Entwurf einer Karfreitagspredigt zu 2 Kor 5,14-21


Examensarbeit, 2002

26 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Textübersetzung

Vorüberlegungen

Exkurs: Über den Sinn exegetischer Überlegungen in einer Predigtarbeit

Homiletische Beobachtungen - Karfreitag als Sinndeutungs-Kasualie

Sinnwelt des Textes

Exkurs: Sühne- und Versöhnungsvorstellungen

Jesu Tod und Sinn

Jesu Tod, Existenz und Homiletik

Predigt

Quellenverzeichnis

Literaturverzeichnis

Anhang 1: Erklärung

Anhang 2: Fragebogen zum Karfreitag / zu Ostern

Zur Vereinfachung des Leseflusses wird bei Gruppenbezeichnungen ausschließlich die maskuline Form verwendet, die Frauen und Männer gleichermaßen mit einschließt.

Die Arbeit folgt der unreformierten („alten“) deutschen Rechtschreibung.

Textübersetzung

2 Kor 5,14-21

5,14: Die Liebe Jesu Christi hält uns zusammen, zumal wir überzeugt sind: Einer ist für alle gestorben, folglich sind alle gestorben.

5,15: Und für alle ist er gestorben, damit die Lebenden niemals für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben ist.

5,16: So kennen wir niemanden mehr nach dem Fleisch1: Wenn wir aber Christus dem Fleisch nach gekannt haben, kennen wir ihn nun nicht mehr [so].

5,17: Daher: Wenn einer in Christus ist, so ist er ein neues Geschöpf. Das Alte ist abgelegt, siehe, das Neue ist geworden.

5,18: Alles ist durch Gott, der sich mit uns versöhnt hat durch Christus und der uns den Dienst der Versöhnung aufgegeben hat.

5,19: Denn Gott hat in Christus die Welt mit sich versöhnt2, und er hat ihnen ihre Sünden nicht angerechnet, und hat den Vertrag3 der Versöhnung aufgesetzt.

5,20: An Christi Statt sind wir nun Gesandter, indem Gott gleichsam die Aufforderung ergehen läßt durch uns: Wir bitten euch an Christi Statt: Laßt euch versöhnen mit Gott.

5,21: Den, der die Sünden nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden.

Vorüberlegungen

Am Karfreitag zu predigen, ist schwer. Der Ballast überkommener Sühnetraditionen drückt auf Prediger wie auf der Gemeinde. Unverständnis steht am Anfang der Überlegungen.

Am Karfreitag zu predigen, ist leicht. Denn es geht, was auch der Predigttext nahelegen will, um das Ganze. Es geht um den hin- und hergerissenen Menschen, der angesichts verschiedenster Kontingenzerfahrungen der Versöhnung bedarf.

Im folgenden4 soll zunächst die, will man es so nennen, „Karfreitags-Religiosität“5 unserer Zeitgenossen in den Blick genommen werden.6 Diese Religiosität soll in der Predigt aufgenommen und verarbeitet werden. Hier liegt die eigentliche Aufgabe dieser Predigtarbeit - denn an der Religionsfähigkeit einer Predigt entscheidet sich ihre Rezeptionsfähigkeit.7 Die Wahrnehmung der Karfreitags- Religion wird in dem Vorschlag münden, den Karfreitag als Kasualie zur Sinndeutung zu verstehen.

Dieser Vorschlag soll dann anhand der im zweiten Schritt folgenden exegetischen Überlegungen als textgemäß herausgearbeitet werden. Wie sich zeigen wird, korrelieren die Interpretation der Wirklichkeit und die sachgemäße und gleichzeitig moderne Interpretation des Textes eng miteinander.

Exkurs: Über den Sinn exegetischer Überlegungen in einer Predigtarbeit.

Setzt man in einer Predigtarbeit mit der Beobachtung der Religiosität der Predigthörer an, ist bereits eine Vorentscheidung über die Stellung des exegetischen Teiles getroffen. Denn Ausgangspunkt ist ja nicht der Text, dessen Sinn exegesiert und leicht verständlich vorgetragen werden müßte, sondern die gelebte Religion. Zweck der Exegese ist dann aber vor allem, Anbindungspunkte zwischen Text und Religion zu knüpfen und selbige hermeneutisch zu reflektieren, sprich: die Grundlage für die Zusammenführung von Situations- und Textauslegung zu setzen.8 Sieht man die Stellung der Exegese so, wird die Gefahr, die Predigt in eine oberlehrerhafte Vorlesung abgleiten zu lassen, geringer. Eine gelungene Exegese hingegen wird daher die religiösen Implikationen eines Textes in bezug auf seine historische und heutige Hörerschaft geltend machen und die Predigt unter Weiterentwicklung der Situationsanalyse beeinflussen. Damit ist die Exegese dann aber keineswegs funktionslos - denn an diesem ihr zugeordneten Platz bildet sie auch einen Wall gegen Genitivtheologien, die auf die Exegese letztlich verzichten könnten.9

Zusammenführung und Weiterentwicklung unter Berücksichtigung von Rhetorik und Liturgik bilden den Abschluß dieser Predigtarbeit. Schwerpunkt der letzten Abschnitte bildet die Frage nach dem Tod Jesu und seiner Sinnvermittlungsfähigkeit, nach der menschlichen Existenz und nach den homiletischen Konsequenzen daraus.

Homiletische Beobachtungen - Karfreitag als Sinndeutungs-Kasualie Der Karfreitag ist ein Feiertag, der nur wenig im Bewußtsein der Menschen ist, besonders in den neuen Bundesländern. Repräsentative Umfragen zeigen einen Befund, der zum Nachdenken Anlaß gibt:

Betrachtet man zum Beispiel den Kirchenbesuch an Karfreitag, so liegt der Kirchenbesuch in meiner eigenen Landeskirche, der Pommerschen Evangelischen Kirche, nur leicht über dem Durchschnitt eines normalen Sonntages, d.h. bei 5-10%.10 Dem ist mit der Studie „Fremde Heimat Kirche“ von 1993 gegenüberzustellen, daß dieses Bild bei den Konfessionslosen noch drastischer ist - während immerhin rund 15% der Konfessionslosen Weihnachten in die Kirche gehen und ebenfalls rund 15% an Kasualien wie Trauungen und Beerdigungen teilnehmen, ist der Karfreitag völlig außerhalb des Interesses (0%).11 Eine 2002 veröffentlichte Umfrage bestätigt sogar, daß der Inhalt von Karfreitag und Ostern nur 54% der Bundesbürger im Bewußtsein ist.12

Das fehlende Interesse hat seinen Grund: Karfreitag ist ein Feiertag, der das religiöse Bewußtsein der Menschen nur noch wenig berührt. Der Tod Jesu Christi ist außerhalb seiner Sphäre.

In einer von mir selbst durchgeführten, freilich nicht repräsentativen Umfrage unter jüngeren Menschen13 gaben 83% an, angesichts von Kontingenzerfahrungen über den Sinn des Lebens nachgedacht zu haben, gleichzeitig aber gaben von den nach Sinn Fragenden 66% an, daß bei ihrer Religions- und Sinnsuche das Karfreitags- bzw. Ostergeschehen keine Rolle spielt.

Diese Umfrage bestätigt, was Ernst Lange bereits vor gut 20 Jahren konstatierte: „Verlorengegangen ist die Selbstverständlichkeit und die Allgemeingültigkeit bestimmter religiöser Systeme, nicht aber die Notwendigkeit, sich des Sinnes von Dasein zu vergewissern und sich mit anderen über diesen Sinn von Dasein in religiösen Symbolen zu verständigen und zu vereinen.“14

Die Erkenntnis dieser Notwendigkeit geht einher mit einem Aufschwung des Religiösen in der Gesellschaft, von einer „Rehabilitierung der Religion“ ist die Rede, die aber von abnehmender Kirchlichkeit geprägt ist.15

Lebensnerv der Religion sind die „Erfordernisse einer Kontingenzbewältigungspraxis“16, also die Praxis einer „vernünftigen Anerkennungskultur gegenüber Unverfügbarkeiten“.17

Festzuhalten ist daher zunächst, daß es eine große Gruppe von Menschen gibt, für die das, was kirchlicherseits mit dem Karfreitag verbunden ist, durchaus relevant ist: Rechtfertigung eigener Lebensgeschichte, Versöhnung mit dem Woher der individuell empfundenen Abhängigkeitserfahrungen und Sinndeutung sind Wünsche, die viele haben. Mit dem Karfreitag verbunden werden diese Wünsche aber meistenteils nicht, zumal das Karfreitagsgeschehen diesen Konnex für externe Betrachter auch nicht nahelegt.18

Neben die Gruppe derer, die dem Karfreitagsgeschehen gegenüber gleichgültig sind, tritt die Gruppe derer, die mit kirchlich beliebten Deutungen des Todes Jesu ihre Probleme haben. Ihr Anliegen formuliert Tilmann Moser: „Seltsam, seltsam - keiner von den Predigern hat je Verdacht geschöpft, daß vielleicht nicht mit uns, sondern mit dir [sc. Gott, kj] etwas nicht stimmt, wenn du vor lauter Menschenliebe deinen Sohn schlachten lassen mußtest.“19

Schon - aber nicht allein deswegen - weil es nun aber auch eine Gruppe von Menschen gibt, die eine Verbindung zwischen dem Tod Jesu und ihren eigenen Kontingenzerfahrungen setzen, kann eine Karfreitagspredigt nicht von der Berücksichtigung des Todes Jesu abrücken.

Aber sie kann mehr leisten. Denn wenn, wie es auch der Predigttext tut, Tod Jesu und Nichtanrechnung der Sünden, Kreuz und Versöhnung verknüpft werden, hat der Karfreitag zwei Pole, an denen angesetzt werden kann: neben den Tod Jesu tritt die Versöhnungsbotschaft. Hier liegt die Schnittstelle zum Hörer der Predigt.

Wenn nun nicht das Kreuz, sondern die Versöhnungsbotschaft den Dreh- und Angelpunkt bildet, ist die Möglichkeit geschaffen, die den Schwerpunkt der Karfreitagspredigt vom Karfreitagsgeschehen auf die Karfreitagsbotschaft zu legen. Wie oben gezeigt werden konnte, ist die Karfreitagsbotschaft relevant für den sinnsuchenden Menschen. Gerade der Karfreitag bietet in der Verkündigung der Versöhnungsbotschaft die Möglichkeit, zu einer Sinndeutungs-Kasualie zu werden.20

Ein kurzer Blick sei noch auf die Situation des Predigers geworfen. Im Zusammenhang einer Beschreibung eines sinnvoll ausgestalteten Pfarramtes zieht Ernst Lange den heutigen Predigttext heran: im Zuge der Herausstellung der Funktionalität des Pfarramtes kann er mit Luthers Übersetzung das Pfarramt als „das Amt, das die Versöhnung predigt“ bezeichnen.21 Hier könnte sich eine Perspektive abzeichnen, die über den Karfreitag hinaus wirkt: indem wir den Karfreitag als Sinndeutungs-Kasualie verstehen, determinieren wir auch die Aufgabe des Pfarrers als denjenigen, der Versöhnung predigt, der bei der Sinndeutung mithilft, der Religion zur Sprache bringt.

Inwieweit diese Beobachtungen der Karfreitags-Religiosität der Sinnwelt des Textes entsprechen, ist im folgenden Schritt zu fragen.

Sinnwelt des Textes

Der Predigttext steht im umfassenden Kontext des 2 Kor, dessen durchgängige Themen Legitimität und Wesen des paulinischen Apostolats sind.22 Ein Aspekt des Apostelamtes ist der Dienst der Versöhnung 2 Kor 5,18. Paulus versteht sich, wie unmittelbar aus dem Text erkenntlich, als Künder der

Versöhnungsbotschaft. Zielvoll und geplant, wie zu zeigen sein wird, stellt Paulus die Botschaft von der Versöhnung in die Rede über die Legitimation des Apostolats (2 Kor 2,14-7,4).

Ein weiterer Punkt ist für die (Karfreitags-)Predigt schwierig: Paulus verknüpft den Tod Christi 2 Kor 5,14f. offenbar mit dem Versöhnungsgeschehen. Nicht nur für uns heute liegt „die Schwierigkeit darin, den Tod Christi als Tat der Gnade zu verstehen, d.h. zu verstehen, inwiefern durch Christi Tod das [Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten] begründet ist.“23

Exkurs: Sühne- und Versöhnungsvorstellungen.

Diese Schwierigkeit hat im Laufe der Jahrhunderte für eine Vielzahl von Lösungsvorschlägen gesorgt. Besonders das Verhältnis von kultischer Sühne analog dem atl. Tempelkult und dem, was Paulus als Versöhnung bezeichnet, ist umstritten. Dies hängt vor allem damit zusammen, daß die Begriffe Versöhnung und Sühne im Deutschen etymologisch zusammenhängen. Denkbar sind drei Lösungsmöglichkeiten:

a) Tilgung der Versöhnungsvorstellung zugunsten der Sühnevorstellung: Beispiel hierfür ist die Satisfaktionslehre Anselms von Canterbury, der die Frage, warum Gott Mensch wurde, damit beantwortet, daß nur so ein adäquates Opfer zur Sühne der menschlichen Sünde geleistet werden konnte. Die Versöhnung des sündigen Menschen mit Gott ist hier der Behauptung des Opfertodes Christi untergeordnet.24 Ein homiletisches Problem stellt hier die Frage des Gottesbildes dar - der grausame Gott, der ein Opfer fordert, will nicht recht in die heutige Gottesvorstellung passen.

b) Vermengung von Versöhnung und Sühne: Mit Verweis auf die priesterschriftlichen Sühnezeremonien Lev 16 und die Lieder vom leidenden Gottesknecht Jes 53 wird ein traditionsgeschichtlicher Bogen zur paulinischen Versöhnungslehre 2 Kor 5 gespannt. Christi Leiden wird zum stellvertretenden Leiden (Jes), Christus ist das einmalige Opfer (Hebr 9), das die alttestamentlichen Opfer überbietet.25 Diese Vermengung ist insbesondere für die katholische Theologie wichtig, zumal sie die Voraussetzung bildet für die Meßopfer- und für die Heiligenlehre.26 Hieran gilt der gleiche Vorwurf, wie an a) - denn die Nähe zur Satisfaktionstheologie ist groß.27

[...]


1 Die Übersetzung „Fleisch“ für ist unglücklich, aber leider stark geprägt. Daß die paulinische Anthropologie mitnichten von einem trichotomischen anthropologischen Schema vergleichbar Platon ausgeht, hat Rudolf Bultmann hinreichend nachgewiesen (vgl. Bultmann: Theologie §22), nach Bultmann wäre eine korrekte Übersetzung etwa „uneigentliches Dasein“ im Sinne Heideggers (vgl. Heidegger: Sein und Zeit §§ 25-27). Bemerkenswert: die katholische Einheitsübersetzung übersetzt hier „menschliche Maßstäbe“, was dem Bultmannschen Anliegen recht nahe kommt.

2 Die in V. 19 vorkommenden Partizipien sind sämtlich als conjugatio perephrastica, abhängig von , zu übersetzen. Zur Begründung dieser wichtigen exegetischen Entscheidung vgl. unten.

3 Die Übersetzung „(Versöhnungs-)Vertrag“ für ist zulässig, vgl. Louw-Nida 57.228, der auch im semantischen Feld Vertrags- / Wirtschaftswesen aufführt.

4 Im Aufbau der Predigtarbeit folge ich dem von Gräb: Lebensgeschichten, S. 168f. im Anschluß an das von E. Lange vorgeschlagene Konzept.

5 Ich lege hier wie in der gesamten Arbeit einen funktionalen Religionsbegriff zugrunde.

6 Der Gedanke, eine Predigt von der „gelebten Religion“ her zu konzipieren, ist nicht neu; er findet sich z.B. bereits 1903 bei Drews: Predigt S. 24ff.

7 Zum Begriff „Religionsfähigkeit“ vgl. Drehsen: Volkskirche, vgl. auch Gräb: Lebensgeschichten, 8. Kapitel, S. 137-169.

8 Daß die Exegese einen Bezug zum Menschen hat und haben muß, darauf haben bereits Schleiermacher und Bultmann hinreichend hingewiesen; vgl. Schleiermachers Begriff der „divinatorischen Hermeneutik“ (Hermeneutik S. 109) oder Bultmanns Verständnis des existentiellen Bezugs der Exegese, vgl. Problem.

9 Vgl. Hirsch: Predigerfibel S. 74f. Hirsch sieht die Stellung einer Predigt zwischen der Gefahr, geistig anspruchslos zu sein (wovor die Exegese schützt) und der Gefahr des Gebrauchs von „Quisquilien, die allein Intellektuellen etwas bedeuten können“ S. 75.

10 Laut Auskunft des Ausbildungsreferenten der Pommerschen Evangelischen Kirche, Dr. Christoph Poldrack, Anklam / Greifswald, in einer email vom 1.2.2002.

11 Fremde Heimat Kirche, S. 386.

12 Vgl. FAZ vom 27.3.2002.

13 Umfrageblatt ist hinten als Anhang beigefügt. An der Umfrage nahmen 18 Menschen teil, davon 11 aus den alten Bundesländern. 10 insgesamt sind evangelisch, 2 katholisch. Theologen / Theologiestudenten sind nicht befragt worden. Das Gefühl von Erlösungsbedürftigkeit angesichts von Kontingenzerfahrungen bestätigt auch eine von Klaus-Peter Jörns veröffentlichte Umfrage, vgl. Jörns: Menschen, Frage 73 S. 322. Gleichzeitig wird auch der zweite Teil im wesentlichen bestätigt: die Verknüpfung Jesus - Kreuz - Erlösung - Vergebung ziehen bei den Nichttheologen nur rund 20 - 30% der Befragten.

14 Lange: Kirche S. 11.

15 Drehsen: Volkskirche S. 121 und 125.

16 Ebd. S. 134.

17 Ebd. S. 135.

18 Vgl. hierzu auch Drehsen: Volkskirche S. 138ff. Sinnstiftungsprozesse unterliegen nach Drehsen einem sogenannten „häretischen Imperativ“, der die Abkehr von z.B. kirchlicherseits überkommenen Sinnstiftungsangeboten beinhaltet. Vgl. dazu auch Berger: Zwang.

19 Moser: Gottesvergiftung S. 21.

20 Abwegig erscheint die in den 1970er Jahren beliebte Verknüpfung des Leidens Christi mit dem Leiden der Welt und der dann daraus sich ergebenden Konsequenz einer „politischen Predigt“, vgl. Walther-Sollich: Festpraxis S. 153-174.

21 Vgl. Lange: Beruf S. 109.

22 Vgl. Schnelle: Einleitung S. 103.

23 Bultmann: 2 Kor S. 161; ähnlich auch Roessler: Karfreitagspredigt S. 9.

24 Vgl. Anselm: deus.

25 Vgl. Kraus: Tod.

26 Vgl. Ratzinger: Sühne S. 1157: „Theologisch kommt das im NT zur Geltung durch die Einschmelzung der atl. Kulttheologie in die ntl. Sühnevorstellung (Einsetzungsberichte), mit der zugleich deren eigene Umwandlung in eine Martyriumstheologie aufgegriffen wird.“

27 Vgl. ebd. Kardinal Ratzinger gibt freimütig zu, daß die Satisfaktionslehre Anselms einen wahren Kern habe.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Entwurf einer Karfreitagspredigt zu 2 Kor 5,14-21
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (Seminar für Praktische Theologie)
Note
1,3
Autor
Jahr
2002
Seiten
26
Katalognummer
V5295
ISBN (eBook)
9783638132299
ISBN (Buch)
9783638682701
Dateigröße
712 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Examenspredigt zu Karfreitag, Text: 2 Kor 5,14-21. Die Arbeit stellt den Begriff der Versöhnung als Grundlage für die Karfreitagspredigt heraus.
Schlagworte
Predigt, Karfreitag, Korinther, Versöhnung, Tod
Arbeit zitieren
Dr. theol. Karsten Jung (Autor), 2002, Entwurf einer Karfreitagspredigt zu 2 Kor 5,14-21, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5295

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Entwurf einer Karfreitagspredigt zu 2 Kor 5,14-21



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden