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Das Produktionscontrolling

Titre: Das Produktionscontrolling

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2006 , 59 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Dipl.-Kfm. Matthias Renkel (Auteur)

Gestion d'entreprise - Controlle de gestion
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der Begriff Controlling leitet sich nach dem heutigen Verständnis aus dem amerikanischen Wort „to control“ ab, was überwachen, beeinflussen und steuern bedeutet. In der unternehmerischen Praxis stellt das Controlling, neben den anderen Planungs- und Steuerungseinheiten im Unternehmen, ein wichtiges Instrument zur Beschaffung, Aufbereitung und Analyse von Daten zur Vorbereitung zielsetzungsgerechter Entscheidungen dar. Hierbei konzentriert sich das Controlling nicht nur auf einige Teilbereiche des Unternehmens, sondern erstreckt sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das zentrale Aufgabenfeld des Controlling liegt darin, Planung und Kontrolle als die bedeutenden Managementaufgaben zu unterstützen. Ein Schwerpunkt der Controllingaktivitäten bildet in diesem Zusammenhang die systematische Koordination des Gesamtführungssystems. Nicht zuletzt aus diesem Grund betrachtet der renommierte Betriebswissenschaftler Horvath das Controlling als Subsystem der Unternehmensführung. Aus dem immer umfangreicher werdenden Aufgabenspektrum entstand ein umfassendes, wie komplexes gesamtbetriebliches Controlling- System. So existiert heutzutage in Unternehmen mit entsprechender Größe unter dem Begriff Controlling eine Vielzahl von Subsystemen. Eines dieser Controlling-Subsysteme ist das in dieser Seminararbeit zentrale Thema des Produktions-Controlling. Hierbei handelt es sich um einen Controlling- Teilbereich, bei dem zur Unterstützung des Produktionsmanagements die Produktionsplanung, -steuerung und -kontrolle mit der dafür erforderlichen Informationsversorgung einerseits und den betriebswirtschaftlichen Aktivitäten der übrigen betrieblichen Funktionsbereiche andererseits koordiniert werden. Infolgedessen fungiert das Produktions-Controlling als wesentliches Bindeglied zwischen der Produktion und den anderen Leistungsbereichen im Unternehmen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Definition und begriffliche Abgrenzung

1.2 Zielsetzung dieser Seminararbeit

2. Produktionstechnische Verfahrensweisen

2.1 Just-In-Time (JIT)

2.2 Computer Integrated Manufactoring (CIM)

2.3 Lean Management (LM)

2.4 Betriebswirtschaftliche Auswirkung von JIT, CIM und LM

2.4.1 Zeitauswirkung

2.4.2 Qualitätsauswirkung

2.4.3 Kostenauswirkung

3. Ziele und Aufgaben des Produktions-Controlling

3.1 Wirtschaftlichkeitskontrolle

3.2 Minimierung der Ausschussproduktion

3.3 Qualitätsmanagement

3.4 Vermeidung von Betriebsunterbrechungen

4. Instrumente des Produktions-Controlling

4.1 Abweichungsanalyse

4.1.1 Grundlagen

4.1.2 Abweichungstoleranzschwellen

4.1.3 Verbrauchsabweichungen

4.1.4 Spezialabweichungen

4.2 Nutz- und Leerkostenanalyse

4.3 Betriebsbereitschaftsgradorientierte Kostenanalyse

4.3.1 Grundlagen

4.3.2 Aufbau von Kostenplänen

4.3.3 Veränderung der Betriebsbereitschaft

4.4 Betriebsunterbrechungs-Risikoanalyse

4.4.1 Grundlagen und Aufgaben

4.4.2 Betriebsunterbrechungskosten

4.4.3 Maßnahmen zur Schadenminderung

4.4.4 Entscheidungsorientierung

5. Durchlauforientiertes Produktions-Controlling

5.1 Definition und zeitliche Differenzierung

5.2 Potentialebene

5.3 Produktionsplanung

5.4 Auftragssteuerung

6. Qualitätsorientiertes Produktions-Controlling

6.1 Ziele und Aufgaben

6.2 Instrumente

6.2.1 Fehler-Möglichkeits- und Einfluss-Analyse

6.2.2 Qualitätskosten- und Leistungsrechnung

6.3 Wirtschaftlichkeitskontrolle und Entscheidungsvorbereitung

7. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Produktions-Controlling als Bindeglied zwischen Produktion und Unternehmensführung. Das Ziel ist es, den Nutzen spezifischer Controlling-Instrumente zur Optimierung der Wertschöpfungsprozesse – insbesondere in den Bereichen Zeit, Kosten und Qualität – darzustellen und ihre Bedeutung für den unternehmerischen Erfolg aufzuzeigen.

  • Grundlagen moderner Produktionsverfahren (JIT, CIM, Lean Management)
  • Methoden der Wirtschaftlichkeitskontrolle im Produktionsprozess
  • Risikoanalyse bei Betriebsunterbrechungen
  • Optimierung von Durchlaufzeiten durch verschiedene Planungsebenen
  • Einsatz des Qualitäts-Controlling zur Fehlervermeidung

Auszug aus dem Buch

1.1 Definition und begriffliche Abgrenzung

Der Begriff Controlling leitet sich nach dem heutigen Verständnis aus dem amerikanischen Wort „to control“ ab, was überwachen, beeinflussen und steuern bedeutet. In der unternehmerischen Praxis stellt das Controlling, neben den anderen Planungs- und Steuerungseinheiten im Unternehmen, ein wichtiges Instrument zur Beschaffung, Aufbereitung und Analyse von Daten zur Vorbereitung zielsetzungsgerechter Entscheidungen dar. Hierbei konzentriert sich das Controlling nicht nur auf einige Teilbereiche des Unternehmens, sondern erstreckt sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Das zentrale Aufgabenfeld des Controlling liegt darin, Planung und Kontrolle als die bedeutenden Managementaufgaben zu unterstützen. Ein Schwerpunkt der Controllingaktivitäten bildet in diesem Zusammenhang die systematische Koordination des Gesamtführungssystems. Nicht zuletzt aus diesem Grund betrachtet der renommierte Betriebswissenschaftler Horvath das Controlling als Subsystem der Unternehmensführung. Aus dem immer umfangreicher werdenden Aufgabenspektrum entstand ein umfassendes, wie komplexes gesamtbetriebliches Controlling-System.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Grundlegende Definition des Controllings als Subsystem der Unternehmensführung und Einordnung des Produktions-Controllings als koordinierendes Bindeglied.

2. Produktionstechnische Verfahrensweisen: Vorstellung moderner Produktionsmethoden wie JIT, CIM und Lean Management sowie deren Auswirkungen auf Zeit, Qualität und Kosten.

3. Ziele und Aufgaben des Produktions-Controlling: Erläuterung der zentralen Aufgaben, insbesondere der Wirtschaftlichkeitskontrolle, der Qualitätssicherung und des Risikomanagements bei Betriebsunterbrechungen.

4. Instrumente des Produktions-Controlling: Detaillierte Analyse von Instrumenten wie der Soll-Ist-Abweichungsanalyse, der Nutz- und Leerkostenrechnung sowie der betriebsbereitschaftsgradorientierten Kostenanalyse.

5. Durchlauforientiertes Produktions-Controlling: Fokus auf die zeitliche Optimierung der Fertigungsprozesse über die Potentialebene, die Produktionsplanung und die Auftragssteuerung.

6. Qualitätsorientiertes Produktions-Controlling: Erörterung präventiver Qualitätssicherungsstrategien mittels FMEA und der systematischen Qualitätskosten- und Leistungsrechnung.

7. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der wachsenden Bedeutung des Produktions-Controllings für den Unternehmenserfolg in einem dynamischen Wettbewerbsumfeld.

Schlüsselwörter

Produktions-Controlling, Wertschöpfungskette, Just-In-Time, Lean Management, Wirtschaftlichkeitskontrolle, Abweichungsanalyse, Betriebsunterbrechung, Durchlaufzeit, Qualitätsmanagement, Fehler-Möglichkeits- und Einfluss-Analyse, FMEA, Plankostenrechnung, Nutzkosten, Leerkosten, Prozessoptimierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit dem Produktions-Controlling als wesentlichem Instrument der modernen Unternehmensführung zur Steuerung und Optimierung der Produktion.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen produktionstechnische Verfahren, Methoden der Kosten- und Wirtschaftlichkeitskontrolle, das Risikomanagement bei Unterbrechungen sowie Strategien zur Durchlaufzeit- und Qualitätsoptimierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Aufgaben und Instrumente des Produktions-Controllings aufzuzeigen, um deren Beitrag zur Effizienzsteigerung und zum langfristigen Unternehmenserfolg zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und nutzt betriebswirtschaftliche Modelle sowie Fallstudien und grafische Kennzahlensysteme zur Veranschaulichung der Wirkungsweisen.

Welche Themen stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil behandelt die Instrumente der Kostenkontrolle (wie die Abweichungsanalyse), die Risikoanalyse bei Betriebsunterbrechungen sowie Methoden zur Durchlaufzeitverkürzung und zum Qualitätsmanagement.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wesentliche Begriffe sind Produktions-Controlling, Wertschöpfungskette, Wirtschaftlichkeit, Abweichungsanalyse, Durchlaufzeit und Qualitätsmanagement.

Was unterscheidet Übereinstimmungskosten von Abweichungskosten?

Übereinstimmungskosten sind präventive Investitionen in die Qualität, während Abweichungskosten Aufwendungen für bereits aufgetretene Fehler darstellen.

Wie wird das Risiko einer Betriebsunterbrechung bewertet?

Das Risiko wird durch eine Analyse der Fehlmengen- und Sicherungskosten bewertet, wobei das Unternehmen entscheidet, ob Risiken abgebaut, selbst getragen oder versichert werden.

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Résumé des informations

Titre
Das Produktionscontrolling
Université
Bochum University of Applied Sciences
Cours
Schwerpunktseminar Controlling
Note
1,0
Auteur
Dipl.-Kfm. Matthias Renkel (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
59
N° de catalogue
V53154
ISBN (ebook)
9783638486811
Langue
allemand
mots-clé
Produktionscontrolling Schwerpunktseminar Controlling Produktion Erfolgscontrolle Analyse
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dipl.-Kfm. Matthias Renkel (Auteur), 2006, Das Produktionscontrolling, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53154
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Extrait de  59  pages
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