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Soziale Beziehungen durch das Internet

Title: Soziale Beziehungen durch das Internet

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 13 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Constanze Articus (Author)

Communications - Interpersonal Communication
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Das Internet hat sich mittlerweile zu einem alltäglichen Medium entwickelt, das sowohl im Beruf, als auch privat einen immer größeren Stellenwert erreicht. Es ist weit mehr als eine riesige Bibliothek. Neben dem Bezug von Dokumenten oder Programmen ermöglichen verschiedene Dienste den Aufbau von Beziehungen. Als technisches Netzwerk verbindet das Internet zunächst mehrere Computer miteinander. Gleichzeitig ist es aber auch ein soziales Netzwerk, das Menschen miteinander verbindet.

In dieser Arbeit werden soziale Beziehungen, die sich über das Internet entwickeln, in ihrer Entstehung, Weiterentwicklung und auch Konflikthaltigkeit beschrieben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Möglichkeiten und Eigenheiten der Internet-Kommunikation

3. Definition des Begriffs „Soziale Beziehung“

4. Entstehung von persönlichen Beziehungen

5. Soziale Beziehungen durch das Internet

6. Beziehungsentwicklung im Netz

7. Funktionen von romantischen Beziehungen im Netz

7.1. Eskapismus

7.2. Kompensation

7.3. Exploration

8. Veränderung von realen Beziehungen durch die Internetaktivität eines Partners

9. Zusammenfassung

Zielsetzung und Forschungsfragen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Dynamik zwischenmenschlicher Beziehungen im digitalen Zeitalter. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, wie soziale Beziehungen durch das Internet entstehen, welche spezifischen Charakteristika diese Kommunikation aufweist und inwiefern sich die Nutzung digitaler Medien auf bestehende reale Partnerschaften auswirken kann.

  • Grundlagen der Internet-Kommunikation und ihrer technischen Rahmenbedingungen
  • Entstehung und Entwicklungsprozesse von Online-Beziehungen
  • Psychologische Funktionen romantischer Netzbeziehungen
  • Auswirkungen intensiver Internetnutzung auf reale Sozialbeziehungen
  • Analyse des Phänomens der Cyberuntreue und Internet-Sucht

Auszug aus dem Buch

5. Soziale Beziehungen durch das Internet

Das Internet ist eine ideale Kontaktbörse. Der Nutzer kann ohne soziale Kontrolle ungesehen agieren. Er braucht sich keine Gedanken über sein Aussehen zu machen, das „Zurechtmachen und Aufstylen“ entfällt. Ebenfalls muß kein Geld für Kinokarten, Essen, Getränke ausgegeben werden. Im Gegensatz zur Realität, wo körperliche Attraktivität an erster Stelle steht, ist im Netz der Text der Modus der Selbstpräsentation.

Im Netz begonnene Beziehungen sind zunächst als schwache Beziehungen einzuordnen. Aus diesen schwachen Beziehungen können sich dann durch langes Bestehen und häufige, medial vervielfältigte Kontakte zu starken Netzbeziehungen entwickeln. Schrittweise werden immer reichhaltigere mediale Umgebungen ausgetauscht, wie z.B. Emails, private Chats, Briefe, Telefonate, Austauschen von Photos, persönliche Treffen. Sobald die Beteiligten eine Vielzahl von Medien zur Beziehungspflege nutzen, ist es unerheblich, ob sie sich ursprünglich im Internet oder außerhalb des Netzes begegnet sind. Die Bedeutung von persönlichen Treffen für die Festigung von im Netz entstandenen Beziehungen steht außer Frage.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die zunehmende Bedeutung des Internets als soziales Netzwerk ein und definiert die zentralen Begriffe für den weiteren Verlauf.

2. Möglichkeiten und Eigenheiten der Internet-Kommunikation: Dieses Kapitel erläutert die Besonderheiten der netzbasierten Kommunikation, wie die Anonymität und die Reduktion auf textbasierte Interaktion, sowie deren Vor- und Nachteile.

3. Definition des Begriffs „Soziale Beziehung“: Es werden theoretische Grundlagen sozialer Bindungen dargelegt und nach verschiedenen Beziehungstypen sowie deren Intensitätskriterien klassifiziert.

4. Entstehung von persönlichen Beziehungen: Anhand eines Stufenmodells wird der Prozess der Beziehungsentwicklung von der Orientierung bis zur möglichen Auflösung beschrieben.

5. Soziale Beziehungen durch das Internet: Dieses Kapitel analysiert das Internet als Ort für Kontaktanbahnungen und die Bedingungen für die Entstehung von Gefühlen in virtuellen Räumen.

6. Beziehungsentwicklung im Netz: Der Fokus liegt hier auf dem Medienwechsel als kritischem Schritt zur Vertiefung einer Beziehung, der schließlich in persönliche Treffen münden kann.

7. Funktionen von romantischen Beziehungen im Netz: Es werden die drei primären Funktionen Eskapismus, Kompensation und Exploration untersucht, die Motivationen für Online-Romanzen darstellen.

8. Veränderung von realen Beziehungen durch die Internetaktivität eines Partners: Die Arbeit erörtert, wie exzessive Internetnutzung als Konkurrenz zur Offline-Beziehung fungieren und zu Entfremdung oder Cyberuntreue führen kann.

9. Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel resümiert, dass das Internet als Medium zur Beziehungsentwicklung zwar Potenziale bietet, jedoch gleichzeitig reale soziale Gefüge durch Zeitverlust und Isolationsrisiken belasten kann.

Schlüsselwörter

Internet-Kommunikation, soziale Netzwerke, Online-Beziehung, Beziehungsentwicklung, Cyberromantik, Eskapismus, Kompensation, Exploration, Medienwechsel, Cyberuntreue, Internet-Sucht, Selbstpräsentation, digitale Interaktion, reale Beziehungen, virtuelle Bindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit der Psychologie und Dynamik sozialer Beziehungen, die über das Internet initiiert und gepflegt werden.

Welche Themenfelder stehen im Fokus der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Kommunikationsweise im Netz, der Entwicklung virtueller Bindungen sowie den Auswirkungen dieser Aktivitäten auf bestehende Offline-Partnerschaften.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich soziale Beziehungen im digitalen Raum entwickeln und welchen Einfluss diese neuen Kontaktformen auf das Individuum und sein soziales Umfeld haben.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse psychologischer Konzepte und greift zur Illustration auf verschiedene Studien und Beobachtungen zur Internetnutzung zurück.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der technischen Bedingungen der Internet-Kommunikation, die psychologische Definition von sozialen Beziehungen sowie eine detaillierte Analyse der Funktionen und Risiken von Netzbeziehungen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die zentralen Begriffe sind Internet-Kommunikation, Beziehungsentwicklung, Online-Beziehungen, Eskapismus, Kompensation, Exploration und Cyberuntreue.

Wie unterscheidet sich die Online-Kommunikation von der direkten Kommunikation laut der Autorin?

Die Online-Kommunikation ist primär textbasiert, anonym und weitgehend unabhängig von räumlichen Distanzen, was den Wegfall nonverbaler Signale wie Mimik und Gestik zur Folge hat.

Was versteht die Autorin unter dem Begriff der „Cyberuntreue“?

Unter Cyberuntreue werden Cyberkontakte oder Cyberbeziehungen außerhalb einer bestehenden Offline-Partnerschaft verstanden, die gegen die gemeinsam vereinbarten Grundlagen der Partnerschaft verstoßen.

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Details

Title
Soziale Beziehungen durch das Internet
College
University of Rostock
Course
Computer und Kommunikation
Grade
1,0
Author
Constanze Articus (Author)
Publication Year
2005
Pages
13
Catalog Number
V53283
ISBN (eBook)
9783638487801
ISBN (Book)
9783638773287
Language
German
Tags
Soziale Beziehungen Internet Computer Kommunikation
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Constanze Articus (Author), 2005, Soziale Beziehungen durch das Internet, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53283
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