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Analyse des Private Equity Prozesses

Titel: Analyse des Private Equity Prozesses

Hausarbeit , 2018 , 24 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Daniela Franken (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Analyse von Private Equity Prozessen auseinander. Die Arbeit besteht aus vier Abschnitten. Der erste Abschnitt ist die Einleitung. Der zweite Teil dieser Arbeit widmet sich der Definition von Private Equity und der Abgrenzung zu Public Equity. Im dritten Abschnitt wird der Wertschöpfungsprozess beschrieben und auf die von Franz Müntefering eingeleitete Heuschreckendebatte eingegangen. Abschließend werden im gleichen Abschnitt verschiedenen Arten des Private Equity erläutert und eine Abgrenzung zwischen Private Equity, Venture Capital und Growth Capital geschaffen. Im letzten Abschnitt, dem Fazit, werden die Vor- und Nachteile von Private Equity bewertet.

Seit der im Jahre 2004 durch Franz Müntefering ausgelöste Heuschreckendebatte ist auch in Deutschland, Private Equity ein bekannter Begriff in der Wirtschaft. Private Equity existiert in vielen Formen zum Beispiel in Form von Venture Capital als Einstieg für die Existenzgründung von Startups wie in der TV-Serie „Höhle der Löwen“ oder beim Kauf von Unternehmen wie im Jahr 1999 das deutsche Sanitärunternehmen Grohe durch die Finanzinvestoren TPG (The Project Group- Private Equity Unternehmen) und Credit Suisse (Bank). Der „Trend“ der zu uns überschwappte ist in den USA seit Jahren etabliert und wird durch Private Equity Gesellschaften wie KKR (Kauf von WMF) oder Blackstone (Kauf von Jack Wolfskin) auch gelebt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition von Private Equity

3 Private Equity Wertschöpfungsprozess

3.1 Ähnliche Beteiligungsformen

3.1.1 Venture Capital

3.1.2 Growth Capital

3.1.3 Unterschiede

3.2 Heuschreckendebatte

3.3 Kritische Würdigung von Private Equity

4 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Hausarbeit analysiert den Prozess des Private Equity, beleuchtet dessen Definition sowie Abgrenzung zu anderen Beteiligungsformen und bewertet kritisch die ökonomischen sowie sozialen Auswirkungen, insbesondere vor dem Hintergrund der deutschen „Heuschreckendebatte“.

  • Definition und Systematik von Private Equity
  • Struktur des Wertschöpfungsprozesses
  • Abgrenzung zwischen Venture Capital, Growth Capital und klassischem Private Equity
  • Analyse der Heuschreckendebatte
  • Kritische Würdigung von Risiken und Chancen für Unternehmen

Auszug aus dem Buch

3 Private Equity Wertschöpfungsprozess

Die sogenannten Private Equity Unternehmen setzen eine Geldsammelstelle auf um ein Unternehmen einzukaufen. Diese Geldsammelstelle wird als Fond bezeichnet.

Die Abwicklung einer Investition unter Zuhilfenahme eines Fonds ist Beispielhaft in Abbildung 3 aufgeführt. PEG Gesellschaften machen sich auf die Suche nach Investoren. Dies wird auch Fundraising genannt. Die Investoren Zahlen Geld in den Fond ein. Mit dem Fond wird ein komplettes Unternehmen oder ein Mitsprachrecht mit Gewinnbeteiligung eingekauft. Das Unternehmen wird in den nächsten Jahren saniert um für eine Höhere Summe z.B. an die Konkurrenz verkauft zu werden. Die Sanierung des Unternehmens erfolgt durch die Verlagerung ins Ausland, Entlassungen von Mitarbeitern oder Ver- und Zukäufe von Unternehmensteilen. Nachdem das Unternehmen saniert und neustrukturiert wurde, wird es an andere Firmen weiterverkauft oder an die Börse gebracht. Dieser Prozess wird als „Exit“ beschrieben. An die Investoren wird eine Gewinnabhängige Rendite ausgeschüttet.

In Private Equity Unternehmen investieren in der Regel Banken, Versicherungen, Pensionskassen, vermögende Privatleute oder amerikanische Privatuniversitäten. Der Private Equity Fond ist eine Möglichkeit für die Investoren im Falle eines Misserfolgs, eines einzelnen Investments, nicht mit dem gesamten Privatvermögen zu haften. Durch die Investition in verschiedene Investments oder Targets wird das Verlustrisiko auf alle Investoren des Fonds verteilt. Es fällt also nur ein anteiliger Verlust auf den einzelnen Investor. Dieser Verlust kann jedoch durch den positiven Verlauf anderer Investitionen der PEG kompensiert werden. Aufgrund des Eigenkapitalcharakters der Investition agiert der Investor als Gesellschafter. Ohne den Fond müsste im äußersten Fall, bei einer Fehlinvestition des Targets, der Investor mit dem Verlust des Investments in voller Höhe rechnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Historie und den Bekanntheitsgrad von Private Equity in Deutschland ein und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2 Definition von Private Equity: Dieses Kapitel definiert den Begriff Private Equity als privates Eigenkapital und grenzt ihn terminologisch von Public Equity sowie zwischen verschiedenen Anlagesegmenten ab.

3 Private Equity Wertschöpfungsprozess: Dieser Abschnitt beschreibt den Investitionszyklus vom Fundraising bis zum Exit und analysiert dabei unterschiedliche Beteiligungsformen sowie deren spezifische Charakteristika.

3.1 Ähnliche Beteiligungsformen: Dieses Kapitel ordnet verschiedene Finanzierungsarten wie Beteiligungsformen in das Konzept des Unternehmenslebenszyklus ein.

3.1.1 Venture Capital: Hier wird Venture Capital als Form der Risikokapitalfinanzierung für junge, entwicklungsfähige Unternehmen erläutert.

3.1.2 Growth Capital: Dieser Unterpunkt befasst sich mit Wachstumskapital für etablierte Firmen, die Kapital für Expansionen oder Restrukturierungen suchen.

3.1.3 Unterschiede: Hier werden die wesentlichen Differenzierungsmerkmale zwischen Venture Capital, Growth Capital und Private Equity im Hinblick auf Phase, Risiko und Rendite herausgearbeitet.

3.2 Heuschreckendebatte: Dieses Kapitel behandelt die öffentliche Debatte um Finanzinvestoren, die 2004 durch Franz Müntefering initiiert wurde.

3.3 Kritische Würdigung von Private Equity: Hier erfolgt eine Risikoanalyse der Beteiligungsform sowie ein Vergleich mit Fallbeispielen zur Bewertung des Jobkahlschlags.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Vor- und Nachteile von Private Equity zusammen und bewertet die Auswirkungen der Branche auf Unternehmen und Mitarbeiter.

Schlüsselwörter

Private Equity, Venture Capital, Growth Capital, Heuschreckendebatte, Wertschöpfungsprozess, Fundraising, Exit, Risikokapital, Eigenkapital, Finanzinvestoren, Unternehmenslebenszyklus, Sanierung, Management Buy Out, Rendite, Beteiligungsgesellschaften.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Private Equity Prozess, seine Definition, die verschiedenen Formen der Beteiligung und die damit verbundene gesellschaftliche sowie wirtschaftliche Kritik.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind der Wertschöpfungsprozess, die Differenzierung zwischen Venture Capital und Growth Capital sowie die kritische Reflexion der sogenannten Heuschreckendebatte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse von Private Equity Prozessen und die Bewertung der Vor- und Nachteile dieser Finanzierungsform für beteiligte Unternehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse unter Einbeziehung von Fachliteratur sowie Fallbeispielen, um die Mechanismen der Private Equity Branche zu durchleuchten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinition, die Beschreibung des Wertschöpfungskreislaufs, die Einordnung von Beteiligungsformen in den Unternehmenslebenszyklus und eine kritische Auseinandersetzung mit der Rolle der Investoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Private Equity, Venture Capital, Heuschreckendebatte, Exit, Wertschöpfungsprozess und Risikokapital.

Was unterscheidet Venture Capital von klassischem Private Equity?

Während Venture Capital vorwiegend in risikoreiche Startups und junge Unternehmen investiert, fokussiert sich klassisches Private Equity eher auf bereits etablierte Unternehmen in späteren Entwicklungsphasen.

Welche Rolle spielt die „Heuschreckendebatte“ in der Argumentation?

Die Debatte dient dazu, die negativen Wahrnehmungen von Finanzinvestoren in der Öffentlichkeit zu verdeutlichen und den Diskurs über die soziale Verantwortung von Unternehmen kritisch zu beleuchten.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Analyse des Private Equity Prozesses
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
2,7
Autor
Daniela Franken (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
24
Katalognummer
V535140
ISBN (eBook)
9783346126955
ISBN (Buch)
9783346126962
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Finanzierung Private Equity Heuschreckendebatte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniela Franken (Autor:in), 2018, Analyse des Private Equity Prozesses, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/535140
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Leseprobe aus  24  Seiten
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