Das Massaker von Wolhynien. Der ukrainische-polnische Konflikt

Die ethnische Säuberung in Wolhynien


Hausarbeit (Hauptseminar), 2018

25 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Historischer Kontext

3. Die politischen und militärischen Organisationen
3.1. Die politische „Organisation Ukrainischer Nationalisten“ (OUN)
3.2. Die militärischen Organisationen UPA und AK

4. Die ethnische Säuberung in Wolhynien
4.1. Verlauf des Massakers
4.2. Methoden und Opferzahlen
4.3. Gründe.
4.4. Racheakte

5. Kollaboration mit den Nationalsozialisten

6. Fazit

7. Quellen- und Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Die blutigen Auseinandersetzungen zwischen den Ukrainern und Polen, die im Laufe des Krieges ihren Höhepunkt fanden und weiter bis 1947 andauerten bezeichnet man in der Literatur für gewöhnlich als den ukrainisch-polnischen Konflikt. Jedoch gingen die Ereignisse, die sich im Jahre 1943 im mehrheitlich ukrainischen Wolhynien abspielten weit über die Bedeutung eines „Konflikts“ aus. Der antipolnische Massenmord, ausgeübt von ukrainischen Nationalisten kostete Tausende Polen und auch Ukrainer das Leben.

Der Wunsch nach legitimer Herrschaft und einer unabhängigen, ethnisch reinen Ukraine führte zu einer Mordorgie, die bis heute ihre Spuren in der Geschichte hinterlassen hat. Neben dem Holocaust und den direkten Opfer des Zweiten Weltkrieges, wurden aufgrund des ukrainisch-polnischen Konflikts in den Jahren 1943 und 1947 zwischen 50.000 und 100.000 Polen und Ukrainer in Wolhynien und Ostgalizien ermordet und 1,5 Millionen Menschen mussten ihre Heimatdörfer verlassen.1 Wolhynien, sowie das restliche östliche Gebiet des Zwischenkriegpolens erlebten zwischen 1939 und 1944 eine dreifache Besatzung und Säuberungen nach Säuberungen. Die Frage, die sich nun stellt, ist wie es zu diesem Massenmord kommen konnte? Was waren die Ursachen und Gründe, und wie konnte ein solches Verbrechen unter einer ethnisch gemischten Bevölkerung eines gleichen Gebiets passieren? Die Auseinandersetzung mit diesem Thema fing eigentlich erst nach dem Zerfall der Sowjetunion an, da die sowjetische Zensur es davor nicht erlaubte.2 Rossolinski-Liebe, der sich in seiner neuesten Monographie „Der polnisch-ukrainische Konflikt im Historiendiskurs“ von 2017 mit diesem Thema gründlich auseinandersetzte, erkennt das Problem der Geschichtsschreibung und die stark vorhandene Nicht-Objektivität in der Forschungsliteratur, wenn es um die antipolnische Massengewalt von 1943/44 in Wolhynien und Ostgalizien geht.3 Dieses Problem der Nicht-Objektivität führte zu völlig verschiedenen Interpretationen. 4 Polnische Historiker reduzierten den Konflikt nur auf das Massaker und die ukrainischen Anschläge gegen polnische Zivilisten, während andere Aspekt des Konflikts, wie die polnischen Gegenangriffe auf ukrainische Zivilisten Ignoriert wurde.5 Die ukrainischen Historiker dagegen, reduzierten ihre Version der Geschichte auf die ukrainischen Opfer des polnischen Terrors.6 Und dann gab es noch die sogenannten „Versöhner“ unter den Historiker, die sich dafür einsetzten die Aufarbeitung der Geschichte kritisch zu reflektieren und möglichst viele Facetten des Massenmords herauszuarbeiten.7 In dieser Hausarbeit werde ich mich also mit dem Massaker von Wolhynien beschäftigen. Ich werde versuchen es im Rahmen des zweiten Weltkrieges darzustellen, indem ich zuerst den historischen Kontext darlege und zusammenfasse. Dann werde ich die politischen und militärischen Organisationen vorstellen und deren Funktion im Krieg und dem Massenmord niederlegen. Der Schwerpunkt wird allerdings auf dem Ereignis an sich und dessen Gründen liegen. Es geht mir darum den Verlauf, die Methoden und die Opferzahlen zu illustrieren, und mich dann auf die Gründe und den Zusammenhang des Massakers mit dem Zweiten Weltkrieg zu konzentrieren. Dieses Kapitel beende ich mit einer knappen Erwähnung der polnischen Vergeltungsakten und beende die Arbeit schließlich mit dem Thema der Kollaboration. Das Ziel der Arbeit ist somit eine grobe Darstellung des Massakers von Wolhynien, die uns helfen soll die Gründe und Ursachen einer solchen Tat zu verstehen. Die Lage der Juden in Wolhynien kann aufgrund des beschränkten Umfangs dieser Hausarbeit leider nicht weiter ausgeführt werden, dennoch ist die Erwähnung des Genozids für den weiteren Verlauf des Massakers unentbehrlich. Die Literatur, die zur Darstellung und Ausarbeitung des Themas gedient hat, waren vor allem die Arbeiten und Monographien der Historiker Rossloniski-Liebe, Snyder und Kappeler. Weitere Autoren wie zB. Kochanski, Ther, Rudling und Bruder haben ebenso zum weiteren Verständnis der Probleme weitergeholfen. Die Quellen, habe ich aus Kosyks Dokumentensammlung, Berichten, wie die von Lotnik und Pietrowski entzogen.

2. Historischer Kontext

Als eine administrative Einheit durchlebte Wolhynien verschiedene Besatzungsphasen.8 Im Jahre 1921 wurde es in zwei geteilt indem es durch die Polnisch-Sowjet Grenze durchtrennt wurde.9 Während der Zhitomir-Bezirk, der ungefähr ein drittel Ost-Wolhyniens beinhaltete unter die sowjetische Herrschaft kam, erhielt Polen die „Provinz Wolhynien, die aus den restlichen zwei drittel des Gebiets bestand.10 Diese Grenzen blieben dann bis zum Zweiten Weltkrieg bestehen.

Nach dem Hitler-Stalin-Pakt, auch bekannt als der Molotov-Ribbentrop-Pakt, vom 23. August 1939 besetzte die Sowjetunion Ost-Galizien, West-Wolhynien und die restlichen Gebiete Ost-Polens, das Nazi-Deutschland erhielt dagegen einen großen Teil der westlichen und Zentralterritorien des Gebietes.11

So fielen zum ersten Mal alle von den Ukrainern besiedelten Gebiete, außer der Karpaten-Ukraine, unter die Herrschaft der Sowjetunion, was ungefähr 85% der ukrainischen Bevölkerung des Vorkriegspolens betrug.12 Für die neuen Territorien bedeutete das eine Reintegration in das Sowjetische System: ein großer Teil der alten Elite wurde verhaftet und in die östlichen Gebiete der Sowjetunion deportiert.13 Bei den Deportierten handelte es sich vor allem um Polen, aber darunter waren auch viele Juden und Ukrainer, die schließlich durch Kader aus der Ostukraine ersetzt wurden.14 Ungefähr 200 000 Polen wurden nach Sibirien deportiert und im Laufe der nächsten zwei Jahren flüchteten weitere 100 000 aus der Westukraine in das Generalgouvernement.15 Für die Westukrainer schienen die Anfänge der Sowjetherrschaft zunächst vielversprechend.16 Immerhin bedeutete es für sie das Ende einer jahrelangen polnischen Dominanz.17 Allerdings änderte sich die Lage nach dem im Jahre 1940 einsetzenden Terrorregime.18 Die ukrainischen Nationalsozialisten kamen mit ihrer Verwirklichung des unabhängigen Staats nicht voran, und erhofften sich somit mit der Deutschen Invasion der Sowjetunion mehr Glück.19 Diese fand am 22. Juni 1941 in dem von der Sowjetunion okkupierten Polen statt und ist auch unter dem Namen „Barbarossa Operation“ bekannt.20 Am Anfang hießen die Polen sowie die Ukrainer die Deutschen willkommen. In der Anfangszeit schien es noch als würden die Nationalsozialisten den Polen ihre Führung in der lokalen Administration lassen, allerdings änderte sich die Situation schon im Herbst, als die Deutschen die polnischen Gebiete neu aufteilten.21 Ostgalizien und die Provinz Bialystok wurden in das Generalgouvernement eingegliedert, die Provinzen Wilna, Nowogrodek und Poles kamen ins Reichskommissariat Ostland, geleitet von Heinrich Lohse und Wolhynien bekam Teil des Reichskommisariat Ukraine, geführt von Erich Koch.22 Dies veränderte die Lage für die Polen und bedeute den Untergang für den polnischen Staat.23 Auch für die Ukrainer wurde die Lage schlimmer. Im Reichskommisariat wurden von den deutschen Besatzern brutale Herrschaftsformen gegen das Volk eingesetzt. Im August 1942 definierte Erich Koch, der Reichskommisar, die Aufgabe der Ukraine auf folgender Weise: „Es gibt keine freie Ukraine. Das Ziel unserer Arbeit muss sein, dass die Ukraine für Deutschland arbeitet, und nicht, dass wir das Volk hier beglücken […] Für die Haltung der Deutschen im Reichskommissariat ist der Standpunkt maßgebend, dass wir es mit einem Volk zu tun haben, das in jeder Hinsicht minderwertig ist […]“24 Es wurden über 2 Millionen Ukrainer als Zwangsarbeiter ins Reich in die Verbannung geschickt; Hunderttausende starben an Hunger, Krankheiten und Folter in deutscher Gefangenschaft und Ende des Jahres 1941 zogen die Einsatztruppen der SS sogar gegen die OUN los.25 Im Sommer 1944 wurden die Deutschen schließlich aus der Ukraine verjagt, und die Sowjetunion „redrew the Polish-Ukrainian border“.26

Im Frühling 1945 fielen somit das ganze polnische Gebiet und deren Einwohner wieder unter die Herrschaft der Sowjetunion.27 Der Zweite Weltkrieg und die immer wieder neuen Aufteilung der Gebiete Wolhyniens und Ostgaliziens hatten schlimme Konsequenzen für das ukrainische und polnische Volk. Die Ereignisse die daraus resultierten kosteten viele Menschen das Leben und dabei ist die Frage nach der legitimen Herrschaft Wolhyniens und Ostgaliziens heute noch ein strittiges Thema.

Für heutige Polen waren Ostgalizien und Wolhynien in den Jahren 1943 bis 1945 legitime Gebiete der polnischen Herrschaft.28 Nach dem Ersten Weltkrieg wurden sie nach einem internationalen Beschluss zu Polen annektiert und somit herrschte Polen über zwanzig Jahre rechteßig über diese Territorien.29 Die heutigen Ukrainer richten sich natürlich gegen die Aussage der Polen und behaupten, dass Wolhynien und Ostgalizien schon immer der Ukraine angehörten.30 Abgesehen von dem Vorwurf, der auf den Ersten Weltkrieg zurückzuführen ist31, basiert diese Behauptung vor allem auf ethnographische Gründe, da auf diesen zwei Gebieten deutlich mehr Ukrainer lebten als Polen.32

3. Die politischen und militärischen Organisationen

3.1. Die politische „Organisation Ukrainischer Nationalisten“ (OUN)

Die politische Organisation Ukrainischer Nationalisten (Orhanizatsiia Ukrains’kykh Natsionalistsiv, OUN) wurde 1929 von ukrainischen Veteranen des Ersten Weltkrieges in Wien gegründet.33 Das Ziel dieser Veteranen war die Gründung eines freien ukrainischen Staates, das nach dem Ersten Weltkrieg unter die polnischen Herrschaft kam.34 Noch vor der OUN gründeten ukrainische Nationalisten 1920 die Ukrainische Militärische Organisation (Ukrains’ka Vis’kova Orhanizatsiia, UVO) in Prag, die allerdings wenig Unterstützung bei der ukrainischen Bevölkerung fand.35 Die OUN dagegen hatte eindeutig mehr Erfolg und schaffte es die Ukrainer davon zu überzeugen, dass das nationalsozialistische Deutschland und das faschistische Italien gute potentielle Alliierten seien und es allein die OUN schaffen könnte einen souveränen und unabhängigen ukrainischen Staat zu gründen.36 Die OUN, deren Werte vor allem auf dem Faschismus, Antisemitismus und dem Rassismus basierten, zählte schließlich schon vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges zur populärsten Partei.37 Die Haltung der OUN gegenüber der „ethnischen Reinheit des postulierten Staatsgebiets“ verschlimmerte sich allerdings nach dem Einmarsch der Nationalsozialisten.38 Da die Westukraine, die Ostgalizien und Wolhynien beinhaltete, nach dem Angriff Deutschlands in die Herrschaft der Sowjetunion fiel, und die OUN-Mitglieder große Hoffnungen auf Nazi-Deutschland setzten, verließen viele die besetzten Gebiete der Sowjetunion und ließen sich im Generalgouvernement nieder.39 Für diese, die in der Westukraine blieben, hieß es entweder untertauchen oder sich an die politischen Umstände anpassen.40 Nachdem sich die UNDO und andere ukrainische Parteien während dem Zweiten Weltkrieg auflösten, blieb die OUN die einzige Partei in der Westukraine.41 Doch im Frühling 1941, auf dem Zweiten Kongress in Krakau, als sich Bandera zum providnyk erklärte, kam es zu der Organisationsspaltung und die OUN teilte sich in die OUN-B, die von Stefan Bandera geleitet wurde, und die OUN-M, dessen Führer Andrii Mel’nyk wurde.42 Die OUN-Bandera, die ihre Basis in Galizien hatte, bestand vor allem aus jungen und radikalen Mitglieder; die OUN-M war dagegen eine vor allem aus einer älteren Generation den OUN-Aktivisten und aus Emigranten bestehende Gruppe, die auch für ihre enge Zusammenarbeit mit Deutschland bekannt war.43 Die Beziehung zwischen den beiden Fraktionen blieb bis zum Schluss schwierig, was sogar dazu führte, sie sich in den Jahren 1940 und 1941 gegenseitig bekämpften.44 Die OUN-B blieb der stärkere Flügel, die OUN-M entwickelte sich zu einer „outright collaborationist force“.45 Nach der unerwarteten und nicht von deutschen Nationalsozialisten unterstützten Staatsausrufung der Westukraine, die am 30. Juni 1941 in Lemberg stattfand, wurde ein großer Teil der OUN-B verhaftet, deportiert und ermordet.46 Bandera und Stets’ko wurden nach Berlin in das KZ-Sachsenhausen verfrachtet und kamen erst im Herbst 1944, nach einer erneuten Kooperation mit den Deutschen frei.47 Im August 1943 fand der dritte Kongress der OUN statt, der besagte, dass die Organisation nun demokratisch werden würde.48 Diese Änderung hatte jedoch einen bestimmten Grund: da die Niederlage Deutschlands feststand, und die Nationalsozialisten die Hauptallierten der OUN-B waren, musste sich die Führerschaft der OUN-B neue Alliierte im Westen suchen, um gegen die Sowjetunion zu kämpfen.49 „The same people who had advocated ethnic purity, territorial expansion and genocide only a couple of years earlier were now courting Roosevelt instead of hitler and affirmier their Attachment to Western values.“50 Doch in dieser Zeit, als der Dritte Kongress im August stattfand, und die OUN-B-Mitlgieder Demokratie und Gerechtigkeit für Minderheiten versprachen, wurden von der, von der OUN-B geführte, nationale Armee UPA Gräueltaten und Terrorakte an der polnischen Bevölkerung in Wolhynien ausgeübt.51 Es war Banderas Teil der OUN, nun geleitet von Mykola Lebed’ und später von Roman Shukhevych, der versuchte „einen selbständigen ukrainischen Staat in den von der Wehrmacht besetzten Gebieten mit ukrainischer Bevölkerung zu errichten“52 und das Massaker von Wolhynien ausübte.53 Neben der OUN-M gab es noch die „original UPA of Tara Bol’ba-Borovets“, die als Rivalen von der OUN-B zählten und deswegen im Jahr 1943 vernichtet wurden.54

3. 2. Die militärischen Organisationen UPA und AK

Als die Zusammenarbeit mit den deutschen Besatzern im Herbst 1941 in die Brüche ging und ungefähr 4/555 der OUN-B-Mitlglieder verhaftet oder ermordet wurde, musste sich die OUN-B neu organisieren.56 Die OUN-B entschied, ihren organisatorischen Fokus auf Selbstschutzstrukturen zu legen, die in einem weiteren Schritt den Aufbau der militärischen Organisation, der UPA, ermöglichten.57 Die ersten Abteilungen der nationalen Armee entstanden in Polesien und Wolhynien im Sommer/Herbst 1942.58 Das offizielle Gründungsdatum der UPA, der 14. Oktober 1942, wurde zum ersten Mal in einer Erklärung des „Ukrainischen Hauptbefreiungsrates“ vom 30. Mai 1947 genannt.59 Das Ziel der nationalen Armee war ein freier ukrainischer Staat.60 Der Grund für ihre Entstehung lag besonders an der damaligen Kriegslage. „Entscheidend war die deutsche Besatzungspolitik, vor allem im Reichskommissariat Ukraine, das Auftauchen der sowjetischen Partisanen in Wolhynien und der Handlungsdruck, der von der ukrainischen Bevölkerung ausging.“61 Die ukrainische Bevölkerung benötigte, laut der OUN-B mehr Sicherheit. Geleitet wurde die UPA von der Führerschicht der OUN-B Mitglieder, die entweder ehemalige Mitglieder der Bataillone „Nachtigall“ und „Roland“ oder desertierte Mitglieder der ukrainischen Polizei waren.62 Die restlichen Mitglieder der Armee rekrutierten sich größtenteils aus jungen ukrainischen Männern, aber auch aus ehemaligen ukrainischen Polizisten, aus ehemaligen OUN-B Mitgliedern oder auch aus „aufgelösten ukrainischen Freischärler-Einheiten“63.64

[...]


1 Vgl. Snyder, Timothy: To Resolve the Ukrainian Problem Once and for All. The Ethnic cleansing of Ukrainians in Poland, 1943-1947, in: Journal of Cold War Studies 1 (1999) 2, S. 86-120, hier S. 87.

2 Vgl. Rossolinski-Liebe, Grzegorz: Der polnisch-ukrainische Konflikt im Historiendiskurs. Perspektiven, Interpretationen und Aufarbeitung. Wien 2017, S. 144.

3 Ebd., S. 147.

4 Vgl. Rossloniksi, Konflikt, S. 24.

5 Ebd., S. 147.

6 Ebd.

7 Ebd., S. 148.

8 Vgl. Spector, Shmuel: the Holocaust of Volhynian Jews. 1941-1944. Israel 1990, S. 7.

9 Ebd. S. 8.

10 Ebd.

11 Vgl. Kappeler, Andreas: Kleine Geschichte der Ukraine, München 2014, S. 215; Rossolinski-Liebe, Georgs: Debating, obfuscating and disciplining the Holocaust: post-Soviet historical discourses on the OUN–UPA and other nationalist movements, in: East European Jewish Affairs 42 (2012) 3, Abingdon 2012, S.199-241, hier S. 202.

12 Vgl. Kappeler, Geschichte, S. 215; Snyder, Problem, S. 93.

13 Vgl. Kappeler, Geschichte, S. 215.

14 Ebd.

15 Vgl. Snyder, Problem, S. 93.

16 Vgl. Kappeler, Geschichte, S. 216.

17 Vgl. Snyder, Problem, S. 93.

18 Vgl. Kappeler, Geschichte, S. 216.

19 Vgl. Snyder,Problem, S. 94.

20 Vgl. Kochanski, Halik: The Eagle Unbowed: Poland and the Poles in the Second World War, Cambridge 2012, S. 257.

21 Ebd., S. 261.

22 Vgl. Kochanski, Eagle, S. 261; Kappeler, Geschichte, S. 218.

23 Vgl. Snyder, Timothy: The Reconstruction of Nations. Poland, Ukraine, Lithuania, Belarus, 1569-1999. New Haven 2003, S. 154.

24 Vgl. Kappeler, Geschichte, S. 218.

25 Vgl. Kappeler, Geschichte, S. 219.

26 Vgl. Snyder, Reconstruction, S. 154.

27 Ebd.

28 Vgl. Snyder, Problem, S. 88.

29 Vgl. Snyder, Problem, S. 88.

30 Ebd.

31 Vgl. Kosyk, Volodymyr: Das dritte Reich und die ukrainische Frage. Dokumente 1934-1944, München 1985, S. 10.

32 Vgl. Snyder, Problem, S. 88.

33 Vgl. Rossolinski, Holocaust, S. 201.

34 Ebd.

35 Ebd.

36 Ebd.: Hier wird der Konkurrenzkamp zwischen der OUN und der UNDO (Ukrainischen Nationaldemokratischen Vereinigung) angedeutet.

37 Ebd., S. 201-202.

38 Vgl. Ther, Philipp: Die dunkle Seite der Nationalstaaten. » Ethnische Säuberungen « im modernen Europa, Göttingen 2011, S. 139.

39 Vgl. Rossolinski, Holocaust, S. 202.

40 Ebd.

41 Vgl. Snyder, Reconstruction, S. 164.

42 Ebd.; Vgl. Rossolinski, Holocaust, S. 202; Rudling, Per Anders: Historical representation of the wartime accounts of the activities of the OUN–UPA (Organization of Ukrainian Nationalists—Ukrainian Insurgent Army), in: East European Jewish affairs 36 (2006) 2, Abingdon 2006, S. 163-189, hier S. 166; Rossolinski, Grzegorz: Stepan bandera: The life and afterlife of a ukrainian nationalist: Fascism, genocide, and cult, Stuttgart 2014, S. 176.

43 Vgl. Kappeler, Geschichte, S. 216; Rudling, Representation, S. 166.

44 Vgl. Snyder, Reconstruction, S. 164.

45 Rudling, Representation, S. 166.

46 Vgl. Ther, Seite, S. 139; Kochanski, Eagle, S. 260; Rossolinski, Holocaust, S. 203: Hitler missbilligte die Proklamation des unabhängigen ukrainischen Staates, die von Stets’ko ausgerufen wurde.

47 Ebd.; Vgl. Bruder, Franziska: „Den ukrainischen Staat erkämpfen oder sterben!“. Die Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) 1929-1948, Berlin 2007, S. 57.

48 Vgl. Rudling, Representation, S. 169.

49 Ebd.

50 Vgl. Rudling, Representation, S. 169.

51 Ebd., S. 170.

52 Struve, Kai: Deutsche Herrschaft, ukrainischer Nationalismus, antijüdische Gewalt: Der Sommer 1941 in der Westukraine, 2015, S. 2.

53 Vgl. Snyder, Reconstruction, S, 164; Struve, Herrschaft, S. 2.

54 Vgl. Snyder, Reconstruction, S. 164.

55 Vgl. Snyder, Reconstruction. S. 164.

56 Vgl. Bruder, Staat, S. 155, 201.

57 Ebd. S. 201.

58 Ebd. S. 178; Vgl. Golczewski, Frank: Die Kollaboration in der Ukraine, in: Christoph Diekmann/ Babette Quinkert/ Tatjana Tönsmeyer (hg.), Kooperation und Verbrechen. Formen der Kollaboration im östlichen Europa 1939-1945, Göttingen 2003, S. 151-182, hier S. 176.

59 Vgl. Bruder, Staat, S. 178.

60 Vgl. Golczewski, Kollaboration, S.176.

61 Bruder, Staat, S. 202.

62 Ebd.

63 Golczewski, Kollaboration, S. 176: Poliska Sic unter Tara Borovec, der sich Tara Bul’ba nannte

64 Vgl. Bruder, Staat, S. 202.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten

Details

Titel
Das Massaker von Wolhynien. Der ukrainische-polnische Konflikt
Untertitel
Die ethnische Säuberung in Wolhynien
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Note
1,0
Autor
Jahr
2018
Seiten
25
Katalognummer
V534850
ISBN (eBook)
9783346124159
ISBN (Buch)
9783346124166
Sprache
Deutsch
Schlagworte
massaker, wolhynien, konflikt, säuberung
Arbeit zitieren
Adelisa Osmanovic (Autor:in), 2018, Das Massaker von Wolhynien. Der ukrainische-polnische Konflikt, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/534850

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