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Struktur und Nutzungsmöglichkeiten von Prärien

Title: Struktur und Nutzungsmöglichkeiten von Prärien

Term Paper (Advanced seminar) , 2002 , 39 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Björn Fehrenbacher (Author)

Geography / Earth Science - Physical Geography, Geomorphology, Environmental Studies
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Die Prärien zählen zu den nordhemisphärischen und winterkalten Steppengebieten, zu denen neben den Prärien selbst auch noch große Teile Zentralasiens (von der Ukraine bis Kasachstan, der Mongolei und Teilen von Tibet), der Pussta, Alt- und Neukastilien sowie das Hochland der Schotts zählen.
Auf der Südhalbkugel hingegen finden sich vorwiegend wintermilde Steppengebiete, so beispielsweise in Australien der Bereich der Darling Ebene im Südosten des Kontinents.
Im Einzelnen werden im Rahmen eines länderkundlichen Profils zunächst die klimatischen Gegebenheiten der Prärie vorgestellt, ehe die Bodenzonierungen sowie die daraus resultierenden Nutzungsmöglichkeiten in den einzelnen Steppengebieten erläutert werden. Interessant erscheint auch die Frage, wie die Prärie einst genutzt werden konnte und wodurch der Nutzungswandel in den heutigen Steppengebieten eingeleitet werden konnte.

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Inhaltsverzeichnis

Einleitende Worte

1. Verbreitung und klimatische Merkmale der Prärie

2. Strukturmerkmale der Steppenzonen

2.1 Waldsteppe

2.2 Feuchtsteppe

2.3 Trockensteppe

2.4 Wüstensteppen

3. Bodenzonierungen und Verwitterungsprozesse in den Steppengebieten

3.1 Bodenzonierungen

3.1.1 Phaeozeme

3.1.2 Tschernoseme

3.1.3 Kastanozeme

3.1.4 Xerosole

3.2 Verwitterungsprozesse in den Steppengebieten

4. Nutzungsmöglichkeiten

4.1 Nutzungsmöglichkeiten im Bereich der Waldsteppe und in feuchteren Teilbereichen der Feuchtsteppe

4.2 Nutzungsmöglichkeiten in trockeneren Teilen der Feuchtsteppe und im Bereich der Mischgrassteppe

4.2.1 Anbauprodukte

4.2.2 Schwerpunkte der Verbreitung, Leistung und Probleme der gegenwärtigen Getreideproduktion

4.3 Nutzungsmöglichkeiten im Bereich der Trockensteppe

5. Einstige Nutzung der Steppen durch die Indianer

6. Nutzungswandel der Steppengebiete am Beispiel des Staates Wyoming

6.1 Nutzungswandel durch weiße Siedler in Wyoming

6.2 Nutzungswandel infolge intensiver Rohstoffgewinnung

6.3 Nutzungswandel infolge steigender Touristenzahlen

6.4 Ökologische Folgen des Nutzungswandels

7. Literaturliste

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Ökosystem der Prärien und Steppengebiete, wobei der Fokus auf den klimatischen Bedingungen, der Bodenbeschaffenheit, den landwirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeiten sowie dem historischen und aktuellen Nutzungswandel am Beispiel des Staates Wyoming liegt.

  • Klimatische Charakterisierung und zonale Gliederung der Steppengebiete
  • Bodenbildende Prozesse und die Zonierung verschiedener Bodentypen (Phaeozeme, Tschernoseme, etc.)
  • Methoden der landwirtschaftlichen Flächennutzung und deren ökologische Auswirkungen
  • Historische Betrachtung der indigenen Nutzung sowie der zerstörerischen Folgen der weißen Besiedlung
  • Aktueller Nutzungswandel durch Rohstoffgewinnung und Tourismus

Auszug aus dem Buch

1. Verbreitung und klimatische Merkmale der Prärie

Die Prärien erstrecken sich von West nach Ost über eine Gesamtlänge von etwa 1200km, von Norden nach Süden von etwa 55°N (Kanada) bis etwa 30°N, was einer Gesamtstrecke von etwa 2750km entspricht. Die Prärien lassen sich klimatisch der gemäßigten Zone zuordnen, liegen somit im Einflussbereich der außertropischen Westwindzone und verfügen dabei aber über eine ausgesprochene Leelage bzw. kontinentale Lage. Im Gegensatz zu den uns vertrauten europäischen Verhältnissen verhindern die in den USA in N-S-Richtung verlaufenden Gebirgszüge des Westens ein Übergreifen der feuchten ozeanischen Luftmassen auf das Innere des Landes, sodass die angesprochenen kontinentalen Klimamerkmale – weitgehend heiße Sommer bei kalten Wintern – entsprechend dominieren.

Genauer betrachtet sind es vor allem die nordsüdlich verlaufenden Rocky Mountains bzw. die Kordilleren, die sich den Westströmungen in den Weg stellen und diese zum Aufsteigen zwingen. Dabei kühlt sich die Luft um ca. 1°C / 100m ab. Kühlere Luft kann allerdings wesentlich weniger Wasser aufnehmen, die relative Luftfeuchtigkeit steigt, erreicht 100%, es kommt zur Kondensation und somit setzen orographisch bedingte Steigungsregen ein. Die jenseits der Gebirgszüge absinkenden Luftmassen (Lee) sind daher weitgehend trocken und warm. Weite Teile des intramontanen Beckens und der Great Plains liegen somit im Regenschatten.

Weiter nach Osten nimmt die Humidität durch den Einfluss des Atlantischen Ozeans und vor allem der feuchtwarmen Luftmassen aus dem Bereich des Golfes von Mexiko zu. Dennoch verhindern die Gebirgszüge am Ostrand (Appalachen) des Kontinents, dass im Spätsommer oder Herbst monsunale Einflüsse größere Bedeutung erlangen würden. Fasst man den Aspekt der Niederschlagsintensität zusammen, so lässt sich zweifelsohne festhalten, dass die Niederschläge von Ost nach West bis zum Ostabhang der Rocky Mountains kontinuierlich abnehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Verbreitung und klimatische Merkmale der Prärie: Dieses Kapitel erläutert die geografische Ausdehnung der Prärien und analysiert die klimatischen Einflüsse wie die Lee-Lage und die Auswirkungen der Rocky Mountains auf die Niederschlagsverteilung.

2. Strukturmerkmale der Steppenzonen: Hier werden die verschiedenen Steppentypen von der Waldsteppe bis zur Wüstensteppe hinsichtlich Vegetation und Wasserhaushalt charakterisiert.

3. Bodenzonierungen und Verwitterungsprozesse in den Steppengebieten: Das Kapitel beschreibt die enge Kopplung zwischen Klima, Vegetation und Bodenbildung sowie physikalische und chemische Verwitterungsvorgänge.

4. Nutzungsmöglichkeiten: Es werden die agrarischen Nutzungsmethoden wie Ackerbau und Ranching sowie deren ökonomische und ökologische Probleme detailliert dargelegt.

5. Einstige Nutzung der Steppen durch die Indianer: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Lebensweise der Indianerstämme und die gravierenden ökologischen Folgen der weißen Landnahme.

6. Nutzungswandel der Steppengebiete am Beispiel des Staates Wyoming: Der Abschnitt untersucht den Wandel der Landnutzung durch Siedler, Rohstoffgewinnung und Tourismus im US-Bundesstaat Wyoming.

7. Literaturliste: Enthält die verwendeten wissenschaftlichen Quellen und Grundlagenwerke zur Erstellung der Arbeit.

Schlüsselwörter

Prärie, Steppenzonen, Bodenzonierung, Humidität, Aridität, Bodenfruchtbarkeit, Dry Farming, Landwirtschaft, Ranching, Bodenerosion, Indianer, Nutzungswandel, Wyoming, Rohstoffgewinnung, ökologische Folgen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die ökologischen und ökonomischen Aspekte von Steppengebieten, insbesondere der nordamerikanischen Prärie, und untersucht deren Wandel durch menschliche Einflüsse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Klimatologie, Bodenkunde, Agrargeografie, historischer Nutzung durch indigene Völker sowie den Folgen moderner industrieller und touristischer Landnutzung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen natürlichen Steppenbedingungen und der landwirtschaftlichen Nutzbarkeit sowie die daraus resultierenden ökologischen Belastungen aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine geographische Ausarbeitung, die auf der Analyse von Klimadaten, Bodenprofilen, historischen Belegen und Fachliteratur zur Ökozonenforschung basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die klimatische und bodenkundliche Bestandsaufnahme der Steppenzonen, die verschiedenen agrarischen Nutzungsformen und deren Problematiken sowie historische Transformationsprozesse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Prärie, Bodenzonierung, Desertifikation, Dry Farming, Ranching, Bodenerosion und nachhaltige Landnutzung.

Wie unterscheidet sich die Nutzung durch Indianer von der weißen Besiedlung?

Die Nutzung durch die Indianer war über Jahrtausende auf Selbstversorgung und ein ökologisches Gleichgewicht ausgelegt, während die weiße Besiedlung durch industrielle Jagd und großflächigen Ackerbau das Ökosystem massiv destabilisierte.

Warum ist Wyoming ein relevantes Fallbeispiel für den Nutzungswandel?

Wyoming verdeutlicht in besonderem Maße den Übergang von extensiver Viehwirtschaft hin zu intensiver Rohstoffförderung und touristischer Erschließung, was vielfältige ökologische Auswirkungen mit sich bringt.

Welche Rolle spielt die Bodenbeschaffenheit für die landwirtschaftliche Nutzung?

Die Bodenart, wie etwa die fruchtbaren Tschernoseme oder die versalzten Xerosole, determiniert das Wasserhaltevermögen und damit direkt das agrarische Ertragspotenzial einer Steppenzone.

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Details

Title
Struktur und Nutzungsmöglichkeiten von Prärien
College
University of Education Weingarten
Course
Vegetations- und Klimazonen
Grade
1,0
Author
Björn Fehrenbacher (Author)
Publication Year
2002
Pages
39
Catalog Number
V53234
ISBN (eBook)
9783638487412
ISBN (Book)
9783638726986
Language
German
Tags
Struktur Nutzungsmöglichkeiten Prärien Vegetations- Klimazonen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Björn Fehrenbacher (Author), 2002, Struktur und Nutzungsmöglichkeiten von Prärien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53234
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