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Krafttraining im Schwimmen

Titel: Krafttraining im Schwimmen

Hausarbeit , 2005 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Robert Mattes (Autor:in), Christian Dunke (Autor:in)

Sport - Bewegungs- und Trainingslehre
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Zusammenfassung Leseprobe Details

„Krafttraining im Schwimmen“ ist ein viel diskutiertes Thema, zu dem ganz gegensätzliche Positionen in der Wissenschaft und Trainingspraxis bestanden haben. Beispielsweise war Krafttraining, genauer: die Steigerung der Maximalkraft durch Krafttraining an Trainingsgeräten an Land, in den 1950er Jahren verpönt, weil man annahm, dass die zusätzliche Muskelmasse die für das Schwimmen unerlässliche Beweglichkeit v.a. in den Schultergelenken einschränke. Diese Meinung wurde allerdings in den folgenden Jahren durch Studien widerlegt. Der Trend schlug in den 1970ern um und v.a. bei Kurzstreckenschwimmern wurde zusätzliche Muskelmasse antrainiert, um eine möglichst hohe Maximalkraft und eine damit vermeintlich höhere Schwimmgeschwindigkeit zu erreichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kraft: Definitionen, Arbeitsweisen, Erscheinungsformen

2.1 Kraft im physikalischen und biologischen Sinn

2.2 Arbeitsweisen des Muskels und Erscheinungsformen der Kraftfähigkeit

2.3 Strukturierung des Kraftverhaltens im Schwimmen bei Startsprung, Schwimmen und Wenden

2.4. Methoden zur Bestimmung der belasteten Muskulatur

3. Studien am IfSS Freiburg zum Krafttraining im Schwimmen

3.1. „Der Einfluss von Maximalkrafttraining auf die Sprintleistung des Wettkampfschwimmers“

3.2. „Schnellkraftniveau und neuromuskuläre Aktivität der Arm-Schulter-Muskulatur bei Sprintschwimmern unterschiedlicher Leistungsstärke“

4. Schwimmspezifische Kraftdiagnostik und Krafttests

4.1. Tests an Land

4.2. Tests im Wasser

5. Krafttrainingsmethodik im Schwimmen

5.1. Die Gestaltung des Krafttrainings (Allgemeine Trainingslehre)

5.2.Vorschlag eines Krafttrainings zur Vorbereitung der 200-m-Lagen-Strecke (mit Übungsauswahl und Hinweisen zur Bewegungsausführung)

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und praktischen Anwendung von Krafttraining im Schwimmsport, um die Leistungsfähigkeit durch wissenschaftlich fundierte Trainingsansätze zu optimieren. Das primäre Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Kraftentwicklung und schwimmerischer Sprintleistung aufzuzeigen sowie praktische Methoden für ein schwimmspezifisches Training und eine entsprechende Diagnostik bereitzustellen.

  • Grundlagen der Kraft und ihre Erscheinungsformen im Schwimmen
  • Analyse wissenschaftlicher Studien zu Maximalkraft und Sprintleistung
  • Verfahren der schwimmspezifischen Kraftdiagnostik an Land und im Wasser
  • Gestaltung von Krafttrainingsplänen unter Berücksichtigung sportwissenschaftlicher Prinzipien
  • Empfehlungen für gezieltes Kraftausdauertraining für Lagenstrecken

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

„Krafttraining im Schwimmen“ ist ein viel diskutiertes Thema, zu dem ganz gegensätzliche Positionen in der Wissenschaft und Trainingspraxis bestanden haben. Beispielsweise war Krafttraining, genauer: die Steigerung der Maximalkraft durch Krafttraining an Trainingsgeräten an Land, in den 1950er Jahren verpönt, weil man annahm, dass die zusätzliche Muskelmasse die für das Schwimmen unerlässliche Beweglichkeit v.a. in den Schultergelenken einschränke. Diese Meinung wurde allerdings in den folgenden Jahren durch Studien widerlegt. Der Trend schlug in den 1970ern um und v.a. bei Kurzstreckenschwimmern wurde zusätzliche Muskelmasse antrainiert, um eine möglichst hohe Maximalkraft und eine damit vermeintlich höhere Schwimmgeschwindigkeit zu erreichen.

Wenn auch heute noch kein vollständiger Konsens über die Bedeutung von Krafttraining im Schwimmsport besteht, so sind zumindest folgende Punkte allgemein anerkannt (vgl. Wilke, Madsen 1988, 165):

- Je kürzer die Schwimmdistanz ist, desto größer ist der Widerstand, den es bei einer einzelnen Armbewegung zu überwinden gilt; desto wichtiger wird Maximalkraft im Vergleich zu anderen Kraftfähigkeiten wie z.B. Kraftausdauer.

- Je größer der prozentuale Kraftaufwand des Schwimmers pro Armzug im Verhältnis zu seiner verfügbaren Maximalkraft ist, desto bedeutsamer wird die Zunahme der Maximalkraft für seine schwimmerische Leistung.

- Selbst für den Langstreckenschwimmer macht Maximalkrafttraining bis zu einem gewissen Grad Sinn, denn: je höher die Qualifikation, desto größer die Schwimmgeschwindigkeit, desto größer der Wasserwiderstand.

- Maximalkraft und Kraftausdauer sind nicht die einzigen Kraftformen, die beim Schwimmen auftreten. V.a. bei Starts und Wenden spielen Schnellkraft und Explosivkraft eine bedeutende Rolle. Auch hier gilt: je kürzer die Schwimmdistanz, desto größer der zeitliche Anteil der Teilphasen an der gesamten Wettkampfzeit, desto wichtiger diese Schnellkraftfähigkeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung der Sichtweise auf Krafttraining im Schwimmen und legt die wissenschaftliche Relevanz verschiedener Kraftformen für unterschiedliche Schwimmdistanzen dar.

2. Kraft: Definitionen, Arbeitsweisen, Erscheinungsformen: Hier werden physikalische sowie biologische Kraftdefinitionen eingeführt und die für Schwimmer relevanten Muskelarbeitsweisen und Kraftunterkategorien systematisch klassifiziert.

3. Studien am IfSS Freiburg zum Krafttraining im Schwimmen: Dieses Kapitel fasst zwei praxisnahe Studien zusammen, die den Einfluss von Maximalkrafttraining auf die Sprintleistung sowie die neuromuskulären Aktivitätsmuster bei Sprintern untersuchen.

4. Schwimmspezifische Kraftdiagnostik und Krafttests: Der Fokus liegt auf der praktischen Messbarkeit von Kraftfähigkeiten, wobei Vergleiche zwischen landbasierten Tests und spezialisierten Verfahren im Wasser gezogen werden.

5. Krafttrainingsmethodik im Schwimmen: Dieses Kapitel bietet eine Anleitung zur Trainingsgestaltung inklusive einer spezifischen Empfehlung für die Vorbereitung auf 200-m-Lagen-Strecken.

Schlüsselwörter

Krafttraining, Schwimmsport, Maximalkraft, Sprintleistung, Schnellkraft, Kraftausdauer, Bewegungsanalyse, EMG, Kraftdiagnostik, Trainingsmethodik, neuromuskuläre Aktivität, Muskelaufbau, Wasserwiderstand, Startsprung, Lagen-Strecke.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und praktische Umsetzung von Krafttraining im Schwimmsport und analysiert, wie gezieltes Training die schwimmerische Leistungsfähigkeit beeinflussen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen der Kraftlehre, der wissenschaftlichen Analyse von Studien am IfSS Freiburg, sowie Methoden der Kraftdiagnostik und Trainingsgestaltung im Wasser.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, theoretische Erkenntnisse mit praktischen Empfehlungen zu verknüpfen, um Schwimmern und Trainern eine fundierte Grundlage für ein leistungsorientiertes, schwimmspezifisches Krafttraining zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren nutzen eine Kombination aus theoretischer Literaturanalyse und der Auswertung empirischer Studien (z.B. EMG-Messungen und biokinetische Tests), um ihre Thesen zu untermauern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die Definition verschiedener Kraftformen, die Zusammenfassung von Leistungsstudien, den Vergleich von Krafttests an Land und im Wasser sowie konkrete Übungsempfehlungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Krafttraining, Maximalkraft, Sprintleistung, Kraftausdauer, Schwimmspezifische Diagnostik und neuromuskuläre Aktivität definiert.

Warum ist das "Power Rack" für Schwimmer relevant?

Das Power Rack ermöglicht Messungen der Zugkraft direkt im Wasser, was laut Maglischo eine deutlich höhere Aussagekraft für die tatsächliche Schwimmleistung besitzt als Landtests.

Warum wird Krafttraining nach der Maximalkraftmethode für Sprinter empfohlen?

Studien belegen, dass durch ein solches Training das Kraftmaximum bei einem Armzug vorverlegt werden kann, was zu einer effektiveren Zug-Druck-Phase und damit zu höherer Geschwindigkeit führt.

Welche Rolle spielt die Rumpfstabilität bei der Trainingsgestaltung?

Rumpfstabilitätsübungen sind laut den Autoren essenziell, da sie neben Beweglichkeits- und Dehnübungen die notwendige Basis für ein effektives, verletzungsfreies Krafttraining bilden.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Krafttraining im Schwimmen
Hochschule
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg  (Institut für Sport und Sportwissenschaften)
Veranstaltung
Schwerpunktfach Schwimmen
Note
1,0
Autoren
Robert Mattes (Autor:in), Christian Dunke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
18
Katalognummer
V53448
ISBN (eBook)
9783638489034
ISBN (Buch)
9783656783916
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Krafttraining Schwimmen Schwerpunktfach Schwimmen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Robert Mattes (Autor:in), Christian Dunke (Autor:in), 2005, Krafttraining im Schwimmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/53448
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