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Attraktivitätsprüfung des Wirtschaftsstandorts USA für deutschsprachige Unternehmensgründer

Title: Attraktivitätsprüfung des Wirtschaftsstandorts USA für deutschsprachige Unternehmensgründer

Thesis (M.A.) , 2006 , 100 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Mag. Thomas Kattnigg (Author)

Business economics - Company formation, Business Plans
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Summary Excerpt Details

Hohes Wirtschaftswachstum und eine durch den Global Competitiveness Report 2005 auf den zweiten Rang errechnete Marktattraktivität lassen die USA als äußerst attraktiven Wirtschaftsstandort erscheinen. Im Speziellen sind Großinvestoren und globale Unternehmen die Nutznießer der Vorteile des Wirtschaftsstandortes USA. Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird nun geklärt, ob sich die USA auch genauso attraktiv für KMU bzw. Unternehmensgründer, welche nicht über vergleichbare finanzielle Mittel wie die bereits obig erwähnten globalen Unternehmen verfügen, darstellen. Diesbezüglich werden mögliche Motivationsfaktoren hinsichtlich einer Gründungsentscheidung analysiert und diskutiert.

Weiters werden Erfolgsfaktoren von KMU am US-Markt aufgezeigt. Durch eine Analyse der Rahmenbedingungen einer Gründung, welche sich durch rechtliche, finanzielle und infrastrukturelle Kriterien definieren, wird die Entscheidung hinsichtlich der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes USA gefällt. Das Ergebnis fällt äußerst positiv aus, da grundsätzlich keine Gründungsbarrieren auszumachen sind und darüber hinaus das Erfolgspotential einer Gründung hoch einzuschätzen ist. Lediglich das im Vergleich zu Zentraleuropa große Haftungsrisiko bezüglich Produktklagen und Verbindlichkeiten der Geschäftstätigkeit kann als Problembereich identifiziert werden.

Da KMU und Unternehmensgründer durch eine Gründung in den USA mit kulturellen Unterschieden in Bereichen der Kommunikation, des Marketings und des Personalmanagements ausgesetzt sind, wird im Rahmen des zweiten Kapitels diese Problematik thematisiert. Im Speziellen wird das deutsch-amerikanische Verhältnis geklärt und schließlich der gesamte Arbeitstitel der Diplomarbeit beantwortet. Es wurde festgestellt, dass sich die zentraleuropäische Mentalität von der amerikanischen sehr wohl unterscheidet, jedoch das Risiko im Vergleich zu anderen Kulturkreisen, wie etwa Japan, keinesfalls als hoch zu bewerten ist.

Dennoch lassen sich Kulturschocks auf personeller Ebene nachweisen und diese können das „Aus“ der Geschäftstätigkeit für den Unternehmensgründer bzw. für das KMU bedeuten. Die Ergebnisse aus den ersten beiden Kapiteln werden im Kapitel 3 in Form eines Modells zusammengeführt. Dieses Modell ermöglicht es die Risikofaktoren einer Gründung in den USA zu minimieren. Dies ist zum einen durch eine auf bundesstaatlicher Ebene basierenden Standortwahl und zum anderen durch eine genaue Analyse des Persönlichkeitsprofils des Entrepreneurs möglich.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 ANALYSE DES WIRTSCHAFTSSTANDORTES USA

1.1 EINLEITUNG

1.2 BESONDERHEITEN DES US-MARKTS

1.3 DIE WIRTSCHAFTSENTWICKLUNG DER USA SEIT 2000

1.4 INTERNATIONALISIERUNGSPROZESSE

1.4.1 Beginn der Internationalisierung durch den deutschsprachigen Raum

1.4.2 Internationale Grundausrichtungen

1.4.3 Formen internationaler Aktivitäten

1.4.4 Markteintrittstrategien

1.4.5 Eintrittsbarrieren

1.5 ERFOLGSFAKTOREN VON KMU AUF DEM US-MARKT

1.5.1 Strategische Planung

1.5.2 Unternehmenskultur

1.5.3 Unternehmerpersönlichkeit

1.5.4 Mitarbeiter

1.5.5 Marktbearbeitung und Kundennähe

1.5.6 Überschaubare und flexible Organisationsstruktur

1.6 MOTIVATIONSFAKTOREN ZUR AUSLANDSGRÜNDUNG IN DEN USA

1.6.1 Effiziente Marktbearbeitung

1.6.2 Zugang zum Arbeitsmarkt

1.6.3 Senkung der Transport- und Infrastrukturkosten

1.6.4 Generierung von Steuervorteilen

1.6.5 Nützung öffentlicher Förderungen

1.6.6 Zugang zu Forschung und Entwicklung

1.6.7 Wechselkursrisiko

1.6.8 Stabiles politisches Umfeld

1.7 RAHMENBEDINGUNGEN DER GRÜNDUNG

1.7.1 Unternehmensformen

1.7.2 Gründungsprozess einer Corporation

1.7.3 Gründungskosten

1.7.4 Steuerrecht

1.7.5 Patentrecht

1.7.6 Produktrecht

1.7.7 Kapitalbeschaffung in den USA

1.7.8 Gründungssupport

1.8 PERSONALREKRUTIERUNG

1.8.1 Der Mann an der Spitze

1.8.2 Der Prozess der Personalsuche bis hin zur Entlassung

1.8.3 Visa Regelungen

1.9 ZUSAMMENFASSENDE BETRACHTUNG

2 KULTURELLE ASPEKTE DER AUSLANDSGRÜNDUNG

2.1 EINLEITUNG

2.2 DER KULTURELLE EINFLUSS

2.3 UNTERNEHMENSKULTUR VS. LANDESKULTUR

2.4 DIE ORGANISATIONSKULTUR

2.5 DIMENSIONEN DES KULTURELLEN KONFLIKTPOTENZIALS

2.5.1 Allgemeine Kommunikation und Verhandlungen

2.5.2 Interkulturelles Marketing

2.5.3 Interkulturelles Personalmanagement

2.5.4 Der Idealtypus eines Entrepreneurs für den Auslandseinsatz

2.6 ZUSAMMENFASSENDE BETRACHTUNG

3 MODEL ZUR MINIMIERUNG DES GESCHÄFTRISIKOS AUF BASIS ZWEIER ERFOLGSKRITISCHEN FAKTOREN

3.1 PHASE 1 ERFOLGSPOTENTIAL AUF BASIS DER BUNDESSTAATEN

3.2 PHASE 2 PERSONELLES ERFOLGSPOTENZIAL

4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR DEUTSCHSPRACHIGE UNTERNEHMENSGRÜNDER AM US-MARKT

4.1 BUSINESSPLAN

4.2 KAPITALBESCHAFFUNG

4.3 RECHTLICHE ABSICHERUNG

4.4 STANDORTWAHL

4.5 KULTURELLE VORBEREITUNG

4.6 VISA REGELUNG

4.7 ZUSAMMENFASSENDE BETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts USA für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Unternehmensgründer aus dem deutschsprachigen Raum. Ziel ist es, Gründungsbarrieren zu analysieren, Erfolgsfaktoren aufzuzeigen und ein Modell zur Risikominimierung bei der Ansiedlung zu entwickeln, wobei neben ökonomischen Rahmenbedingungen auch kulturelle Faktoren berücksichtigt werden.

  • Analyse der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Motivationsfaktoren für Gründungen in den USA.
  • Untersuchung von Erfolgsfaktoren wie strategische Planung, Unternehmenskultur und Personalmanagement für KMU.
  • Erforschung kultureller Einflussfaktoren und deren Auswirkungen auf internationale Geschäftstätigkeiten.
  • Entwicklung eines Modells zur Risikominimierung auf Basis bundesstaatlicher Erfolgspotenziale und persönlicher Qualifikationsfaktoren.
  • Bereitstellung praxisorientierter Handlungsempfehlungen für deutsche, österreichische und Schweizer Gründer.

Auszug aus dem Buch

1.2 Besonderheiten des US-Markts

Der US-Markt definiert sich nicht als ein homogener und leicht durchschaubarer Markt. Dies begründet sich einerseits durch die Population, welche aus verschiedenen Rassen und daher aus unterschiedlichen Kulturen besteht und andererseits durch die geographische Aufspaltung des Kontinents nach Wirtschaftsregionen. Diese geographisch wirtschaftlichen Grenzen werden als so genannte Gürtel bezeichnet. Drei an der Zahl unterteilen die USA von Norden nach Süden. Dabei verlaufen zwei schmale, jedoch florierende, entlang der Ost- und der West-Küste. In diesen Regionen haben sich Forschung und Entwicklung, so wie auch Produktion der Computer- und Softwareindustrie als auch die Filmindustrie angesiedelt. Zwischen diesen Wohlstandsoasen erstreckt sich von den Appalachen bis zu den Rockymountains und vom Golf von Mexiko bis nach Kanada ein durchwegs trostloseres Wirtschaftsgebiet. Die Bundesstaaten, welche sich im geographischen Zentrum der USA befinden, versuchen mit Steuersenkungen und Gründungsförderungen einen Aufschwung herbeizuführen. Dies ist jedoch bis zum heutigen Tage nur begrenzt gelungen. Grund dafür ist die Entfernung zum Kunden und die schlechtere Infrastruktur der zentralen Regionen.

Die USA ist das Land der multinationalen Unternehmen, dennoch lebt es von den vielen Klein- und Mittelbetrieben und somit von den zahlreichen Entrepreneurs. Jedes Jahr werden abertausende Betriebsgründungen verzeichnet aber auch Betriebsschließungen, denn nicht jede Gründung bestätigt die unglaublichen Erfolgsgeschichten, welche man von den USA kennt.

Es ist jedoch Tatsache, dass meist jeder Schließung wieder eine Gründung folgt, da die Mentalität der Amerikaner sich klar durch den Optimismus und dem Selbstvertrauen hinsichtlich einer Neugründung von den Europäern unterscheidet. In der Regel werden Fehler, die einmal begangen wurden, nicht noch einmal gemacht. Somit wird eine zweite Neugründung von möglichen Kapitalgebern als oft sicherer bewertet als die vorhergegangene. Dies macht die USA zu einem chancenreichen Wirtschaftsstandort und interessanten Markt für jedermann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 ANALYSE DES WIRTSCHAFTSSTANDORTES USA: Untersucht die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, Markteigenschaften und Erfolgsfaktoren, die für KMU bei einer Ansiedlung in den USA relevant sind.

2 KULTURELLE ASPEKTE DER AUSLANDSGRÜNDUNG: Analysiert die Bedeutung interkultureller Unterschiede, Organisationskulturen und spezifischer Herausforderungen bei der Personalführung und Kommunikation in einem fremden Markt.

3 MODEL ZUR MINIMIERUNG DES GESCHÄFTRISIKOS AUF BASIS ZWEIER ERFOLGSKRITISCHEN FAKTOREN: Führt die Erkenntnisse aus den ersten beiden Kapiteln in einem Analysetool zusammen, um Standortwahl und persönliches Potenzial des Entrepreneurs zu bewerten.

4 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR DEUTSCHSPRACHIGE UNTERNEHMENSGRÜNDER AM US-MARKT: Bietet konkrete, praxisnahe Ratschläge zu Businessplanung, Finanzierung und rechtlicher Absicherung für den Markteintritt.

Schlüsselwörter

USA, Wirtschaftsstandort, KMU, Auslandsgründung, Internationalisierung, Unternehmenskultur, Markteintritt, Risikomanagement, Businessplan, Personalführung, Interkulturelles Management, Standortwahl, Venture Capital, Credit History, Produkthaftung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Attraktivität und Durchführbarkeit einer Unternehmensgründung in den USA für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus dem deutschsprachigen Raum.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Sie deckt ökonomische Rahmenbedingungen, kulturelle Besonderheiten des US-Marktes, Strategien zur Internationalisierung und Methoden zur Risikominimierung bei der Unternehmensgründung ab.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, deutschsprachigen Gründern eine Entscheidungsgrundlage und konkrete Leitlinien zu bieten, wie sie erfolgreich und risikoarm in den US-amerikanischen Markt eintreten können.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autor?

Es werden eine Literaturanalyse der Rahmenbedingungen, eine Analyse kultureller Konfliktpotenziale sowie die Entwicklung eines Bewertungsschemas (Modells) zur Standort- und Eignungsprüfung angewandt.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine ökonomische Standortanalyse, eine Untersuchung kultureller Aspekte wie Kommunikation und Personalmanagement sowie die Konstruktion eines Modells zur Risikominimierung.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Zentrale Begriffe sind US-Wirtschaftsstandort, Internationalisierungsstrategien, interkulturelle Kompetenz, Gründungskosten, Produkthaftung und Credit History.

Warum ist das Modell zur Minimierung des Geschäftsrisikos so bedeutend?

Es hilft Gründern, ihre Standortwahl und ihre eigene Eignung objektiv anhand einer Polaritätsskala zu bewerten, um subjektive Fehleinschätzungen zu vermeiden.

Welche spezifische Rolle spielt die Unternehmenskultur in dieser Arbeit?

Sie wird als kritischer Erfolgsfaktor identifiziert; die Arbeit betont, dass insbesondere die Aufgabenkultur für KMU in den USA ideal geeignet ist, um auf die dynamischen Marktbedingungen flexibel zu reagieren.

Wie lautet die zentrale Empfehlung der Arbeit in Bezug auf die Finanzierung?

Es wird dazu geraten, frühzeitig eine US-amerikanische "Credit History" durch Kontoführung aufzubauen und bei Bedarf auf Venture Capital zurückzugreifen, anstatt sich ausschließlich auf klassische Bankdarlehen zu verlassen.

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Details

Title
Attraktivitätsprüfung des Wirtschaftsstandorts USA für deutschsprachige Unternehmensgründer
College
University of Linz  (Unternehmensgründung und Unternehmensentwicklung)
Grade
sehr gut
Author
Mag. Thomas Kattnigg (Author)
Publication Year
2006
Pages
100
Catalog Number
V53007
ISBN (eBook)
9783638485708
ISBN (Book)
9783656802358
Language
German
Tags
Attraktivitätsprüfung Wirtschaftsstandorts Unternehmensgründer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. Thomas Kattnigg (Author), 2006, Attraktivitätsprüfung des Wirtschaftsstandorts USA für deutschsprachige Unternehmensgründer, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53007
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