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Freiraumplanerisches Entwicklungskonzept in Oberhof (Südthüringen) - Plattenbau spezialisierend

Title: Freiraumplanerisches Entwicklungskonzept in Oberhof (Südthüringen) - Plattenbau spezialisierend

Research Paper (undergraduate) , 2005 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Susanne Grolle (Author)

Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning
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Basierend auf einer detailierten Voruntersuchung des Entwicklungsraumes Oberhof (Südthüringen) wird in dieser Ausarbeitung ein freiraumplanerisches Entwicklungskonzept vorgestellt. Dieses wird durch die Erlaeuterung von Muster- und Beispielprojekten wie dem Stadtumbau Leinefelde-Worbis unterstuetzt.
Als Reaktion auf verstärkte Abwanderung und demographischen Wandel sollte die stäedtebauliche Konsequenz eine Verbesserung von Wohn- und Wohnumfeldqualität sein. In Oberhof, einem ca. 1600-Seelen-Ort mitten im Thüringer Wald gelegen, bietet sich diese Chance aufgrund guter infrastruktureller Anbindungen (A 4 als ideale Ost-West- Tangente, ergänzend A 71 und B 247) und einem exzellentem Ruf als Luftkurort und Wintersportgebiet.
Das Gebiet liegt im Sueden der Stadt und ist von einem älteren Stadtteil eingerahmt. Hier findet sich eine Kirche, die aus rotem Porphyr 1950 erbaut wurde und das höchste Gebäude in der Umgebung darstellt und somit weithin sichtbar ist. Sie hat großen Orientierungs- und Wiedererkennungswert. Zusätzlich steht sie auch auf dem höchsten topographischen Punkt im Bearbeitungsgebiet, welches diesen Faktor unterstützt und sich von hier ein schöner Blick nach Norden über den Stadtkern bietet.
Das Konzept bietet nicht nur eine genaue staedtebauliche und raeumliche Analyse des Gebietes, sondern entwicklet zusätzlich eine moderne und nachhaltige Umbaukonzeption fuer Plattenbauten, die ein hohen Potential fuer modernes Wohnen besitzen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Zusammenfassung aus vorangegangener Analyse des Gebietes

2 Bevölkerungsentwicklungen

2.1 Deutschland

2.2 Thüringen

2.3 Oberhof

2.4 Auswirkungen und Rückschlüsse

3 Ideenansätze und Vision

4 Vorentwürfe

4.1 Ansatz Einzelhäuser

4.2 Ansatz Teilrückbau

5 Entwurfserläuterungen

6 Beispielprojekte/ zusätzliche Informationen

6.1 Musterprojekt „Theodor-Storm-Straße 9 in Cottbus“

6.2 Stadtumbau Leinefelde – Worbis

7 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Strategien zur städtebaulichen Aufwertung von Plattenbausiedlungen in Oberhof angesichts des demografischen Wandels. Das primäre Ziel besteht darin, durch gezielte Rückbaumaßnahmen, eine Verbesserung der Wohnumfeldqualität und eine Anpassung der Wohnformen das Gebiet als attraktiven Lebensraum zu erhalten und an veränderte Bedürfnisse anzupassen.

  • Demografischer Wandel und seine Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt
  • Städtebauliche Lösungsansätze wie Rückbau und Neustrukturierung
  • Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität im Plattenbauareal
  • Integration von altersgerechtem Wohnen und Gemeinschaftseinrichtungen
  • Freiraumplanerische Konzepte zur Aufwertung des Wohnumfeldes

Auszug aus dem Buch

3 Ideenansätze und Vision

Zunächst beruht jede Idee und Veränderung auf einem rationalen Grund oder Bedürfnis. Die Lösung des städtebaulichen Problems als Reaktion auf die demografischen Entwicklungen scheint dabei der offensichtlichste Beweggrund. Eine Verbesserung der Wohn-, Freizeit- und Lebensqualität in Zusammenhang mit zeitloser, ästethischer und funktionierender Stadtplanung bilden die notwendigen Ansätze zur Problembewältigung.

Ziele und selbstgestellte Aufgaben sind dabei:

• Rückbau der vom Leerstand stark betroffenen Plattenbauten

• Neue Umfeldqualität und Imagegewinne für den Stadtteil durch Neustrukturierung

• Schaffen eines Freiraumkonzeptes

• Erhalt der städtebaulichen Strukturen bzw. Konturen

• Schaffung eines Übergangs von der dichtbebauten Großwohnsiedlung zu der angrenzenden Einfamilienhaussiedlung und dem angrenzendem Naturraum

• Mut zum Finden neuer Ansätze und der Erprobung eines Modellprojektes, ob und zu welchen Kosten ein Plattenbau im Sinne eines behutsamen und vernünftigen Rückbaus zu mehreren kleinen Häusern zurückgebaut werden kann

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den demografischen Strukturwandel als städtebauliche Herausforderung und identifiziert Oberhof aufgrund seiner Lage als Luftkurort als potenziell attraktiven Standort für innovative Wohnkonzepte.

1 Zusammenfassung aus vorangegangener Analyse des Gebietes: Dieses Kapitel stellt die Bestandsaufnahme vor, die durch typische Plattenbauten der 1970er Jahre und historische Fachwerkhäuser geprägt ist, wobei Mängel und Leerstand Handlungsbedarf verdeutlichen.

2 Bevölkerungsentwicklungen: Es wird der demografische Wandel in Deutschland, Thüringen und spezifisch in Oberhof analysiert, um die Auswirkungen auf den Wohnungsbedarf und die notwendigen Rückschlüsse für die Planung abzuleiten.

3 Ideenansätze und Vision: Hier werden die übergeordneten Ziele und Beweggründe formuliert, um durch Rückbau und eine gestärkte Wohnumfeldqualität das Wohnen in der Platte attraktiver zu gestalten.

4 Vorentwürfe: Dieses Kapitel vergleicht zwei methodische Ansätze: den radikaleren Umbau zu Einzelhäusern (Stadtvillen) und einen differenzierteren Teilrückbau unter Beibehaltung der Zeilenstruktur.

5 Entwurfserläuterungen: Detaillierte Darstellung der geplanten baulichen und freiraumplanerischen Maßnahmen, wie Geschossreduzierungen, Fassadengestaltung und die Schaffung einer sogenannten „grünen Zunge“.

6 Beispielprojekte/ zusätzliche Informationen: Vorstellung externer Musterprojekte aus Cottbus und Leinefelde-Worbis, die den erfolgreichen Umbau von Plattenbauten demonstrieren und als Inspiration für das Konzept dienen.

7 Zusammenfassung: Zusammenfassende Darstellung der zentralen Ansprüche und Maßnahmen für eine erfolgreiche Plattenbausanierung, einschließlich Wohnumfeldverbesserung und Grundrissanpassungen.

Schlüsselwörter

Stadtplanung, Plattenbau, Oberhof, Demografischer Wandel, Rückbau, Wohnumfeldqualität, Stadtumbau, Freiraumplanung, Altersgerechtes Wohnen, Bevölkerungsentwicklung, Wohnungsmarkt, Stadtökologie, Siedlungsstruktur, Quartiersentwicklung, Wohnqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einem freiraumplanerischen Entwicklungskonzept für ein von Plattenbauten geprägtes Gebiet in Oberhof, um auf den demografischen Wandel zu reagieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen den demografischen Strukturwandel, Strategien zur Reduzierung des Wohnungsleerstandes durch Rückbau sowie die Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist die städtebauliche Aufwertung des Gebietes, um es durch Neustrukturierung und verbesserte Freiraumkonzepte als attraktiven Wohnstandort zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine Bestandsanalyse des Gebietes, kombiniert diese mit demographischen Prognosedaten und leitet daraus unter Einbeziehung von Praxisbeispielen (Best-Practice) konkrete städtebauliche Konzepte und Entwurfslösungen ab.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den demografischen Grundlagen verschiedene Vorentwürfe (Einzelhäuser vs. Teilrückbau) sowie detaillierte Entwurfserläuterungen zu baulichen Veränderungen und Freiraumgestaltung erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Stadtumbau, Plattenbau, Rückbau, Wohnumfeldqualität und demografischer Wandel definiert.

Wie unterscheidet sich der Ansatz des "Teilrückbaus" vom Ansatz "Einzelhäuser"?

Der Ansatz Einzelhäuser sieht eine enorme Reduzierung der Plattenbauten vor, während der Ansatz Teilrückbau die Zeilenbauweise als historisches Dokument erkennbar lässt und die Spuren der Geschichte bewahrt.

Warum spielt die Kirche eine zentrale Rolle im Entwurf?

Die Kirche dient aufgrund ihrer exponierten Lage und Höhe als zentrales raumbedeutsames Element, dessen Sichtachsen und Bedeutung durch den Rückbau der umliegenden Plattenbauten gestärkt werden sollen.

Welche Bedeutung hat das Klima für die architektonische Gestaltung in Oberhof?

Aufgrund der klimatischen Bedingungen mit starkem Schneefall werden im Entwurf Pultdächer statt Flachdächern vorgesehen und bei der Fassadengestaltung witterungsbeständige Materialien wie Glattputz und Lärchenholz verwendet.

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Details

Title
Freiraumplanerisches Entwicklungskonzept in Oberhof (Südthüringen) - Plattenbau spezialisierend
College
Erfurt University of Applied Sciences
Grade
1,7
Author
Susanne Grolle (Author)
Publication Year
2005
Pages
18
Catalog Number
V52923
ISBN (eBook)
9783638485029
ISBN (Book)
9783638751674
Language
German
Tags
Entwicklungskonzept Oberhof Plattenbau Freiraumplanung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Susanne Grolle (Author), 2005, Freiraumplanerisches Entwicklungskonzept in Oberhof (Südthüringen) - Plattenbau spezialisierend, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/52923
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