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Der Einsatz von Metamodellen für die Geschäftsprozessmodellierung

Title: Der Einsatz von Metamodellen für die Geschäftsprozessmodellierung

Diploma Thesis , 2006 , 89 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Dipl. Kaufmann Andreas Galla (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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In dieser Arbeit werden die Ziele, Methoden und Abläufe des Geschäftsprozessmanagements mit Hilfe von Geschäftsmanagement-Werkzeugen dargelegt. Schwerpunktmäßig wird der Einsatz der Meta-Modellierung bei Geschäftsprozessmanagement-Systemen und Workflow-Management-Systemen durch den Anwender erörtert. Dazu werden der konzeptuelle Aufbau von Modellierungssprachen und Metamodellen evaluiert und Anforderungen an Modellierungswerkzeuge begründet. Besonderes Augenmerk gilt der Anpassungsfähigkeit der Metamodelle in Werkzeugen durch den Anwender. Dazu werden die möglichen Anpassungsbereiche der Modellierungssprachen gezeigt und die gegebenen Anpassungsmöglichkeiten des Werkzeuges ADONIS exemplarisch demonstriert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Motivation

1.2 Ziele

1.3 Vorgehen

2 Geschäftsprozessmodellierung und Workflow-Management

2.1 Geschäftsprozessmodellierung

2.1.1 Ziele der Geschäftsprozessmodellierung

2.1.2 Informationen in Geschäftsprozessmodellen

2.1.3 Kriterien eines Geschäftsprozesses

2.2 Workflow-Management

2.2.1 Ziele des Workflow-Managements

2.2.2 Workflow-Typen

2.3 Überführung von Geschäftsprozessmodellen in Workflow-Spezifikationen

2.3.1 Übergang vom Geschäftsprozess zum Workflow

2.3.2 Rückkopplung von der Workflow-Ausführung zum Geschäftsprozessmodell

2.4 Modellierung mit Softwareunterstützung

2.4.1 Anforderungen an die Geschäftsprozessmodellierung

2.4.2 Anforderungen an Workflow-Management-Systeme

2.4.3 Entwicklungsphasen des Workflow-Management-Systems

3 Modellierungstechnik

3.1 Modellierungssprachen

3.1.1 Ereignisgesteuerte Prozessketten

3.1.2 XML Process Definition Language

3.1.3 Business Process Modeling Notation

3.1.4 Organization for the Advancement of Structured Information Standards

3.1.5 Business Process Execution Language

3.1.6 Unified Modeling Language

3.1.7 LOVEM-Methode

3.1.8 IT Infrastructure Library

3.1.9 ADONIS-Standard-Methode

3.2 Aufbau einer Modellierungssprache

3.2.1 Modell und Modellierung

3.2.2 Metamodellierung

3.3 Prozessmodellierungssichten

3.3.1 Sichtenkonzepte der Prozessmodellierung

3.3.2 Sichtenkonzept nach Gadatsch

4 Evaluierung der Anpassung von Metamodellen

4.1 Informationsmodellierung

4.2 Metamodellierung

4.3 Vier-Ebenen-Architektur

4.4 Metamodellierung mehrerer Sichten

4.5 Anforderungen an Metamodellierungswerkzeuge

4.6 Datenbeschreibungssprachen

4.6.1 Konzeptuelle Graphen

4.6.2 Semantische Datenmodelle

4.6.3 Objektorientierte Metamodelle

4.7 Modellierungsprinzipien

4.7.1 Lesbarkeit

4.7.2 Realitätsnähe

4.7.3 Konzeptorientierung

4.7.4 Eindeutigkeit bei Begriffsverwendung

5 Anpassung von Metamodellen in der Praxis

5.1 Grafische Anpassung

5.1.1 Unterschiedliche Symbole für gleiche Objekttypen

5.1.2 Veränderungen am Layout

5.1.3 Zusätzliche Objekttypen

5.1.4 Hinzufügen von Attributen

5.1.5 Anpassung von Restriktionen

5.1.6 Sprachliche Anpassungen

5.1.7 Unternehmensspezifische Anpassungen

5.1.8 Darstellungsvariationen

5.2 Integration verschiedener Notationen

5.3 Analyse und Simulation

5.3.1 Gründe für Analyse und Simulation

5.3.2 Ziele der Simulation

5.3.3 Informationen in Modellen

5.4 Das Werkzeug ADONIS

5.4.1 Meta-Konzept von ADONIS

5.4.2 Modellierungssichten in ADONIS

5.4.3 Anwendungsbibliothek

5.4.4 Bibliothekenverwaltung

5.4.5 Beurteilung der Anpassungsmöglichkeiten in ADONIS

5.5 Nutzen für die Entwicklung von Workflow-Management-Systemen

5.5.1 Überführung von Geschäftsprozessmodellen in Workflow-Spezifikationen

5.5.2 Workflow-Lebenszyklus

5.5.3 Wissensmanagement

5.6 Probleme bei veränderbaren Metamodellen

6 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einsatz von Metamodellen zur Geschäftsprozessmodellierung mit dem Ziel, die Flexibilität von Management-Werkzeugen zu erhöhen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Möglichkeiten zur Anpassung von Modellierungssprachen, um eine nahtlose Integration zwischen fachlicher Prozessmodellierung und technischer Workflow-Spezifikation zu ermöglichen.

  • Konzeptionelle Grundlagen der Metamodellierung und der Vier-Ebenen-Architektur.
  • Analyse und Bewertung verschiedener Modellierungssprachen wie EPK, BPMN und UML.
  • Anpassungsmöglichkeiten von Metamodellen hinsichtlich grafischer Repräsentation, Objekttypen und Attributen.
  • Demonstration der Metamodellierung am Praxisbeispiel des Werkzeugs ADONIS.
  • Nutzung von veränderbaren Metamodellen zur Unterstützung des Wissensmanagements und der Workflow-Entwicklung.

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Metamodellierung

Die Modelle sollen die Struktur und das Verhalten des dargestellten Systems möglichst originalgetreu widerspiegeln, weswegen an die Abbildung besondere Anforderungen zu stellen sind. Das übergeordnete Metamodell einer Modellierungssprache gibt den Beschreibungsrahmen für ein Modellsystem vor, in dem alle Notationen festgelegt werden, die zur Erstellung eines Modells verwendet werden dürfen, wie die Regeln ihrer Verknüpfungen sind und welche Bedeutung sie haben.

Das Metamodell unterstützt die Modellierung in zwei Punkten:

• Überprüfung des Modells auf die Konsistenz und Vollständigkeit in Bezug auf das Metamodell und

• Überprüfung der Struktur- und Verhaltenstreue des Modells in Bezug auf das Objektsystem, welches ein Begriffsystem des Metamodells voraussetzt, dessen Semantik möglichst nahe am Objektsystem orientiert ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Notwendigkeit der Geschäftsprozessoptimierung und führt in die Thematik der Geschäftsprozessmodellierung sowie den Einsatz von Metamodellen ein.

2 Geschäftsprozessmodellierung und Workflow-Management: Hier werden die begrifflichen Trennungen sowie die Anforderungen an die Softwareunterstützung für Geschäftsprozesse und Workflow-Systeme erörtert.

3 Modellierungstechnik: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene Modellierungssprachen und erläutert den Aufbau sowie die Sichtenkonzepte von Modellierungssprachen.

4 Evaluierung der Anpassung von Metamodellen: Hier wird das Konzept der Metamodellierung, insbesondere die Vier-Ebenen-Architektur und die Anforderungen an entsprechende Werkzeuge, theoretisch fundiert.

5 Anpassung von Metamodellen in der Praxis: Dieser Hauptteil demonstriert anhand des Werkzeugs ADONIS, wie Anpassungen im Metamodell praktisch umgesetzt werden können und welchen Nutzen dies für Workflow-Management und Wissensmanagement bietet.

6 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und bewertet den Nutzen der Flexibilität in Metamodellierungswerkzeugen.

Schlüsselwörter

Geschäftsprozessmodellierung, Metamodellierung, Workflow-Management, Prozessmanagement, ADONIS, Modellierungssprache, Vier-Ebenen-Architektur, Business Reengineering, Wissensmanagement, Softwareanforderungen, Prozessanalyse, Modellkonfiguration, Notationsintegration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den konzeptionellen Aufbau und die praktische Anwendung von Metamodellen, um Geschäftsprozessmanagement-Werkzeuge flexibler an unternehmensspezifische Anforderungen anzupassen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Im Zentrum stehen die Geschäftsprozessmodellierung, die Workflow-Spezifikation sowie die Mechanismen zur Erweiterung von Modellierungssprachen auf Metamodell-Ebene.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Nutzen und die Methoden aufzuzeigen, wie Metamodellierungswerkzeuge durch den Anwender angepasst werden können, um eine bessere Verzahnung zwischen fachlichen Prozessen und IT-Implementierungen zu erreichen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine Literaturanalyse durch und evaluiert den konzeptuellen Aufbau von Modellierungssprachen sowie deren Anforderungen an Werkzeuge, ergänzt durch eine praktische Demonstration am Beispiel von ADONIS.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil evaluiert das Konzept der Metamodellierung, definiert Anforderungen an entsprechende Werkzeuge und analysiert, wie diese in der Praxis für grafische Anpassungen, Notationsintegration und Wissensmanagement genutzt werden können.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Geschäftsprozessmodellierung, Metamodellierung, Workflow-Management, ADONIS sowie Modellierungstechniken und Sichtenkonzepte.

Warum ist das Werkzeug ADONIS in dieser Arbeit so prominent?

ADONIS dient als Praxisbeispiel, da es ein ausgeprägtes Customising-Konzept auf der Metamodellierungsebene bietet und somit ideal geeignet ist, die Möglichkeiten und Grenzen der Anpassungsfähigkeit in der Realität zu demonstrieren.

Welche Probleme bei veränderbaren Metamodellen werden identifiziert?

Die Hauptprobleme liegen in der potenziellen Überforderung des Anwenders durch hohe Komplexität, der Gefahr von Inkonsistenzen bei der Modellierung sowie der Notwendigkeit spezieller Programmierkenntnisse für fortgeschrittene Anpassungen.

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Details

Title
Der Einsatz von Metamodellen für die Geschäftsprozessmodellierung
College
Aachen University of Applied Sciences
Grade
2,3
Author
Dipl. Kaufmann Andreas Galla (Author)
Publication Year
2006
Pages
89
Catalog Number
V53189
ISBN (eBook)
9783638487054
ISBN (Book)
9783656792949
Language
German
Tags
Einsatz Metamodellen Geschäftsprozessmodellierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Kaufmann Andreas Galla (Author), 2006, Der Einsatz von Metamodellen für die Geschäftsprozessmodellierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53189
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