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Beobachtungsbericht über die Hospitation des Geschichtsunterrichts auf der Sekundarstufe I und II an der Albert-Einstein-Schule Bochum

Title: Beobachtungsbericht über die Hospitation des Geschichtsunterrichts auf der Sekundarstufe I und II an der Albert-Einstein-Schule Bochum

Internship Report , 2005 , 18 Pages , Grade: bestanden

Autor:in: Daniela Weingartz (Author)

Didactics - History
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Summary Excerpt Details

1. Vorstellung der Schule

Der vorliegende Bericht liefert einen Überblick über die schulpraktischen Studien. Er besteht aus der Vorstellung der Schule, der Darstellung eines ausgewählten Beobachtungsschwerpunktes sowie der Präsentation und Reflexion eines eigenen Unterrichtsversuches im Geschichtsunterricht der Klasse 7.

Am 14. Februar 2005 nahm ich das fachdidaktische Praktikum für das Fach Geschichte an der AES in B. Die AES ist ein vorwiegend vierzügiges Gymnasium für Jungen und Mädchen und befindet sich im Schulzentrum-W. Das Schulzentrum beherbergt das Gymnasium sowie eine Realschule mit integrierter Aufbaurealschule. Zugleich sind in deren Räumlichkeiten die Abendrealschule und das Abendgymnasium untergebracht. Die AES liegt im Einzugsbereich der umliegenden Stadtteile W., A. und E. und ist aus diesen problemlos mit dem Bus oder der U-Bahn zu erreichen. Das Gymnasium steht in intensiven Kontakten zu den Grundschulen der jeweiligen Stadtteile und veranstaltet in regelmäßigen Abständen einen Tag der offenen Tür, an dem die Grundschüler und ihre Eltern einen Einblick in den Schulalltag an der AES gewinnen sollen. Außerdem bestehen laufende Kooperationen mit der GES, der Sch.-Schule und der EKG, die besonders im Leistungskursbereich der Oberstufe zum Tragen kommen.

Die AES ist im Jahre 1967 als neusprachliches und mathematischnaturwissenschaftliches Gymnasium für Jungen aus der G.-Schule, die damals bereits aufgrund ihrer hohen Schülerzahlen erheblich überlastet war, hervorgegangen. Nach Fertigstellung des Schulzentrums im Jahre 1970 siedelte die Schule mit 500 Schülern und Schülerinnen (mittlerweile besuchten auch Mädchen dieses Gymnasium) in die neuen Räumlichkeiten um und erhielt durch die ebenfalls überlastete GES einen erneuten Schülerzuwachs. Zu Beginn des Halbjahres 2005 werden ca. 900 Schüler von 53 Lehrern und acht Referendaren unterrichtet. Das Fach Geschichte wird von acht Lehrkräften, darunter eine Referendarin, gelehrt. Seit 1990 besteht das Angebot des bilingualen, deutsch-englischen Sprachenzweiges, der auf die Fächer Geschichte, Erdkunde und Politik ausgerichtet ist. Im
Rahmen dieser besonderen Fremdsprachenförderung sollen die Schüler neben der Beherrschung der englischen Sprache in vielerlei Wissensgebieten für die kulturellen und sprachlichen Gegebenheiten europäischer Länder sensibilisiert werden. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorstellung der Schule

2. Vorstellung der Hospitationsklassen

3. Die Darstellung eines fachdidaktischen Beobachtungsschwerpunktes

4. Präsentation und Reflexion des eigenen Unterrichtsversuches

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit dient der Reflexion des schulpraktischen Studiums im Fach Geschichte, wobei die organisatorischen Rahmenbedingungen der Schule, die Hospitationserfahrungen in verschiedenen Klassenstufen sowie die Planung und Durchführung einer eigenen Unterrichtseinheit im Mittelpunkt stehen.

  • Strukturelle Analyse der Rahmenbedingungen an der AES
  • Einblick in den Geschichtsunterricht der Sekundarstufe I und II
  • Einsatz visueller Medien und Schaubilder im Geschichtsunterricht
  • Durchführung und methodische Reflexion eines Unterrichtsversuches
  • Vergleich zwischen theoretischer Didaktik und schulpraktischer Umsetzung

Auszug aus dem Buch

Die Darstellung eines fachdidaktischen Beobachtungsschwerpunktes

Da ich während des gesamten Unterrichts in den verschiedenen Klassenstufen kein didaktisch relevantes Phänomen durchgehend beobachten konnte, habe ich mich dazu entschlossen, die Verwendung von visuellen Darstellungs- und Interpretationsmethoden sowie den Einsatz von Medien (Bilder) im Leistungskurs Geschichte der Jahrgangstufe 12 zu analysieren. In diesem Zusammenhang möchte ich die angewandten Methoden mit Erkenntnissen aus der Fachliteratur kommentieren.

In einer Hausarbeit wurde den Schülern aufgetragen, ein Schaubild (siehe Anhang) zur „Krise des Ancien Régime“ zu erstellen. Als Grundlage dienten ein Text und eine Übersicht aus dem Schulbuch. Die Aufgabe bestand darin, mit möglichst wenig Text - aber ausreichend graphischen Elementen - die Zusammenhänge zu verdeutlichen. An dieser Stelle lohnt es sich der Frage auf den Grund zu gehen, was ein Schaubild ist, welche kognitive Leistung vom Schüler bei der Erstellung eines solchen erbracht wird und welcher Aussagewert dem Schaubild im Unterricht zugeschrieben wird.

Die Stärke der Schaubilder respektive Strukturskizzen liegt in der abstrakten und verallgemeinernden Darstellung von historischen Sachverhalten. Historische Inhalte können mittels eines Schaubildes zusammengefasst und auf ein Wesentliches reduziert werden. In einem Schaubild können Zuordnungen, Abhängigkeiten, Hierarchien und Schlussfolgerungen logisch dargestellt, akzentuiert und als eigenständige Bearbeitung von Erlerntem in eine aussagekräftige Form und Struktur gebracht werden. Die besondere Leistung dieser visuellen Präsentationsform liegt unter anderem darin, dass die Schüler bei der Zusammenfassung der historischen Kontexte und Inhalte in eine geeignete Form sich diese auch wesentlich besser einprägen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorstellung der Schule: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Entstehungsgeschichte, den Aufbau und die allgemeine Organisation des fachdidaktischen Praktikums an der AES.

2. Vorstellung der Hospitationsklassen: Hier werden die beobachteten Lerngruppen der Sekundarstufe I und II vorgestellt und die methodischen Rahmenbedingungen der jeweiligen Unterrichtsreihen erläutert.

3. Die Darstellung eines fachdidaktischen Beobachtungsschwerpunktes: In diesem Kapitel wird der Einsatz von Schaubildern und Bildquellen im Geschichtsunterricht der Oberstufe analysiert und theoretisch fundiert.

4. Präsentation und Reflexion des eigenen Unterrichtsversuches: Dieses Kapitel dokumentiert die eigene Unterrichtsstunde zur Zunftgeschichte, inklusive Planung, Durchführung und kritischer Auswertung.

Schlüsselwörter

Schulpraktische Studien, Geschichte, Geschichtsunterricht, AES, Fachdidaktik, Hospitation, Unterrichtsversuch, Schaubild, Bildinterpretation, Sekundarstufe, Ancien Régime, Zünfte, Unterrichtsmethoden, Lehrbuch, Schulpraxis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Bericht grundsätzlich?

Der Bericht dokumentiert die schulpraktischen Studien der Autorin im Fach Geschichte, wobei Beobachtungen aus dem Unterrichtsalltag sowie die Durchführung einer eigenen Unterrichtsstunde reflektiert werden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Organisation des Schulalltags, der Didaktik visueller Medien (Schaubilder und historische Bilder) sowie der praktischen Unterrichtsgestaltung in der Sekundarstufe I.

Was ist das primäre Ziel dieser Arbeit?

Ziel ist es, einen Einblick in die schulpraktische Ausbildung zu geben, didaktische Methoden anhand der beobachteten Praxis zu hinterfragen und die eigene Lehrkompetenz zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die qualitative Beobachtung und Dokumentation von Unterrichtssituationen, ergänzt durch einen Abgleich mit fachdidaktischer Literatur (z. B. von Michael Sauer).

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Schule und Klassen, die Analyse von visuellen Darstellungsmethoden im Leistungskurs sowie den detaillierten Bericht über einen eigenen Unterrichtsversuch zum Thema Zünfte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Schulpraktische Studien, Fachdidaktik, Bildinterpretation, Unterrichtsmethoden und Geschichtsdidaktik.

Warum spielt die Bildinterpretation eine so zentrale Rolle im Bericht?

Die Autorin wählte den Einsatz von visuellen Medien als ihren fachdidaktischen Beobachtungsschwerpunkt, da Bilder als wichtige historische Quellen dienen und spezifische methodische Anforderungen an Lernende stellen.

Wie bewertet die Autorin ihren eigenen Unterrichtsversuch?

Sie reflektiert den Versuch als insgesamt erfolgreich, merkt jedoch an, dass sie sich mehr Freiraum bei der Stundenplanung gewünscht hätte, um noch besser auf die Schüler eingehen zu können.

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Details

Title
Beobachtungsbericht über die Hospitation des Geschichtsunterrichts auf der Sekundarstufe I und II an der Albert-Einstein-Schule Bochum
College
Ruhr-University of Bochum
Grade
bestanden
Author
Daniela Weingartz (Author)
Publication Year
2005
Pages
18
Catalog Number
V53088
ISBN (eBook)
9783638486293
ISBN (Book)
9783656786856
Language
German
Tags
Beobachtungsbericht Hospitation Geschichtsunterrichts Sekundarstufe Albert-Einstein-Schule Bochum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Weingartz (Author), 2005, Beobachtungsbericht über die Hospitation des Geschichtsunterrichts auf der Sekundarstufe I und II an der Albert-Einstein-Schule Bochum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53088
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