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Zur Gestaltung von Lernprozessen

Titel: Zur Gestaltung von Lernprozessen

Essay , 2019 , 4 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anni Esweer (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Unterricht ist weit mehr als nur die Aneignung fachlichen Wissens. Vermittelt werden ebenso gesellschaftliche Werte und Normen sowie soziale Fähigkeiten. In vielerlei Hinsicht stellt die Schule einen Wegweiser in unsere Gesellschaft und den beruflichen Werdegang dar. Als angehende Lehrkraft ist es mir deswegen ein Anliegen nicht nur über das „Was bringe ich meinen Schülern bei“, sondern auch über das „Wie bringe ich meinen Schülern dies bei“ nachzudenken.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Wie sind Lernprozesse und Lernarrangements zu gestalten?

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die didaktische Gestaltung von Lernprozessen und Lernarrangements unter Berücksichtigung konstruktivistischer Ansätze zu untersuchen und die Rolle der Lehrkraft zwischen Instruktion und Konstruktion zu definieren.

  • Angebots-Nutzungs-Modell nach Helmke
  • Vermeidung von trägem Wissen durch problemorientiertes Lernen
  • Die Balance zwischen Konstruktion und Instruktion im Unterricht
  • Bedeutung von Emotionen, Motivation und Sozialformen für den Lernerfolg
  • Die Rolle der Lehrkraft als Mentor und Moderator

Auszug aus dem Buch

Wie sind Lernprozesse und Lernarrangements zu gestalten?

Unterricht ist weit mehr als nur die Aneignung fachlichen Wissens. Vermittelt werden ebenso gesellschaftliche Werte und Normen sowie soziale Fähigkeiten. In vielerlei Hinsicht stellt die Schule einen Wegweiser in unsere Gesellschaft und den beruflichen Werdegang dar. Als angehende Lehrkraft ist es mir deswegen ein Anliegen nicht nur über das „Was bringe ich meinen Schülern bei“, sondern auch über das „Wie bringe ich meinen Schülern dies bei“ nachzudenken. Man sollte sich darüber bewusst sein, dass Unterricht eben weit mehr ist, als reine Erarbeitung und Weitergabe von Faktenwissen. Wobei diese Formulierung schon nicht ganz unproblematisch gewählt ist, denn Lernen kann man nicht machen und Wissen kann nicht unverändert von einer zur anderen Person weitergegeben werden.

Letztlich macht man als Lehrer das Angebot und die Lerner nutzen dies in individuellem Umfang. Diese Überlegungen entsprechen dem Angebots-Nutzungs-Modell nach Helmke und verdeutlichen also, dass über die wahre Nutzung der Lerner nur diese selbst bestimmen können (vgl. Helmke 2009). Da Hattie aber herausstellen konnte, dass durchschnittlich 25-30 % des unterrichtlichen Lernerfolgs der Schüler durch die Qualität des Unterrichts und die Professionalität des Lehrerhandelns herbeigeführt werden, sehe ich es als lohnenswert einmal genauer über die Wege dieser Vermittlung nachzudenken und in diesem Zug eben auch darüber, die Lernprozesse und -arrangements ansprechend und nützlich für Lerner gestaltet werden können (vgl. Hattie 2003).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Wie sind Lernprozesse und Lernarrangements zu gestalten?: Das Kapitel erörtert die Gestaltung moderner Lernumgebungen, wobei der Fokus auf konstruktivistischen Ansätzen, dem problemorientierten Lernen und der notwendigen Balance zwischen instruktionaler Begleitung und selbstgesteuertem Lernen liegt.

Schlüsselwörter

Lernprozesse, Lernarrangements, Konstruktivismus, problemorientiertes Lernen, Lehrkraft, Instruktion, Konstruktion, Schüleraktivität, Motivation, Emotion, träges Wissen, Lernerfolg, Sozialkompetenz, Selbststeuerung, Unterrichtsqualität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Fragestellung, wie moderne Lernprozesse und Lernarrangements gestaltet werden sollten, um nachhaltigen Lernerfolg zu erzielen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die konstruktivistische Lerntheorie, das problemorientierte Lernen, die Bedeutung von Motivation und Emotion sowie die professionelle Rolle der Lehrkraft als Lernbegleiter.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet, wie Lernprozesse und Lernarrangements gestaltet werden können, um den Lernerfolg zu maximieren und schülerzentriertes Arbeiten zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär genutzt?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung aktueller fachdidaktischer Diskurse sowie der Analyse einschlägiger Literatur (u.a. Hattie, Helmke, Mandl, Jürgens).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen des Lernens, die Kritik an traditionellen Unterrichtsformen und die Erarbeitung von Kriterien für schüleraktiven, handlungsorientierten Unterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie schülerzentrierter Unterricht, Konstruktion, Instruktion, Selbststeuerung und Lernkultur charakterisiert.

Welche Bedeutung kommt der Lehrkraft in diesem Kontext zu?

Die Lehrkraft wandelt sich vom reinen Wissensvermittler hin zum Mentor und Moderator, der einen Rahmen für selbstgesteuerte Lernprozesse schafft, ohne die notwendige Instruktion gänzlich aufzugeben.

Warum ist die Balance zwischen Konstruktion und Instruktion wichtig?

Die Balance ist entscheidend, um einerseits die Eigenständigkeit der Schüler zu fördern und andererseits eine Struktur zu bieten, die sicherstellt, dass Lernziele erreicht werden und kein "träges Wissen" entsteht.

Ende der Leseprobe aus 4 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zur Gestaltung von Lernprozessen
Hochschule
Universität Bielefeld
Note
1,0
Autor
Anni Esweer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
4
Katalognummer
V534863
ISBN (eBook)
9783346138132
Sprache
Deutsch
Schlagworte
essay lernprozesse schülermotivation gestalten handlungsorientiert schule lernen aktiv unterrichtsgestaltung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anni Esweer (Autor:in), 2019, Zur Gestaltung von Lernprozessen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/534863
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Leseprobe aus  4  Seiten
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