologie hat sich mit der Silbenstruktur beschäftigt. Dabei werden die gleichen Etikettierungen „S“ und „W“ benutzt, die aber innerhalb der Silbe anders interpretiert werden als oberhalb der Silbe: Hier beziehen sich S und W nicht auf Prominenzgrade einer Silbe, sondern auf Sonoritätsgrade der Silbenbestandteile, der Segmente. Sonorität korreliert, also steht in der wechselseitigen Beziehung, mit der Silbenstruktur: Je sonorer ein Segment ist, desto geeigneter ist es als Silbengipfel. Man nimmt im Allgemeinen eine Sonoritässkala an, in der Plosive das Minimum, Vokale das Maximum bilden:

Plosive

Kiparsky stellt den ursprünglichen Zustand dieser rationalen Beschreibung der Silbe wieder her, um die Zerlegung des Akzentsprofils zum Ausdruck zu bringen. Die in der Relation zu der Silbenstruktur stehende Charakterisierung des Onsets und Reims als W und S (weak und strong) wird dann fortgesetzt bis zur Ebene der Segmente. Das stärkste Element wird direkt vom Baum ablesbar. Das Prominenzprofil der Silbe nimmt vom Nucleus zu den Rändern hin ab. Jeder Teilbaum mit der Marke „S“ ist stärker als sein Schwesterbaum mit der Marke „W“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung – Begriffsbestimmung: Definiert den Begriff Metrik als Lehre von den Gesetzmäßigkeiten des Versbaus und leitet die Anwendung auf sprachwissenschaftliche Phänomene her.

2. Der Ursprung der metrischen Phonologie: Verortet die metrische Phonologie innerhalb der Rhythmusforschung und begründet die Relevanz der Akzent- und Silbentheorie.

3. Die binäre Teilung im Bereich des Reims: Erläutert basierend auf Paul Kiparsky die Unterteilung der Silbe in Onset, Reim, Nukleus und Coda.

4. Analyse der Silbenstruktur: Untersucht das Verhältnis von Sonorität und Silbenstruktur sowie die Markierung von Segmenten als "S" oder "W".

5. Metrische Bäume und metrische Gitter: Stellt die zwei primären Methoden der Akzentanalyse dar und verdeutlicht die Nutzung binärer Bäume.

6. Die schwere und leichte Silbe: Erläutert die phonologischen Bedingungen für Silbengewicht und deren Einfluss auf die Akzentuierung.

7. Schlussfolgerung: Fasst die wesentlichen Aspekte der metrischen Phonologie im Bezug auf Akzenttheorie und Silbenstruktur zusammen.

Schlüsselwörter

Metrische Phonologie, Silbenstruktur, Akzentologie, Rhythmusforschung, Onset, Reim, Nukleus, Sonorität, Metrische Bäume, Metrische Gitter, Prominenzprofil, Phonetik, Akzenttheorie, Versbau, Linguistik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen grundlegenden Überblick über die metrische Phonologie und deren Anwendung in der Analyse von Silbenstrukturen und Akzentmustern.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die linguistische Rhythmusforschung, die hierarchische Silbenstruktur, die Sonoritätsskala sowie verschiedene Darstellungsmethoden für Wortakzente.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die systematische Darstellung der metrischen Akzenttheorie und der Silbenstruktur, um die rhythmischen Gesetzmäßigkeiten in der Sprache zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es werden theoretische Konzepte der metrischen Phonologie, insbesondere die Modelle von Kiparsky sowie Liberman und Prince, zur Analyse phonologischer Daten angewendet.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Silbenbestandteilen, die Anwendung von Sonoritätskriterien und den Vergleich von metrischen Bäumen mit metrischen Gittern.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Metrische Phonologie, Akzenttheorie, Silbenstruktur, Sonorität, S/W-Etikettierung und das metrische Gitter.

Was unterscheidet eine leichte von einer schweren Silbe?

Eine Silbe gilt als schwer, wenn sie einen langen Vokal oder Diphthong enthält oder wenn dem Vokal mehrere Konsonanten folgen; dies beeinflusst die Platzierung des Wortakzents.

Warum sind metrische Gitter präziser als metrische Bäume?

Das metrische Gitter erlaubt durch die Zuweisung von "x"-Schlägen auf verschiedenen Ebenen eine detailliertere Abstufung von Haupt-, Neben- und Nicht-Akzenten im Vergleich zu binären Baumstrukturen.

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Details

Title
Metrische Phonologie
College
University of Szczecin
Course
Phonologie
Grade
1
Author
Sylwia Wysluch (Author)
Publication Year
2006
Pages
9
Catalog Number
V52905
ISBN (eBook)
9783638484879
ISBN (Book)
9783656798774
Language
German
Tags
Metrische Phonologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sylwia Wysluch (Author), 2006, Metrische Phonologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52905
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