Didaktische Herausforderungen beim Lehren des materialgestützten Schreibens


Hausarbeit (Hauptseminar), 2019

18 Seiten, Note: 2.0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Aufgabenkonstruktion

3. Materialgestütztes Argumentieren

4. Materialgestütztes Informieren

5. Bewertung

6. Fazit

7.Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Vor einigen Jahren wurden die Kompetenzbereiche durch angepasste Bildungsstandards im Fach Deutsch um die Kompetenz “materialgestütztes Schreiben” erweitert. Ziel dieser, im Jahr 2012 eingeführter Schreibaufgabe, war es, die Schreibkompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu verbessern und sie gleichzeitig auf wissenschaftliches Arbeiten vorzubereiten. Bevor wir uns mit den didaktischen Herausforderungen des materialgestützten Schreibens auseinandersetzen, soll zunächst materialgestütztes Schreiben definieren werden. Warum das materialgestützte Schreiben so wichtig für die Schule ist und seit Jahren in den Standards verankert ist, hat den Grund, dass die Schülerinnen und Schüler durch diese Aufgabenform lernen, Materialien zu rezipieren und kritisch zu sichten. Sie lernen mit vorgegebenen Materialien zu arbeiten ohne dabei eine Interpretation oder eine Analyse zu den vorliegenden Materialien verfassen zu müssen. Die Funktion des Schreibens wurde vor allem im Deutschunterricht für Interpretationen und Analysen literarischer Texte genutzt. Dabei dienen die erstellten Texte nur zur Beurteilung der Interpretations- und Analysefähigkeiten der Schülerinnen und Schüler durch die Lehrperson.1 Dadurch entstehen Texte, die kaum Zusammenhänge im Verlauf aufwiesen. Vielmehr bestehen die Interpretationen und Analysen aus Aneinanderreihungen der Ergebnisse einzelner Analyseschritte, die ohne Zusammenhang nebeneinanderstehen.2 Im Jahr 2011 wurde festgehalten, dass Sachbücher kaum Gegenstand des Deutschunterrichts waren. Sprach- und medienbezogene Themen werden eher in den Hintergrund gedrängt und kommen teilweise sogar gar nicht im Unterricht vor. Argumentationsstrukturen wurden durch diese Umstände von den Lernenden nach ihrem Schulabschluss nicht beherrscht. Für Studierende war das Schreiben von wissenschaftlichen Texten ein großes Problem, da diese in der Schule keine grundlegenden Voraussetzungen dafür erworben hatten. Um diese Situation zu ändern, wurden die Standards für das Schreiben erweitert, damit Schreibkompetenzen sowie Schreibpraktiken der Schülerinnen und Schüler ausgebaut werden können.3 Das materialgestützte Schreiben fordert informierende und erklärende Texte, die Lernenden setzten sich dabei schriftlich mit Materialien auseinander und argumentieren mit Fakten. Mithilfe der Materialien erstellen die Lernenden einen neuen, eigenen Text zu einem vorgegebenen Thema, stellen Bezüge zu den Materialen her und Diskutieren verschiedene Sichtweisen. Somit ist eine Schreibaufgabe im Fach Deutsch erschaffen worden, die eine angemessene Auseinandersetzung mit dem Fach ermöglich. Die Lernenden setzten sich mit Informationsquellen auseinander und erstellen adressatenbezogene und informierende Texte, die erklärend und argumentativ sind. Somit können sich die Lernenden mit angemessenen Themen schriftlich auseinander setzten und erwerben wesentliche Textformen für Studium und Ausbildung.4

2. Aufgabenkonstruktion

Die zur Verfügung gestellten Texte waren zunächst auf 9000 Wörter begrenzt, es sollten relativ kleine Texte oder Textauszüge genutzt werden. Die Textlänge wurde dann für die Allgemeine Hochschulreife auf 1500 Wörter erhoben und schließlich wurde die Grenze komplett weggelassen. Dies wurde als Notwendig empfunden, um die Konzipierung von sinnvollen, materialgestützten Aufgaben ermöglichen zu können.5 Bei der Einführung des materialgestützten Schreibens war zunächst nicht klar, ob die Lernenden, die zur Verfügung gestellten Materialien zuerst in Form einer Textanalyse, analysieren sollten oder nicht. Es wurde entschieden, dass eine vollständige Textanalyse nicht verlangt wird, da die Materialien auf der Grundlage von Rezeption und kritischer Sichtung für die zu erstellenden Texte zu nutzen sein.6 Die Nutzung der Materialien fordert schon eine gewisse Analyse für die eigenen Schreibziele und muss nicht gesondert erfasst werden. Als die Aufgabenart im Jahr 2012 eingeführt wurde, hatten die Lehrenden in den Schulen keine Beispielaufgaben, weshalb sie zunächst auf sich allein gestellt waren. Um eine Orientierung zu schaffen, wie solche materialgestützten Aufgaben auszusehen haben, wurde das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) damit beauftragt, exemplarische Aufgaben für die Abiturprüfung zur Verfügung zu stellen.7 Erst nach und nach entstanden Lehrbücher und Unterrichtsmodelle, die diese Aufgabenform zum Thema hatten. Während die Materialien gelesen werden, sollen die Lernenden unter dem Aspekt ihres Schreibvorhabens die Materialien untersuchen und relevante Inhalte raussuchen. Textanalytische Operationen sind also für das materialgestützte Schreiben eine Voraussetzung, da die Materialien für die eigene Argumentationsstrategie selektiert und ausgewertet werden müssen.8 Bei der Aufgabenkonstruktion sollte vor allem beachtet werden, dass die Lernenden im Schnitt über die Hälfte der Bearbeitungszeit für die Materialauswertung in Anspruch nehmen. Weiter sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass das materialvergleichende Lesen eine große Hürde für Lernende darstellt. Dazu kommt, dass während des Lesens der Lektüre, wichtige Verständigungsgrundlagen verlangt werden, um die Materialien gezielt einsetzen zu können. Diese Grundlagen werden nicht immer in den ausformulierten Texten der Schülerinnen und Schüler deutlich und können somit bei der Bewertung außer Acht fallen.9 Um die Leistungen, die während der Sichtung der Materialien erbracht werden, genauer erfassen zu können, müsste die Entwicklung der einzelnen Teilaufgaben genauer zu erfassen sein und Zwischenergebnisse des Lese-Schreib-Prozesses festgehalten werden.10 Dies wiederrum verlangt eine erweiterte Aufgabenform, bei der die Lernenden zunächst Materialbezüge konkret darstellen müssten. Dies wäre mit einer Visualisierung der Materialien oder tabellarischen Darstellung möglich. Zudem könnten die Lernenden in der Aufgabenstellung dazu aufgefordert werden, ihre Materialauswahl die sie selbstständig aus einem Pool zusammensuchen können, zu begründen. So würde die Trennung zwischen Rezeptions- und Produktionsleistung deutlicher unterscheidbar werden und Leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler hätten gleichzeitig die Chance eine Unterstützung durch die Reflexion von Selektionsentscheidungen zu erhalten.11 Die erste didaktische Herausforderung ist also, dass ein Großteil der zu erbringenden Leistung –die Rezeption der Materialien- bei der Beurteilung beachtet werden muss. Um dies möglich zu machen, müsste die Aufgabenkonstruktion anders als bisher gestaltet werden, um die Rezeption der Schreibenden sichtbar machen zu können. Die Konzeption der Aufgabe sollte es den Schreibenden ermöglichen, die Rezeptionsleistung bei der Bearbeitung der Aufgabe widerzuspiegeln. Wie die Materialien also bearbeitet werden sollen, hängt zum einen von der didaktischen Gestaltung ab und zum anderen von der Beschaffenheit der zur Verfügung gestellten Materialien. In erster Linie sollen bei dem Aufgabentyp materialgestütztes Schreiben pragmatische Texte benutzt werden. Diese stellen zu den bisher im Unterricht behandelten literarischen Texten einen Unterschied da.12 Die Schreibenden werden überwiegend mit Textauszügen, statt mit ganzen Texten konfrontiert. Das heißt, um die benötigten Informationen aus einem Text für das Schreiben nutzen zu können, müssen von den Lernenden nicht zwangsweise ganze Texte verstanden werden.13 Die Texte sollten den Lernenden eine Orientierung bei der Strukturierung des eigenen Textes geben. Es sollten also Texte sein, die auf sprachlicher Ebene unterscheidbar und identifizierbar sind.14

Bei der Aufgabenkonstruktion könnte auch zwischen zwei speziellen Schreibarten zum Materialgestützten Argumentieren unterschieden werden. Zum einen können Aufgaben so konstruiert werden, dass Schreibende im Gegensatz zum rein materialgestützten Argumentieren einen Bezug auf die Thesen des Textes herstellen müssen, zum anderen kann das materialgestützte Argumentieren ohne expliziten Bezug auf die vorliegenden Materialien erfolgen. Die Schreibenden lernen ihre Argumentation durch Bezüge auf unterschiedliche Textquellen zu stützen.15 Bei einer Aufgabenform die das Schreiben über Texte verlangt, dienen die Materialien als Quellen für den zu schreibenden Text. Sie dienen nicht nur der Wissensvermittlung, sondern würden auch für die Wissensrepräsentation im zu erarbeitenden Text genutzt werden. Hierzu sollten den Lernenden Informationen zu den Autoren der Texte zur Verfügung stehen. Die Schülerinnen und Schüler sind dann in der Lage, die Inhalte aus den Texten transparent widerzugeben und können ihre Argumentationen nachvollziehbar schildern. Die Schreibergebnisse mit den Quellenbezügen würden studentischen Hausarbeiten und Facharbeiten gleichen.16

Bei der Aufgabenform, die keine konkreten Bezüge zu den Materialien verlangt, werden die Texte ausschließlich zur Wissenserarbeitung genutzt und müssen nicht unbedingt in den geschriebenen Texten der Lernenden erwähnt werden. Die Materialien die genutzt wurden sind dann in den neu entstandenen Texten nur schwer oder gar nicht rekonstruierbar. Die Schülertexte wären vergleichbar mit Lexikoneinträgen oder Reiseführer.17

Solche Unterscheidungen innerhalb des materialgestützten Schreibens würden eindeutiger definieren was von den Schreibenden erwartet wird.

In der Aufgabenstellung sollte klar definiert werden, welche Teilschritte von den Lernenden geleistet werden müssen. Eine angemessene Aufgabenstellung wäre eine, die in drei Schritte zerlegt werden könnte. Die Aufgabenstellung sollte die Ausgangssituation, den Adressatenbezug, sowie ein aufgabenbezogenes Ziel beinhalten. Zusätzlich können Hinweise auf die konkrete Ausprägung von Schreibformen in der Aufgabenstellung und in den Materialien vorhanden sein. Die Aufgabenstellung benennt den Schwerpunkt im zu schreibenden argumentierenden bzw. Informierenden Text. Der erwartete Textumfang, die geforderte Zitierweise und der Hinweis auf die Verbindlichkeit der Nutzung der Materialien und das eigene Wissen sollen ebenso in der Aufgabenstellung festgehalten werden. Der Umfang der Materialien orientiert sich an der Bearbeitungszeit. Hier können im Idealfall mehr als drei Texte zur Verfügung gestellt werden, die sich in der Länge und Textsorte unterscheiden und im Schwierigkeitsgrad angemessen sind. Dabei sollten die Materialien inhaltliche Schnittmengen aufweisen und unterschiedliche Perspektiven repräsentieren.18

Die folgende Aufgabenstellung aus der Aufgabensammlung des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen für eine Abiturklasse veranschaulicht alle zu beachtenden Kriterien bei dessen Erstellung:

In einem Interview, das die Linguistikprofessorin Eva Neuland der Frankfurter Rundschau gegeben hat, setzt sie sich für die Beschäftigung mit Jugendsprache in Schulen ein. Denn diese „fördert auch insgesamt Sprachvermögen und Stilkompetenz. Nicht zuletzt lernen die Schüler dabei auch etwas über die deutsche Standardsprache“.

Im Rahmen des Projekts „Zeitung in der Schule“ verfassen Sie einen Kommentar zu dieser Auffassung, der ca. 800 Wörter umfassen und in Ihrer Regionalzeitung veröffentlicht werden soll. Nutzen Sie die Materialien für Ihre Argumentation und bringen Sie eigenes Wissen zum Thema ein.19

Zu der Aufgabenstellung sind sieben Materialien vorgesehen mit insgesamt 1486 Wörtern, darunter eine Grafik und das Interview mit der Sprachforscherin. In den Materialien erhalten die Lernenden auch Informationen über die Merkmale von Jugendsprache. Allerdings verlangt die Aufgabenstellung die Grundlegende Voraussetzung von Wissen zu Standartsprache und Sprachvarietät.20 Da als Adressat eine heterogene Leserschaft einer Zeitung angegeben wurde, soll die Fachsprache des zu schreibenden Kommentars auf das Minimum reduziert werden. Sachverhalte, die die Schreibenden erläutern, sollten auch für Laien verständlich sein, Fachwörter sollten von den Schülerinnen und Schülern bei Benutzung erläutert werden. Die Lernenden sollen bei ihrer Argumentation mit Beispielen arbeiten und eine klare Begründungsstruktur aufzeigen, in die sie die Materialien mit einbeziehen. Ihre eigene Meinung zu dem Thema muss klar von den Meinungen anderer unterscheidbar sein. Die Bezüge zu den Materialien können in paraphrasierender oder in zitierender Form gekennzeichnet werden.21

3. Materialgestütztes Argumentieren

Beim erarbeiten unbekannter Sachverhalte gewinnt der Zusammenhang von Lesen, Schreiben und Lernen an Bedeutung. Wenn Lernende unbekannte Sachverhalte erarbeiten, werden Texte rezipiert und produziert. Vor allem bei komplexen Themen ist das Wissen der Lernenden durch Materialien zu erweitern. Für die eigene Textproduktion wird dann das Wissen aus verschiedenen Quellen zusammengetragen. Aus Texten, Grafiken, Tabellen und anderen Quellen werten die Schülerinnen und Schüler die gegebenen Informationen unter einem bestimmten Gesichtspunk aus und führen die gesammelten Informationen in einem neu verfassten informierenden oder argumentierenden Text zusammen.22 Dadurch, dass die Lernenden zunächst über die Materialien, die zur Verfügung gestellt werden, die Möglichkeit haben sich in einen thematischen Diskurs einzuarbeiten, sind die Texte die zu diesem Thema entstehen, in ihrer Argumentation inhaltlich fundierter und elaborierter als solche, die beim Verfassen von beispielsweise Erörterungen entstehen.23 Bei den materialgestützten Aufgaben steht die Textproduktion im Vordergrund, dennoch muss die Leistung der Materialerschließung auch Aufmerksamkeit bei der Konzeption der Aufgaben finden. Nicht alle Informationen, die gelesen werden, werden später bei der Textproduktion auch verwertet. Die Lernenden stehen vor dem Schreiben vor der großen Herausforderung des selektiven Lesens. Deshalb ist es wichtig den Lernenden im Vorfeld Verfahrensweisen mitzugeben, wie und mit welchen Kriterien sie die Materialien verarbeiten können. Durch das Vergleichen der Materialien müssen die Lernenden entscheiden welche Informationen für die eigene Textproduktion von Bedeutung sind.24 Hilfestellungen in der Aufgabenstellung können das Selektieren des Materials vereinfachen. Fragen wie:

[...]


1 Vgl. Becker- Mrotzek, Michael: Das Schreiben zurückholen- Anmerkungen zur Funktion des materialgestützten Schreibens in den Bildungsstandards. In: Didaktik Deutsch 42/ 2017. S. 4.

2 Vgl. Ebd. S. 6.

3 Vgl. Ebd. S. 7.

4 Vgl. Ebd. S. 10

5 Vgl. Ebd. S. 9.

6 Vgl. BS AHR 2012:24

7 Vgl. Schüler, Lisa: Materialgestütztes Schreiben: Vorschläge zur Konkretisierung der Aufgabenart. In: Didaktik Deutsch 22 (2017) 42, S. 12-19. S.12.

8 Vgl. Ebd. S. 13.

9 Vgl. Ebd. S. 14.

10 Vgl. Ebd. S. 14.

11 Vgl. Ebd. S. 15.

12 Vgl. Ebd. S. 15.

13 Vgl. Ebd. S. 15.

14 Vgl. Schütte, Anna Ulrike: Materialgestütztes (informierendes) Schreiben aus der Perspektive der Sekundarstufe I. In: Didaktik Deutsch 42/2017. S. 20- 25. S. 23.

15 Vgl. Schüler, Lisa: Materialgestütztes Schreiben: Vorschläge zur Konkretisierung der Aufgabenart. In: Didaktik Deutsch 22 (2017) 42, S. 12-19. S.16.

16 Vgl. Ebd. S. 16.

17 Vgl. Ebd. S. 16.

18 Vgl. Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen: Erläuterungen zur Aufgabenkonstruktion.

19 Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen: Erläuterungen zur Aufgabenkonstruktion.

20 Vgl. Ebd.

21 Vgl. Ebd.

22 Schüler, Lisa: Wissenschaftliches argumentieren lernen durch Materialgestütztes Schreiben. In: Wissenschaftliches Schreiben lehren und lernen. 2018 Münster. S. 147.

23 Vgl. Ebd. S. 147.

24 Vgl. Ebd. S. 149.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Didaktische Herausforderungen beim Lehren des materialgestützten Schreibens
Hochschule
Freie Universität Berlin
Note
2.0
Jahr
2019
Seiten
18
Katalognummer
V535008
ISBN (eBook)
9783346144645
ISBN (Buch)
9783346144652
Sprache
Deutsch
Schlagworte
materialgestütztes Schreiben Didaktik Deutsch Textkompetenz
Arbeit zitieren
Anonym, 2019, Didaktische Herausforderungen beim Lehren des materialgestützten Schreibens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/535008

Kommentare

  • Noch keine Kommentare.
Im eBook lesen
Titel: Didaktische Herausforderungen beim Lehren des materialgestützten Schreibens



Ihre Arbeit hochladen

Ihre Hausarbeit / Abschlussarbeit:

- Publikation als eBook und Buch
- Hohes Honorar auf die Verkäufe
- Für Sie komplett kostenlos – mit ISBN
- Es dauert nur 5 Minuten
- Jede Arbeit findet Leser

Kostenlos Autor werden